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Sind die Menschen auf dem Land dumm ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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111 Beiträge • Seite 5 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Beitragvon euro » Sa Jun 09, 2007 18:23

tiger12 hat geschrieben:Sind die Menschen auf dem Land alle dumm? Kurz und knapp, die meisten Bauern schon. Wobei Bauernschläue, Neid, Mißgunst und Heimtücke nicht ausgeschlossen sind.


Na das können wir ja mal testen, deinem Geschreibsel nach zu urteilen geh ich davon aus dass alle Nichttreckernamen-Members intelligenter als du sind.
Um dich nicht allzuschlecht aussehen zu lassen schlage ich einen kleinen Wettbewerb mit Member Torge vor, der dich imho schlagen wird.
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Beitragvon Rebenhopser » Sa Jun 09, 2007 18:40

Hallo tiger 12

Wie viele Bauern kennst du denn, damit du behaupten kannst:
Kurz und knapp, die meisten Bauern schon. Wobei Bauernschläue, Neid, Mißgunst und Heimtücke nicht ausgeschlossen sind.


Kannst du mir das berühmte Wort "Bauernschläue" mal näher definieren?

Klar dass alle deine Freunde "Zugezogene" sind, ich wollte hier im Dorf, bei deiner Einstellung, nicht dein Freund sein...
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Jun 09, 2007 18:44

Ich auch nicht !
-Obwohl ich in der "Stadt" lebe-


Die "Zugezogenen" vom Land, sind alle töfte (nette) Kumpels :wink:
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Beitragvon estrell » Sa Jun 09, 2007 21:43

Rebenhopser hat geschrieben:Hallo tiger 12

Wie viele Bauern kennst du denn...


Tiger schreibt er ist am Land aufgewachsen... er kennt zumindest seinen Ort, die drei Orte drum rum und bischen was wo Verwandtschaft wohnt. Was seinen Horizont schon - vielen anderen Menschen gegenüber - sehr erweitert und ihn schon berechtigt, über die Menschen "seiner" Gegend zu urteilen - ob es dann so stimmt ist ja eine andere Sache!

Genau so habe ich es aber auch erlebt - solange ich im Heimatort lebte, habe ich mir keine Gedanken über meine Mitmenschen gemacht - auch als ich weg war, ehr weniger, nur als ich zurück kam, fiel mir die Beschränktheit auf - und der Neid, die Missgunst!

Ich habe einmal eine Geschichte gelesen, von einem Kohlenarbeiter, dem ein Milionär ein Jahr Luxusleben, Bildung und Reisen finanzierte unter der Bedingung, das er nach dem Jahr wieder in die Grube einführe - der Kohlenarbeiter hat den Milionär drei Tage nach seiner Rückkehr in die Zeche erschossen.
Damals habe ich das als Schülerin nicht nachvollziehen können. Ich habe das für eine großartige Chance gehalten, das der Kohlenarbeiter etwas lernen konnte...
Heute erkenne ich, das der Mann vorher nicht gewusst haben kann, was ihn entgeht - möglicherweise hat er etwas geahnt... aber nachdem er die Welt kennen gelernt hat, konnte er nicht mehr zu seinem alten Leben zurück.

So geht es denen, die weg waren und zurück gekommen sind - und andererseits denen, die immer da waren und den zurückgekommenen dann misstrauisch beäugen - der kann tausendmal beteuern, doch "einer von euch" zu sein - wird es aber niemals wieder sein können - einfach weil er einen anderen Erfahrungshorizont bekommen hat.

Und jetzt muss ich erst mal über den Begriff DUMM nachdenken... 8)
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Beitragvon Rebenhopser » Sa Jun 09, 2007 23:12

Hallo,

Ich nehme mal für mich in Anspruch Leute aus mehr als drei Orten rundherum zu kennen...
Unser Kreisstädtchen hat 50.000 EW, Strassburg ist um die Ecke....

