Crazy Horse hat geschrieben: Gott sei Dank steht noch überall ein bisschen was da, auch wenn es z.T. nur 5-10 Pfl./m² sind, aber die sind wenigstens gut entwickelt, und der Raps kann ja auch ein bisschen was kompensieren.
Raps ist ein Phänomen. Ich bin da mittlerweile die Ruhe in Person. Ich hab fast den Eindruck, dass, zumindest bei den Sorten die ich säe, es wirklich keine allzu große Rolle spielt, wie die Bestände das ganze Jahr über aussehen. Irgendwie schafft es Raps (hier) fast immer, sein Ertragspotential auszuschöpfen. Bis auf im Auswinterungsjahr, als der massive Pilzbefall alles zerlegt hat und wir lediglich knappe 3 t/ha gedroschen haben, war es in den letzten 5, 6 Jahren immer so, dass wir bomben Erträge eingefahren haben (47-56 dt/ha), auch wenn der Raps mal im Herbst nicht zu sich kam, zu dünn oder lückig stand und im 5- oder 6-Blatt-Stadium in die Vegetationsruhe ging oder oder oder... Es kam durchaus schon vor, dass Bestände, die im Spätherbst/Frühjahr in der Diskussion standen, umgebrochen werden zu sollen, am Ende 45 Doppelzentner gedroschen haben.

