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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 18:44

Kreuzschiene hat geschrieben:
Das ist auch meine langjährige Erfahrung. Meist ist halt dann auch das "Schotenpaket" ordentlich hoch. Und die Stängel wie Sonnenblumen-Stängel. Nur das Grubbern danach ist heftig. Da schlagen die Stängel doch ordentlich an am Schlepper...
Auf eine gute Ernte 2014!



Dass mir Rapsstängel beim Grubbern an den Schlepper schlagen, passiert mir seit 2010 nicht mehr. Bis 2012 jedoch beim Mulchen. Seit diesem Jahr nur noch bei der Behandlung mit Totalherbizid, weil ich das Mulchen nach hinten verschoben habe. Gefällt mir besser. Erste Welle wegspritzen inkl. grüner Stängel, mulchen um verbliebene Körner freizulegen und die Stängel in verdauliche Häppchen zu machen. Die dann noch auflaufenden Rapspflanzen zerlegt der Kreiselgrubber bei der Saat. Da reicht übrigens 1l/ha Glyphosat. :wink:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Mo Nov 18, 2013 20:03

Mad hat geschrieben:
Dass mir Rapsstängel beim Grubbern an den Schlepper schlagen, passiert mir seit 2010 nicht mehr. Bis 2012 jedoch beim Mulchen. Seit diesem Jahr nur noch bei der Behandlung mit Totalherbizid, weil ich das Mulchen nach hinten verschoben habe. Gefällt mir besser. Erste Welle wegspritzen inkl. grüner Stängel, mulchen um verbliebene Körner freizulegen und die Stängel in verdauliche Häppchen zu machen. Die dann noch auflaufenden Rapspflanzen zerlegt der Kreiselgrubber bei der Saat. Da reicht übrigens 1l/ha Glyphosat. :wink:


:mrgreen:
einmal Glyphosat zu viel auch wenn es nur ein Liter ist.
Ich würde mich schon mal mit den Alternativen vertraut machen. :wink:
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 20:39

Ulikum hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
Dass mir Rapsstängel beim Grubbern an den Schlepper schlagen, passiert mir seit 2010 nicht mehr. Bis 2012 jedoch beim Mulchen. Seit diesem Jahr nur noch bei der Behandlung mit Totalherbizid, weil ich das Mulchen nach hinten verschoben habe. Gefällt mir besser. Erste Welle wegspritzen inkl. grüner Stängel, mulchen um verbliebene Körner freizulegen und die Stängel in verdauliche Häppchen zu machen. Die dann noch auflaufenden Rapspflanzen zerlegt der Kreiselgrubber bei der Saat. Da reicht übrigens 1l/ha Glyphosat. :wink:


:mrgreen:
einmal Glyphosat zu viel auch wenn es nur ein Liter ist.
Ich würde mich schon mal mit den Alternativen vertraut machen. :wink:


Solange ich darf, setze ich es ein. Nach Raps ist meine Strategie, so gut wie keine Bewegung in den Boden zu bringen, um die Mineralisation weitestgehend zu verzögern und zu bremsen. Desweiteren nutze ich die Ausfallrapsflächen um Problemunkräuter und -gräser zu dezimieren, schon im Hinblick auf die Resistenzgefährdung ergibt das Sinn. Das bedeutet, dass ich zwei Vorteile dadurch habe. Und wenn ich es nicht mehr darf, muss ich mir eine Alternative suchen.

Da ich weiß, dass du nichts von dem Wirkstoff hältst, halte ich eine Diskussion für überflüssig und werde mich nicht weiter dazu äußern. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Nov 18, 2013 20:41

Wuchsstoff wirst du meinen
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 20:46

NobbyNobbs hat geschrieben:Wuchsstoff wirst du meinen


Schon. Aber ich habe mich vorm Absenden meines Textes nochmal auf die Zulassungen gestürzt und da siehts beim M und KV mau aus, was eine Herbstbehandlung betrifft.

Ich denke ich werde demnächst mal intensiv nach einer Alternative suchen, um nicht irgendwann vor vollendeten Tatsachen zu stehen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon PhantomLord » Mo Nov 18, 2013 20:48

@Mad
Wenn ich dich richtig verstanden habe, spritzt du erst und mulchst dann?