Genau so gut hätte der Arbeiter aber aus der Welt zurückkehren können, um froh zu sein wieder in der Grube arbeiten zu dürfen und trotzdem um diese Erfahrung reicher zu sein. Das er den Millionär erschossen hat, zeugt eher von einem schwachen, dummen Charakter, denn im Knast ist das Leben eher schlechter als in der Grube.....

Mit Verlaub, Neid und Missgunst gibt es in allen Lebensbereichen...

Deswegen kann ich eure Pauschalverurteilung nicht nachvollziehen.
Ihr denkt ihr habt einen größeren Horizont, aber das ist nicht entscheidend, Menschenkenntnis und Lebenserfahrungen sind für die Beurteilung "Dumm" oder "Intelligent" m.E. viel ausschlaggebender als Bildungsstand und "Stadterfahrung".

Würde mich aber dennoch interessieren, wenn Du fertig bist mit dem Denken, was dir zur Definition "Dumm" eingefallen ist.

Ich warte diesbezüglich auch noch auf die "Bauernschläue...."
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 9:18

Es gibt die Definition die auch in der Wiki zu finden ist wenn man Bauernschläue und Dummheit eingibt.

Nachdem ich mir nun mal meine Gedanken zu "Dumm" zu machen begonnen habe - muss ich feststellen, das Dummheit einfach Definitionssache ist.
Ein Beispiel:
Ein Nachbar verbrennt regelmässig nachts seine Siloplane von den Rundballen in einer Kokeltonne hinterm Haus.
Seiner Idee nach ist das gut, denn er hat sie nicht mehr rumliegen. Es sammeln sich darin keine "Schadnager", es ist ein "ordentliches Bild", es benötigt keinen Platz sie bis zur nächsten, kostenlosen Sammlung an der Sammelstelle zu lagern.

Ich empfinde es als Dummheit, da die Verkokelung Schadstoffe freisetzt, da es mit etwas Überlegung einfach ist, sich eine Lagermöglichkeit für die Planen bis zur Sammlung auszudenken und da es eben diese kostenlose Sammlung gibt. Gut - ICH bin definitiv ein grüner Spinner.... eventuell ist der Nachbar inteligenter?

Noch eins:
Hier ist Unkraut-ex billig und überall im Supermarkt frei verkäuflich. Daher wird hier regelmässig alle paar Wochen während der Wachstumszeit der Strassenrand damit gewässert.

ICH finde das dumm und kurzsichtig, da das Zeug danach A) nicht einfach weg ist und B) man mit bischen Arbeit den selben Effekt erreichen kann.
Ähm - ich empfinde das Bild der sich verkrüppelnden, vergifteten Vegetation auch als sehr schmerzhaft und keinesfalls Besucherwirksam....

Noch eins:
In unserem Ort gibt es eine Kanalisation, die wie in allen Nachbarorten im nächsten Wasserlauf mündet. Wir lassen bis 2013 unsere ganze "Sch.." weiterhin in den Wasserläufen richtung Meer entschwinden - nach dem das über die berühmten 7 Steine geflossen ist ists ja sauber.
Die erhältlichen Chemikalien, die man hier "Produkte" nennt, sind kaum jemals biologisch abbaubahr, werden aber gedankenlos in Mengen verwendet, da das ja eh in der Kanalisation verschwindet - das dahinter eben KEINE Kläranlage ist, kann man nicht im mindesten Nachvollziehen - das man sie niemals gesehen hat ist ehr ein Zeichen der hochstehenden Intelligenz der Architekten der örtlichen Kläranlagen 8) .

Noch eins - hier gibt es nur einen Arbeitgeber, der 75% des Arbeitsmarktes stellt - der Tourismus.
Lange wurde die Spätmahd hier gefördert, seit zwei Jahren gibt es das nicht mehr, und die lange geförderten Flächen werden nun hier - fast auf 700m mit 1550ml Niederschlag und allsamt über 15% Gefälle mit Mais bestellt. Dabei liegt die Durchschnitstemperatur bei 6,9C° im Jahresmittel. Maisanbauer werden sich bei diesen Zahlen was dazu denken....
Wenn die Maisflächen sich - wie hier überall - genau über einem Natura2000 Gebiet befinden, kann man sich die Auswirkungen auch genau vorstellen. Ach ja, die Gülle wird hierher verkauft, nam besorgt sie sich aus den Niederlanden und aus Flandern... schlappe 200km fährt man dafür mit dem Güllefass.
Nun meine Frage - warum sollte jemand Urlaub machen, wo es bald ausser Mais nichts mehr gibt?

