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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Fr Nov 15, 2013 11:39

Welfenprinz hat geschrieben:Ja, und es greift alles ein bisschen ineinander. Gerade in den Weizenintensiven Fruchtfolgen wird ja aus arbeitswirtschaftlichen gründen mitte September mit der Weizenaussaat angefangen. Und in der letzten septemberdekade sinkt der AFu-Druck um........ (die genaue Zahl hab ich vergessen) 30%???? Jedenfalls gewaltig viel.


Das ist auch der Hauptgrund, warum ich meine Aussaatzeitpunkte immer weiter nach hinten verlegt habe. Man kann sämtliche Herbizide nur dadurch unterstützen, indem man einen großen Anteil mechanisch bekämpft.

Habe mir vorhin erstmal diese pdf zu Gemüte geführt:
http://www.lksh.de/fileadmin/dokumente/ ... reiber.pdf

Die für mich wichtigste Information war folgende:

Aber grundsätzlich müssen frisch ausgefallene AF-Samen nachreifen, ehe sie keimen: Sie sind zunächst in einer primären Keimruhe. Diese dauert zwei bis acht Wochen. Hauptauflaufzeit des AF: September/Oktober (bei 10 bis 15°C Bodentemperatur)
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Nov 15, 2013 11:42

Welfenprinz hat geschrieben:Ja, und es greift alles ein bisschen ineinander. Gerade in den Weizenintensiven Fruchtfolgen wird ja aus arbeitswirtschaftlichen gründen mitte September mit der Weizenaussaat angefangen. Und in der letzten septemberdekade sinkt der AFu-Druck um........ (die genaue Zahl hab ich vergessen) 30%???? Jedenfalls gewaltig viel.

Wenn sich trotz Resistenzmanagement - wir gehen mal davon aus, dass in den intensiven Regionen das Wissen schon in der Breite auf einem gewissen Niveau vorhanden ist- die Probleme fortsetzen und ausbreiten (mein bisheriger Wissenstand ist : Resistenzen gegen alle Gruppen in Ostfriesland und Osthannover, in ostholstein sogar schon gegen die Gräsermittel in Blattfrüchten) wird wohl - meiner Meinung nach- ein gewisser Anteil Sommerungen in der Fruchtfolge unumgänglich werden. (keine neuen Wirkstoffgruppen in absehbarer Zeit mal vorausgesetzt)


Ich würde das doch auch begrüßen. Aber Sommerungen müssen sich rechnen. Für mich tun sie das bisher nicht so, als dass ich sie im großen Stile anbauen würde, da ich die Ungrasgeschichte bisher absolut im Griff habe und sich somit auch kein immenser Druck aufschaukeln kann. Bei einem Betrieb, der Resistenzen vorliegen hat, sieht das sicherlich ganz anders aus. Da ist der ökonomische Vorteil des Weizenanbaus flott dahin.

Ich bin mal gespannt wie das mit dem Greening in Zukunft alles so wird. Und da Raps, sollte die insektizide Beize langfristig verboten bleiben, hier, mit der Anbaudichte, eh schnell wesentlich unattraktiver werden würde, müssen früher oder später, zumindest für Teilflächen, Alternativen her.
Ich hab' jedenfalls absolut keine Probleme damit, die Fruchtfolge auszudehnen, zwischen Winterungen und Sommerungen zu wechseln & Leguminosen o.ä. anzubauen. Das würde mir nur weiteres Einsparpotenzial (bis hin zu gänzlichen Direktsaat) bei der Bodenbearbeitung ermöglichen. :D Aber es muss sich rechnen, alles andere ist zweitrangig.
Generell wird man langfristig aber sowieso am erfolgreichsten sein, wenn man einfach probiert flexibel zu bleiben.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Fr Nov 15, 2013 12:18

Welfenprinz hat geschrieben:
Wenn sich trotz Resistenzmanagement - wir gehen mal davon aus, dass in den intensiven Regionen das Wissen schon in der Breite auf einem gewissen Niveau vorhanden ist- die Probleme fortsetzen und ausbreiten (mein bisheriger Wissenstand ist : Resistenzen gegen alle Gruppen in Ostfriesland und Osthannover, in ostholstein sogar schon gegen die Gräsermittel in Blattfrüchten) wird wohl - meiner Meinung nach- ein gewisser Anteil Sommerungen in der Fruchtfolge unumgänglich werden. (keine neuen Wirkstoffgruppen in absehbarer Zeit mal vorausgesetzt)


:mrgreen:

und nach meinen Beobachtungen traten da die ersten AF- Resistenzen auf wo eine bestimmte Beratungsfirma den Landwirten das denken - äh nein natürlich nicht das denken,- sie eben beraten hat.
...............................