Ich hab ja schon erwähnt, dass ich dieses Jahr das erste Mal Raps anbaue und hab mir deshalb auch schon meine Gedanken zur herangehensweise nach der Ernte gemacht.
Aufgrund meiner Jungfräulichkeit :D auf dem Gebiet hab ich allerdings keinerlei Erfahrungswerte.
Ich hab auch vor, bis auf die Kreiselegge nicht bearbeitend in den Boden einzugreifen. Logischer erschien mir aber, erstmal zu Mulchen um schoten zum platzen zu bringen und die Rapskörner bestenfalls mit dem gemulchten Stroh zu bedecken und erst dann abzuspritzen. Gegebenenfalls den Mulchgang auch erst durchzuführen, nachdem die erste Welle aufgelaufen ist, diese Köpfen und dann vor der Weizensaat abzuspritzen was noch rumsteht.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 21:17

PhantomLord hat geschrieben:@Mad
Wenn ich dich richtig verstanden habe, spritzt du erst und mulchst dann?

Ich hab ja schon erwähnt, dass ich dieses Jahr das erste Mal Raps anbaue und hab mir deshalb auch schon meine Gedanken zur herangehensweise nach der Ernte gemacht.
Aufgrund meiner Jungfräulichkeit :D auf dem Gebiet hab ich allerdings keinerlei Erfahrungswerte.
Ich hab auch vor, bis auf die Kreiselegge nicht bearbeitend in den Boden einzugreifen. Logischer erschien mir aber, erstmal zu Mulchen um schoten zum platzen zu bringen und die Rapskörner bestenfalls mit dem gemulchten Stroh zu bedecken und erst dann abzuspritzen. Gegebenenfalls den Mulchgang auch erst durchzuführen, nachdem die erste Welle aufgelaufen ist, diese Köpfen und dann vor der Weizensaat abzuspritzen was noch rumsteht.


Ich habe es die letzten Jahre auch eher andersrum gemacht als dieses Jahr. Allerdings war ich mit dem Mulchergebnis immer recht unzufrieden.

Das setzt sich wiefolgt zusammen:
Strobi in die Blüte -> Raps bleibt sehr lange grün (seeehr lange) -> Diese grünen und mitunter dicken Stängel werden vom Mulcher zwar erfasst, knicken um, richten sich wieder auf und werden dann allmählich grau und mürbe, aber sie sind nicht zerkleinert. -> Nach der Saat liegen immer noch 15-20cm lange Stängel obendrauf.

In diesem Jahr habe ich erstmal die erste Welle auflaufen lassen, wobei die grünen Stängel teilweise wieder neue Triebe nachschoben. Diesen Umstand habe ich dann ausgenutzt, um auch diese Pflanzen zu bekämpfen. Denselben Effekt bekommt man allerdings auch mit dem Mulcher hin, mit oben beschriebenen Zerkleinerungsproblem. Nach einer Wartezeit bin ich dann mit dem Mulcher dran und habe die mittlerweile ergrauten und mürben Stängel zerkleinert. Habe dann auch mal unter dem Rapsstroh nachgesehen und festgestellt, dass da noch einige Körner auf Licht gewartet haben. Und weil kein Altrapsbestand mehr vorhanden war, gab ich diesen Körnern somit die Chance, indem ich das Stroh durch den Mulcher nachverteilte. Bei der Aussaat standen diese Pflanzen dann im Keimblatt und haben die Kreiselegge weitestgehend nicht überlebt.
Die Zerkleinerung ist in meinen Augen nach dieser Methode besser.

Wenn jetzt aber der Vegetationsverlauf nicht so vorteilhaft wie in diesem Jahr verläuft, können diese Körner auch in die Keimruhe gehen, was sich als Nachteil auswirkt.

Im Bezug auf den Ausfallraps an sich ist die Reihenfolge egal. In den letzten Jahren ist nach dem Abspritzen immer noch Raps aufgelaufen, wie in diesem Jahr auch. Dieses verzettelte Auflaufen wird sich auch nicht vermeiden lassen.

Nur was mir gar nicht passt ist, den auf Licht wartenden Raps zu vergraben.

Ich bin davon überzeugt, dass ich auf meinen Rübenfähigen Schlägen ohne weiteres wieder Rüben anbauen könnte, ohne ein Problem mit Altraps zu bekommen. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Nov 18, 2013 21:31

Mad, mach die Zinken deiner Kreiselegge ab. Wenn der Boden feucht ist und du max. Schardruck gibst, schneiden die Scheiben vllt 3 cm tief. Dann hast du endlich eine Direktsaat. :mrgreen: (Ich hätte es glaube echt schon ausprobiert :lol:)
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 21:34

NobbyNobbs hat geschrieben:Mad, mach die Zinken deiner Kreiselegge ab. Wenn der Boden feucht ist und du max. Schardruck gibst, schneiden die Scheiben vllt 3 cm tief. Dann hast du endlich eine Direktsaat. :mrgreen: (Ich hätte es glaube echt schon ausprobiert :lol:)


:mrgreen:

Also. Jetzt mal unter uns. Eigentlich hatten die Zinken in diesem Jahr kaum Bodenberührung, als ich meinen Rapsweizen gesät habe. Weiß auch nicht was da los war. :lol:

