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Rapssaat

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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Sa Aug 31, 2013 17:55

Nordhesse hat geschrieben:Wenn du weder das eine, noch das andere bist, dann müsstest du ein "Schwälmer" sein :D :D :D


Bitte keine Beleidigungen! :o

Außerdem ist das viel zu weit südlich.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Aug 31, 2013 20:10

Welfenprinz hat geschrieben:Stroh obenauf wäre/ist ja nicht das Problem. Wichtig ist ja, dass das eingearbeitete Stroh keine Schluss - oder Kapillaritätsprobleme bereitet.
Trockenrisse und Frostgare mit in die Gesamtbetrachtung einzubeziehen hör ich das erste mal. Klingt aber logisch, auch wenn ich mir die Gewichtung nicht allzu hoch vorstellen kann. *)
Die Basis des pfluglosen Anbaus mit flacher einmaliger Bearbeitung muss doch eine möglichst gute Durchwurzelung durch die Vorfrucht(e) sein, in die die Kultur möglichst ungehindert reinwurzeln kann, oder?


(* also ich will das nciht anzweifeln, aber unter einer Herbstsaat -dann auch noch pfluglos- ist der Grobporen und Luftanteil meiner Meinung nach so gering, dass eine Frostgare da nur sehr gering entstehen kann.Wobei ich jetzt natürlich nciht weiss, welche Temperaturbedingungen über welchen Zeitraum in den "Bergen" Nordhessens herrschen



Limburg Nordhessen? :lol: Also ich fahre des Öfteren wegen Fußball (Hessenliga) mal ein paar Städte in Nordhessen an. Das sind dann 200 km/Strecke und mehr. Also Mittelhessen trifft's wesentlich besser;).

Du verstehst das falsch. Ich sage nicht, dass durch die Frostgare und Trockenrisse der Boden derart gelockert wird, dass das meine Bodenbearbeitung ersetzt. Ich sehe das anders. Wenn man hier keine Faxen macht, dann muss man nicht lockern, weil die natürliche Bodenstruktur optimales Wurzelwachstum zulässt. Ich lockere einfach nur, wenn aus irgendwelchen Gründen Verdichtungen vorliegen, ganz einfach. Im natürlichen Zustand sind meine Böden nicht verdichtet. Haben hier vor ein paar Jahren neue Hallen gebaut. Dafür musste teilweise einiges an Boden abgetragen werden. Ich hatte da natürlich beste Bodenprofile. Wir haben hier teilweise meterdicke Lössauflagen ohne weitere Störschichten, da ist Leben ohne Ende drin. Jegliches Eingreifen kann nur für Nachteile sorgen.
Wofür man natürlich immer Sorgen muss, ist das Herrichten eines feinen Saatbettes. Aber ich kann dafür auch einfach die oberen 10 cm in optimale Krümelstruktur bringen und den Boden rückverfestigen. Wenn dann nach unten hin keine weiteren Störschichten sind, entwickelt sich die Pflanze ebenso gut (oder besser) wie (als) nach tiefer Bearbeitung.

Ich stell die Tage mal ein paar Bilder meiner frisch gedrillten Rapsschläge rein. Da ist an der Erdoberfläche eine dicke Schicht aus Stroh, darunter liegt das Korn in fein- aber flach- gelockertem Boden. Ich prophezeie beste Feldaufgänge, auch wenn das für manche Augen fürchterlich aussehen mag.
Das mit dem Stroh an der Erdoberfläche sehe ich übrigens ähnlich Mad. Es ist einfach Futter und je mehr dort (störungsfrei) verbleibt, desto besser.
Du wirst immer mehr Regenwürmer vorfinden, je größer die Erntereste an der Erdoberfläche sind. Regenwürmer holen sich nichts Eingebuddeltes. Die fressen das, was an der Erdoberfläche liegt. Bei reinem Tisch verhungern sie einfach, das ist alles. Das Angebot an Nahrung bestimmt die Anzahl.
Richtig ist allerdings, dass durch Bearbeitungen (besonders unter feuchten Bedingungen) Regenwürmer geschädigt und getötet werden. Noch ein Grund mehr, nicht 3, 4 oder 5 mal/Jahr da durch zu eiern.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » Sa Aug 31, 2013 21:39

Dass du die Frostgare nicht als Lockerungseffekt sondern für die Durchwurzelungsfähigkeit als wichtig ansiehst hatte ich das schon so verstanden.
gut, wenn ihr die praktischen Erfahrungen so habt, dann ist das so
Als hier der pfluglose Rapsanbau vor einigen Jahren mit den üblichen problemen so los ging, hab ich nämlich mal gesagt, dass es doch eigentlich das beste wäre, das Stroh gar nicht einzuarbeiten sondern möglichst ganz oben zu lassen und mit möglichst wenig Bodenbearbeitung den Raps zu drillen.
DieAntwort von Beratung etc. war eben dass der junge Raps diesen leicht durchwurzelbaren lockeren Boden bracht(in Krumentiefe).
Der Unterschied ist , dass ihr komplett pfluglos arbeitet und dadurch bis unter den Saathorizont die leicht durchwurzelbare Bodenstruktur(egal ob durch Frostgare oder REgenwürmer) habt.

