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Kreuzschiene hat geschrieben:Franzis1 hat geschrieben:Man merkt schon bei den Futterpreisen ist 1,90 ein Preis mit dem man zurecht kommt.
Fallende Preise auf 1,50 sind falls die Futterpreise(Energie) nicht mit runtergehen für einige Tötlich.
@Kreuzschiene du hasts gut gehst in di arbeit und Schweine sind nur Hobby sehe ich das Richtig ?
Ja, ich gehe in die Arbeit, und nein, Schweine sind bei mir kein Hobby.
Denn ein Hobby würde mich Geld kosten. Und wenn mich meine Schweine Geld kosten würden, hätte ich bestimmt keine mehr. Hab all die Jahre auch immer mal wieder den Stall leer gelassen, wenn es sich für mich nicht gerechnet hat...
Klar ist es ein Vorteil, wenn man im Jahr schon mal 50T€ nach Steuern zum Leben und Familie hat. Aber ggü der Landwirtschaft sind das Peanuts. Den Großteil verdienen wir in der Landwirtschaft. Und wir haben den Vorteil, dass unsere Ställe und Maschinen abbezahlt sind, aber noch nicht abgeschrieben sind. Wobei wir in den letzten Jahren mehr in den Kauf von Ackerland investiert haben als in Ställe...und da kann man leider nix abschreiben...
Und mal ganz ehrlich: so ein richtig schlechtes Jahr würde wahrscheinlich der ganzen Branche mal wieder gut tun. Dann zerlegt es vielleicht ein paar ganz Große, die meinen, sie können 10.000er Ställe mal einfach so hinstellen und dann noch für 1200€ das ha pachten. Ich halte das locker aus. Obs der aushält, weiß ich nicht. Ich möchte zumindest nicht mit so einem tauschen.
In diesem Sinne allen alles Gute...
Kreuzschiene hat geschrieben:Peterpan, auch ich schätze jede Meinung. Und ja, natürlich macht das Mästen umso mehr Spaß, je mehr hängen bleibt. Ich versuche doch nur, nicht immer alles durch die rosarote Brille zu sehen, und ggf. Optimierungspotentiale aufzuzeigen. Ich meine, die Auswertungen der 10 bzw. 25 besten Prozent der Betriebe zeigen ja, was möglich ist.
Und aus meinem Hauptberuf war ich auch früher oft in Preisverhandlungen (außerhalb der Landwirtschaft) involviert, und weiß, dass hier immer mit harten Bandagen gekämpft wird, wenns ums liebe Geld geht. Und es braucht keiner glauben, dass Jammern hier was hilft. Die Gegenseite kennt wie gesagt die Fakten (Produktionskosten) ganz genau, und solange nicht absehbar ist, dass es zu ernst zu nehmenden Lieferengpässen kommt (was ja auch hier schon oft geäußert wurde: aufgestallt wird immer, könnte ja rauf gehen...), wird halt immer knapp kalkuliert...
Und Fakt ist halt auch, dass es nicht alle packen, diese Preise dauerhaft mitzugehen. Sei es aufgrund der Kostenstruktur oder anderer betrieblicher Gegebenheiten. Fakt ist aber auch, dass in der Landwirtschaft doch ein schönes Zusatzeinkommen generiert werden kann, wenn man bereit ist, sich überdurchschnittlich einzubringen. Wenn ich natürlich bei jedem Handgriff ausrechne, was ich jetzt für einen Stundenlohn habe, dann wäre es zumindest in meinem Fall besser, ich würde nach der Arbeit im Büro die Füße hochlegen und am WE wellnessen, weil natürlich in der LW die meisten Betriebe nicht an den Studenlohn von Akademikern in Lohn und Brot herankommen...
Vereinigungspreis für Schlachtschweine
18.10. – 24.10.2013
Preise frei Eingang Schlachtstätte,
FOM- bzw. AutoFOM-Referenzmaske sind im
Internet unter http://www.vezg.de hinterlegt
AutoFOM-Preisfaktor: 1,75 €/Indexpunkt
FOM-Basispreis: 1,75 €/kg SG (unverändert)
Schweine: Angebot und Nachfrage gut ausgegli-
chen, regional Angebot nur knapp aus-reichend
Ferkel: normale Nachfrage
Vereinigungspreis für Schlachtsauen
1,46 €/kg SG (unverändert) Quelle: AMI / VEZG
JohnDeere4ever hat geschrieben:Ne, davor braucht man keine Angst zu haben.
Ich denke eher, dass alle gefrustet daheim sitzen und sich nichts mehr zutrauen.
Warum?
Weil Kreuzschiene so verdammt viel Geld mit seinen Schweinen verdient, und der Rest ums tägliche Überleben kämpfen muss.
Bei mir ist das anders.
Ich bewundere Kreuzschiene dafür, dass er die betriebswirtschaftlichen Zwänge umgehen kann und mehr Gewinn als Umsatz erwirtschaftet.![]()
In meinem ehemaligen Arbeitskreis hat mal ein Betrieb mehr Ferkel pro Sau verkauft als er lebend geborene Ferkel hatte.
Auch das bewundere ich noch bis heute.
Leider habe ich dies bisher nie geschafft.
So Leute, wie gehts weiter mit den Schweinepreisen?
Eine Aufwärtstendenz wird trotz einer sehr regen Nachfrage nicht zugelassen, d. h. der Preis bleibt nächste Woche/die nächsten Wochen?
ltMart hat geschrieben:Zur Zeit wäre tatsächlich Spielraum nach oben. Kann es mir aber trotzdem nicht vorstellen. Ich befürchte eher dass bei der ersten Gelegenheit der Preis nach unten gedrückt wird. Bis Weihnachten werden wir die 1,75 auf keinen Fall sehen.

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