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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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1059 Beiträge • Seite 4 von 71 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 71
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Re: Rapssaat

Beitragvon Hopfabauer » Di Aug 27, 2013 21:19

Servus!
Habe heute Schneckenkorn am Rand mit der Hand gestreut, wo der Boden schwerer ist wandern viele Nacktschnecken zu.
Die letzten Jahre habe ich auch immer nur den Rand behandelt, werde die Lage beobachten und Meldung machen wen erhöhter Schaden auftritt.
Die Feldmausplagen haben mich die letzten Jahre stärker beschäftigt, mußte öfter mit der Legeflinte durchmaschieren. Egal ob Spätherbst oder zeitiges Frühjahr.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Nordhesse » Di Aug 27, 2013 22:04

Hier haben wohl alle Bauern den gleichen Marktbericht gelesen- seit gestern wird Raps gedrillt wie blöd :D
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Re: Rapssaat

Beitragvon maxx110 » Mi Aug 28, 2013 7:01

angusy hat geschrieben:Hallo,

hat jemand eine Idee, wie man vernünftig Raps dezimiert?

Problem: Durch Funktionsstörung der Drille wurde eine Einheit Rapssaatgut auf rd. 0,6ha ausgebracht.

Die einzige Lösung, die mir z.Zt. einfällt und die ich am Wochenende auch praktizieren werde, heißt Rübenhacke.

Gruß
angusy

P.S.: Bitte keine schlauen Ratschläge, wie man den Fehler hätte eher bemerken können.


Guten Morgen,

wenn du mit der Rübenhacke durchwillst geht auch. Siehst du den Raps schon?

Hast du vielleicht eine Rübenhackgerät, wenn ja dann könnstest ja so einstellen das es eine Reihe raushackt und eine stehenlässt. Wäre dann wohl ein Reihenabstand von 25 cm wenn du eine
normale Drille hast.

Gruß
maxx110
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Mi Aug 28, 2013 9:22

maxx110 hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:Hallo,

hat jemand eine Idee, wie man vernünftig Raps dezimiert?

Problem: Durch Funktionsstörung der Drille wurde eine Einheit Rapssaatgut auf rd. 0,6ha ausgebracht.

Die einzige Lösung, die mir z.Zt. einfällt und die ich am Wochenende auch praktizieren werde, heißt Rübenhacke.

Gruß
angusy

P.S.: Bitte keine schlauen Ratschläge, wie man den Fehler hätte eher bemerken können.


Guten Morgen,

wenn du mit der Rübenhacke durchwillst geht auch. Siehst du den Raps schon?

Hast du vielleicht eine Rübenhackgerät, wenn ja dann könnstest ja so einstellen das es eine Reihe raushackt und eine stehenlässt. Wäre dann wohl ein Reihenabstand von 25 cm wenn du eine
normale Drille hast.

Gruß
maxx110



Wenn eine Einheit normalerweise für 3-3,5 ha gedacht ist, und er die auf 0,6ha versät hat, dann hat er ja quasi die 5-6-fache Menge an Raps ausgebracht, d.h. der Raps steht in der Reihe viel zu eng.

Deshalb sollte er nach Möglichkeit mit einem Striegel quer zur Saatrichtung die überzähligen Rapspflanzen rausziehen. Ich denke, dass dafür 2 Striegelgänge im Abstand von 2 Wochen notwendig sind.
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Re: Rapssaat

Beitragvon maxx110 » Mi Aug 28, 2013 10:44

klar steht in der Reihe auch zuviel, aber bevor er mit der hand eine ganze Reihe raushackt kann man die hackmaschine(bei uns wird das Durchfahrgerät genannt) verwenden.
Dann kann er immernoch mit der Hand die einzelen Reihen vereinzeln wie früher bei den Rüben.

Vielleicht würde auch eine alte Saategge was bringen und quer zu Saatrichtung arbeiten.

