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Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Beitragvon xyxy » Fr Feb 06, 2009 16:57

Wie ist dort (Kanada) der aktuelle Milchpreis, weiss das jemand?
Unser altes System wirkt wohl noch die nächsten 30 Jahre nach!
Die Ital. dürfen ihre Superabgabe über diesen Zeitraum beim Staat
abstottern, soviel zur Gleichbehandlung in der EU.
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Beitragvon H.B. » Fr Feb 06, 2009 16:59

Der Staat hat denen offenbar die Superabgabe bezahlt, nicht geliehen
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Beitragvon MexProfi » Fr Feb 06, 2009 17:09

..da kommen ja manchmal ganz interessante Ansichten/Lösungsansätze heraus.
Aber was ich mich die ganze Zeit frage: Ist irgendeiner von euch denn politisch engachiert, und arbeitet an der UMSETZUNG dieser Ideen?
Oder kann ich das hier als Stammtischmeinung sehen?

Die grosse Frage bleibt: Wohin geht die Reise?
Will die Politik eher eine überschaubare Menge von einigen Großbetrieben, die hochwertige Nahrung produziert und die mit staatlichen Beihilfen mehr oder weniger unter Kontrolle gehalten wird?

Oder sollen es die traditionellen mittleren Betriebe sein, die schon etwas schwieriger unter Kontrolle zu halten ist, allerdings auch hochwertige Nahrung liefert und genauso an der Titte der Wohlfahrt hängt.

oder.. es gibt da noch unzählige Möglichkeiten, bei allen Varianten meine ich aber das die Politik weiter an der Nahrungsmittelproduktion ein sehr grossen Wort mitreden will UND wird.

Der Traum von einem Markt, der nur auf das Marktgeschehen reagiert wird ein Traum bleiben (für einige ist es ja ein Alptraum).

Fakt ist:
Die Politik wird auch in Zukunft immer wieder korrigierend in den Markt eingreifen. Und zwar in jegliche Art von Landwirtschaftlichen Produkten. Und das ganze geschieht zum "wohle der Bevölkerung" .
Der einzelne Landwirt wird in diesem System weiterhin an der Rentabilitätsgrenze gehalten.
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Beitragvon Heinrich » Fr Feb 06, 2009 18:46

H.B. hat geschrieben:Ich les den Abends. Aber eins kannst du mir nicht anlasten, ich hab die milchpreissenkenden Forderungen des BDM nie unterstützt. Ich bin davon ausgegangen, der BV springt ein - das ist er auch - weiters bin ich davon ausgegangen, daß vernünftige Forderungen gestellt werden - dies war trotz BV nicht der Fall.

Und von Blockaden war schon gar nicht die Rede, welche teils ursächlich am Milchpreisverfall waren, bzw. sind. Das I-Tüpfelchen war nur noch die BDM-Liefergemeinschaften, die durch ihre Dumpingangebote zumindest im Norden die Abwärtsspirale eingeläutet hatten. Die haben im frühen Herbst schon den Spotmarkt mit Angeboten scheinabr unter 16 ct. aus der Bahn geworfen. Wenn eine (Privat)Molkerei so billige Milch beommt, ist es nur verständlich, daß sie die anderen um Marktanteile zu gewinnen unterbietet/unterbieten kann.


H.B. ich hab dir schon mehrmals geschrieben.
Hättest du und alle anderen dem BDM ihren Spass gelassen, wäre es niemals zu den Blockaden gekommen.
Die Blockenden sind doch nur etstanden weil einige so im Rausch waren das niemand darüber nachgedacht hat was e da jetzt macht.
Und der Streik doch nicht den Erfolg hat den Schabener sich versprochen hat. Und du hattest nichts besseres zu tuen als Schabner wie ein Lemming hinterher zulaufen. Und warum hast du mit gestreikt wenn du die Forderung des BDM nicht unterstützt? Angst vor den Nachbarn?
Und dann itzusteiken und zu hoffen der BV wird es schon richten?
Jetzt wirst du mir erwiedern das ich ja auch spenden wollte wen der Streik Erfolg gehabt hat.
Was ja auch stimmt bloss ich war eingentlich immer davon überzeugt das das niemals was werden wird.
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Beitragvon schakschirak » Fr Feb 06, 2009 18:56

H.B. hat geschrieben:Ich les den Abends. Aber eins kannst du mir nicht anlasten, ich hab die milchpreissenkenden Forderungen des BDM nie unterstützt. Ich bin davon ausgegangen, der BV springt ein - das ist er auch - weiters bin ich davon ausgegangen, daß vernünftige Forderungen gestellt werden - dies war trotz BV nicht der Fall.