Wirklich komplett pfluglos macht hier noch keienr. WEizen nach Weizen, Raps nach Weizen wird gepflügt. zu rüben, nach rüben, nach Raps .... wird pfluglos bestellt.
Habt ihr schon mal vor gRenzsituationen gestanden, in denen Ausnahmeentscheidungen nötig waren. Also etwas viel stroh, wenig Zeit zwischen Weizenernte und Raps drillen . Würdet ihr dann eher die Fruchtfolge umstellen, "schlecht" bestellen oder ausnahmsweise auch mal wieder zum Pflug greifen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Sa Aug 31, 2013 23:00

Welfenprinz hat geschrieben:Habt ihr schon mal vor gRenzsituationen gestanden, in denen Ausnahmeentscheidungen nötig waren. Also etwas viel stroh, wenig Zeit zwischen Weizenernte und Raps drillen . Würdet ihr dann eher die Fruchtfolge umstellen, "schlecht" bestellen oder ausnahmsweise auch mal wieder zum Pflug greifen.


Durch einmaliges pflügen zerstört man das, was man über Jahre aufgebaut hat. Für mich ist der Pflug ein no-go. Wenn wirklich viel Stroh vorhanden ist, würde ich zuerst doch mal zum Mulcher greifen. Je kleiner das Stroh, desto besser vermischt man es mit dem Boden, desto weniger Hohlräume entstehen und umso besser ist der Wasserschluss. Wenn Regen angesagt ist und man den Raps vorher in den Boden bekommt, kann man sich das auch sparen. Für die Keimung braucht der Raps nicht viel Wasser. Wichtig ist immer noch, dass erstmal Licht ans Rapskorn gelangt. Und wenn das Stroh obendrauf liegt statt im Boden zu sein, hat die Wurzel auch keine Probleme mit Hohlräumen, die die Entwicklung erstmal ausbremsen. Problematisch ist da nur, wie gesagt, eine dicke Matte auf an der Oberfläche, wo kein Licht zur Keimung durch kann und/oder durch die der Keimling nicht durch kommt.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » So Sep 01, 2013 7:35

Mad hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Habt ihr schon mal vor gRenzsituationen gestanden, in denen Ausnahmeentscheidungen nötig waren. Also etwas viel stroh, wenig Zeit zwischen Weizenernte und Raps drillen . Würdet ihr dann eher die Fruchtfolge umstellen, "schlecht" bestellen oder ausnahmsweise auch mal wieder zum Pflug greifen.


Durch einmaliges pflügen zerstört man das, was man über Jahre aufgebaut hat. Für mich ist der Pflug ein no-go. Wenn wirklich viel Stroh vorhanden ist, würde ich zuerst doch mal zum Mulcher greifen. Je kleiner das Stroh, desto besser vermischt man es mit dem Boden, desto weniger Hohlräume entstehen und umso besser ist der Wasserschluss. Wenn Regen angesagt ist und man den Raps vorher in den Boden bekommt, kann man sich das auch sparen. Für die Keimung braucht der Raps nicht viel Wasser. Wichtig ist immer noch, dass erstmal Licht ans Rapskorn gelangt. Und wenn das Stroh obendrauf liegt statt im Boden zu sein, hat die Wurzel auch keine Probleme mit Hohlräumen, die die Entwicklung erstmal ausbremsen. Problematisch ist da nur, wie gesagt, eine dicke Matte auf an der Oberfläche, wo kein Licht zur Keimung durch kann und/oder durch die der Keimling nicht durch kommt.



Der Raps mag einen lockeren Boden, auf dem er schnell durchstarten kann. Ein homogenes Gemisch aus kurzgehäckseltem Stroh, Spreu und Erde ist ihm lieber als ein nackter schwer durchwurzelbarer bröckeliger Tonboden à la Wini.
Bei ner Saatstärke von 40 Kö/qm ist es auch nicht weiter tragisch, wenn mal 5 Pflänzchen nicht durchkommen, weil an einer Stelle mal ein paar Strohhalme zuviel rumliegen. Dafür entwickeln sich die anderen umso besser.
Wichtig ist nur, dass man beim Mulchen sauber arbeitet und bei hohen Strohmengen auch ausreichend tief grubbert und dabei das Stroh nicht verzieht. Wenn sich das Stroh schön gleichmäßig verteilt, wozu auch der Mulcher seinen Beitrag leistet, ist das mit der Raps-Mulchsaat nach Weizen überhaupt kein Problem.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 01, 2013 7:50

macht ihr auch Weizen oder GErste nach WEizen?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » So Sep 01, 2013 7:54

Welfenprinz hat geschrieben:macht ihr auch Weizen oder GErste nach WEizen?


Ich schon. 2013/2014 und 2014/2015 werden bei mir allerdings die letzten Jahre mit Stoppelweizen sein. Danach habe ich ihn bis auf weiteres verbannt, wenn nicht irgendwas dazwischen kommt (Raps-Weizen-Mais-Weizen-Gerste).

