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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon JINGSAW » Sa Nov 02, 2013 23:47

Ohne ein Foto zu machen, möchte ich behaupten, daß mein Raps aktuell relativ gut dasteht...:

Saat 21.08.
Schneckenkorn & PK-Gabe am 22.08.
Herbizidmaßnahme 26.08.
27kg N am 01.10. (für mich eher fachunüblich)
0,6l Tilmor (zzgl. Bor & Mangan) per 21.10.

Drei Tage mehr im August z.G. der Vegetation wären zwar nicht schlecht, aber der Grundstein für ne gute Ernte ist m.E. gelegt...

So wie der Raps jetzt Aussieht: > 40dt (obgleich man noch sehr viel versauen kann)
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Re: Rapssaat

Beitragvon glueck » Mo Nov 04, 2013 11:18

Wini hat geschrieben:Mein Gott, hier ist ja noch der Boden zwischen den Pflanzen zu sehen !
Meine Pflugrapsbestände haben bereits vollständig dicht gemacht.
Außer der Farbe Grün ist da nix weiter zu sehen.
Ich muß doch mal morgen raus und ein paar Bilder machen.


Mensch Wini,
das sind die Fahrgassen :mrgreen:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Mo Nov 04, 2013 11:54

Wini hat geschrieben:Mein Gott, hier ist ja noch der Boden zwischen den Pflanzen zu sehen !
Meine Pflugrapsbestände haben bereits vollständig dicht gemacht.
Außer der Farbe Grün ist da nix weiter zu sehen.
Ich muß doch mal morgen raus und ein paar Bilder machen.



Ja genau, Mad, schäm Dich, uns hier solche lückigen Bestände zu präsentieren :mrgreen: !
Wenn ich Wini richtig verstanden habe, fühlt sich der Raps viel wohler, wenn er mit seinen Nebenpflanzen etwas kuscheln kann.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Nov 04, 2013 12:37

Gut, wenn man ein gutes Gedächtnis hat. Wini stolze 32 dt/ha, Mad miserable 49 dt/ha. Standort ist hier kein Alibi, so viel Regen wie Wini abkriegt. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Mittelhessen und Westerwald
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 04, 2013 13:14

NobbyNobbs hat geschrieben:Gut, wenn man ein gutes Gedächtnis hat. Wini stolze 32 dt/ha, Mad miserable 49 dt/ha. Standort ist hier kein Alibi, so viel Regen wie Wini abkriegt. Mehr muss man dazu nicht sagen.


Naja. Ich will mal auf dem Boden bleiben. An dem Schlag war das letzte mal 2008/2009 Raps und der Zeppelin kam gerade mal auf 44,47dt/ha, was auf den Felsen der oberen Hälfte inkl. Waldschatten mit Wildbesuch einen absoluten Spitzenwert darstellt. Normalerweise bin ich da auf Winis Ertragsniveau.

Übrigens verfuhr hier dieses Jahr jemand genau wie Wini. Gepflügt und dann mit gefühlten 70K/m² gesät. Einige hielten diesen Bestand für einen super Raps, weil er ja so toll stehen würde. Mittlerweile sehe ich das anders, der kommt nämlich überhaupt nicht mehr von der Erde und ist viel zu klein.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » So Nov 10, 2013 23:02

Also ich kann nicht klagen, so sieht es kurz vorm Einwintern bei mir aus:
Pflugraps.JPG

Und solche Ecken sieht man des öfteren beim Grubber-Nachbarn:
GrubberRaps.JPG


Sind auch oft solche Bläulinge dabei. Wieso ärgert sich eigentlich dieser Raps grün und blau ?
Blauer GrubberRaps.JPG

Beim Wurzelhalsvergleich ist der Pflugraps(rechts) auch nicht schlecht:
Wurzelhalsvergleich.JPG

Leider sind am GrubberRaps auch schon wieder die Kollegen am Fressen an den Wurzeln:
Schädlinge an der Wurzel.JPG


Und Morgen ist übrigens Sankt Martin:
An Martini Sonneschein, tritt ein kalter Winter ein !
Merkst Euch Buam !!
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mineralwasser » Mo Nov 11, 2013 8:00

tritt ein kalter winter ein, ist dein raps definitiv schon zu groß!! :klug:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Mo Nov 11, 2013 10:11

Wini hat geschrieben:Also ich kann nicht klagen, so sieht es kurz vorm Einwintern bei mir aus:
Bild

Und Morgen ist übrigens Sankt Martin:
An Martini Sonneschein, tritt ein kalter Winter ein !
Merkst Euch Buam !!


