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Sind die Menschen auf dem Land dumm ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon ina68 » Fr Jun 08, 2007 19:36

Torge hat geschrieben:Hab Verwandtschaft da unten... kommen denn mal hoch... saufen alles leer.... verqualmen die Bude und fahren dann wieder... und wenn man da unten bist bekommste nichtmal was richtiges zu trinken... :wink: und unfreundlich sind die auch alle...


Na ja Torge, das kannst Du ja nicht vergleichen!!!

Da es ja Verwandte von Dir sind stammen Sie ja ursprünglich aus dem
Norden........ :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Man muß das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
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Beitragvon Brombeerfoerster » Fr Jun 08, 2007 19:46

Torge hat geschrieben:Nein... kommen die nicht... wir kommen von unten... und vor einigen generationen haben die das da nicht mehr ausgehalten :wink: :lol: also sind die geflohen!!! :lol: :lol:


Du meinst wohl eher, die haben eure Vorfahren nicht mehr ausgehalten und die haben es dann vorgezogen zu fliehen Bild
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Beitragvon Quertor » Sa Jun 09, 2007 8:20

Guten Morgen!

Mein erster Beitrag und dann auch noch ob ich Dörfler für dumm halte!
Kurz gesagt NEIN und schon garnicht die Bauern.
Obwohl es, zu DDR-Zeiten immer diese Sprüche gab, wie " Hast Du einen dummen Sohn, die Reichsbahn nimmt in schon, ist er noch viel dümmer, die LPG nimmt ihn immer". Ich war auch Eisenbahner!
Oder zum Thema Inzucht, auf der "Dorfdisco" - "Wir treten unse Hühner selwer", mh...
Also ich wohne seit 10 Jahren aufm Dorf und kann nicht feststellen dass die Ureinwohner doofer sind als Städter, und die Bauern schon garnicht, die ich im Übrigen auch für Unternehmer halte, zumindest die ich hier kenne.
In der Stadt gibts genügend "Granaten" die in der Anonymität unter gehen, auf dem Dorf fällt so Einer auf, schon heissts "iih Inzucht".
Ich wollte mir auch ein paar Tiere anschaffen, wegen der Kinder die Verantwortung erlernen sollen, da hat keiner von meinen städtischen Bekannten einen dummen Spruch, a´la Bauerntrampel, geäussert.
Das mit den Viechern ist mir allerdings vergangen, hab hier Beiträge gelesen, die habens mir verübelt, habe keinen Doktor in Tierhaltung.

Schönes WE
Q.
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Beitragvon estrell » Sa Jun 09, 2007 17:17

Off that topic

Dear Q.

also einen Doktor in Tierhaltung brauch man nicht haben, auch am Land gibt es Tierärzte, die ihren Job echt drauf haben. (Wenn ein Tierarzt auf dem Land nicht gut ist, ist er es wenigstens nicht lange - da spricht sich das rasch rum)

Aber Grundwissen sollte man haben - wenigstens mal ein Buch gelesen haben, was das Viehzeug so braucht - einerseits, weils sonst echt lästig ist immer neues anzuschaffen, weils so fix den Löffel abgibt, andererseits auch, weil der Tierarzt bei Haltern ohne Sachkunde gut verdient, aber ehr ungerne kommt. Ist selbst gegen Geld zu frustrierend.

Aber wenn du deswegen auf eine Tierhaltung zum jetzigen Zeitpunkt verzichtest, hat dieses Forum wenigstens für diese Tiere etwas gutes gehabt. Und wenn du dich eingelesen hast, wirst du rasch wissen, welches Tier zu dir/euch passt.