Also muss ich hier die Definition des Begriffes Dummheit vermutlich einstellen - es gibt viele Arten Dummheit - mehr Kurzsichtigkeit, Uneinsichtigkeit, fehlende Weitsicht?, Bequemlichkeit....
Dumm - meiner Einschätzung nach ist es, sich die Lebensgrundlage zu entziehen. ZB durch Vergiftung der Umwelt(Verbrennen von Müll, Vergiften von Pflanzen und Gewässern), Vergeudung vor Recurcen (Mais im Urlaubsgebiet) Zudem erhöht es unsere ohnehin 50/50 Chance, an Krebs zu sterben - hier hat man fast ohnehin nur die Wahl Opfer eines alkoholbedingten Verkehrsunfalls zu werden, oder dem Krebs zu erliegen.

Persönliche Animositäten hab ich jetzt mal nicht herrangezogen. Auch habe ich den Futterneid ausgeklammert.
Ich vermute, meine Beispiele sind so oder ähnlich überall möglich. Natürlich ist das Hausmüllverbrennen in Städten schwieriger - da meldet es ja irgendein Nachbar rasch. Auch Autowaschen am Strassenrand, Unkraut-ex und co ist schwieriger... währe es möglich würden es auch Städter nicht anders machen?

Eindeutig weniger Inzucht gibt es in dichter besiedelten Gebieten.... aber was das bei der 95% Rate von Durchschnittsinteligenz um 80 IQ wird? Ich glaube nicht an Herrausmendeln von Dingen, die man vorher nicht "Reingeschüttet" hat. Rebenhopser - ich glaub ich hab mich grade selber wiederlegt... ist das nun ein Zeichen von Dummheit oder von Inteligenz???
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 9:22

Wikipedia: Bauernschläue
"Bauernschläue ist eine redensartliche und absprechende Umschreibung der Tatsache, dass schulisch wenig ausgebildete Personen 'auf dem Land' durchaus wirksam List, Verschwiegenheit und weitsichtige Planung verbinden können - wenn etwa bei einem Grundstücksgeschäft der Bauer den Lehrer oder bei einem Flurbereinigungsverfahren den Verwaltungsbeamten hereingelegt hat.

Hier verrät sich das Vorurteil, dass nur rationale und vorurteilslose Städter der Schläue fähig seien, die mit "Berechnung" gleichgesetzt wird. Soziologisch gesehen, treten hier aber ähnliche soziale Fertigkeiten nur in unterschiedlichen Mustern (Patterns) zu Tage, die sich mit Ferdinand Tönnies als "gemeinschaftliche" (rurale) gegenüber "gesellschaftlichen" (urbanen) Mentalitäten beschreiben ließen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Bauernschl%C3%A4ue

