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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon rettel » Mi Mai 13, 2020 10:04

@Fleischverkäufer:
Lebensmittelkontrolleure oder Veterinäre sind nicht für die Einhaltung von arbeitsschutzrechtlicher Vorschriften oder Einhaltung besonderer Vorschriften aufgrund einer Pandemie zuständig. Dass Kontrollen aufgrund von Kontaktrestriktionen gerade in Pandemiezeiten weniger engmaschig stattfinden, ergibt sich von selbst. Laut Kreis Coesfeld gab es ein abgesprochenes Hygienekonzept, dass offenbar nicht eingehalten wurde, s. Wn-Artikel von gestern spätabend.
https://www.wn.de/Muensterland/4200139- ... einstecken
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » Mi Mai 13, 2020 11:35

Ich geb dem Fleischverkäufer Recht.
Die stellen "Leute" an den Pranger, die eigentlich nicht dafür der Ansprechpartner sind.
Es war der Politische Wille, das Arbeitgeberentsendegesetz verabschiedet zu haben. Die Schlachtbetriebe nutzen das nur aus, wie die Automobilindustrie, die Werftenindustrie u.a. auch ( gab dazu mal was ganz tolles in "die Anstalt"/ZDF). Das Grundproblem aber ist die Unterbringung, und damit haben die Schlachtbetriebe nichts am Hut. Dafür sorgen die Subunternehmer, und das sind zumeist hier im Nord-Westen recht häufig zwielichtige Gestallten. Und da trauen sich "die Fettsäcke" auch nicht ran, denn dann waren die mal...
Also eigentlich müsste die Politik das ändern. Und wegen der Unterbringung müssten dann die zwielichtigen Gestallten angefasst werden...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon rettel » Mi Mai 13, 2020 12:06

Am Pranger steht in erster Linie ein unzureichendes Einhalten der aktuellen Hygienevorgaben. Die Art der Unterbringung wird doch erst im zweiten Schritt überprüft.
Laut Presseinformationen möchte Tönnies nun seine Mitarbeiter selbst regelmäßig testen. Besser spät als nie! Ich denke, dass wir in der Coronakrise nun glimpflich davonkommen werden.
Wichtig ist, das Hauptaugenmerk sobald wie möglich wieder auf die ASP zu richten. Ich rechne dieses Jahr mit ersten Fällen bei Wildschweinen in Deutschland.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Mi Mai 13, 2020 12:35

Ein perfides Spiel gegen die gesamte Fleischindustrie, und sonst nichts.

Der Schweinepreis wird heute unverändert sein. Es ist ein weiterer Versuch der Bodenbildung. Und es spiegelt nicht das Geschäft. Alles andere wird sich zeigen. Es stehen noch einige Feiertage an, die nächsten Wochen, und vor allem bei vielen Unternehmen stehen noch viele Ergebnisse von Coronatests aus. In Bayern geht es jetzt auch los.
Es bleibt spannend die nächsten Wochen....
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Mi Mai 13, 2020 13:45

Bei Westfleisch Lübbeke sind angeblich alle Tests Negativ. Sollen auch ca. 900 Mitarbeiter getestet worden sein. Los WDR jetzt mal schnell hin mit der Kamera, und einen Bericht erstellen. Die haben anscheinend alle Hygiene Maßnahmen eingehalten. Und die Mitarbeiter haben dort bestimmt alle 4 Sterne Einzelzimmer gehabt, und sind einzeln mit dem Taxi zum Schlachthof gefahren worden.. Sowas aber auch. Tja " Fettwanst " was läßt du dir denn jetzt einfallen ?
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Porcex » Mi Mai 13, 2020 13:48

@ Fleischverkäufer

Die perverse deutsche Medienwelt kennt doch nur ein Motto:
Only bad news are good news! :twisted:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Lonar » Mi Mai 13, 2020 16:16

Fleischverkäufer hat geschrieben:Bei Westfleisch Lübbeke sind angeblich alle Tests Negativ. Sollen auch ca. 900 Mitarbeiter getestet worden sein. Los WDR jetzt mal schnell hin mit der Kamera, und einen Bericht erstellen. Die haben anscheinend alle Hygiene Maßnahmen eingehalten. Und die Mitarbeiter haben dort bestimmt alle 4 Sterne Einzelzimmer gehabt, und sind einzeln mit dem Taxi zum Schlachthof gefahren worden.. Sowas aber auch. Tja " Fettwanst " was läßt du dir denn jetzt einfallen ?