Tiere zu halten "um die Kinder zur Verantwortung zu erziehen" - bedeutet das auch, das sie erlernen müssen, das ein Tier stirbt wenn sie es nicht versorgen??? Ich bin mir nicht sicher, ob das was ist was man überhaupt irgendwie positiv sehen kann - sehenden Auges ein Tier in Kinderhand verrecken zu erleben ist weder ein Zeichen von Herzensgüte bei den Eltern noch etwas schuldendes für die Seele eines Kindes - da haben die Eltern eindeutig die Sorgepflicht auch für das angeschaffte Haustier.
-----
Das minderbemittelte am Land ehr auffallen als in der Stadt liegt einfach an der fehlenden Masse Menschen, aber obs nun statistisch mehr oder weniger sind? *schulterzuck*
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon tiger12 » Sa Jun 09, 2007 18:10

Sind die Menschen auf dem Land alle dumm? Kurz und knapp, die meisten Bauern schon. Wobei Bauernschläue, Neid, Mißgunst und Heimtücke nicht ausgeschlossen sind.

Im Irrtümern vorzubeugen, bin absolutes Bauernkind und auf einem Hof aufgewachsen. Habe aber Abi gemacht und dann studiert und promoviert, also lange in der Stadt gelebt.

Der Wechsel in die Stadt war eine absolute Befreiung und ich habe nie gedacht, dass ich zurückkehre. Es hat sich aber so ergeben, weil ich eine Hof geerbt habe und die Landarbeit sehr liebe. Nur die Menschen hier, mein Gott.

Unsere Freunde sind fast durch die Bank "Zugezogene"
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Beitragvon euro » Sa Jun 09, 2007 18:23

tiger12 hat geschrieben:Sind die Menschen auf dem Land alle dumm? Kurz und knapp, die meisten Bauern schon. Wobei Bauernschläue, Neid, Mißgunst und Heimtücke nicht ausgeschlossen sind.


Na das können wir ja mal testen, deinem Geschreibsel nach zu urteilen geh ich davon aus dass alle Nichttreckernamen-Members intelligenter als du sind.
Um dich nicht allzuschlecht aussehen zu lassen schlage ich einen kleinen Wettbewerb mit Member Torge vor, der dich imho schlagen wird.
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Beitragvon Rebenhopser » Sa Jun 09, 2007 18:40

Hallo tiger 12

Wie viele Bauern kennst du denn, damit du behaupten kannst:
Kurz und knapp, die meisten Bauern schon. Wobei Bauernschläue, Neid, Mißgunst und Heimtücke nicht ausgeschlossen sind.


Kannst du mir das berühmte Wort "Bauernschläue" mal näher definieren?

Klar dass alle deine Freunde "Zugezogene" sind, ich wollte hier im Dorf, bei deiner Einstellung, nicht dein Freund sein...
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Jun 09, 2007 18:44

Ich auch nicht !
-Obwohl ich in der "Stadt" lebe-


Die "Zugezogenen" vom Land, sind alle töfte (nette) Kumpels :wink:
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Beitragvon estrell » Sa Jun 09, 2007 21:43

Rebenhopser hat geschrieben:Hallo tiger 12

Wie viele Bauern kennst du denn...


Tiger schreibt er ist am Land aufgewachsen... er kennt zumindest seinen Ort, die drei Orte drum rum und bischen was wo Verwandtschaft wohnt. Was seinen Horizont schon - vielen anderen Menschen gegenüber - sehr erweitert und ihn schon berechtigt, über die Menschen "seiner" Gegend zu urteilen - ob es dann so stimmt ist ja eine andere Sache!

Genau so habe ich es aber auch erlebt - solange ich im Heimatort lebte, habe ich mir keine Gedanken über meine Mitmenschen gemacht - auch als ich weg war, ehr weniger, nur als ich zurück kam, fiel mir die Beschränktheit auf - und der Neid, die Missgunst!

Ich habe einmal eine Geschichte gelesen, von einem Kohlenarbeiter, dem ein Milionär ein Jahr Luxusleben, Bildung und Reisen finanzierte unter der Bedingung, das er nach dem Jahr wieder in die Grube einführe - der Kohlenarbeiter hat den Milionär drei Tage nach seiner Rückkehr in die Zeche erschossen.
Damals habe ich das als Schülerin nicht nachvollziehen können. Ich habe das für eine großartige Chance gehalten, das der Kohlenarbeiter etwas lernen konnte...
Heute erkenne ich, das der Mann vorher nicht gewusst haben kann, was ihn entgeht - möglicherweise hat er etwas geahnt... aber nachdem er die Welt kennen gelernt hat, konnte er nicht mehr zu seinem alten Leben zurück.