.

Ich nehm mich da nicht aus, ich hab auch mitgestreikt, was bei diesen Forderungen ein Fehler war. Das kreide ich zumindest mir an, da die Forderungen vorher bekannt waren. Bei uns in der Gegend waren aber ein paar verrückte BDMler unterwegs, die haben schon am ersten Tag den Streikbrechern gedroht, deshalb lenkte ich ein, da mit Ihnen nicht diskutiert werden konnte. Molkerei hab ich auch keine blockiert.

Wie ist dort (Kanada) der aktuelle Milchpreis, weiss das jemand?


Januar, bei 4,24 Fett / 3,44 Eiweiss / 50 cent je kg

Die grosse Frage bleibt: Wohin geht die Reise?
Will die Politik eher eine überschaubare Menge von einigen Großbetrieben


Genau das wollen die, wenige große sind besser kontrollierbar. Zudem benötigt somit die LDW somit weniger Subventionen, da kleinere und mittlere ausradiert werden.
Politisch gehts nur über den EMB ( Europaweit ) am besten auch mit den anderen Verbänden zusammen, es müssen aber möglichst viele Landwirte Druck machen, daß der BDM endlich die richtigen Forderungen ( zur Zeit ist noch viel Unfug dabei ) stellt.
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Beitragvon H.B. » Fr Feb 06, 2009 20:03

Heinrich hat geschrieben:Und der Streik doch nicht den Erfolg hat den Schabener sich versprochen hat.

Das er !DEN! Erfolg nicht bringen konnte, war jedem klar.

Und du hattest nichts besseres zu tuen als Schabner wie ein Lemming hinterher zulaufen.

Das ist jetzt deine Meinung, an die du selber nicht glaubst. Ich habe immerschon kritisiert, daß Schaber nicht auf meine Warnungen vor dem Streik gehört hat. Und glaub mir, ich bin nicht der einzige, der ihn gewarnt hat.

Und warum hast du mit gestreikt wenn du die Forderung des BDM nicht unterstützt? Angst vor den Nachbarn?

Das war in unserer Gegend oft so, bei mir nicht. Ich war von der Situation von Anfang an überrascht und hab eigentlich erwrtet, das wenn man sowas ausruft ein politisch ausgereiftes Konzept anbieten kann. Als ich während des Streiks mitbekommen habe, daß dies nicht der Fall ist, habe ich die Situation für mich beendet. Nur weil der Tankwagen nicht durchgekommen ist, hab ich mich bis zum Schluß beteiligt. Das war die Blockade an mich und die Unbeteiligten. Das wär aber auch noch kein Schaden, hätten sich die Blockaden nicht auch tw. gegen die weiterverarbeitende Industrie gerichtet.


schakschirak hat geschrieben:
Genau das wollen die, wenige große sind besser kontrollierbar. Zudem benötigt somit die LDW somit weniger Subventionen, da kleinere und mittlere ausradiert werden.

Woher hast du diese Information? Nach meinen Kenntnissen will sich die EU lediglich aus der Marktregulierung zurückziehen.


Politisch gehts nur über den EMB ( Europaweit ) am besten auch mit den anderen Verbänden zusammen, es müssen aber möglichst viele Landwirte Druck machen, daß der BDM endlich die richtigen Forderungen ( zur Zeit ist noch viel Unfug dabei ) stellt.

Vergiss das, das EMB wird unter den Grünen nieeee eine Promille der weltweit erzeugeten Milch vermarkten. Ausländische Verbände haben andere Interessen, als ihre Zeit mit einem deutschen Pseudoumweltschutzverband zu vergeuden.