Edit: Da fällt mir was ein. Hätte wirklich Striegel nutzen sollen, weil mir doch einige Körner unbedeckt in den Reihen lagen. Muss wohl doch mal mit Nordhesse verhandeln, bevor der mich nachmacht und die behält. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Mo Nov 18, 2013 22:58

Mad hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
Dass mir Rapsstängel beim Grubbern an den Schlepper schlagen, passiert mir seit 2010 nicht mehr. Bis 2012 jedoch beim Mulchen. Seit diesem Jahr nur noch bei der Behandlung mit Totalherbizid, weil ich das Mulchen nach hinten verschoben habe. Gefällt mir besser. Erste Welle wegspritzen inkl. grüner Stängel, mulchen um verbliebene Körner freizulegen und die Stängel in verdauliche Häppchen zu machen. Die dann noch auflaufenden Rapspflanzen zerlegt der Kreiselgrubber bei der Saat. Da reicht übrigens 1l/ha Glyphosat. :wink:


:mrgreen:
einmal Glyphosat zu viel auch wenn es nur ein Liter ist.
Ich würde mich schon mal mit den Alternativen vertraut machen. :wink:


Solange ich darf, setze ich es ein. Nach Raps ist meine Strategie, so gut wie keine Bewegung in den Boden zu bringen, um die Mineralisation weitestgehend zu verzögern und zu bremsen. Desweiteren nutze ich die Ausfallrapsflächen um Problemunkräuter und -gräser zu dezimieren, schon im Hinblick auf die Resistenzgefährdung ergibt das Sinn. Das bedeutet, dass ich zwei Vorteile dadurch habe. Und wenn ich es nicht mehr darf, muss ich mir eine Alternative suchen.

Da ich weiß, dass du nichts von dem Wirkstoff hältst, halte ich eine Diskussion für überflüssig und werde mich nicht weiter dazu äußern. :mrgreen:




:mrgreen:

Wie kommst du darauf das ich etwas gegen Glyphosat haben könnte?
Ohne ein Totalherbizid ist eine erfolgreiche Mulchsaat schlecht und eine Direktsaat überhaupt nicht möglich.

Aber etwas stimmt da nicht in deinen Texten.
und genau aus diesem Grund bin ich der Meinung Glyphosat dürfte es nur auf "Rezept" geben.
Der Wirkstoff ist viel zu wertvoll als das man ihn aus falscher Sparsamkeit verheizen sollte.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mo Nov 18, 2013 23:29

Ulikum hat geschrieben:
:mrgreen:

Wie kommst du darauf das ich etwas gegen Glyphosat haben könnte?
Ohne ein Totalherbizid ist eine erfolgreiche Mulchsaat schlecht und eine Direktsaat überhaupt nicht möglich.

Aber etwas stimmt da nicht in deinen Texten.
und genau aus diesem Grund bin ich der Meinung Glyphosat dürfte es nur auf "Rezept" geben.
Der Wirkstoff ist viel zu wertvoll als das man ihn aus falscher Sparsamkeit verheizen sollte.


Warum ich das denke? Weil du irgendwie jeden dafür angreifst, wenn er es einsetzt.

Ich setze es 2 mal in der Fruchtfolge ein: Nach Raps und vor Gerste und das mit einer von mir als angemessen empfundenen Aufwandmenge in Verbindung einer niedrigen Wasseraufwandmenge.
Falls es nötig ist, mache ich vor Mais auch noch eine Behandlung. Speziell bei Ackerfuchsschwanz und im Randbereich bei auftretenden Storchschnabel.
Einen Zusätzlichen Einsatz gibt es, wenn ich im Randbereich einwachsende Quecke habe (Grasweg/Nachbarn), sofern es sich nicht um eine Fläche nach Raps oder vor Gerste handelt. Dann wird dort bereichsspezifisch behandelt.

Ich bin keiner, der jedes Jahr seine Flächen damit zupflastert.

Gäbe es ein Mittel, das genauso gegen den Ausfallraps wirkt und auch für eine Stoppelbehandlung zugelassen ist, würde ich es einsetzen.

Da jetzt einfach ein MCPA draufzuspritzen ginge genauso, wäre aber laut Zulassung nicht erlaubt.

Und meine Sparsamkeit nach Raps als falsch zu titulieren, empfinde ich als lächerlich. Es liegt auf der Hand, dass jegliche Bodenbearbeitung der Rapsstoppel eine immense Mineralisation in Gang setzt, wobei unnötig viel Stickstoff freigesetzt wird, der unter Umständen über Winter verloren geht. Ich kann, seitdem ich die Bodenbearbeitung nach Raps zurückgefahren und nach hinten verschoben habe, einiges an Stickstoff sparen und ernte dennoch mehr, was sich vor allem positiv auf meine Stickstoffsalden auswirkt.