So geht es denen, die weg waren und zurück gekommen sind - und andererseits denen, die immer da waren und den zurückgekommenen dann misstrauisch beäugen - der kann tausendmal beteuern, doch "einer von euch" zu sein - wird es aber niemals wieder sein können - einfach weil er einen anderen Erfahrungshorizont bekommen hat.

Und jetzt muss ich erst mal über den Begriff DUMM nachdenken... 8)
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Beitragvon Rebenhopser » Sa Jun 09, 2007 23:12

Hallo,

Ich nehme mal für mich in Anspruch Leute aus mehr als drei Orten rundherum zu kennen...
Unser Kreisstädtchen hat 50.000 EW, Strassburg ist um die Ecke....

Genau so gut hätte der Arbeiter aber aus der Welt zurückkehren können, um froh zu sein wieder in der Grube arbeiten zu dürfen und trotzdem um diese Erfahrung reicher zu sein. Das er den Millionär erschossen hat, zeugt eher von einem schwachen, dummen Charakter, denn im Knast ist das Leben eher schlechter als in der Grube.....

Mit Verlaub, Neid und Missgunst gibt es in allen Lebensbereichen...

Deswegen kann ich eure Pauschalverurteilung nicht nachvollziehen.
Ihr denkt ihr habt einen größeren Horizont, aber das ist nicht entscheidend, Menschenkenntnis und Lebenserfahrungen sind für die Beurteilung "Dumm" oder "Intelligent" m.E. viel ausschlaggebender als Bildungsstand und "Stadterfahrung".

Würde mich aber dennoch interessieren, wenn Du fertig bist mit dem Denken, was dir zur Definition "Dumm" eingefallen ist.

Ich warte diesbezüglich auch noch auf die "Bauernschläue...."
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 9:18

Es gibt die Definition die auch in der Wiki zu finden ist wenn man Bauernschläue und Dummheit eingibt.

Nachdem ich mir nun mal meine Gedanken zu "Dumm" zu machen begonnen habe - muss ich feststellen, das Dummheit einfach Definitionssache ist.
Ein Beispiel:
Ein Nachbar verbrennt regelmässig nachts seine Siloplane von den Rundballen in einer Kokeltonne hinterm Haus.
Seiner Idee nach ist das gut, denn er hat sie nicht mehr rumliegen. Es sammeln sich darin keine "Schadnager", es ist ein "ordentliches Bild", es benötigt keinen Platz sie bis zur nächsten, kostenlosen Sammlung an der Sammelstelle zu lagern.

Ich empfinde es als Dummheit, da die Verkokelung Schadstoffe freisetzt, da es mit etwas Überlegung einfach ist, sich eine Lagermöglichkeit für die Planen bis zur Sammlung auszudenken und da es eben diese kostenlose Sammlung gibt. Gut - ICH bin definitiv ein grüner Spinner.... eventuell ist der Nachbar inteligenter?

Noch eins:
Hier ist Unkraut-ex billig und überall im Supermarkt frei verkäuflich. Daher wird hier regelmässig alle paar Wochen während der Wachstumszeit der Strassenrand damit gewässert.

ICH finde das dumm und kurzsichtig, da das Zeug danach A) nicht einfach weg ist und B) man mit bischen Arbeit den selben Effekt erreichen kann.
Ähm - ich empfinde das Bild der sich verkrüppelnden, vergifteten Vegetation auch als sehr schmerzhaft und keinesfalls Besucherwirksam....

