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Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Beitragvon Panic » Mo Feb 09, 2009 16:14

hans g hat geschrieben:
Hessen-Sibirier hat geschrieben: das "gentleman agreement", was jahrelang gut funktioniert hat, solide auf den Kopf gestellt.

hat das tatsächlich in deiner gegend funktioniert----hier haben"wichtige menschen"ausm bauernverband schon vor 20 jahren obergrenzen bz. pachten öffentlich angedacht(die natürlich selbst genug hatten)--hat aber nix gebracht.


Wobei dem potentiellen Pächtern ein anderer genannt wurde als dem potentiellen Verpächtern. Hab das vor Jahren mal mit Milchquote gehabt, war mich zum vernünftigen Preis mit dem Verpächter einig, bis er zum Verband ging zwecks Vertrag. Ich hatte das schon geahnt, aber der Verpächter bestand auf die Ausarbeitung durch den WLV und schon wurd´s deutlich teurer.
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Beitragvon meyenburg1975 » Mo Feb 09, 2009 16:32

Mr.T. hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
maexchen hat geschrieben:Nur, indem er wächst, hat er zunächst zwei und mehr gesündere Betriebe aus dem Markt gekickt ! Ist doch wohl polemisch, das als Schadenfreude hinzustellen !!


Das halte ich doch für eine gern erzählte Legende. Wer sollte denn die Flächen der aufgebenden Betriebe (aus welchem Grund auch immer) weiterbewirtschaften?
.

da gibts viele Möglichkeiten, mal nur einige die bereits ausreichen : Ackerbau für Getreide und Energie ( Rapsöl, Ethanol ) Biogas, PV-Anlagen. Da würde in D kein Kuhbauer mehr benötigt, daß ist sicher

.


Ich meinte nicht die Produktionsrichtung, wenn ein Ackerbauer die Flächen übernimmt, ist er in dem Moment doch ebenso ein "Wachstumsbauer".
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Beitragvon nofear » Mo Feb 09, 2009 17:17

Servus,
nochmal zum Thema Betriebsaufgaben und Wachstum: Bei uns hier in der Gegend ist noch kein Lanswirtschaftsbetrieb wirklich Pleite gegangen... da kommt immer einer vorher (der meist größer ist) und übernimmt den Laden komplett mit Schulden, Pachtflächen, Milchquote etc.
daher ist auch der Pachtmarkt teilweise wie angestemmt...

Mfg nofear
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Beitragvon nofear » Mo Feb 09, 2009 17:41

Nochwas zum Nachdenken hinsichtlich Wachstum und Politik:
Ich sage mal eine ausgedehnte Milchtiefpreisphase können sicher Familienunternehmen ohne Angestellte in abgeschriebenen Ställen ohne Kapitaldienst (z.B. für größere Wachstumsschritte) in liquditätsmäsiger Sicht deutlich länger aussitzen als die klasischen Wachstumsunternehmen mit Kapitaldienst und Angstellten (also die sog. "Zukunftsbetriebe")...
Glaub aber nicht dass die Politik diese "Zukunftsbetriebe" im Regen stehen lässt, da wird´s sicher irgendwelche Liquiditätsbeihilfen oder ähnliches geben, dass es da weitergeht...
Ist zwar blöd für die, die in kleinen Schritten solide gewachsen sind und sich nicht übernommen haben, aber so wirds wahrscheinlich laufen.
Oder wie seht Ihr das?

Mfg nofear
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Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Feb 09, 2009 18:05

@nofear:
Genau meine Meinung!
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Beitragvon MexProfi » Mo Feb 09, 2009 18:13

nofear hat geschrieben:(...) denn wir benutzen dazu nur einen winzigen Teil, den größerern Teil verballern wir doch für Sachen die nicht den Grundbedürfnissen 1. Nahrung, 2. Dach überm Kopf(Wärme), 3. Kleidung (man beachte die Reihenfolge!) dienen(...)


