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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Nov 18, 2015 17:47

elchtestversagt hat geschrieben:Kreuzschiene, das Spiel ist viel perfider...
Ich hoffe du kennst Schach, wer wird da wohl als erstes geopfert?


Klar kenn ich Schach. Allerdings kann ich derzeit dieses Bild nicht auf die Situation der Schweinebauern transferieren. Was möchtest Du damit sagen? Wer würde in Deinem Bild die Rolle des Königs einnehmen?
Kreuzschiene
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon JohnDeere4ever » Mi Nov 18, 2015 17:53

Kreuzschiene hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:Kreuzschiene, das Spiel ist viel perfider...
Ich hoffe du kennst Schach, wer wird da wohl als erstes geopfert?


Klar kenn ich Schach. Allerdings kann ich derzeit dieses Bild nicht auf die Situation der Schweinebauern transferieren. Was möchtest Du damit sagen? Wer würde in Deinem Bild die Rolle des Königs einnehmen?


Wenn es Schach wäre, denn bekämen wir eine reale Chance mitzuspielen was aber nicht der Fall ist.
Es wird mit uns gespielt.

Der König heißt LEH und CT. So einfach ist das.
Ich bin Tierschützer, ich reite nicht.
JohnDeere4ever
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Nordhesse » Mi Nov 18, 2015 19:52

Also hier die Hähnchenmäster sind zufrieden- läuft gut

Das Problem bei den Schweinen ist, dass die rote Seite bisher keine Verträge möchte
Nordhesse
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Mi Nov 18, 2015 21:02

Mittlerweile beklagt sich bei den Hähnchenmästern auch keiner.
Das war aber vor zwanzig Jahren, bevor das Weissfleisch so richtig Mode wurde auch ganz anders.
Da gab es viele Pleiten, sei es von Landwirten oder von Schlachtereien.
Es haben sich dann ganz wenige Abnehmer herauskristalisiert, die dann auch gleich die Futtersparte mit übernommen haben. Es gab aber auch zugegebenermassen wenig Zwischenhandel, wie bei den Schweinen bspw.
Heute ist der Hähnchenmäster kein Erzeuger mehr, sondern Dienstleister, das ist ein enormer Unterschied.
Ohne Vertrag keine ( überlebensfähige) Geflügelmast.
Dennoch ist bspw bei der Putenmast die Luft auch ziemlich raus, hier gibt es mittlerweile starke Konsolidierung der schon stark dominierenden Abnehmer.

Wie gesagt, bei der Schweinemast rühren noch sehr viele Leute in den Töpfen rum, und sehr viele hätten recht viel zu verlieren.
Nur ein Beispiel: Wir bräuchten dann keine tausende von Futterberater mehr, weil es Deutschlandweit nur 20 verschiedene Futter gäbe.
Wir brauchten keine tausende von Viehhändlern mehr, sondern nur ein Computergestütztes Dispositionssystem und viele Spediteure.
Lest mal mit Verstand die Bauernbild oder deren Schweineableger oder wie der Schrott alle heisst, die machen aufwändige Versuche um beim Futter 10ct. während der gesamten Mastsaison einzusparen, das alles kann man sich sparen, das wird vorgegeben.
Warum gibt es bei der Bauernbild nur Rind und Schwein, kein Geflügel, ebendso bei der DLZ.
Schon mal nachgedacht?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon filou » Do Nov 19, 2015 8:01

Erst muss es weniger Ferkel geben...Sauenhalter müssen aufgeben (gibt es noch kleine Sauenhalter? )...dann werden die Ferkel knapp und teuer....Mäster geben auf weil der Schweinepreis nicht schnell genug steigt (oder sie stallen erst dann wieder ein wenn sie den Verkaufspreis abgesichert haben..würde das Sauenhalter sterben verlängern und die Ferkel werden danach noch teurer)
Wie lange wird dieser Prozess in Zeiten von günstigen Darlehen und Pv auf dem Dach wohl dauern? ??? Wegen Pv dürfte es den größeren Knall wohl eher in NL oder DK geben oder.?
Gruß
filou
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon lotta » Do Nov 19, 2015 15:22