Noch eins:
In unserem Ort gibt es eine Kanalisation, die wie in allen Nachbarorten im nächsten Wasserlauf mündet. Wir lassen bis 2013 unsere ganze "Sch.." weiterhin in den Wasserläufen richtung Meer entschwinden - nach dem das über die berühmten 7 Steine geflossen ist ists ja sauber.
Die erhältlichen Chemikalien, die man hier "Produkte" nennt, sind kaum jemals biologisch abbaubahr, werden aber gedankenlos in Mengen verwendet, da das ja eh in der Kanalisation verschwindet - das dahinter eben KEINE Kläranlage ist, kann man nicht im mindesten Nachvollziehen - das man sie niemals gesehen hat ist ehr ein Zeichen der hochstehenden Intelligenz der Architekten der örtlichen Kläranlagen 8) .

Noch eins - hier gibt es nur einen Arbeitgeber, der 75% des Arbeitsmarktes stellt - der Tourismus.
Lange wurde die Spätmahd hier gefördert, seit zwei Jahren gibt es das nicht mehr, und die lange geförderten Flächen werden nun hier - fast auf 700m mit 1550ml Niederschlag und allsamt über 15% Gefälle mit Mais bestellt. Dabei liegt die Durchschnitstemperatur bei 6,9C° im Jahresmittel. Maisanbauer werden sich bei diesen Zahlen was dazu denken....
Wenn die Maisflächen sich - wie hier überall - genau über einem Natura2000 Gebiet befinden, kann man sich die Auswirkungen auch genau vorstellen. Ach ja, die Gülle wird hierher verkauft, nam besorgt sie sich aus den Niederlanden und aus Flandern... schlappe 200km fährt man dafür mit dem Güllefass.
Nun meine Frage - warum sollte jemand Urlaub machen, wo es bald ausser Mais nichts mehr gibt?

Also muss ich hier die Definition des Begriffes Dummheit vermutlich einstellen - es gibt viele Arten Dummheit - mehr Kurzsichtigkeit, Uneinsichtigkeit, fehlende Weitsicht?, Bequemlichkeit....
Dumm - meiner Einschätzung nach ist es, sich die Lebensgrundlage zu entziehen. ZB durch Vergiftung der Umwelt(Verbrennen von Müll, Vergiften von Pflanzen und Gewässern), Vergeudung vor Recurcen (Mais im Urlaubsgebiet) Zudem erhöht es unsere ohnehin 50/50 Chance, an Krebs zu sterben - hier hat man fast ohnehin nur die Wahl Opfer eines alkoholbedingten Verkehrsunfalls zu werden, oder dem Krebs zu erliegen.

Persönliche Animositäten hab ich jetzt mal nicht herrangezogen. Auch habe ich den Futterneid ausgeklammert.
Ich vermute, meine Beispiele sind so oder ähnlich überall möglich. Natürlich ist das Hausmüllverbrennen in Städten schwieriger - da meldet es ja irgendein Nachbar rasch. Auch Autowaschen am Strassenrand, Unkraut-ex und co ist schwieriger... währe es möglich würden es auch Städter nicht anders machen?

Eindeutig weniger Inzucht gibt es in dichter besiedelten Gebieten.... aber was das bei der 95% Rate von Durchschnittsinteligenz um 80 IQ wird? Ich glaube nicht an Herrausmendeln von Dingen, die man vorher nicht "Reingeschüttet" hat. Rebenhopser - ich glaub ich hab mich grade selber wiederlegt... ist das nun ein Zeichen von Dummheit oder von Inteligenz???
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 9:22

Wikipedia: Bauernschläue
"Bauernschläue ist eine redensartliche und absprechende Umschreibung der Tatsache, dass schulisch wenig ausgebildete Personen 'auf dem Land' durchaus wirksam List, Verschwiegenheit und weitsichtige Planung verbinden können - wenn etwa bei einem Grundstücksgeschäft der Bauer den Lehrer oder bei einem Flurbereinigungsverfahren den Verwaltungsbeamten hereingelegt hat.