:mrgreen:

ist das eine der neuen Zweinutzungsrapssorten der Firma SynMon aus den USA?
Akevis und Licsep
wenn ja- alle Achtung,
ich dachte die wären für die Minimalbodenbearbeitung gezüchtet worden.

Ansonsten nicht schlecht, in meiner Region sieht der Pflugraps ähnlich aus.
Schaun wir mal was nach dem Winter übrig bleibt.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
Ulikum
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Nov 11, 2013 10:16

Dass wir heuer mittlerweile vier Wochen länger Vegetation haben, kann man niemandem zum Vorwurf machen. Viele würden sich sogar ganz schön anschauen, wenn dem nicht so gewesen wäre.
Alles in allem finde ich Winis Raps äußerst schön. Soweit erkennbar ist der Vegetationskegel ja noch schön am Boden. Und dass das üppige Blattwerk über Winter abstirbt ist einerseits klar und macht andererseits auch nix. Jedes Kilo N das im Herbst aufgenommen wurde, braucht der Raps im Frühjahr nicht mehr aufnehmen.
Könnte mir - einen normalen Winter vorausgesetzt - bei Winis Raps einen Ertrag von 50dt/ha+x vorstellen, so wie der steht!
Glückwunsch, bis jetzt alles richtig gemacht!
Kreuzschiene
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon Fossi » Mo Nov 11, 2013 15:10

Über diese Ertragsprognosen kann ich ja nur :D :D :D und mich gleichzeitig :roll: wundern...
Nicht das die nicht gehalten werden könnten, aber nur der liebe Gott in enger Zusammenarbeit mit Petrus könnte das halbwegs zuverlässig voraussagen!

Der Bestand von Wini sieht ja wirklich nicht schlecht aus, vielleicht wirklich etwas überwachsen - aber da kann ja keiner für. Ich bin auch einer, der für die paar Tage Vegetation mehr (richtig) froh ist.

Auf Anhieb - ich wiederhole mich - sieht der Bestand zu dicht aus. Würde mich mal interessieren wie viele Pflanzen/m2 da jetzt wirklich stehen...
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Mo Nov 11, 2013 15:48

Kreuzschiene hat geschrieben:Dass wir heuer mittlerweile vier Wochen länger Vegetation haben, kann man niemandem zum Vorwurf machen. Viele würden sich sogar ganz schön anschauen, wenn dem nicht so gewesen wäre.
Alles in allem finde ich Winis Raps äußerst schön. Soweit erkennbar ist der Vegetationskegel ja noch schön am Boden. Und dass das üppige Blattwerk über Winter abstirbt ist einerseits klar und macht andererseits auch nix. Jedes Kilo N das im Herbst aufgenommen wurde, braucht der Raps im Frühjahr nicht mehr aufnehmen.
Könnte mir - einen normalen Winter vorausgesetzt - bei Winis Raps einen Ertrag von 50dt/ha+x vorstellen, so wie der steht!
Glückwunsch, bis jetzt alles richtig gemacht!



Für meinen Geschmack steht der Raps von Wini etwas zu dick. Da machen sich die Pflanzen einfach zu sehr Konkurrenz. Das gibt nur dünne, lange Stängel mit nur wenigen Verzweigungen. Dadurch steigt natürlich auch die Lageranfälligkeit, und wenn dann noch in einem Jahr wie diesem Verticillium (Rapswelke) verstärkt auftritt, dann sind die Erträge doch sehr überschaubar. Dann steht bestenfalls ne 4 davor. 1/3 Pflanzen weniger wäre mit Sicherheit besser (nicht nur fürs Portemonnaie).

Bei mir steht der DK Exstorm auch etwas zu mastig da. Ich hab ihn mit rund 45 Kö/m² gesät (nachträglich durch Auswiegen festgestellt), aber das war fast etwas zuviel, angesichts der Tatsache, dass fast jedes Körnchen aufgegangen ist und ich ihn mangels Befahrbarkeit des Bodens nicht mehr einkürzen konnte. Er steht aber dennoch recht gleichmäßig da. Auffallend bei der Sorte ist die etwas steilere Blattstellung.

