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Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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193 Beiträge • Seite 9 von 13 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon SHierling » Sa Jan 04, 2014 19:43

Ok, eins noch. Normale Menschen haben sogenannte "Sättigungsrezeptoren", wie übrigens alle Tiere dieser Welt außer Dir.
Davon gibt es verschiedene, einmal zB solche, die den Blutzucker messen, und unter anderen auch *surprise* Dehnungsrezeptoren an der Magenwand. So ein Magen ist NICHT unendlich groß, nicht mal dann wenn man ihn "trainiert". Und wer zu viel ißt, wird krank - das nennt man dann auch Selektion.

Solltest Du weiterhin denken, wenn man als Bauer mehr verkaufen will,könnten die Leute ja einfach mehr Essen, empfehle ich Dir, einmal nach dem normalen Mittagessen einfach noch zwei, drei mal die selbe Portion zu essen. Und dann noch eine.


Welfenprinz technische ASen sind doch weitestgehend vom Markt, weil immer D und L-Form zugleich entstehen, das wird kein Künstlicher Burger. Und die Produktion über GVO kannst Du Dir - sollte so ein Unfug jemals real werden (was ich schon allein aufgrund der extremen Hygienemängel nicht glaube: ein Kunstfleisch hat kein Immunsystem), dann stellst Du Dir halt statt eines Güllebehälterers einen Konverter hin. Und bis zu künstlichen Pflanzen Zur Zuckerherstellung ist es auch noch ein bißchen hin.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Nordhesse » Sa Jan 04, 2014 20:10

Ich hab jetzt nicht immer mitgelesen- aber vielleicht hilft ja ein Zitat, welches ich in diesem Jahr im Erntdankgottesdienst gehört habe:

Ohne einen Bauern bleibt eine Hand voll Erde nur eine Hand voll Erde.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Kaninchen » Sa Jan 04, 2014 21:13

Mensch, kannst du auf den Keks gehen! :roll:
Grüßle,
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Kaninchen » Sa Jan 04, 2014 22:07

Auf meinen Beitrag, dass du als "Mensch" meinst, hier plötzlich für völlig andere Menschen sprechen zu müssen, bist du gar nicht eingegangen!
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Grimli » So Jan 05, 2014 0:04

der Bedarf über "Das" hinaus heißt : Staatliche Lagerhaltung /Private Lagerhaltung / Vorhaltung des LEH für den Fall das jemand kauft/ Intervention
Da diese Bestände aber "streng geheim" sind :google: können und werden sie natürlich niemals zu irgendwelchen "Zwecken" instrumentalisiert n8
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon sml » So Jan 05, 2014 4:21

Das mit dem Gesprächsfaden wird wohl nichts mehr?
Es liegt aber an dir "Mensch" das daraus nichts geworden ist! Den du hast, wenn man den kompletten Tread betrachtet, den Landwirt in die Ecke des Welternährers gedrängt! Während man anhand der Beiträge, den Bezug zur Landwirtschaft bei den meisten Usern erkennen kann verweigerst du die Auskunft.
Komm erst mal auf unser Niveau - ist nicht böse gemeint, aber bereits am Anfang des Tread´s wurdest du darauf hingewiesen das hier der andere mit du angesprochen wird.

Eigentlich wäre es ja schon mal interessant wie zb. der Verbraucher den LW oder der LW den Verbraucher sieht, was der LW aus sicht des Verbrauchers oder umgekehrt ändern soll? Ob´s überhaupt änderungsbedarf gibt? Von mir aus auch ob´s Streikbedarf gibt!

Vielleicht wird´s ja noch was?
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon xyxy » So Jan 05, 2014 16:53

Über das Selbstverständnis nichtdeutscher Bauern:
http://www.welt.de/kultur/musik/article ... -Blut.html
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon hektik-elektrik » So Jan 05, 2014 17:38

Noch mal was nettes:

http://m.youtube.com/watch?v=STPvOxUDekU&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DSTPvOxUDekU
Es gibt keinen Fachkräftemangel.

Es gibt nur einen Mangel an Fachkräften,
die bereit sind sich ausbeuten zu lassen.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 05, 2014 18:04

Mensch hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:.

Wie der Welt-Autor allerdings vom Text zum Fazit kommt, rätselhaft oder es ließt einfach niemand gegen.


:?: :?:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon xyxy » So Jan 05, 2014 18:23

Mensch hat geschrieben:Mal Meinungen zu dem Film und insbesondere zu den Aussagen der Berufsgenossen abgeben.