Das mag wohl richtig sein. Das Problem ist aber wenn die fossile Energie aufgebraucht ist dann hat auch die Landwirtschaft keine mehr um die "Grundbedürfnisse" zu bedienen.
Also kein Öl mehr um die Schlepper zu betreiben, keineEnergie mehr um Minaraldünger zu fördern/ herzustellen, keine Energie mehr um Pflanzenschutzmittel zu produzieren UND keine Energie mehr um Nahrungsmittel erstmal 2000 Km zu befördern bevor sie verbraucht werden.
Dann gewinnt der Begriff "Weltmarkt" eine ganz andere Dimension.

Die Landwirtschaft die wir momentan betreiben ist weit entfernt von der sogenanten "Nachhaltigkeit".


Die erschreckende Wahrheit ist: Es weiß wirklich keiner wie lange es mit den fossilen Energien noc hgeht, die Saudis lassen keine Experten in ihre Ölfelder. Es kann in 50 Jahren zuende sein oder in 100 oder in 10..
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Beitragvon meyenburg1975 » Mo Feb 09, 2009 19:34

MexProfi hat geschrieben:,Die erschreckende Wahrheit ist: Es weiß wirklich keiner wie lange es mit den fossilen Energien noc hgeht, die Saudis lassen keine Experten in ihre Ölfelder. Es kann in 50 Jahren zuende sein oder in 100 oder in 10..


Bislang gehen alle stillschweigend davon aus, das Energie ausreichend zu bezahlbaren Preisen verfügbar sein wird. Jetzt und auch in Zukunft.

Der Tag an dem "die Börse" merken wird, das man zuviel Zeit verschenkt hat und man das Erdöl nicht zeitnah in der Menge (im Preis sowieso nicht) ersetzen kann, wird uns in Erinnerung bleiben.
Nicht das Geld hat die Wirtschaft die letzten 150 Jahre brummen lassen, sondern das billige Öl.
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Beitragvon meyenburg1975 » Mo Feb 09, 2009 19:38

nofear hat geschrieben:Servus,
nochmal zum Thema Betriebsaufgaben und Wachstum: Bei uns hier in der Gegend ist noch kein Lanswirtschaftsbetrieb wirklich Pleite gegangen... da kommt immer einer vorher (der meist größer ist) und übernimmt den Laden komplett mit Schulden, Pachtflächen, Milchquote etc.
daher ist auch der Pachtmarkt teilweise wie angestemmt...

Mfg nofear


Das hat aber doch nicht der "Übernahmebetrieb" zu verantworten. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.

Unsere Pachtflächen stammen alle aus Betrieben die keinen Nachfolger haben/hatten. Sollten die umliegenden Betriebe die Füße still halten und die Flächen brach liegen lassen?
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Beitragvon MexProfi » Mo Feb 09, 2009 20:08

meyenburg1975 hat geschrieben:Nicht das Geld hat die Wirtschaft die letzten 150 Jahre brummen lassen, sondern das billige Öl.



sehr richtig..

Man könnte manchmal diese zaghaften versuche der Regierung in Richtung nachhaltige Energien manchmal beinahe damit deuten das in Regierungskreisen einige auch manchmal denken das dieser Tag näher kommt.
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Beitragvon hans g » Mo Feb 09, 2009 20:22

meyenburg1975 hat geschrieben:Nicht das Geld hat die Wirtschaft die letzten 150 Jahre brummen lassen, sondern das billige Öl.

weder geld noch öl haben die wirtschaft brummen lassen---das waren nur mittel zum zweck.
die entdeckungen und erfindungen,die aus verbesserter bildung und lehre resultierten,bedingt durch politische veränderungen(z.bs. weniger kirchlicher einfluss) sind voraussetzungen für die wirtschaftliche entwicklung gewesen.
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Beitragvon CarpeDiem » Mo Feb 09, 2009 20:29

Dachte immer, dass in Ostwestfalen der kirchliche Einfluss noch immer hoch ist. Stimmt das denn nicht mehr???
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Beitragvon nofear » Mo Feb 09, 2009 21:27