Eins weiss ich nur das macht ne Menge Arbeit. Ich habe im Frühjahr Ausfallraps aus dem Jahr 2011 aus einem Maisbestand mit der Hand rausgehauen. Der ging trotz Bodenbearbeitung und
Totalherbizid vor der Saat nicht kaputt. Jetzt weiss ich das ich zuwenig Totalherbizid eingesetzt hatte.
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Mi Aug 28, 2013 11:32

Mit "Rübenhacke" hatte ich schon das Handgerät gemeint - etwas Anderes habe ich auch nicht, da bei uns seit Jahrzehnten keine Rüben mehr angebaut werden.

Was die Sache nicht einfacher macht: Es handelt sich eigentlich nur um 2-3 Saatspuren (also 6-9m), da auf einem viel grösseren Schlag halt erst einmal außen rum gesät wurde. Mit "quer zur Sährichtung fahren" ist da nicht viel.

Je länger ist darüber nachdenke, je mehr wird es auf die Handarbeit hinaus laufen. Als Kind habe ich ja eigentlich ganz gerne Rüben gehackt.

Wann wäre denn der richtige Zeitpunkt: Einerseits sollen die verbleibenden Pflanzen keinen Schaden nehmen, andererseits sollte der Raps sich auch noch problemlos aushacken lassen!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » Mi Aug 28, 2013 14:17

Also ich würd nach Feldaufgang mit ner Kreiselegge drüber und mal schaun was übrig bleibt.

Und nochzu Glücks Vorauflaufmarkierung. Das war doch kein persönlicher Angriff.
Ich halte die Dinger bei Raps doch lediglich bei Einsatz der Walze nach der Saat für zwecklos.
Wir säen hier übrigens generell Raps ohne Fahrgassen ein, da die 1. Spritzung sowieso meist
erfolgt, wenn noch kein Pflanzenbestand sichtbar ist.

Was haltet ihr übrigens von Rapssaat mit Lehner-Vario-Streuer gleich nach dem Pflügen ?
Schaut mal her, so wird heutzutage Raps gesät wenn die Zeit drängt:
Lehner_Vario_Rapssaat_im_frontanbau.jpg

Damit kann man recht gut die Restfeuchte beim Pflügen ausnutzen.
Gleich danach mit der Kreiselegge die Raps-Feinsaat zwischen die Kluten
auf Saathorizont gebracht und alles gut festgewalzt.
Soll ich mir das Verfahren patentieren lassen ? (Winis-Vario-Raps-Saat)
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Re: Rapssaat

Beitragvon Frankenbauer » Mi Aug 28, 2013 22:25

Wini hat geschrieben:Also ich würd nach Feldaufgang mit ner Kreiselegge drüber und mal schaun was übrig bleibt.

Und nochzu Glücks Vorauflaufmarkierung. Das war doch kein persönlicher Angriff.
Ich halte die Dinger bei Raps doch lediglich bei Einsatz der Walze nach der Saat für zwecklos.
Wir säen hier übrigens generell Raps ohne Fahrgassen ein, da die 1. Spritzung sowieso meist
erfolgt, wenn noch kein Pflanzenbestand sichtbar ist.

Was haltet ihr übrigens von Rapssaat mit Lehner-Vario-Streuer gleich nach dem Pflügen ?
Schaut mal her, so wird heutzutage Raps gesät wenn die Zeit drängt:
Lehner_Vario_Rapssaat_im_frontanbau.jpg

Damit kann man recht gut die Restfeuchte beim Pflügen ausnutzen.
Gleich danach mit der Kreiselegge die Raps-Feinsaat zwischen die Kluten
auf Saathorizont gebracht und alles gut festgewalzt.
Soll ich mir das Verfahren patentieren lassen ? (Winis-Vario-Raps-Saat)


Klappt einwandfrei, allerdings nur als Zwischenfrucht, bzw. Hirschfütterung, dazu kommt der Lehner aber gleich auf den Grubber oder wahlweise aufs Quad, der Vario fährt viel zu viel fest.
Btw. solltest Du auf Bildern die Kennzeichen abdecken, vor allem wenns nicht Deine sind.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Rapssaat

Beitragvon countryman » Do Aug 29, 2013 7:34

wenn ich nach der Saat walze fahre ich genau auf den Drillreihen. Dann braucht man beim Spritzen nur die noch deutlich sichtbaren Schlepperspuren abzählen und gut. Voraussetzung: Walze genauso oder doppelt so breit wie die Drille.
Der VA Markierer läuft bei mir immer mit, so kann ich auch stets erkennen ob die Fahrgassen richtig angelegt sind und den Rhythmus wiederfinden wenn ich mich mal verhaspelt habe.