Beim DK Eximus bin ich rein rechnerisch auf 38 Kö/m² gekommen (bedingt durch das etwas höhere TKG). Der ist fast noch etwas wüchsiger als der Exstorm. Bei der Sorte kommt man an einer Einkürzung im Herbst nicht vorbei. Dafür kommt er auch mit den etwas flachgründigeren Böden und hohen Strohmengen erstaunlich gut zurecht, obwohl er ähnlich wie Avatar eher für die etwas besseren Böden empfohlen wird. Der Eximus hat auch das Fox sehr gut weggesteckt.

Ich werd zwar nächstes Jahr noch ne Sorte von Rapool mitdazunehmen (wahrscheinlich den Comfort), aber die neue Raps-Generation von Dekalb ist wahrlich nicht schlecht.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Di Nov 12, 2013 8:53

Klar haben gleichmäßig "dünne" Bestände gewisse Vorteile. Allerdings steigt das Risiko auch überdurchschnittlich an, wenn man unter 35 Körner baut. Da kriegt man auch mal schnell Kahlstellen in die Flächen, wenn irgendwo verstärkt Schnecken auftreten, oder der Boden zu grob bleibt...
Unser Avatar steht im Grunde auch zu mastig da (trotz Einkürzung + Bor), da heuer die Vegetation noch im vollen Gange war. Bleiben wir allerdings von Kahlfrösten mit Minus 15 °C und weniger verschont, sollte mit den extrem gut entwickelten (und im Herbst mit Schweinegülle gedüngten) Pflanzen ein optimaler Start ins Frühjahr möglich sein. Selbst die wegen Trockenheit zu dünn geratenen Felder sind mittlerweile flächig grün (und das bei durchschnittlich 10-15 Pflanzen pro m². Entsprechend bullig sind die Einzelpflanzen.
Bin auf jeden Fall zuversichtlich auf eine überdurchschnittliche Ernte 2014!

Grüße K.
Kreuzschiene
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Di Nov 12, 2013 13:23

Kreuzschiene hat geschrieben:Klar haben gleichmäßig "dünne" Bestände gewisse Vorteile. Allerdings steigt das Risiko auch überdurchschnittlich an, wenn man unter 35 Körner baut. Da kriegt man auch mal schnell Kahlstellen in die Flächen, wenn irgendwo verstärkt Schnecken auftreten, oder der Boden zu grob bleibt...
Unser Avatar steht im Grunde auch zu mastig da (trotz Einkürzung + Bor), da heuer die Vegetation noch im vollen Gange war. Bleiben wir allerdings von Kahlfrösten mit Minus 15 °C und weniger verschont, sollte mit den extrem gut entwickelten (und im Herbst mit Schweinegülle gedüngten) Pflanzen ein optimaler Start ins Frühjahr möglich sein. Selbst die wegen Trockenheit zu dünn geratenen Felder sind mittlerweile flächig grün (und das bei durchschnittlich 10-15 Pflanzen pro m². Entsprechend bullig sind die Einzelpflanzen.
Bin auf jeden Fall zuversichtlich auf eine überdurchschnittliche Ernte 2014!

Grüße K.


Es behauptet ja niemand, dass man unter 35Kö/m² gehen muss. Nur 50-60 oder mehr, wie es bei Wini der Fall ist, sind deutlich zuviel. Da kann man schon behaupten, dass seine Pflanzendezimierung durch seine Fox-Behandlung genau richtig war. Und jetzt stell dir vor, er hätte diese Verluste nicht, wie sein Raps dann aussehen würde!

Ich behaupte mal, dass bei einer gescheiten Saattechnik ein Bestand von 35-40Kö/m² ausreichend ist. Ich habe die letzten Jahre immer um die 45Kö/m² gesät und mich dann jedes Mal im weiteren Vegetationsverlauf gefragt, warum ich nicht mit der Saatstärke zurückgegangen bin.