Hier verrät sich das Vorurteil, dass nur rationale und vorurteilslose Städter der Schläue fähig seien, die mit "Berechnung" gleichgesetzt wird. Soziologisch gesehen, treten hier aber ähnliche soziale Fertigkeiten nur in unterschiedlichen Mustern (Patterns) zu Tage, die sich mit Ferdinand Tönnies als "gemeinschaftliche" (rurale) gegenüber "gesellschaftlichen" (urbanen) Mentalitäten beschreiben ließen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Bauernschl%C3%A4ue

und Dummheit

Dummheit
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Begriff der Dummheit kann als der Gegensatz zur Weisheit verstanden werden. Meyers Konversations-Lexikon definiert Dummheit als das Unvermögen, aus Wahrgenommenem die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Der Begriff ist, ebenso wie der verwandte und mittlerweile ungebräuchlichere Begriff der Torheit, negativ konnotiert. Kennzeichen der Dummheit ist in der Regel mangelnde bzw. verminderte Intelligenz, daher wird im medizinischen Sinne von Intelligenzminderung gesprochen, die sich an der Höhe des relativen Intelligenzquotienten bemisst. Als menschliches Charaktermerkmal ist die Dummheit allerdings nicht immer einfach zu erfassen; im Alltagssprachgebrauch versteht man darunter vor allem den Mangel an Verstand oder auch „gesundem Menschenverstand“. Die Grenzen zwischen Dummheit, unüberlegtem Verhalten und durchschnittlicher Intelligenz sind eher fließend. Auch überdurchschnittlich intelligente Menschen können in bestimmten Bereichen ausgesprochen dumm agieren, da eben Intelligenz nicht immer mit Weisheit einhergehen muss; umgekehrt gibt es auch weise Menschen, die im medizinischen Sinne als intelligenzgemindert gelten können, aber dennoch das genaue Gegenteil von dumm darstellen. Man vergleiche hierzu zum Beispiel den Satz des Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß,“ der das „Nicht-Wissen/Können“ des Menschen auf den Punkt bringt und die „Dummheit“ als eine Eigenschaft namhaft macht, die letztlich allen Menschen gemeinsam sein kann.

Trotzdem blieb das Verlachen der Dummheit, wie auch das der dummen Menschen, zu aller Zeit ein beliebter Topos in der Geschichte der Kunst und Literatur und auch in der Alltagskultur. Als Paradebeispiel sei hier das Buch von den Schildbürgern angeführt, in dem die Geschichte eigentlich weiser Menschen beschrieben wird, die sich dumm stellen und denen die Dummheit am Ende zur zweiten Natur wird. Auch Erasmus von Rotterdam (im Buch vom Lob der Torheit) und Sebastian Brant (im Narrenschiff) knüpften an diese Tradition der Narrenliteratur an, die ihre Vorbilder auch in christlichen Stoffen fand, wo etwa der Sündenfall Adams und Evas als „Ur-Torheit“ des Menschen die Dummheit am abschreckenden Exempel darstellt.

Auch die Denker des Zeitalters der Aufklärung bemühten sich, der Dummheit, die sie in sinnfreien überkommenen Ritualen und Denkweisen am Werk sahen, die Vernunft als Tugend entgegenzustellen. Damit einher ging die Förderung der Massenbildung, die dafür sorgte, dass das allgemeine Intelligenzniveau angehoben werden konnte. Kritik kam allerdings bald am reinen „Bücherwissen“ auf, dessen Auswüchse selbst von Denkern wieder als Dummheit satirisch und kritisch auf das Korn genommen werden konnte. So kommt Goethe in seinem Werk Faust in sokratischer Manier trotz seines angesammelten Wissens, erworben in einem jahrelangem Studium, nur zu der Erkenntnis: „Da steh' ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.“

Eine Weisheit besagt, dass das Leben des Menschen mithin ein Prozess ist, der über das Sammeln immer größeren, auch enzyklopädischen Wissens, zur Selbsterkenntnis über die Grenzen eben jenes Wissens hinweg führt. So wird im Buddhismus Weisheit und Erkenntnis gerade in der Abkehr vom Streben nach Weltwissen gesucht.