Gerste in Mulchsaat nach Weizen funktioniert. Auch in diesem Jahr waren keine Ertragsunterschiede zu einer Pflugsaat-Gerste. Man muss nur zusehen, dass man den Ausfallweizen beseitigt.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » So Sep 01, 2013 9:58

Welfenprinz hat geschrieben:macht ihr auch Weizen oder GErste nach WEizen?


Ja klar. Das ist sogar weitaus unproblematischer als Raps nach Weizen, weil deutlich mehr Zeit für die Strohrotte zur Verfügung steht.
Die Vorgehensweise sieht ähnlich aus. Ich mulch zunächst die Weizenstoppeln, grubber das Stroh ausreichend tief unter (Strohmenge bestimmt Arbeitstiefe), mach den Boden nach ner kurzen Antrocknungsphase mit der KE fein, um für einen guten Bodenschluss zu sorgen. Dann lass ich den Boden ein paar Wochen ruhen (wichtig für die Strohrotte) und spritz dann Mitte September das Ausfallgetreide ab. Ob ich den Boden vor der Saat noch mal mit nem Federzinkengrubber durchziehe oder direkt mit der Drillkombination (KE+Sämaschine) reinfahre, mache ich davon abhängig, wieviel unverrottetes Stroh noch oben aufliegt. Wenn ich direkt reinsäe, muss ich die KE halt etwas tiefer in den Boden lassen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » So Sep 01, 2013 10:05

Ich mach fast nur Raps-Weizen-Weizen. Klar, da kommt immer mal was dazwischen oder wird mal umgestellt/ausprobiert und n paar ha Körnermais mache ich ja auch, aber an sich ist meine FF Raps-Weizen-Weizen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 01, 2013 10:07

mulchen......... also ihr meint Mulcher, nicht Schlegelhäcksler.
Tschulligung muss ich jetzt so dumm nachfragen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » So Sep 01, 2013 11:05

Welfenprinz hat geschrieben:mulchen......... also ihr meint Mulcher, nicht Schlegelhäcksler.
Tschulligung muss ich jetzt so dumm nachfragen.


Irgendwas, das die Stoppeln halt nochmal klein macht. In der Regel bilden diese einen Störfaktor. Gerade in den Fahrgassen, wo während der Ährenbehandlung nochmal was platt gefahren wurde oder das Getreide ins Lager ging. Stoppeln, die länger als 15cm sind, sind halt nicht so schön und verrotten auch nicht so gut. Außerdem stören sie einen guten Bodenschluss, wenns mehr davon gibt.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 01, 2013 15:51

Die Stoppel kurz schlagen geht mit beidem, Stroh noch mal kürzer schlagen geht schlecht mit dem klassischen Schlegelhäcksler.
ja der Bodenschluss ist das wichtigste. Welchen Nachläufer habt ihr an der Kreiselegge ? Also auf Lehm/Löss, hab ich hier ja auch. Durch die grundsätzlich flachere Bodenbearbeitung muss der ja noch nciht mal sonderlich gross dimensioniert sein.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » So Sep 01, 2013 16:20

Welfenprinz hat geschrieben:Die Stoppel kurz schlagen geht mit beidem, Stroh noch mal kürzer schlagen geht schlecht mit dem klassischen Schlegelhäcksler.
ja der Bodenschluss ist das wichtigste. Welchen Nachläufer habt ihr an der Kreiselegge ? Also auf Lehm/Löss, hab ich hier ja auch. Durch die grundsätzlich flachere Bodenbearbeitung muss der ja noch nciht mal sonderlich gross dimensioniert sein.


Trapezpackerwalze in deren Rillen dann auch die Säschare laufen. Einen besseren Feldaufgang habe ich persönlich noch nicht erlebt.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 01, 2013 16:44

Ja okay.
Habt ihr schon was mit Scheibenegge gemacht?
Also vorweg, ich steh der auf schwerem Boden negativ gegenüber. Sieht zwar optisch schön aus, wie gepflügt, aber die "abgehobelte" Schicht trocknet meienr Erfahrung anch schnell aus und die Rückverfestigung ist schwer.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » So Sep 01, 2013 16:54

Welfenprinz hat geschrieben:Ja okay.
Habt ihr schon was mit Scheibenegge gemacht?
Also vorweg, ich steh der auf schwerem Boden negativ gegenüber. Sieht zwar optisch schön aus, wie gepflügt, aber die "abgehobelte" Schicht trocknet meienr Erfahrung anch schnell aus und die Rückverfestigung ist schwer.


Ich habe schon mit einer gearbeitet aber das meist nur als Vorarbeit zur Saat.
Bei einer Kurzscheibenegge würde ich darauf achten, dass dort ein sehr schwerer Nachläufer angebaut ist, der ziemlich jeden cm wieder gut rückverfestigt. Meiner Meinung nach das perfekte Gerät um Ausfallgetreide zum Auflaufen zu bringen. Vor der Saat würde ich sie nur je nach Witterung einsetzen. Wenns trocken ist und man sehr flach vorarbeiten will um den Boden nicht noch weiter auszutrocknen.

Irgendwann habe ich auch eine Kurzscheibenegge. In meinen Augen gehört sie auf jeden Mulchsaatbetrieb.
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