Übrigens bewirkt Bor keine Einkürzung. Desweiteren ist erwiesen, dass Bor nicht über das Blatt aufgenommen werden kann und wird, was bedeutet, dass es erst nach Abwaschung und Eintrag in den Boden von den Wurzeln aufgenommen wird, was mich dahingehend zum Umdenken gebracht hat. Mein Raps erhält bei der ersten PSM-Maßnahme im Frühjahr die volle angestrebte Bor-Menge von 400-500g/ha.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Di Nov 12, 2013 21:11

Mad hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Klar haben gleichmäßig "dünne" Bestände gewisse Vorteile. Allerdings steigt das Risiko auch überdurchschnittlich an, wenn man unter 35 Körner baut. Da kriegt man auch mal schnell Kahlstellen in die Flächen, wenn irgendwo verstärkt Schnecken auftreten, oder der Boden zu grob bleibt...
Unser Avatar steht im Grunde auch zu mastig da (trotz Einkürzung + Bor), da heuer die Vegetation noch im vollen Gange war. Bleiben wir allerdings von Kahlfrösten mit Minus 15 °C und weniger verschont, sollte mit den extrem gut entwickelten (und im Herbst mit Schweinegülle gedüngten) Pflanzen ein optimaler Start ins Frühjahr möglich sein. Selbst die wegen Trockenheit zu dünn geratenen Felder sind mittlerweile flächig grün (und das bei durchschnittlich 10-15 Pflanzen pro m². Entsprechend bullig sind die Einzelpflanzen.
Bin auf jeden Fall zuversichtlich auf eine überdurchschnittliche Ernte 2014!

Grüße K.


Es behauptet ja niemand, dass man unter 35Kö/m² gehen muss. Nur 50-60 oder mehr, wie es bei Wini der Fall ist, sind deutlich zuviel. Da kann man schon behaupten, dass seine Pflanzendezimierung durch seine Fox-Behandlung genau richtig war. Und jetzt stell dir vor, er hätte diese Verluste nicht, wie sein Raps dann aussehen würde!

Ich behaupte mal, dass bei einer gescheiten Saattechnik ein Bestand von 35-40Kö/m² ausreichend ist. Ich habe die letzten Jahre immer um die 45Kö/m² gesät und mich dann jedes Mal im weiteren Vegetationsverlauf gefragt, warum ich nicht mit der Saatstärke zurückgegangen bin.

Übrigens bewirkt Bor keine Einkürzung. Desweiteren ist erwiesen, dass Bor nicht über das Blatt aufgenommen werden kann und wird, was bedeutet, dass es erst nach Abwaschung und Eintrag in den Boden von den Wurzeln aufgenommen wird, was mich dahingehend zum Umdenken gebracht hat. Mein Raps erhält bei der ersten PSM-Maßnahme im Frühjahr die volle angestrebte Bor-Menge von 400-500g/ha.



Ich bin kein Freund von so hohen Bor-Gaben in einer Spritzung. Wenn ich insgesamt 3l = 450g/ha spritzen will, dann bekommt der Raps 1l bei der Einkürzung im Herbst und 2l im Frühjahr. Wenn er kräftig aus dem Winter kommt und schnell loswächst, geb ich die 300g Bor in einer Spritzung (iVm einem WR aber ohne Pyrethroide), ansonsten teil ich sie auf und passe sie der Entwicklung des Rapses an. Der Raps sollte jedenfalls den größten Teil des Bors aufgenommen haben, bevor er in die Streckungsphase übergeht, aber Bor braucht er natürlich auch für die Ausbildung der Knospen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Falk » Di Nov 12, 2013 21:55

Wann kapiert Ihr eigentlich, das Wini nicht ansatzweise Ahnung von Ackerbau und noch weniger davon hat,
wie ein guter Bestand aussieht!
Seiner ist definitiv gefährdeter den Winter zu überstehen , als der von Mad!
Kalter WInter mit viel Schnee, und sein Raps gammelt dahin!

Btw ich habe einige Jahre bei meinem Herren und 16 Jahre eigene Rapsanbau Erfahrung,
und kann sehr wohl sagen das ich weiß wovon Ich rede!
Dünne gleichmäßige Bestände machen den Ertrag und nicht die, wo man bei 100 Pflanzen je m² keinen Boden mehr sieht!
Ausserdem wollen wir auch nicht zu große Pflanzen haben, die Gefahr ist deutlich höher als bei kleinen Beständen!

Auch eine Pflugfurche bedeutet keinen mehr Ertrag,Eine vorarbeit mit dem Grubber bringt gleich und auf gewissen Standorten auch mehr Ertrag!

20131110_162432.jpg


Das ist Mein Grubberraps der am 30.8 gedrillt wurde, auf schweerem Boden!
Der gefällt mir so recht gut!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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