und Dummheit

Dummheit
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Begriff der Dummheit kann als der Gegensatz zur Weisheit verstanden werden. Meyers Konversations-Lexikon definiert Dummheit als das Unvermögen, aus Wahrgenommenem die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Der Begriff ist, ebenso wie der verwandte und mittlerweile ungebräuchlichere Begriff der Torheit, negativ konnotiert. Kennzeichen der Dummheit ist in der Regel mangelnde bzw. verminderte Intelligenz, daher wird im medizinischen Sinne von Intelligenzminderung gesprochen, die sich an der Höhe des relativen Intelligenzquotienten bemisst. Als menschliches Charaktermerkmal ist die Dummheit allerdings nicht immer einfach zu erfassen; im Alltagssprachgebrauch versteht man darunter vor allem den Mangel an Verstand oder auch „gesundem Menschenverstand“. Die Grenzen zwischen Dummheit, unüberlegtem Verhalten und durchschnittlicher Intelligenz sind eher fließend. Auch überdurchschnittlich intelligente Menschen können in bestimmten Bereichen ausgesprochen dumm agieren, da eben Intelligenz nicht immer mit Weisheit einhergehen muss; umgekehrt gibt es auch weise Menschen, die im medizinischen Sinne als intelligenzgemindert gelten können, aber dennoch das genaue Gegenteil von dumm darstellen. Man vergleiche hierzu zum Beispiel den Satz des Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß,“ der das „Nicht-Wissen/Können“ des Menschen auf den Punkt bringt und die „Dummheit“ als eine Eigenschaft namhaft macht, die letztlich allen Menschen gemeinsam sein kann.

Trotzdem blieb das Verlachen der Dummheit, wie auch das der dummen Menschen, zu aller Zeit ein beliebter Topos in der Geschichte der Kunst und Literatur und auch in der Alltagskultur. Als Paradebeispiel sei hier das Buch von den Schildbürgern angeführt, in dem die Geschichte eigentlich weiser Menschen beschrieben wird, die sich dumm stellen und denen die Dummheit am Ende zur zweiten Natur wird. Auch Erasmus von Rotterdam (im Buch vom Lob der Torheit) und Sebastian Brant (im Narrenschiff) knüpften an diese Tradition der Narrenliteratur an, die ihre Vorbilder auch in christlichen Stoffen fand, wo etwa der Sündenfall Adams und Evas als „Ur-Torheit“ des Menschen die Dummheit am abschreckenden Exempel darstellt.

Auch die Denker des Zeitalters der Aufklärung bemühten sich, der Dummheit, die sie in sinnfreien überkommenen Ritualen und Denkweisen am Werk sahen, die Vernunft als Tugend entgegenzustellen. Damit einher ging die Förderung der Massenbildung, die dafür sorgte, dass das allgemeine Intelligenzniveau angehoben werden konnte. Kritik kam allerdings bald am reinen „Bücherwissen“ auf, dessen Auswüchse selbst von Denkern wieder als Dummheit satirisch und kritisch auf das Korn genommen werden konnte. So kommt Goethe in seinem Werk Faust in sokratischer Manier trotz seines angesammelten Wissens, erworben in einem jahrelangem Studium, nur zu der Erkenntnis: „Da steh' ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.“

Eine Weisheit besagt, dass das Leben des Menschen mithin ein Prozess ist, der über das Sammeln immer größeren, auch enzyklopädischen Wissens, zur Selbsterkenntnis über die Grenzen eben jenes Wissens hinweg führt. So wird im Buddhismus Weisheit und Erkenntnis gerade in der Abkehr vom Streben nach Weltwissen gesucht.

Einige charakteristische Zitate und Aphorismen können die Beschäftigung mit dem Thema der Dummheit recht treffend illustrieren:

„Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)
„Die Dummheit erster Ordnung ist die Dummheit, die vorhandene Zusammenhänge nicht sieht. Die Dummheit zweiter Ordnung ist die Dummheit, die Zusammenhänge sieht, wo keine sind!“ (Rudi Wormser)
„Dumm ist der, der Dummes tut.“ (aus dem Film Forrest Gump)
„Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.“ (Heinrich Heine)
„Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit.“ (Gerhard Uhlenbruck)
„Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.“ (Mark Twain)
„Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.“ (Wilhelm Busch)
„Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.“ (Anatole France)
„Das Volk ist dumm.“ (Jakob Weber)
„Wenn Dummheit weh tun würde, müßte so manch einer den ganzen Tag lang nur laut schreien“ ( Peter Anders)
„DBDDHKP - doof bleibt doof, da helfen keine Pillen“ (Volksmund)
„Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr. Aber die anderen leiden.“ ( Paul-Henri Spaak)
„Ein Dummkopf bleibt ein Dummkopf nur/ für sich, in Feld und Haus;/ doch wie du ihn zu Einfluß bringst,/ so wird ein Schurke draus.“ ( Franz Grillparzer)
Während viele Autoren die Dummheit so als Teil der conditio humana sehen, sind andere der Ansicht, dass diese durchaus historisch konkret bestimmbare Ursachen hat und systematisch z. B. durch das Schulsystem produziert wird (Huisken 2005).
ff

http://de.wikipedia.org/wiki/Dummheit
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 11:33