Nachtrag:
@Schack, dein Link bezieht sich auf das kanadische Modell. Da wir in Europa niemals einen "staatlich festgesetzten" Milchpreis haben werden, lohnt es sich nicht, den Artikel zu lesen. Bei uns kommt eher die "FurzundRülpssteuer" für Rinderhalter.
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Beitragvon schakschirak » Sa Feb 07, 2009 0:22

Aber was ich mich die ganze Zeit frage: Ist irgendeiner von euch denn politisch engachiert, und arbeitet an der UMSETZUNG dieser Ideen?

wie soll man ein System umsetzen, wenn es viele die es betrifft ( Landwirte ) nichtmal verstehen ? Siehst Du ja hier im Forum.

HB
Du hast nicht verstanden worauf ich hinaus will, trotz ausführlicher 20 facher Erklärung :roll:
Du hast Dich zu sehr auf den bösen BDM und freien Markt "eingeschossen" und siehst anderweitig nichts mehr.
Bleibt nur zu hoffen das der Milchpreis nochmals sinkt und dort erstmal liegenbleibt, aber selbst das dürfte manchen die Augen nicht öffnen, selbst wenn sie pleite gehen.

Ich denke die Kanadier die Du immer belächelst, werden wohl eher die naiven Europäer auslachen, da die um den halben Preis liefern und nicht fähig sind irgendwas zu ändern ( Du weisst ja, Marionetten der EU ). Sie sind nichtmal fähig ein schon bestehendes funktionierendes 40 jähriges Konzept zu kopieren. Auf die Subventionen würde ich mich nicht verlassen, es ist bekannt das die allmählich immer mehr abgebaut werden. Und die Idee mit den Märkten erobern wird auch nicht funktionieren, da Drittländer Ihre Selbstversorgung mit Staatshilfe laufend erhöhen und weniger importieren, wir gleichzeitig immer mehr liefern.

Vielleicht die überschüssige Milch mit teuren Steuergeldern als Fischfutter ins Meer pumpen, wär wohl die beste Lösung ( System Badewanne füllen ohne Stopsel ).
Es wird doch schon in der Grundschule gelernt, dass man auf Überproduktion mit fallenden Preisen, nicht mit einem noch höheren Angebot Antworten kann :roll:, mir ein Rätsel wie man das nicht verstehen kann.
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Beitragvon MexProfi » Sa Feb 07, 2009 8:08

schakschirak hat geschrieben:
Aber was ich mich die ganze Zeit frage: Ist irgendeiner von euch denn politisch engachiert, und arbeitet an der UMSETZUNG dieser Ideen?

wie soll man ein System umsetzen, wenn es viele die es betrifft ( Landwirte ) nichtmal verstehen ? Siehst Du ja hier im Forum.


Naja die Umsetzunge rückt aber auch nicht näher wenn du Deine Ideen den Milchbauern hier erläuterst.
Vielleicht solltest du Deine Ideen dem Bundesagrarminister schreiben. Oder dem BDM?

Das grosse Problem an der Sache sehe ich darin, das einfach sehr viele unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Und man kann diese auch niemals unter einen Hut bringen. Die einen wollen wachsen, möglichst schnell, möglichst einfach, einer hat hier mal geschrieben, das die ganzen Nebenerwerbslandwirte "gefälligst" aufzuhören haben und ihre Fläche endlich den grossen Betrieben zur Verfügung zu stellen haben, das sie dann endlich noch ein bisschen wachsen könnten...
Das ganze Problem wird sich eh spätestens dann von selber erledigen, wenn uns allen die Energie ausgeht. Diese Landwirtschaft ist DERMASEN von der fossilen Energie abhängig, das es recht schwierig sein wird ohne diese auszukommen.


Das zweite Problem ist , das wir einfach keine Druckmittel haben.
Ein arbeitnehmer kann sagen: ic harbeite einfach nix mehr,lieber Arbeitgeber erhöhe bitte meinen Lohn!Ich lebe derweil aus der Streikkasse.

