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Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon schakschirak » Sa Mai 15, 2010 13:07

luckylou hat geschrieben:Ist schon super interessant,wie Neid und Missgunst die Bauern auseinanderdividiert.Keiner gönnt dem Anderen etwas,nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln. Jetzt großes Gejammere und Gezetere. Für die Welt außerhalb der Landwirtschaft werdet ihr immer unglaubwürdiger,das alles versteht dort keiner.

Ich glaub du hast hier einiges falsch verstanden oder nicht durchgelesen.
Es ging darum, dass Gewerbebetriebe ( Biogas ) landwirtschaftliche Subventionen bekommen und garantierte Festpreise ( nennt sich Planwirtschaft ). Einige ( mehr als du denkst )und ich verteten die Meinung dies geschieht zu Unrecht. Warum wurde ausführlich erklärt siehe oben automatix oder hier :
Bei Nahrungsmittelproduktion wird auf den Weltmarkt und Marktwirtschaft hingewiesen. Der Staat hält sich bei Preisbildungen raus. Nun gut.
Bei Biogas steht plötzlich eine gewerbliche Planwirtschaft mit Festpreisen im Vordergrund bei ders auch noch landwirtschaftliche Subventionen obenauf gibt.

Was hat das mit Neid oder Missgunst zu tun ? Ists nicht eher die Realität ?
Wenn eine sachlich formulierte Meinung in Foren nicht geäussert werden darf/soll, solltest du bei den Moderatoren die Schliessung des Forums beantragen.

Als 2007 die Agrarpreise nach oben gingen ,war große Häme angesagt. Jeder Biogasanlagenbetreiber wurde ausgelacht,weil die Rechnung nichtmehr aufging

Seltsam das auch 2007 sehr viele Biogasanlagen geplant und gebaut wurden...
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon MTX-Driver » Sa Mai 15, 2010 15:37

automatix hat geschrieben:schließlich und endlich ist die Betriebsprämie ja nach wie vor der Einkommensausgleich für das angleichen der Preise auf das Weltmarktniveau - warum sollen das auch Biogaser bekommen, die ja mit ihren Erzeugnissen vom Markt gegangen sind und ja ohnehin einen Garantiepreis bekommen.


Wie Prämie streichen? Wäre ja genauso als wenn man demjenigen die Steuererklärung verweigert nur weil er noch einen 400€ Job hat.
Meine Arbeitgeber haben nicht aufgehört ihre Erzeugnisse zu produzieren, die fahren auch keine 300PS Varios oder haben alle Dachflächen mit PV zugepflastert seid die Anlage steht. Bei denen ist nicht der Reichtum ausgebrochen, genau so wie die meisten anderen BGA Betreiber in meiner Ecke. Die BGA ist ein 2tes Standbein und kein Ersatz. Zumindest kenne ich keinen der ausschlieslich vom eeg lebt. Und in meiner Region ist die grösste bga dichte in Deutschland.

mfg
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon wäldervieh » Sa Mai 15, 2010 16:10

Die Zukunft der Biogasanlagen wird liegen in der Biogasaufberreitung und Einspeissung (mein ich).Wenn ich eine Anlage sehe
die ,ausser das Haus des Anlagenbetreibers, den Rest der Abwärme einfach in die Luft bläst und den Mais 10 bis 15 km in der Gegend rum fährt ,die Gülle dann nochmal ,auch noch einige Höhenmeter überwinden muss ,was ist den da dran ökologisch sinnvoll ?
Kleine (Gülle)Anlagen währen ökologisch sinnvoll ,aber leider nicht rentabel .
Grosse (Gülle)Anlagen sind sinnvoll sowiso .
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon MTX-Driver » Sa Mai 15, 2010 16:35

Direkteinspeisung ist eine feine Sache. Leider sind die meisten Anlagen dafür nicht gross genug. Anlagen ohne vernünftiges Abwärmekonzept sind zwar nicht so rentabel aber da muss ja der Betreiber mit klar kommen. Was meiner Meinung nach völlig in die falsche Richtung läuft sind die grossen bga parks und Anlagen ohne Abwärmekonzept (Scheitholz und Ställe heizen zähl ich mal nicht dazu). Zudem hätte man die Förderung für den Güllebonus atraktiver gestalten müssen.