Einige charakteristische Zitate und Aphorismen können die Beschäftigung mit dem Thema der Dummheit recht treffend illustrieren:

„Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)
„Die Dummheit erster Ordnung ist die Dummheit, die vorhandene Zusammenhänge nicht sieht. Die Dummheit zweiter Ordnung ist die Dummheit, die Zusammenhänge sieht, wo keine sind!“ (Rudi Wormser)
„Dumm ist der, der Dummes tut.“ (aus dem Film Forrest Gump)
„Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)
„Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit.“ (Gerhard Uhlenbruck)
„Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.“ (Mark Twain)
„Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.“ (Wilhelm Busch)
„Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.“ (Anatole France)
„Das Volk ist dumm.“ (Jakob Weber)
„Wenn Dummheit weh tun würde, müßte so manch einer den ganzen Tag lang nur laut schreien“ ( Peter Anders)
„DBDDHKP - doof bleibt doof, da helfen keine Pillen“ (Volksmund)
„Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr. Aber die anderen leiden.“ ( Paul-Henri Spaak)
„Ein Dummkopf bleibt ein Dummkopf nur/ für sich, in Feld und Haus;/ doch wie du ihn zu Einfluß bringst,/ so wird ein Schurke draus.“ ( Franz Grillparzer)
Während viele Autoren die Dummheit so als Teil der conditio humana sehen, sind andere der Ansicht, dass diese durchaus historisch konkret bestimmbare Ursachen hat und systematisch z. B. durch das Schulsystem produziert wird (Huisken 2005).
ff

http://de.wikipedia.org/wiki/Dummheit
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 11:33

Lieber Schimmel
was ich an Foren so liebe, ist, das Menschen anscheinend nicht lesen können - hättest du zwei Beiträge über deinem gelesen, hättest du nicht geschrieben, was du geschrieben hast - bzw wäre es dann dir aufgegangen, das der Text von Dir sich schon vorm Schreiben überholt hatte.

Ähm, darf ich dann noch mal darauf hinweisen, das man Menschen laut GG §1 nicht diskriminieren darf? Und eine Frau, die 40 Jahre alt ist, ist mit Nichten am Rande des Klimakteriums - und was soll wenn, dann der Nonsen bitte bedeuten? Meinst du damit, man würde dann als Frau unter Hormonstau leiden? Knoten im Hirn??? Bischen plemplem das, nicht war?

Menschen sollten sich weiterentwickeln - dazu gehört, sein Denken zu reflektieren. Und - es den erschlossenen Informationen gemäß immer wieder erneut zu überprüfen. - Was auch bedeutet, das du, neben dem "Schimmel der Warheit" auch mal etwas vom Mann/Frau Klischee abrücken solltest.
Ich sag ja auch nicht jedem, das er entweder noch voll im Samenstau hängt wenn er zwischen 15 und 35 ist, danach kurz vor oder im zweiten Frühling hängt und danach schon unter dem Beginn der prostatabedingten Inkontinenz leidet - auch wenns stimmt/Kann/Würde :wink:

Zurück zum Thema - wie wäre es, wenn ihr mal begründet - an Hand von Beispielen - warum Menschen am Land denn NICHT dümmer sind als andere?
Beispiele wie - Zusammenhalt (hier oft als Gegenargument im Zuge von "Zusammenrotten" bzw intelligenzloses Mobben des/der Zugezogenen) ist ja nun kein Zeichen von fehlender Dummheit.
In der Stadt wurden, bzw werden Menschen auch im Kreise ihrer Hinterbliebenen beigesetzt, und auch Nachbarn kennen sich - je nach dem mehr oder weniger.
Und - einige Bezirke Kölns, die ich als absolute Slums bezeichnen würde ausgenommen, ist Köln schon eine nette Stadt mit vielen sehr freundlichen Ortsteilen, in denen das Leben durchaus auch heute noch nett ist. Man lebt nicht nur am Lande gut, wenn man das Stadtleben mag.
Aber - es gibt auch auf dem Lande arme Menschen, verkommene, saufende, prügelnde... man weiss es und redet nicht drüber. Und sie zu erwähnen ist peinlich, wenn man sie nicht auslacht...
Ausserdem - zum Zusammenrotten zwecks mobben Zugereister ist auch zu sagen, das das oft das einzig verbindende Element ansonsten auf den Tod verfeindeter Nachbarn ist :wink:
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