@ meyenburg1975: Hab nirgends geschrieben, dass dies der Übernahmebetrieb zu verantworten hat...alles völlig wertfrei.
Bei uns ist es nur so, dass es Entwicklungbedingt (nach der Wende) entweder (noch) ausreichend große Familienbetriebe gibt, von denen niemand aufhört (oder aufhören kann, da Kapitaldienst sonst nicht zu leisten ist u. es wenig ausreichend bezahlte Alternativarbeitsplätze außerhalb der LW gibt) und auf der anderen Seite viele größere Betriebe (Agrargenossenschaften oder deren Nachfolger oder andere "Mehrfamilienbetriebe") die entweder sehr stabil laufen oder aber wenn´s finanziell wackelt nicht zerschlagen werden, so dass kleinere Wachstumswillige was von haben, sondern mit samt den meist langfristigen Pachtverträgen an den Nächstgrößeren gehen...
Zwischendrin gibt´s da nicht viel was aufhört...
nur so um die Situation mal darzustellen, hat nix mit Schuld oder so zu tun.

@ MexProfi: Die fosilen Energieträger gehen sicher nicht von jetzt auf dann aus... werden sicher irgendwann mal knapp und dann teuer/unerschwinglich, aber vielleicht kommt ja vorher mal einer auf den Trichter den verbleibenden Rest so gut wie möglich zu nutzen...
dazu zählen eben erstmal die Grundbedürfnisse (siehe oben) und eben nicht die 3. Fernreise im Jahr oder zu jeder Zeit ne frische Flugannanas im Laden kaufen zu können oder nen kompletten Foreml1-Zirkus mit Flugzeugen einmal im Jahr um die Welt zukarren etc. etc. (ich weiss, lehne mich grad etwas weit aus dem Fenster, weil wo zieht man die Grenze) aber nur so zum Verständnis, dass Ernährung/Ernährungssicherheit (für alle Teile der Welt) an erster Stelle stehen sollte, weil essen muss erstmal jeder.

Mfg nofear
Zuletzt geändert von nofear am Mo Feb 09, 2009 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon hans g » Mo Feb 09, 2009 21:44

CarpeDiem hat geschrieben:Dachte immer, dass in Ostwestfalen der kirchliche Einfluss noch immer hoch ist. Stimmt das denn nicht mehr???

wir sind hier GANZ weiss :lol: ---die schwarzen sind südöstlich.
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Beitragvon nofear » Mo Feb 09, 2009 21:46

Nochmal zum Wachstum, hab nichts gegen Wachstum, aber mir gibt es zu denken, dass in Deutschland der Durchschnittslandwirtschaftsbetrieb (den es so zwar nur auf dem Papier gibt) zwar immer größer geworden ist und heute 134 Menschen ernährt, aber gleichzeitig es nicht sicher ist, dass er in jedem Jahr dem Betriebsinhaber (und gegebenenfalls seiner Familie) ein ausreichendes Einkommen abwirft, weil einfach der Anteil den der Urproduzent vom tatsächlichen Verkaufspreis des Lebensmittel abbekommt zu gering ist oder aber wenn alle anderen Verarbeiter u. Händler Ihre Spanne brauchen, Lebensmittel doch zu billig sind
(aber da sind wir wieder bei einem anderen Problemkomplex)

Mfg nofear
Zuletzt geändert von nofear am Mo Feb 09, 2009 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon hans g » Mo Feb 09, 2009 22:38

nofear hat geschrieben:Nochmal zum Wachstum, hab nichts gegen Wachstum, aber mir gibt es zu denken, dass in Deutschland der Durchschnittslandwirtschaftsbetrieb (den es so zwar nur auf dem Papier gibt) zwar immer größer geworden ist und heute 134 Menschen ernährt, aber gleichzeitig es nicht sicher ist, dass er in jedem Jahr den Betriebsinhaber (und gegebenenfalls seine Familie) ein ausreichendes Einkommen abwirft, weil einfach der Anteil den der Urproduzent vom tatsächlichen Verkaufspreis des Lebensmittel abbekommt zu gering ist oder aber wenn alle anderen Verarbeiter u. Händler Ihre Spanne brauchen, Lebensmittel doch zu billig sind
(aber da sind wir wieder bei einem anderen Problemkomplex)

Mfg nofear

ja-das produzieren beherrschen wir aus dem ff,aber alles,was mit marketing und verkauf zu tun hat,damit wollen wir nix zu tun haben---ausser beim TRECKERKAUFEN,da "ziehen"wir dem verkäufer gern die "letzte" hose aus :lol:
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