Solche Düngerstreuersaaten können gelingen, sind aber unzuverlässig. Wäre auch zu einfach ...
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » Fr Aug 30, 2013 7:33

Pssst Werner, das ist doch bisher nur eine Idee!
Das Bild stammt übrigens von der Lehner Web-Page.
Ich werde mich mit denen mal auf der Agritechnica darüber unterhalten.

Bin drauf gekommen, als ich heuer mal vergessen habe, die Pfeifen
meiner mechanischen Sämaschine nach der Abdrehprobe wieder unter die
Saatgut-Dosiereinrichtung zu klappen.
Die Rapskörner sind daraufhin direkt aus der Maschine auf den Boden gefallen.
Bin dann einfach nochmal mit der Kreiselegge drüber.
Und siehe da, nahezu alle Körner waren im Boden verschwunden.
Der Feldaufgang ist nach 20 Liter Regen letzten Sonntag akzeptabel.

Da könnte man doch mit dem Lehner einen ganzen Arbeitsgang
mit Kreiselegge und Sämaschine einsparen ?
Und wenn der Raps demnächst nicht mehr gebeizt wird, dann
dürfen die Körner doch auch obenauf liegen.
Der Inhalt des Behälters wäre auch viel leichter zu kontrollieren.

Wie genau kann man damit eigentlich bspw. Schneckenkorn ausbringen ?

Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren.
Gruß
Wini
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Fr Aug 30, 2013 10:11

Wini hat geschrieben:Und siehe da, nahezu alle Körner waren im Boden verschwunden.
Der Feldaufgang ist nach 20 Liter Regen letzten Sonntag akzeptabel.



Mensch Wini! Dann hast du ja nach Jahrzehntelang überzogenen Rapsbeständen endlich mal einen angemessenen Pflanzenbestand! Ich gratuliere zu diesem klugen Schachzug!

Habe gestern meinen Avatar gesät. 40Kö/m².
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon madanf » Fr Aug 30, 2013 15:38

Rapssaat beendet!
Ich habe dieses Jahr nur auf Sherpa und Andromeda gesetzt.
Das Saatbeet hat sich trotz Trockenheit gut gemacht.
Der Erstgesähte kuckt schon raus. :)
Werde morgen eine Schneckenkorn Randbehandlung machen.

Gruß
Frank
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » Fr Aug 30, 2013 21:46

Was jetzt erst mit der Rapsssaat fertig ? Soll doch ein harter Winter kommen !
Mein "Himmelfahrtskommando-Raps" ist bereits im 1. Laubblattstadium !
Saat: 15.8. Mariä Himmelfahrt nach Pflugfurche
2,5 Liter Butisan Gold am 24.8. im Vorauflauf mit einem Schnapsglas Karate Zeon und
dann 25 Liter Regen am Sonntag 25.8.

So siehts jetzt bei Wini aus:
Winis Raps auf Sandstein 30.08.2013.JPG


Schaut mal so schlau ist mein Raps: Beizschutz gegen Erdfloh bis zuletzt:
Blauhelm-Raps.JPG
Blauhelm-Raps.JPG (38.61 KiB) 1192-mal betrachtet

Darf das eigentlich sein ? Der Beizschutz muß doch im Boden bleiben oder ?
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 30, 2013 23:21

Ouwei, was ein Boden... :roll:
Mittelhessen und Westerwald
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Re: Rapssaat

Beitragvon Tobi. » Sa Aug 31, 2013 9:32

NobbyNobbs hat geschrieben:Ouwei, was ein Boden... :roll:


...oder nur etwas über die Grenze gesät...
...in den geschotterten Feldweg...
:wink: :mrgreen:
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