NobbyNobbs hat geschrieben:
Ich bin mal gespannt wie das mit dem Greening in Zukunft alles so wird.


:mrgreen:
das Greening, mit 5% ein sanfter Versuch der Politik die Landwirte über das Wort und die Bedeutung von Nachhaltigkeit nachdenken zu lassen.
Das es sich rechnen muss ist selbstverständlich.
Die Frage lautet aber sehe ich das ganze im Rahmen einer DB- Rechnung bzw einer Betriebsbilanz
oder einer nachhaltigen Gewinnabsicht im Rahmen einer Fruchtfolge.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Fr Nov 15, 2013 12:36

Ulikum hat geschrieben: :mrgreen:

und nach meinen Beobachtungen traten da die ersten AF- Resistenzen auf wo eine bestimmte Beratungsfirma den Landwirten das denken - äh nein natürlich nicht das denken,- sie eben beraten hat.


Das ist mir allerdings auch schon zu Ohren gekommen, dass die Niedersachsen durch Fehlberatung die deutschlandweite Führung in der Resistenzzüchtung eingenommen haben.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » Fr Nov 15, 2013 18:21

:?:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Sa Nov 16, 2013 12:46

:mrgreen:

Und es geht weiter:
Neben der bereits weit verbreiteten Resistenz gegen ALS-Inhibitoren bei Ungräsern konnten in den letzten
Jahren auch bei Kamille-Arten erste Biotypen mit einer Resistenz gegen Sulfonylharnstoffe beobachtet werden.
Einzelne resistente Biotypen wurden bisher in Schleswig-Holstein und im nördlichen Niedersachsen gemeldet.
Über das Vorkommen von Resistenzfällen in anderen Teilen Deutschlands bei den beiden Kamille-Arten Echte
Kamille (MATCH, Matricaria chamomilla oder Matricaria recutita) und Geruchlose Kamille (MATIN, Matricaria
inodora oder Tripleurospermum maritimum spp. inodorum oder perforatum) lagen dagegen bisher kaum
Information vor.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Nov 18, 2013 10:11

Kreuzschiene hat geschrieben:Habe auch Avatar nach Pflug gebaut. 35 keimf. Körner pro m². Schneckenkorn und Butisan Gold ist auch schon draußen. Mittlerweile sind auch schon alle Flächen aufgelaufen. Könnte sich gut entickeln heuer, wenns mit dem Wetter so weiter geht.
In 14 Tagen kriegt er dann noch Schweinegülle, danach Folicur und Bor, dann ist gut für heuer...


Servus,

so sieht er nun aus, unser Avatar. Wie damals vermutet, prächtig entwickelt...
Höhe derzeit ca. 50 cm.
Dateianhänge
Bild0021.jpg
Pflugraps Avatar - Herbstentwicklung
Kreuzschiene
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon primus omnium » Mo Nov 18, 2013 10:22

Kreuzschiene hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habe auch Avatar nach Pflug gebaut. 35 keimf. Körner pro m². Schneckenkorn und Butisan Gold ist auch schon draußen. Mittlerweile sind auch schon alle Flächen aufgelaufen. Könnte sich gut entickeln heuer, wenns mit dem Wetter so weiter geht.
In 14 Tagen kriegt er dann noch Schweinegülle, danach Folicur und Bor, dann ist gut für heuer...


Servus,

so sieht er nun aus, unser Avatar. Wie damals vermutet, prächtig entwickelt...
Höhe derzeit ca. 50 cm.