Lieber Schimmel
was ich an Foren so liebe, ist, das Menschen anscheinend nicht lesen können - hättest du zwei Beiträge über deinem gelesen, hättest du nicht geschrieben, was du geschrieben hast - bzw wäre es dann dir aufgegangen, das der Text von Dir sich schon vorm Schreiben überholt hatte.

Ähm, darf ich dann noch mal darauf hinweisen, das man Menschen laut GG §1 nicht diskriminieren darf? Und eine Frau, die 40 Jahre alt ist, ist mit Nichten am Rande des Klimakteriums - und was soll wenn, dann der Nonsen bitte bedeuten? Meinst du damit, man würde dann als Frau unter Hormonstau leiden? Knoten im Hirn??? Bischen plemplem das, nicht war?

Menschen sollten sich weiterentwickeln - dazu gehört, sein Denken zu reflektieren. Und - es den erschlossenen Informationen gemäß immer wieder erneut zu überprüfen. - Was auch bedeutet, das du, neben dem "Schimmel der Warheit" auch mal etwas vom Mann/Frau Klischee abrücken solltest.
Ich sag ja auch nicht jedem, das er entweder noch voll im Samenstau hängt wenn er zwischen 15 und 35 ist, danach kurz vor oder im zweiten Frühling hängt und danach schon unter dem Beginn der prostatabedingten Inkontinenz leidet - auch wenns stimmt/Kann/Würde :wink:

Zurück zum Thema - wie wäre es, wenn ihr mal begründet - an Hand von Beispielen - warum Menschen am Land denn NICHT dümmer sind als andere?
Beispiele wie - Zusammenhalt (hier oft als Gegenargument im Zuge von "Zusammenrotten" bzw intelligenzloses Mobben des/der Zugezogenen) ist ja nun kein Zeichen von fehlender Dummheit.
In der Stadt wurden, bzw werden Menschen auch im Kreise ihrer Hinterbliebenen beigesetzt, und auch Nachbarn kennen sich - je nach dem mehr oder weniger.
Und - einige Bezirke Kölns, die ich als absolute Slums bezeichnen würde ausgenommen, ist Köln schon eine nette Stadt mit vielen sehr freundlichen Ortsteilen, in denen das Leben durchaus auch heute noch nett ist. Man lebt nicht nur am Lande gut, wenn man das Stadtleben mag.
Aber - es gibt auch auf dem Lande arme Menschen, verkommene, saufende, prügelnde... man weiss es und redet nicht drüber. Und sie zu erwähnen ist peinlich, wenn man sie nicht auslacht...
Ausserdem - zum Zusammenrotten zwecks mobben Zugereister ist auch zu sagen, das das oft das einzig verbindende Element ansonsten auf den Tod verfeindeter Nachbarn ist :wink:
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 12:03

Schimmel
zur Info - es geht nicht um "Großkläranlage oder Kleinkläranlage" es geht um "überhaupt Kläranlage" - hierzu ein Text vom 2003, der immer noch gültig ist - 4 Jahre später hat sich NICHTS getan. Nicht mal in den Köpfen der Menschen, die den Bericht selber nie zu lesen bekamen - der wurde hier nicht kommentiert.

06.03.03
Weltweiter Wasservergleich - Belgien hat die übelste Brühe
Für einen Uno-Report haben Experten die Wasserqualität in 122 Ländern verglichen. Überraschendes Schlusslicht ist Belgien, Deutschland landete als zweitschlechtester EU-Staat im Mittelfeld.