Die Automobilindustrie sagt: He Staat, ich brauch jetzt eine Milliarde, weil ich nun die letzten 2 Monate etwa 30 % weniger Autos verkauft habe und die überdurchschnittlichen Gewinne aus den vergangenen Monaten sind längst aufgebraucht. Wenn icht, dann gibts halt ein paar 1000 Arbeitslose..


...mit was können wir drohen?

oooh.. mir gehts jetzt sooo schlecht, ich schütte jetzt die von mir produzierte und somit von MIR bezahlte Milch in den Güllekanal, und das mach ich jetzt solange bis ich endlich 40 cent bekomme...


Vielleicht hat der BDM die Sache ja falsch angegangen. Vielleicht hätten sie einfach nur 40 Cent verlangen sollen, und diese Forderung einfach nur begründen, so machts die Industrie ja auch.
Aber da werden ja gleich mit Konzepten hin und hergeworfen,mit Ideen die den Milchpreis vielleicht stabilisieren könnten.

Aber wie gesagt, auch von meiner Seite nur Stammtischgerede, ohne jegliche Chance auf Umsetzung.
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Beitragvon schakschirak » Sa Feb 07, 2009 9:05

MexProfi hat geschrieben:[Naja die Umsetzunge rückt aber auch nicht näher wenn du Deine Ideen den Milchbauern hier erläuterst.
Vielleicht solltest du Deine Ideen dem Bundesagrarminister schreiben. Oder dem BDM?

.


Das sehe ich anders, viele Milchviehhalter glauben sie müssen wachsen auf 400, 500 oder 1000 Kühen, weil ihnen das immer erzählt wird. Dem ist nicht so, ich sags nochmal : Kanada.
Wenn sie mal verstanden haben, daß es auch anderst geht kann man die Politik damit konfrontieren, ansonsten ists sinnlos. Solltens dann auch um die 90 % EU weit sein, bestehen Erfolgsaussichten. Dazu ist aber SEHR viel Aufklärungsarbeit nötig um dahin zu kommen.
Es wird eine Bauernvertretung benötigt, die wie die Gewerkschaft Ihre Forderungen stellt, unabhängig was jeder einzelne will. dazu müssen dieser Vertretung aber erstmal viele beitreten, welchen Namen diese Vertetung trägt ist zweitrangig.
Zum jetzigen Zeitpunkt dem Agrarminister einen Brief zu schreiben ist sinnlos, es müssen erst die Berufskollegen wachgerüttelt werden, was den schwierigsten Punkt darstellt.
Ich bin bestimmt der letzte der 500 oder 1000 Kühe für dauerhaft 15 Cent milkt und das bei täglichen Kontrollen bei den wenigen die übrig bleiben, bei den Beamten wird ja komischerweise nicht rationalisiert :roll: . Wenn das nicht funktioniert muss ich eben meinen Laden auch zusperren, obwohl ich das nicht vorhabe.
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Beitragvon H.B. » Sa Feb 07, 2009 9:21

MexProfi hat geschrieben: Vielleicht hätten sie einfach nur 40 Cent verlangen sollen, und diese Forderung einfach nur begründen, so machts die Industrie ja auch.

Richtig, genau das habe ich und viele andere dem Schaber auch versucht zu vermitteln.


schack hat geschrieben: Sie sind nichtmal fähig ein schon bestehendes funktionierendes 40 jähriges Konzept zu kopieren. Auf die Subventionen würde ich mich nicht verlassen, es ist bekannt das die allmählich immer mehr abgebaut werden.


Schack, es tut mir Leid, aber du hast es trotz 100facher Erklärung von mir und anderen nicht begriffen. Die Kommission versucht sich aus der Marktregulierung zurückzuziehen. Sie wird die dazu notwendigen Rahmenbedingungen nicht bereitstellen. Du schreibst, auf Ausgleichszahlungen sollte man sich nicht verlassen, das ist richtig, aber was gibt dir den Grund, man sollte sich auf einen rigorosen Außenschutz begleitet mit Exportstütze verlassen können. Selbst wenn dieses System eingeführt würde, müsste die Produktion um mehr als die Menge der Befürworter dieses Systems zurückgefahren werden. Glaub mir, blos wenn du zusammen mit deinen Gesinnungsgenossen aufhörst, wird sich die Situation für den Rest nicht bessern.

