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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » So Mai 18, 2014 12:57

Schnortz hat geschrieben:Nobby, Bedingungen für Sclerotinia waren aber da oder? Bei uns regnet es die letzten 2 Wochen, Bestand immer feucht, Blütenblätter liegen auf dem Boden und in den Achseln.



Also wenn hier die Bedingungen gegeben waren, dann eher gegen Mitte - Ende der Blüte. Jetzt ist die Frage inwiefern die Behandlungen zu Beginn der Vollblüte zwei Wochen vorher noch wirken. Ich habe glücklicherweise erst gegen Ende der Blüte behandelt.
Bisher sieht man noch keine Symptome. 60 % meiner Fläche haben kein Fungizid zur Blüte abbekommen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Tobi. » So Mai 18, 2014 13:16

NobbyNobbs hat geschrieben:Jetzt ist die Frage inwiefern die Behandlungen zu Beginn der Vollblüte zwei Wochen vorher noch wirken.


Genau das frage ich mich auch...
Hat dazu evtl. jemand mehr als nur die (dazu positiven) Aussagen der Hersteller?
Tobi.
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon Todde » Di Mai 20, 2014 23:42

2 Wochen sollten die üblichen Fungizide Wirkungsdauer locker haben.
Habe dieses Jahr keine Blütenbehandlung gemacht, weil der Bestand zum Behandlungstermin wesentlich zu hoch war, mal sehen wie sich das auswirkt.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Mai 21, 2014 8:11

Todde hat geschrieben:Habe dieses Jahr keine Blütenbehandlung gemacht, weil der Bestand zum Behandlungstermin wesentlich zu hoch war, mal sehen wie sich das auswirkt.



Passiert nichts. Es tritt eh nur mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 10 % Sklerotinia auf. Und meiner Meinung ist die Blütenbehandlung nur wirklich sinnvoll wenn diese eintritt.
100 % dem Risiko aussetzen will ich mich dennoch nicht, weshalb ich einen Teil der (Risiko-)Fläche abfahre.
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Re: Rapssaat

Beitragvon julius » Mi Mai 21, 2014 10:09

Tobi. hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Jetzt ist die Frage inwiefern die Behandlungen zu Beginn der Vollblüte zwei Wochen vorher noch wirken.


Genau das frage ich mich auch...
Hat dazu evtl. jemand mehr als nur die (dazu positiven) Aussagen der Hersteller?


Die Angaben der Hersteller passen schon. Bei den empfohlenen Aufwandmengen der Hersteller heisst es meist nach 2-3 Wochen wiederholen. Diese Zeitspanne von einer Woche dürfte wohl vom Wetter abhängen. Ists ein richtiges Wachstumswetter mit hohen Temperaturen und genügend Feuchte könnte ich mir vorstellen das die Fungizige um diese 1 Woche schneller abgebaut werden, als wenn während der Wirkungsdauer nur kühle 10 Grad Temperatur herrschen.

Ist aber nur eine unverbindliche Vermutung.
julius
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » So Mai 25, 2014 12:19

Beim Weizenspritzen eben mal ein paar Bilder des "Landtreff-Schlages" geknipst. Mit bescheidenem Aufwand steht da ein doch recht abartig geiler Rapsbestand, was auf den Bildern leider nicht so wirklich rüber kommt.
Jetzt darf das mit Unwetter und Co. bloß keine Rolle mehr spielen.

Vorfrucht JB Asano, Stroh gehäckselt, 3 t/ha Konvertkalk, Aussaat 30.8. mit 55 Körnern in Bestellsaat, angewalzt, EC 12 2,5 l/ha Butisan Combi + 0,2 l/ha Runway + 1,5 l/ha Targa Super. Oktober 50 N in Form von KAS, Februar Winterspritzung mit Kerb Flo, Frühjahr 1 x Insektizid Plenum 50 WG, 160 kg N/ha verteilt auf zwei Gaben (ASS, KAS)
Dateianhänge
Schoten Avatar Landtreff.JPG
Schoten Avatar Landtreff.JPG (321.03 KiB) 1393-mal betrachtet
Raps Avatat Landtreff.JPG
Raps Avatat Landtreff.JPG (253.24 KiB) 1393-mal betrachtet
Raps Avatar Landtreff 3.JPG
Raps Avatar Landtreff 3.JPG (226.16 KiB) 1393-mal betrachtet
Raps Avatar Landtreff 2.JPG
Raps Avatar Landtreff 2.JPG (249.49 KiB) 1393-mal betrachtet
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Mai 26, 2014 9:14

Abartig geil trifft es ganz gut, was man derzeit auf den Rapsflächen sieht...
Mich wundert allerdings, woher der Raps bei der Trockenheit noch immer so viel Wasser bezieht. Ich befürchte fast, dass heuer wieder ein Jahr fürs Drainagen-Aufbaggern wird...
Noch 6 Wochen warten, und wir wissen mehr...
Kreuzschiene
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Di Mai 27, 2014 19:36

Also eine Befürchtung ist schon mal nicht eingetreten und ich denke, diesbezüglich passiert auch nichts mehr:
Die Fahrgassen haben sich nicht weiter gesenkt.