Hähnchenmäster sind Dienstleister?
Ich kaufe mein Futter dort wo ich das beste Preis Leistungsverhältnis sehe, suche mir eine Brüterei und Schlachthof.
Verträge mit Brütereien und Schlachthöfen ergeben sich aus der Natur der Sache. Bin ich jetzt mehr Dienstleister als ein Schweinemäster?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon bauer hans » Do Nov 19, 2015 15:52

filou und elchtest. habt ihr eigentlich noch schweine??
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » Do Nov 19, 2015 15:52

lotta hat geschrieben:Hähnchenmäster sind Dienstleister?
Ich kaufe mein Futter dort wo ich das beste Preis Leistungsverhältnis sehe, suche mir eine Brüterei und Schlachthof.
Verträge mit Brütereien und Schlachthöfen ergeben sich aus der Natur der Sache. Bin ich jetzt mehr Dienstleister als ein Schweinemäster?


Dann bist du aber eher eine Ausnahme. Viele hier in der Gegend sind an einen Konzern, der mit W beginnt gebunden. Da ist alles vorgeschrieben, vom Küken übers Futter, den Tierarzt bis zum Ein- und Ausstalltermin...
Das war wohl gemeint.
Kreuzschiene
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Meini » Do Nov 19, 2015 16:16

Porcex hat geschrieben:Und wem bringt dieses wöchentliche runternotieren was? Der roten Seite nicht, sondern nur dem LEH! Deswegen wird nichts mehr verkauft!

Bin mal sehr gespannt, wann der Verstand einsetzt!!!


Naja wenn du auf Bauern da hoffst, vergiss es. :regen:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Franzis1 » Do Nov 19, 2015 18:37

filou hat geschrieben:Erst muss es weniger Ferkel geben...Sauenhalter müssen aufgeben (gibt es noch kleine Sauenhalter? )...dann werden die Ferkel knapp und teuer...


Was sind kleine Sauenhalter die unter 200 ???? Leider gibt's noch viel zu wenig Biogasanlagen als Konkurrenz zu Schwein und Kuh das haben sich die verantwortlichen in der EU auch anders vorgestellt
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon T5060 » Do Nov 19, 2015 18:51

Die Bereiche Geflügel und Sonderkulturen sind informell abgeschottet.
Für Aussenstehende ist die Datenlage dürftig.
Die Verteilung innerhalb der Wertschöpfungskette ist einvernehmlich geregelt.

Das Management ist "vorgeschrieben", weil es der Landwirt auch nicht besser selbst machen könnte und wenn es einer besser macht,
dann fließt die Erfahrung des Einzelnen ins Konzept für die Anderen mit ein.

Somit kann man das durch aus als Franchise-System bezeichnen.
Ein Landwirt der aussteigt, hat nicht einmal Wertverluste.

Die Franchisesysteme Milch, Schwein und Getreide sind öffentliches Allgemeingut, orientierend am HartzIV Niveau, wie die Qualität von BV, AbL, BDM und seiner Bauernbild einschl. Regionalausgaben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Fr Nov 20, 2015 8:54

Ja, Bauer Hans, ich habe Schweine.

Nochmal zur Hähnchenmast: "Freie" Hähnchenmäster sind zumindest hier die Ausnahme, alles läuft hier über Verträge, hat auch viele Vorteile.
Aber, die wissen auch wie man eine Mengensteuerung vornehmen kann.
Desweiteren sind die auch erst am Anfang der Idiologie-Debatten, und können Preislich in Deutschland sehr gut mithalten.
Wenn aber die Idiologie siegt ( auch bei den Schweinen und Rindvieh) dann kann man noch sowenig produzieren, dann ist der Zug abgefahren: Beispiel Eierproduktion. Geopfert auf dem Altar der Idiologie.