Kurz vor dem dritten Weltwasserforum, das Mitte März in Kyoto eröffnet wird, haben die Vereinten Nationen einen neuen Bericht zur globalen Wassersituation vorgelegt. Für den "World Water Development Report", den die Weltkultur-organisation Unesco am Mittwoch präsentierte, haben Experten auch die Wasserqualität in 122 Ländern beurteilt.

Am schlechtesten schnitt dabei Belgien ab: Ursache für dieses Urteil sei die schlechte Qualität des Grundwassers, eine hohe Belastung durch Industrie-abwässer und mangelhafte Wasserklärung, heißt es in dem Report. Das Land, Sitz vieler EU-Institutionen und Quelle berühmter Mineralwasser wie Spa und Chaudfontaine, liegt damit noch hinter Indien, Jordanien und neun afrikanischen Staaten, die gemeinsam mit dem europäischen Schlusslicht das dreckige Dutzend am Ende der Rangliste bilden.

Beim Erstellen der Tabelle berücksichtigten die Uno-Experten nicht nur die Sauberkeit von Flüssen und Grundwasser, sondern auch die Bereitschaft des jeweiligen Landes, die Wasserversorgung zu verbessern. In dieser Hinsicht hat Belgien tatsächlich Nachholbedarf: Im Jahr 2000 verwarnte der Europäische Gerichtshof das Königsreich, weil der Raum Brüssel keine vollständige Kläranlage besaß. Auch heute noch fließt ein Großteil des Schmutzwassers von über einer Million Menschen als ungeklärte Brühe in das zubetonierte Flüsschen Senne.

http://www.wiehre-online.de/aktuelles/w ... erz_01.htm

und noch ein kleines Zitat
Bedenklicher dagegen ist die Wasserqualität in Flüssen und Seen. Am schlechtesten schnitt hierbei Belgien ab, wo nur 73 Prozent die Mindestanforderungen der Prüfer erfüllten und lediglich 40 Prozent die Sollwerte

http://www2.onreisen.t-online.de/dyn/c/43/32/00/4332006.html

Was du hier an Infos offiziell findest, das ist das:
http://www.belgopocket.be/de/030_List2_artikels_.php?ref=595&idBis=78&css_ID=c06
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Beitragvon Rebenhopser » So Jun 10, 2007 12:07

Hallo Estrell,

Ich wollte ja DEINE Definition von Dummheit, nicht die von Wikipedia…

 Der Nachbar, der seine Siloplane verbrennt ,gehört angezeigt, ist dumm, -->Zustimmung

 Unkraut Ex auf der Basis von Diuron? “Regelmässig“ alle paar Wochen ist doch nicht notwendig? Ist keine gute Lösung für Wegränder (wer macht das, die Gemeinde, „dumme“ Bauern oder die Nachbarn? Glaube kaum, dass Landwirte Unkraut-ex im Supermarkt kaufen…), das klassische Glyphosat (bei richtiger Anwendung Grundwasserneutral) wäre umweltverträglicher und billiger….(funktioniert aber bei hohem Humusanteil nicht…) Hier müsste man die Öko-Bilanz im Vergleich zur Motorsense erstellen, von Hand wird kaum einer das Gras ausreißen…Betriebswirtschaftlich nur sinnvoll mit 1€-Kräften. Sind das wirklich die „Bauern“? --> kaum Zustimmung, da Verursacher indifferent.

 Haben die „Bauern“ bei euch die Kanalisation erstellt? Hast Du eine eigene Klein-Kläranlage? Wenn nein, kannst Du es Vertreten, dass DEINE Abwässer ungeklärt ins Meer fließen, und wie ist das mit deinem Gewissen vereinbar? Ich sehe hier keine Verbindung zu den „dummen“ Bauern--> keine Zustimmung