Jetzt soll Niedersachsen alle Schlachthof Arbeiter untersuchen.
Was mich ja irritert ist das wegen Carola so viel eingeschränkt wird, aber der Laden in Coesfeld bis zu den Tests gelaufen hat obwohl ein Fünftel der Mitarbeiter inkl Teppichläufer infiziert waren. Muss ja ne richtig schwere Seuche sein wenn man weiterhin Tonnenweise Schweine auseinander kloppen kann :mrgreen:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Nordhesse » Mi Mai 13, 2020 16:54

Ich mache mit gerade so meine Gedanken, über die hohen Infektionsraten bei den Mitarbeitern in einzelnen Schlacht- und Zerlegebetrieben. Die Kritik wäre für mich glaubhafter, wenn nicht gerade die am lautesten rufen würden, die sowieso die Tierhaltung und Schlachtung ablehnen. Das Risiko für die Volksgesundheit ist ja eher gering. Gerade, weil die Osteuropäer wenig Kontakte "nach außen" haben. Mittelfristig muss man über die Unterbringung der Mitarbeiter reden. Kurzfristig war und ist es mir als Tierhalter erst mal wichtig, dass der Schlachtbetrieb weitergeht. Ich möchte erstens nicht, das wir aus Tierschutzgründen Tiere einschläfern müssen, weil die Schlachthöfe stillgelegt sind. Und weiterhin wäre zu Beginn der Coronakrise die Meldung: "Fleisch wird knapp" eine Katastrophe gewesen. Im Gesundheitswesen wird auch nicht flächendeckend getestet, weil eigentlich niemand genau wissen will, wer dann alle nicht mehr arbeiten darf.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Manfred » Mi Mai 13, 2020 18:21

Hohe Luftfeuchtigkeit in Kombination mit dem Tragen von "Hygiene"masken schafft halt ideale Brutbedingungen für Atemwegserkrankungen...
Das haben die Behörden zu verantworten.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon DWEWT » Mi Mai 13, 2020 20:03

elchtestversagt hat geschrieben:Es war der Politische Wille, das Arbeitgeberentsendegesetz verabschiedet zu haben. Die Schlachtbetriebe nutzen das nur aus, wie die Automobilindustrie, die Werftenindustrie u.a. auch ( gab dazu mal was ganz tolles in "die Anstalt"/ZDF). Das Grundproblem aber ist die Unterbringung, und damit haben die Schlachtbetriebe nichts am Hut. Dafür sorgen die Subunternehmer, und das sind zumeist hier im Nord-Westen recht häufig zwielichtige Gestallten.


Ist die deutsche Automobilindustrie schon mal wegen zwielichtig untergebrachter Arbeitnehmer aufgefallen? Oder hat es dort schon mal Arbeitnehmer gegeben, die für weniger als den Mindestlohn gearbeitet hätten? Wohl kaum!
In Deutschland wird der Müll, also der Dreck dieser Gesellschaft, von Menschen entsorgt, die höher qualifiziert sind, besser verdienen und auch besser wohnen als die modernen Sklaven der Fleischindustrie. D.h., dass die Müllentsorger ganz offensichtlich besser gestellt sind als die Arbeiter in der Fleischindustrie. Wenn man den Wert des zu bearbeitenden Rohstoffs an den sich durch die Verarbeitung/Aufbereitung ergebenden Kosten und der Qualifikation des Personals festmacht, dann ist in D. Müll mehr wert als z.B. Fleisch. Was macht es mit einem Menschen, der sich der Produktion eines solchen "Materials" verschrieben hat? Das was da in deutschen Ställen produziert wird, ist offensichtlich weniger wert als Abfall. Sonst würde man nicht Ungelernte Tiere schlachten und das Fleisch verarbeiten lassen. Die Verantwortung dafür, trifft auch die Landwirte. Sie wissen was da abgeht und dulden/fördern es.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Freakshow » Mi Mai 13, 2020 20:26

Stimmt schon was die Bio-Instanz da sagt. Schließlich gibt es auch ungelernte Osteuropäer die Biogemüse ernten und sogar noch weniger verdienen als Kollegen am Schlachtband. Und das Biogemüse weniger Wert ist als Müll ist ja allgemein bekannt. Genauso wie die Gebäude die hier von Sublern hochgezogen werden weil der deutsche Akademikerveganer mittlerweile zu doof ist n Hammer zu halten: Müll. Oder osteuropäische Pflegekräfte: Die Menschen die von denen gepflegt werden sind auch weniger Wert als Müll.