Mittlerweile sind die Fahrgassen innerhalb des Bestandes kaum mehr zu erkennen.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Di Mai 27, 2014 19:51

angusy hat geschrieben:Also eine Befürchtung ist schon mal nicht eingetreten und ich denke, diesbezüglich passiert auch nichts mehr:
Die Fahrgassen haben sich nicht weiter gesenkt.

Mittlerweile sind die Fahrgassen innerhalb des Bestandes kaum mehr zu erkennen.


Das habe ich doch prophezeit. Wenn die Gassen "nur" 20-30cm niedriger sind als der Restbestand, dann sind die Verluste und die Gefahr des umlegens sehr gering bis ausgeschlossen.

Darüber hinaus hilft nur beten.

Desweiteren spielt die vorhandene Verzweigung während der Durchfahrt eine Rolle, die beim Avatar zu Beispiel weitaus weniger gegeben war als beim Sherpa. Die Standfestigkeit sowie die wachstumsregulierenden Maßnahmen sind auch nicht zu vernachlässigen. Die habe ich beim Exstorm im Herbst ausgesetzt und im Frühjahr hätte ich Carax statt Folicur nehmen sollen. Denn da haben sich auf dem Schlag 40% der Fahrgassen nachträglich hingelegt, obwohl sie 2 Wochen nach der Blütenbehandlung gar nicht den Anschein machten. Aber dann reichte ein Regenschauer und sie gaben nach.

Wie Kreuzschiene feststellte, kann man die Fahrgassen im Avatar auch nur noch erahnen, denn das Bild von neulich entstand nach und nicht kurz vor der Behandlung.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Di Mai 27, 2014 20:02

Mad hat geschrieben:Desweiteren spielt die vorhandene Verzweigung während der Durchfahrt eine Rolle, die beim Avatar zu Beispiel weitaus weniger gegeben war als beim Sherpa.


Verzweigt der Avatar generell schlechter oder nur später?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » Di Mai 27, 2014 20:53

Freunde, nicht den Tag vor dem Abend loben.
Also bei uns sind die meisten Fahrgassen der Blütenbehandlung nicht nur tiefer, sondern die ersten Bereiche die nun bei
einigen Schlägen nach der letzten Gewitternacht in die Horizontale gegangen sind.

Hoffentlich bleibt es lediglich bei den Fahrgassen, die heuer bei diesem schönen Raps ins Lager gehen.
Bei Einigen liegen bereits die Wintergerstenflächen großflächig im Lager.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Di Mai 27, 2014 21:32

angusy hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Desweiteren spielt die vorhandene Verzweigung während der Durchfahrt eine Rolle, die beim Avatar zu Beispiel weitaus weniger gegeben war als beim Sherpa.


Verzweigt der Avatar generell schlechter oder nur später?


Später. Aktuell präsentiert er eine schöne Schotendichte.

Das scheint mir auch ein nicht unerhebliches Argument für diese Sorte zu sein, wenn man denn eine Blütenbehandlung anstrebt. Er stellt sich danach wieder besser auf, wogegen das bei anderen Sorten wohl ein Problem darstellt, weil sich die Verzweigungen ineinander verhaken und die Pflanzen unten halten.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Todde » Di Mai 27, 2014 21:39

Wini hat geschrieben:Freunde, nicht den Tag vor dem Abend loben.


Warum macht man eine Blütenbehandlung?
Das dicke Ende kann kommen und da spielen Fahrgassen keine Rolle.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Mai 30, 2014 9:12

Trotz Starkregens ist der Raps stehen geblieben. Da sieht man mal, dass die Höhe des Bestandes nichts über die Standfestigkeit aussagt. Einzig die Bestandesdichte ist aus meiner Sicht entscheidend. Blüte ist nun gänzlich abgeschlossen und Wasser ist nun mehr als genung runter gekommen. Jetzt heißt es warten auf ein günstiges Erntefenster...
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Re: Rapssaat

Beitragvon nitroklaus » Fr Jun 06, 2014 11:03

Hallo,

gibt es noch welche unter euch die das Projekt "Sommergerste nach Raps" wagen?
Ich rechne damit, dass bei uns der erste Raps in 2-3 Wochen druschreif ist.
Was meint ihr welche Saatstärke man anstreben sollte? Und welche Bodenbearbeitung macht ihr?
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