:shock: :shock: :shock: :shock:

Prächtig entwickelt ist er, aber definitiv zu GROß.
Wieviel Folicur hast du denn gespritzt? Der wird einen etwas kälteren Winter nicht ohne große Blattverluste überstehen!

Mfg Kai
Mit dem Leben, schenkt man auch den Tod!
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 10:31

Meiner steht genauso und ich wünschte, ich hätte doch mehr Carax draufgelegt. Aber so ist es ja immer. Mal zuviel und mal zu wenig.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Nov 18, 2013 10:53

Die Blattverluste interessieren doch nicht im gerinsten. Hauptsache, der Vegetationskegel hebt nicht zu stark vom Boden ab und kommt gut durch den Winter. Abgestorbene Blätter stehen als Nährstoffe spätestens zur Schotenfüllung wieder zur Verfügung...
Aus meiner Erfahrung heraus ist ein zuviel im Herbst erst zuviel, wenn wirklich der Vegetationskegel abfriert und im Frühjahr neu austreiben muss. Ansonsten gibt es aus meiner Sicht kein zu viel oder zu groß...
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Nov 18, 2013 11:36

Kreuzschiene hat geschrieben:Abgestorbene Blätter stehen als Nährstoffe spätestens zur Schotenfüllung wieder zur Verfügung...


Früher und das ist auch gut so. Während der Samenreife könnte der Raps ihn nämlich nicht mehr verwerten.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Falk » Mo Nov 18, 2013 13:38

Kreuzschiene hat geschrieben:Die Blattverluste interessieren doch nicht im gerinsten. Hauptsache, der Vegetationskegel hebt nicht zu stark vom Boden ab und kommt gut durch den Winter. Abgestorbene Blätter stehen als Nährstoffe spätestens zur Schotenfüllung wieder zur Verfügung...
Aus meiner Erfahrung heraus ist ein zuviel im Herbst erst zuviel, wenn wirklich der Vegetationskegel abfriert und im Frühjahr neu austreiben muss. Ansonsten gibt es aus meiner Sicht kein zu viel oder zu groß...


50 cm ist ein zuviel!
Wenn es einen milden winter mit wenig schnee gibt, sicher kein problem, aber wird es ein langer mit viel schnee, sehe ich schwarz für den Raps.
Dann stinkt das ganze feld im frühjahr nach gammel
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Nov 18, 2013 15:42

Solange der Vegetationskegel nicht weggammelt ist es doch egal. Wichtig ist, im Herbst so viel Nährstoffe aufzunehmen, wie irgend möglich unter der Prämisse, den o.g. Kegel gesund über den Winter zu bringen. Dann geht der Raps im Frühjahr nämlich ab wie eine Rakete. Hatte schon Jahre dabei, als den Raps noch der Lohner dreschen musste, dass ihm der Hektarzähler nicht einschaltete, weil er mit angehobenem Schneidwerk dreschen musste. Da waren die oberen Schoten bei 2,5m oder noch höher...

Hier noch ein weiteres Bild vom Pflugraps...
Dateianhänge
Bild0019.jpg
Avatar nach Pflug
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 16:37

Kreuzschiene hat geschrieben:Da waren die oberen Schoten bei 2,5m oder noch höher..


Da will ich meinen Raps auch mal wieder hinbekommen. Die letzten 2 Jahre war bei 1,9m Ende. Je länger der Raps, desto schöner lässt er sich dreschen und umso mehr Ertrag bringt er.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Nov 18, 2013 16:44

Mad hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Da waren die oberen Schoten bei 2,5m oder noch höher..


Da will ich meinen Raps auch mal wieder hinbekommen. Die letzten 2 Jahre war bei 1,9m Ende. Je länger der Raps, desto schöner lässt er sich dreschen und umso mehr Ertrag bringt er.


Das ist auch meine langjährige Erfahrung. Meist ist halt dann auch das "Schotenpaket" ordentlich hoch. Und die Stängel wie Sonnenblumen-Stängel. Nur das Grubbern danach ist heftig. Da schlagen die Stängel doch ordentlich an am Schlepper...
Auf eine gute Ernte 2014!
Kreuzschiene
 
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