Schack, es tut mir wirklich Leid, aber deine Wissenslücke ist zu groß, bzw. die Bereitschaft zu logischem Denken zu klein, daß du hier mitdiskutieren könntest.
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Beitragvon schakschirak » Sa Feb 07, 2009 9:39

H.B. hat geschrieben:[, man sollte sich auf einen rigorosen Außenschutz begleitet mit Exportstütze verlassen können. .

Ach ja, Du meinst meinen Punkt vorhin ? Die Milch mit Steuergelder ( Exportstütze ) als Fischfutter ins Meer pumpen, dann ist sie vom Markt, sonst braucht sie ja keiner.
Das ist natürlich auch eine Art der Marktregulierung, gute Idee ich bin dabei :!: Oder wie die Autoindustirie auf Halde produzieren um dann kurz vor dem Kollaps zu stehen, auch keine schlechte Idee mach ich glatt auch mit :twisted:


einer hat hier mal geschrieben, das die ganzen Nebenerwerbslandwirte "gefälligst" aufzuhören haben und ihre Fläche endlich den grossen Betrieben zur Verfügung zu stellen haben, das sie dann endlich noch ein bisschen wachsen könnten...


das wird dann wohl H.B. geschrieben haben :roll:

Glaub mir, blos wenn du zusammen mit deinen Gesinnungsgenossen aufhörst, wird sich die Situation für den Rest nicht bessern.

wenigstens den Punkt hast Du verstanden, ist schonmal ein Anfang.
HB, ich weiss nicht ob du es merkst, aber alle anderen hier die ne andere Meinung haben als Du ( wachsen, wachsen ), haben den Landtreff längst verlassen und das sind nicht wenige.
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Beitragvon H.B. » Sa Feb 07, 2009 10:04

Beides falsch. Wachsen ist nicht die Lösung, schneller zu sein eher schon. Orientieren sollten wir uns nur an umsetzbaren Lösungen. Das Gesäusel um das "Kanadische Modell" hilft uns da nicht weiter.
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Beitragvon MexProfi » Sa Feb 07, 2009 10:08

H.B. hat geschrieben:Die Kommission versucht sich aus der Marktregulierung zurückzuziehen.



Niemals... Die Regierung wird hier immer ein wörtchen mitreden.

Hier werden immer die Betriebe in Kanada genannt? welche gröse haben die Milchproduzierenden Betriebe? und was sind 50 Cent? Kanadische Cent?
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Beitragvon MexProfi » Sa Feb 07, 2009 10:12

Ah ja.. Kanadischer Dollar: http://www.google.de/search?client=fire ... ogle-Suche


Also 50 kanadische Cent= ca.0,32€ Cent
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Beitragvon Heinrich » Sa Feb 07, 2009 10:39

MexProfi hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Die Kommission versucht sich aus der Marktregulierung zurückzuziehen.



Niemals... Die Regierung wird hier immer ein wörtchen mitreden.

Hier werden immer die Betriebe in Kanada genannt? welche gröse haben die Milchproduzierenden Betriebe? und was sind 50 Cent? Kanadische Cent?

Falsch, aber 2015 überlässt die Regierung dem Markt die Mengenregulierung.
Das einzigste wird die Düngeverordnung sein., bzw die Fläche.
Die Fragestellt sich aber wenn die Ausgleichzahlungen wegfallen, welche Sanktionsmöglichkeiten der Staat dan noch hat. Ausserdem wird es immer mehr Biogasanlagen geben, die Gülle aufnehmen können.
Also wenn den Molkereien nicht irgendwelche Ideen kommen regiert ab 2015 der Markt, ich denke warscheinlichnoch eher da ich glaube das die Quotenreglung auch aufgeweicht wird.
Heinrich
Zuletzt geändert von Heinrich am Sa Feb 07, 2009 16:29, insgesamt 1-mal geändert.
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