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Paule1 hat geschrieben::roll: Und das alles hier, nur weil ich für 20 Kühe eine neuen Laufstall bauen will![]()
liebert von einer Kuh leben können, als hundert Kühe melken müssen
Paule1 hat geschrieben:
hoffentlich hat die Bank gedult, wenn der milchpreis unter 30 Cent fällt und bleibt
schimmel hat geschrieben:Heinrich hat geschrieben:schimmel hat geschrieben:Diese elende Diskussion um Wachstum regt mich auf. Niemand wird von unsichtbarer Hand gesteuert, um seinen Betrieb zu erweitern. Von 20 Kühen auf 40 zu wachsen, ist vielleicht für Süddeutsche Verhältnisse diskussionwürdig, aber es ist doch relativ weit weg von Strukturen, die, auch was Familienbetriebe betrifft, realistisch sind. Es ist für mich immer wieder verwunderlich, wie weit die Schere auseinanderklafft, wenn es um "Groß" oder "Klein" - Diskussionen geht.
Ihr tut immer so als würde die Endzeit bevorstehen, wenn man 100 Kühe melkt. Sind denn die Kollegen sämtlichst mit dem Klammerbeutel gepudert, die inzwischen 300 und mehr melken?
Die Wirtschaft fusioniert und wächst weiter, auch wenn sich einige etwas anderes wünschen oder hoffen. Es geht solange, bis die kritische Größe erreicht ist, und die ist Betriebsbedingt und nicht Branchenbedingt.
Reini
Boh, der Chef hat gesprochen.
aber jetzt nenn uns mal Betrieb wo "Einer" 300 Kühe melkt.
Ich will jetzt nicht abstreiten das es Betrieb gibt die 300 Kühe haben.
Aber die wenigsten melken dann noch selbst.
Wo ich dann aberdurchaus Betriebe kenne die 100 Kühe alleine melken.
Und zur Zeit weiss ich echt nicht wer besser darsteht.
Heinrich
Heinrich, du hast mich falsch verstanden. Bist du verantwortlich für die Betriebe, die 100+++ Kühe halten? Gönnst du denen dass nicht oder möchtest du schadenfroh sein, wenn es fehl schlägt?
Wieso ist ein Familienbetrieb nur dann ein Familienbetireb, wenn der Chef selbst und alleine melkt?
Sind nicht die Scheffler - Gruppe, Boehringer u.a. auch Familienbetriebe, die aber nicht nur aus Vater, Mutter und Kind bestehen?
Wieso akzeptierst du nicht die Entscheidung der Kollegen, sondern heulst rum über deren vermeintliche Fehlentscheidung. Du kannst doch alles besser machen.
Heuchelst du jetzt Zusammenhalt des Bauernstandes, den es seit Biogas sowieso nicht mehr gibt (gab es den überhaupt)?
Jeder hat doch die Wahl als vermeintlicher "Unternehmer" das zu tun, was er für richtig hält, und muss sich nur gegenüber sich und seiner Familie rechtfertigen, aber nicht gegenüber seinen Berufskollegen.
Reini
,,,Gönnst du denen dass nicht oder möchtest du schadenfroh sein, wenn es fehl schlägt? ...
maexchen hat geschrieben:Was hat das mit Schadenfreude zu tun, wenn ein "Wachstumsbetrieb" über die Wupper geht! Da ist sein eigenes Risiko !
Nur, indem er wächst, hat er zunächst zwei und mehr gesündere Betriebe aus dem Markt gekickt ! Ist doch wohl polemisch, das als Schadenfreude hinzustellen !!
maexchen hat geschrieben:Nur, indem er wächst, hat er zunächst zwei und mehr gesündere Betriebe aus dem Markt gekickt ! Ist doch wohl polemisch, das als Schadenfreude hinzustellen !!
MexProfi hat geschrieben:Das ganze Problem wird sich eh spätestens dann von selber erledigen, wenn uns allen die Energie ausgeht. Diese Landwirtschaft ist DERMASEN von der fossilen Energie abhängig, das es recht schwierig sein wird ohne diese auszukommen.
Hessen-Sibirier hat geschrieben: das "gentleman agreement", was jahrelang gut funktioniert hat, solide auf den Kopf gestellt.
meyenburg1975 hat geschrieben:maexchen hat geschrieben:Nur, indem er wächst, hat er zunächst zwei und mehr gesündere Betriebe aus dem Markt gekickt ! Ist doch wohl polemisch, das als Schadenfreude hinzustellen !!
Das halte ich doch für eine gern erzählte Legende. Wer sollte denn die Flächen der aufgebenden Betriebe (aus welchem Grund auch immer) weiterbewirtschaften?
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Was hat das mit Schadenfreude zu tun, wenn ein "Wachstumsbetrieb" über die Wupper geht! Da ist sein eigenes Risiko !
Nur, indem er wächst, hat er zunächst zwei und mehr gesündere Betriebe aus dem Markt gekickt ! Ist doch wohl polemisch, das als Schadenfreude hinzustellen !!
Richtig, nicht nur interessant, sondern ein wahrer Dauerbrenner den der Paule hier losgetreten hat. Das hat zwar alles kaum noch etwas mit der ursprünglichen Themenstellung zu tun,