Ein Beispiel: Da fordert der Wissenschaftliche Beirat einen radikalen Umbau der Tierhaltung, Tiere gehören nach draussen.
Gleichzeitig macht die EU Kommission ein Gesetz zur Luftreinhaltungrichtlinie ( NEC) und fordert besonders von Deutschland den Abbau der Ammoniakimmissionen und fordert die Tierhaltung auf, in geschlossene, mit Abluftfiltern ausgerüstete Ställe zu produzieren...
Und nun? Das eine ist ein Wunsch, das andere Gesetz.
elchtestversagt
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon filou » Fr Nov 20, 2015 11:01

Franzis1 hat geschrieben:
filou hat geschrieben:Erst muss es weniger Ferkel geben...Sauenhalter müssen aufgeben (gibt es noch kleine Sauenhalter? )...dann werden die Ferkel knapp und teuer...


Was sind kleine Sauenhalter die unter 200 ???? Leider gibt's noch viel zu wenig Biogasanlagen als Konkurrenz zu Schwein und Kuh das haben sich die verantwortlichen in der EU auch anders vorgestellt


Ich bin ein kleiner Sauenhalter :oops:
Habe keine 200 Sauen im geschlossenen System...bin der kleinste Betrieb im Ort...hier gibt es 4 Biogasanlagen ..Schweine" on Mass" und Pachtpreise doppelt so hoch von dem was man bezahlen kann wenn es nur +/- null ausgehen soll.
Halt ein ganz normaler Familienbetrieb der,auch nach der Umstellung zu freilaufenden Sauen, an diesen nichts verdient hat.
Es gibt zwei neue Betriebe in der Nähe/Nachbarschaft mit 1500 Sauen+Ferkelaufzucht und Angestellten.....
Da kommt man doch zum Überlegen oder ??
Ich möchte aber weder mit deren Betriebe noch mit deren Schulden tauschen. :mrgreen:

Ich möchte auch nicht in ein System ähnlich der Geflügelbranche eingebunden sein ...wie seht Ihr das?
Gruß
filou
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Nov 20, 2015 11:42

Wir haben Zuchtsauen und nachgelagerte Mast, allerdings gehen rund die Hälfte der Ferkel in den "freien Markt", da die Mastkapazitäten für die erzeugten Ferkel nicht ausreichen.
Das Ganze läuft im Nebenerwerb ohne Fremd-AK und mit bezahlten Stallungen ohne Schulden.

Der Vergleich mit der Hähnchenmast funktioniert halt nicht in der Schweineproduktion, da man das Ferkelaufkommen nicht "auf Knopfdruck" steuern kann. Das geht beim Ausbrüten eben schon. Das ist der große Unterschied...
Insgesamt sehe ich unsere Betriebe gut aufgestellt - wir werden wohl mit die letzten sein, die aufgeben müssten, da wir auch bei sehr niedrigen Preisen noch lange kostendeckend arbeiten können und zudem keinerlei Privatentnahmen aus den Betrieben bestreiten müssen.
Allerdings, sollte es einmal zu einer Subventionierung der Schweinehaltung aus anderen Einnahmequellen kommen, und sich herausstellen, dass dauerhaft keine Besserung eintritt, wird die Reißleine gezogen.
Kreuzschiene
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon wilhelm66 » Fr Nov 20, 2015 12:12

elchtestversagt hat geschrieben:Habe keine 200 Sauen im geschlossenen System...bin der kleinste Betrieb im Ort...hier gibt es 4 Biogasanlagen ..Schweine" on Mass" und Pachtpreise doppelt so hoch von dem was man bezahlen kann wenn es nur +/- null ausgehen soll.
Halt ein ganz normaler Familienbetrieb der,auch nach der Umstellung zu freilaufenden Sauen, an diesen nichts verdient hat.
Es gibt zwei neue Betriebe in der Nähe/Nachbarschaft mit 1500 Sauen+Ferkelaufzucht und Angestellten....


Ich meine das Ferkelerzeugung in Zukunft nur im geschlossenen System oder in grossen Anlagen mit 1000 Sauen aufwärts funktioniert.
Das noch einige kleine Ferkelerzeuger mit direkter Anbindenung überleben kann schon sein ist aber nicht mehr die Menge.Aus dieser Entwicklung heraus sehe ich in BW noch drastischen Verlust an Sauenplätzen.
wilhelm66
 
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