Falls die Industrie mitliest:
Gäbe es einen alternativen zugelassenen Wirkstoff, könnte der von mir aus auch teurer sein. Ich spare ja schließlich beim Dünger. :roll:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Di Nov 19, 2013 9:39

Mad hat geschrieben:
Warum ich das denke? Weil du irgendwie jeden dafür angreifst, wenn er es einsetzt.
Zeige mir bitte den Beitrag wo ich einen angegriffen habe nur weil er schreibt er setzt Glyphosat ein.
Was ich aber überhaupt nicht ab kann ist wenn behauptet wird Rückstände von Glyphosat in Lebensmitteln oder im Urin von Menschen seien unbedenklich.
Denn genau diese Einstellung, - ist ja schon seit 40 Jahren auf dem Markt, - hat nie Probleme gegeben, führt dazu das zufiel Glyphosat und leider auch in meinen Augen unsinnig eingesetzt wird.
Und wenn das 100 mal stimmen sollte, das die gemessenen Werte unbedenklich sind, darum geht es im Grunde überhaupt nicht.
Es geht um das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit und darum das der Verbraucher sauberer Nahrungsmittel ohne Rückstände haben möchte.
Mittlerweile haben wir mit unserem Handeln den Wirkstoff in das öffentliche Interesse gebracht und somit auch in die Schusslinie der Kritik.
Wie es enden wird werden wir sehen.
Ich hoffe die Politik wird eine gangbare Lösung finden z.B. indem man Glyphosat im Hausbereich verbietet und in der Landwirtschaft mit Anwendungsauflagen belegt.
Sollte Glyphosat gänzlich verboten werden, dann verlieren wir einen w i c h t i g e n, und relativ Umwelt verträglichen Wirkstoff im Ackerbau.

................
................
Und meine Sparsamkeit nach Raps als falsch zu titulieren, empfinde ich als lächerlich.
Mad hat geschrieben:Erste Welle wegspritzen inkl. Die dann noch auflaufenden Rapspflanzen zerlegt der Kreiselgrubber bei der Saat. Da reicht übrigens 1l/ha Glyphosat.
Desweiteren nutze ich die Ausfallrapsflächen um Problemunkräuter und -gräser zu dezimieren, schon im Hinblick auf die Resistenzgefährdung ergibt das Sinn.

:roll:


:mrgreen:

als anerkannter Fachmann sollte man so etwas nicht schreiben.
Du vermittels hier den Eindruck , auch wenn in zwei eigenständigen Texten, mit 1 l/ha gegen Problemunkräuter und -gräser vorzugehen.
Das wird über kurz oder lang zu einer Resistenzbildung bei den Gräsern führen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Di Nov 19, 2013 21:22

Ulikum hat geschrieben:
:mrgreen:

als anerkannter Fachmann sollte man so etwas nicht schreiben.
Du vermittels hier den Eindruck , auch wenn in zwei eigenständigen Texten, mit 1 l/ha gegen Problemunkräuter und -gräser vorzugehen.
Das wird über kurz oder lang zu einer Resistenzbildung bei den Gräsern führen.


Da habe ich mich entweder falsch ausgedrückt oder du hast mich missverstanden.

Es ist nicht so, dass ich generell nur mit 1l/ha Aufwandmenge fahre. Ich mache mir ein Bild von der Situation und wäge dann ab. Geht es ausschließlich um Ausfallraps und liegt der Besatz von Problemunkräutern und -gräsern im Rahmen (wie in diesem Jahr), reicht der Liter allemal, wobei es dabei auch immer um das Entwicklungsstadium geht. Ich fahre allerdings nicht wie andere mit 200 oder 300 Liter Wasser pro Hektar, sondern mit 150 und neuerdings sogar mit 100. Einfach um die Konzentration anzuheben, was wie wir alle wissen, bei Glyphosat eine größere Rolle als die tatsächliche Aufwandmenge spielt. Obendrauf gibt es noch den Zusatz von einem Superspreiter und je nach Glyphosatfabrikat Schaumstopp.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Nov 20, 2013 14:25

Hallo

hier ein paar Bilderbuchwurzeln :D


http://www.rapool.de/index.cfm/nav/316/ ... urzel.html

MfG
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Nov 20, 2013 14:38

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

hier ein paar Bilderbuchwurzeln :D


http://www.rapool.de/index.cfm/nav/316/ ... urzel.html

MfG


Ja genau. Liefer Wini wieder Zündstoff, weil eine der abgebildeten Wurzeln seine ist. War ja auch lange zu ruhig hier. :mrgreen:
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