Z.B. Ist der Pflug das Problem oder eher die Art wie er eingesetzt wird, Stichwort Notwendigkeit von wendenden Verfahren(Unkraut, Krankheitsdruck)?

https://www.youtube.com/watch?v=7qBPMi6gXuc



was-macht-der-da-t22066.html

cultan-dungung-t68650.html

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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Todde » So Jan 05, 2014 19:10

Mensch hat geschrieben:Was ich bisher zur Cultan-Düngung gelesen habe ist, das sie nicht unumstritten ist.
Hab ich das recht verstanden, das es sich dabei um eine Düngemethode handelt die einmalig ins Pflanzbett erfolgt?
Das die von Sommer genannten Ergebnisse teils nicht wiederholbar waren,
der Sommersche Stickstoffkreislauf unbewiesen ist,
das Verfahren keine weite Verbreitung gefunden hat?


Cultan ist aufwendig, wenig verbreitet, daher teuer in der Anwendung, einen Düngerstreuer hat halt so gut wie jeder.
Düngung im Depot oder an die Wurzel ist mitterweile auch in Deutschland verbreitet, aber leider nicht so einfach für jeden Betrieb anwendbar.

Was hast Du denn umstrittenes gefunden?
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Todde » So Jan 05, 2014 19:30

Mensch hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Cultan ist aufwendig, wenig verbreitet, daher teuer in der Anwendung, einen Düngerstreuer hat halt so gut wie jeder.
Düngung im Depot oder an die Wurzel ist mitterweile auch in Deutschland verbreitet, aber leider nicht so einfach für jeden Betrieb anwendbar.

Was hast Du denn umstrittenes gefunden?


Hab in der Wikipedia auf die Schnelle geschaut.
Wenn ich mir die Ausbringwagen anschaue, erscheinen mir die Arbeitsbreiten nicht groß. Das in Verbindung damit, das die Düngergabe in bestellte Pflanzbett erfolgt, denk ich mir, das es wegen der Arbeitsbreiten verhältnismäßig vieler, allein schon da die Saat extra erfolgte, Überfahrten bedarf(Diesel, Zeit, Verschleiß, Boden).
Oder sehe ich das falsch?
Kannte bisher nur so Streifensaatverfahren mit gleichzeitiger Unterfußdüngung insbesondere in Mais, bin ja auch nicht vom Fach aber wissensdurstig.


Das ist halt der Nachteil aufwendig, kostenintensiv.
Der Vorteil wird damit für die meisten wieder zu nichte gemacht.
Den Beitrag vom ZDF ist interessant, böser Großbauer macht Bodenschutz vom feinsten, da kann kein pflügender Biobetrieb anstinken.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Todde » So Jan 05, 2014 19:49

Mensch hat geschrieben:
Todde hat geschrieben: da kann kein pflügender Biobetrieb anstinken.


Machen die nicht meist in konservierender Bodenbearbeitung und haben deshalb so hohen Unkrautdruck, insbesondere Wurzelunkräuter, weil sie eben nicht wenden.
Hab da mal was von einem Schälpflug gesehen in youtube und das schien mir nachvollziehbar wirksam gegen Wurzelunkräuter und trotzdem schonend, kein Verschmieren des Horizontes usw..


Biolandbau ist auf den Pflug angewiesen, nicht pflügende Biobetriebe gibts so gut wie keine.
Konervierende Bodenbearbeitung in unseren Breitengrade ist meist noch auf Glyphosat angewiesen. Ist ein breites Feld, das sprengt den Thread völlig.
Im Nachhaltigkeitsthread hatte ich unseren geliebten PeVo ja darauf des öfteren hingewiesen, C0²-Einsparung, Minimierung von Nährstoffausträgen, Humusaufbau sind mit dieser Bodenbearbeitung sinnvoll zu erreichen. Nur dazu müsste man mal wieder großflächig in Deutschland mit der Forschung anfangen, die wurde ja von Künast praktisch komplett eingestampft, zu Gunsten von Kartoffeln aus Ägypten.
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Re: Selbstverständnis - Bauer oder Welternährer?

Beitragvon Todde » So Jan 05, 2014 20:02

Mensch hat geschrieben:Was halten Sie von Agro-Forst-Systemen?
Leider gibt es, soweit ich weiß, in Europa vor allem in Frankreich Forschung.


Es gibt tausend Sachen, aber wahrscheinlich hat vieles einen Grund warum es sich durchgesetzt hat.
Bäume stören auf dem Acker, sowas kann man machen wo noch mit der Sense Getreide geerntet wird.
Weit bevor es 12m Schneidwerke am Mähdrescher gab haben unsere Vorfahren die Bäume schon im Kamin verheizt, Acker und Wald getrennt. Erschien damals schon einen Sinn zu ergeben und heute tut es das immer noch.
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