 Sind die Bauern am Tourismus beteiligt, wenn ja, in welcher Form? Finanzieller Art, oder nur als billige Landschaftspfleger? Welche Alternativen kannst DU den Landwirten zum Maisanbau vorschlagen? Werden die Flächen mit Gülle nachweislich überdüngt, oder erfolgt die Ausbringung kontrolliert, fachmännisch und bodenbiologisch Sinnvoll? (bei diesen niedrigen Jahresdurchschnittstemperaturen ist die Ammoniakfreisetzung eher geringer...) Nicht jede Gülledüngung ist gleich eine Umweltverschmutzung…--> kaum Zustimmung, da keine detaillierte Problemstellung erfolgt ist

 Die persönlichen Animositäten musst du nicht erwähnen, die kann sich hier jeder selbst vorstellen,--> volle Zustimmung

 Die Städter verbrennen ihren Hausmüll nicht, die packen ihn in das Auto und fahren ihn aufs nächste Feld, vor den Toren der Stadt…

 Das Auto muss nicht gewaschen werden, ist ja eh alles zubetoniert und asphaltiert, also gibt es kaum Schmutz, und wenn, ist die nächste Autowaschanlage ist nicht weit…(Ich besitze übrigens einen eigenen Koaleszenzabscheider, und die Abwässer gehen in die Kläranlage, Regenwasser wird größtenteils aufgefangen und verwendet)

 Unkraut ex wird kaum benötigt, da die Grundwasserspiegel in allen größeren Städten am fallen sind (siehe Regenwasser-Rückführung) und der Rest an Grün niedergetrampelt wird oder durch Abgase abstirbt…

 Inzucht? Gab es früher sicher mehr auf dem Land, aber meine Generation war schon so mobil sich die Frau außerhalb der Stadt- und Dorfgrenzen einzufangen…(die Verwandtschaft meiner Frau kommt aus Norddeutschland, sind über 700 km dazwischen…) und mein Vater ist auch schon mit dem Moped auf Brautschau gewesen….

 Was den IQ betrifft , da kenn ich mich leider nicht mit aus, hab nur Hauptschulabschluss…aber ich denke mein IQ übersteigt den eines Siloplanenverbrenners.

 Warum kann man das diskriminierende Wort „Bauernschläue“ nicht mit Berechnung und Kalkül gleichsetzen, traut man das einem landwirtschaftlichen Unternehmer nicht zu?
Zuletzt geändert von Rebenhopser am So Jun 10, 2007 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon estrell » So Jun 10, 2007 12:10

Torge
Vielleicht liegt das ja auch am zugezogenen wenn der gemobbt wird....


Hm, warum wird dann heute gegen Mobbing sogar seitens des Gesetzgebers vorgegangen, wenn das doch "normal und OK" ist?

Klar ist das Volkssport - gibt ja auch wenig anderes am Land. Wenn einfältige Menschen etwas können und das auch noch besonders gut ist das andere mobben. Nur weil tausende das selbe tun ist das deswegen aber noch lange nicht richtig!

Von Menschen wird heute Flexibilität erwartet. Was auch bedeutet, das die Gesellschaft erwartet, das Menschen, um sich für ihren oder einen Arbeitsplatz überhaupt einzusetzen, hin und her ziehen. Jeder Mensch ist nur dort zu Hause, wo er sich wohlfühlt und akzepiert wird - bei der ganzen Unzieherei ist aber der größte Teil der Bevölkerung dauernd unterwegs, wird überall angefeindet, weil zugezogen und fremd....
Da ist die Beibehaltung der altersher überlieferten ländlichen Mobbingkultur doch das, was man dumm nennen kann, da überholt.
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Beitragvon Rebenhopser » So Jun 10, 2007 12:22

werde doch mal selbst aktiv....

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Beitragvon Komatsu » So Jun 10, 2007 12:33

Aus dem Dorfgetratsche halt ich mich raus. Es ist belanglos und kommerziell schädlich. Von den Bettseichern brauche ich entweder die AK oder die pachtflächen, also immer schön freundlich. Und wenn mir einer ne Pachtfläche kassiert hat, bleib ich trotzdem freundlich, vielleicht können wir den auch noch pachten. Alles ne Frage der Zeit.
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