So und ich geh jetzt nochmal nach den 600 Ferkeln schauen die heut gekommen sind. Natürlich nicht wegen den Ferkeln selber, die interessieren mich als Tierhalter naturgemäß ja einen Scheiß, aber was wenn meine Sklaven am Schlachtband nix mehr zu tun haben?!

Was auch immer da diese Scheintiefe bei dir erzeugt; nimm bitte weniger davon.
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon bauer hans » Mi Mai 13, 2020 21:31

in der industrie sind leiharbeiter,in der schule angestellte lehrer und bei den pflegekräften die aussertariflichen,die 20% bis 30% weniger verdienen als andere.
niedere arbeiten machen überwiegend ausländer,die hier ja den zigfachen lohn ihres heimatlandes verdienen können.
einheimische wenig qualifizierte leben von hartz4 und das mit wohlwollen der politik,die wären am schlachthof gar nicht zu gebrauchen.
stimmt auch,dass die müllunternehmer richtig geld verdienen,hier macht das ein früherer kleinstbauer,dessen familie seit 60 jahren ein müllimperium aufbaut.
den bauern könnte man vorwerfen,sie produzierten nur,aber da sie unflexibel unelastisch produzieren d.h. nie angepasst,trifft sie kein vorwurf.
einzig und allein ist die marktmacht des LEH verantwortlich,der offensichtlich seitens der politk narrenfreiheit hat.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon DWEWT » Do Mai 14, 2020 6:43

Freakshow hat geschrieben:Stimmt schon was die Bio-Instanz da sagt. Schließlich gibt es auch ungelernte Osteuropäer die Biogemüse ernten und sogar noch weniger verdienen als Kollegen am Schlachtband. Und das Biogemüse weniger Wert ist als Müll ist ja allgemein bekannt. Genauso wie die Gebäude die hier von Sublern hochgezogen werden weil der deutsche Akademikerveganer mittlerweile zu doof ist n Hammer zu halten: Müll. Oder osteuropäische Pflegekräfte: Die Menschen die von denen gepflegt werden sind auch weniger Wert als Müll.



Du meinstt also, es sei einerlei ob jemand einen Salatkopf abschneidet oder ein Tier schlachtet?
Pflegekräfte die hier tätig werden haben entweder eine entsprechende Ausbildung oder sie müssen sie hier durchlaufen.
Warum fällt die Fleischindustrie so sehr mit Corona-Infektionen auf, nicht aber die Bauwirtschaft? Obwohl es dort augenblicklich eine absolute Stresszeit gibt? Wenn Akademiker mit dem Hammer arbeiten sollen, läuft wohl einiges verkehrt.
Das hier gezeigte ansatzweise solidarische Verhalten zu den Vorgehensweisen der Fleischindustrie, lässt vermuten, dass die ldw. Veredler sich einverstanden erklären mit den Vorgängen um die Beschäftigung von modernen Sklaven dort. Dann allerdings sollte man sich nicht wundern über ein bestimmtes, i.d.R. negatives Bild, das der Verbraucher von deutscher Veredlung hat.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon DWEWT » Do Mai 14, 2020 6:50

bauer hans hat geschrieben:den bauern könnte man vorwerfen,sie produzierten nur,aber da sie unflexibel unelastisch produzieren d.h. nie angepasst,trifft sie kein vorwurf.


Grundsätzlich hast du schon recht. Nehmen wir aber mal die aktuelle Situation bei den Schweinen. Sehr lukrative Preise zu Beginn des Jahres haben viele SN-Halter dazu verleitet, ihre Ställe schnell wieder mit recht teuren Ferkeln zu belegen. Jetzt sind die Preise schon wieder im Keller und, wenn man die sich für die nahe Zukunft abzeichnenden Preise berücksichtigt, waren die Ferkel viel zu teuer. Da läuft gerade eine Mast, die viel vom vorher Verdienten wieder auffressen wird. Wer sich im zeitigen Frühjahr mit der Neubelegung zurückgehalten hat, verbrennt zumindest jetzt kein Geld. War das so absehbar? Zumindest gab es Kollegen, die sich zurückgehalten haben.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon meyenburg1975 » Do Mai 14, 2020 6:57

DWEWT hat geschrieben:Ist die deutsche Automobilindustrie schon mal wegen zwielichtig untergebrachter Arbeitnehmer aufgefallen?.

Als Vorzeigeunternehmen ist die Papenburger Meyerwerft diesbezüglich aufgefallen. Und auch die Baubranche hier und da. Da haben die Schlachter kein Alleinstellungsmerkmal, wie man das vermuten könnte.
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