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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon automatix » Sa Mai 15, 2010 17:54

luckylou hat geschrieben:Ist schon super interessant,wie Neid und Missgunst die Bauern auseinanderdividiert.Keiner gönnt dem Anderen etwas,nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln. Als 2007 die Agrarpreise nach oben gingen ,war große Häme angesagt. Jeder Biogasanlagenbetreiber wurde ausgelacht,weil die Rechnung nichtmehr aufging.Jetzt großes Gejammere und Gezetere. Für die Welt außerhalb der Landwirtschaft werdet ihr immer unglaubwürdiger,das alles versteht dort keiner.


und die biogasler haben ein wenig gejammert und bekamen gleich nochmal ein wenig mehr reingeschoben....
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon Paule1 » So Mai 16, 2010 12:24

Es ist jetzt genug Biogasanlage--wir sollten mal wieder zu den 20 Kühen kommen, da meine Substangenentmistung gestern den ganzen Tag von mir repariert wurde, muß ich jetzt wohl ernsthaft nach Lösungen suchen.

Biogas sollte z.Zt. mal ausgeschlossen bleiben, denn es sollte ja was vernünftiges sein :idea:
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon MTX-Driver » So Mai 16, 2010 18:03

Paule1 hat geschrieben:Biogas sollte z.Zt. mal ausgeschlossen bleiben, denn es sollte ja was vernünftiges sein :idea:



lol, lohnt sich ja fast den Thread zu pinnen :mrgreen:

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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon meyenburg1975 » So Mai 16, 2010 18:44

automatix hat geschrieben:und die biogasler haben ein wenig gejammert und bekamen gleich nochmal ein wenig mehr reingeschoben....


Und trotzdem werden BGAs nur bei entsprechendem Eigenkapital und Wärmekonzept von den Banken finanziert...

Da über die Hälfte der Anlagen nur solala oder schlechter laufen (finanziell) kann von einer Gelddruckmaschine, wies gern dargestellt wird, nicht die Rede sein.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon Paule1 » So Mai 16, 2010 20:01

Also bei uns in Bayern stehen alle Biogasler z.Zt. prächtig da, denn sie zahlen Spitzenpachtpreise u. kaufen wenn möglich gleich die Flächen :roll:
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon CarpeDiem » So Mai 16, 2010 20:18

Woher wisst ihr beide denn, wie gut bzw. wie schlecht es bei den Biogaslern läuft???
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon automatix » So Mai 16, 2010 21:39

Die schlechten Biogasler gehen erst hops, wenn die Anlage mal älter wird und sie die nötigen Reperaturen nicht stämmen können, weil sie ihre Kohle in unsinnig hohe Pachtpreise usw. investiert haben - und technik hat so eine Anlage ja genug - und wenn die mal ins Alter kommt und sich die Ausfälle häufen, dann sinken die Einnahmen und die Probleme werden mehr...
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon Paule1 » So Mai 16, 2010 22:09

:mrgreen: wie bei meinem alten Kuhstall :prost:
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon -MF-Fahrer- » Sa Mai 29, 2010 17:04

hallo,

mich intressiert das thema sehr hab gehört wenn man das substrat bekommt zu einem wirtschaftlichen preis dann ist es kein problem eine bga zu betreiben. habe mich nach einer 15okw anlage informiert, da ich selbst 15ha bewirtschafte und den restlichen mais würde ich von der verwandschaft bekommen, gülle von nem freund für 3,50€ pro tonne und jährlich 700tonnen pferdemist kostenlos.

mein steuerberater meint dass dies nicht rentabel wird. hab aber ne wirtschaftlichkeitsberechnung vorgezeigt.

wo könnt ich diese überprüfen lassen????was meint ihr von der idee???

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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon Einhorn64 » Sa Mai 29, 2010 18:23

Hast du ein wärmekonzept?
Ohne ist die anlage in den wenigsten fällen wirtschaftlich zu betreiben.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon CarpeDiem » Sa Mai 29, 2010 20:17

Das mit den Wärmekonzepten bleibt ja, bis auf wenige Ausnahmefälle, eine Fata Morgana der besseren Art. Warum?? Ganz einfach entweder steht die Biogasanlage in "Verbrauchernähe", dann ist ordentlicher Strunzius wegen Gestank, Verkehr und, und, undsofort absolut sicher.

Anderer Fall sie steht dort, wo sie niemanden stört. In diesem Fall ist die "Heranbringung" der Wärme mittels teurer Leitungen nicht darstellbar. Deshalb kann die anfallende (überschüssige) Wärme nur in der Nähe sinnvoll eingesetzt werden, aber da sind gute Ratschläge teuer.
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