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Stuttgart21

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Stuttgart21

Beitragvon unimogthorsten » Fr Okt 01, 2010 21:22

wenn selbst der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft BaWü darüber entsetzt ist wie seine Kollegen hier vor den Karren der Politiker gespannt werden stimmt doch was nicht mehr in diesem Land. Wer 2500 Polizisten mit Wasserwerfern und Reizgas gegen unbewaffnete Demonstranten schickt hat als Einsatzleiter den falschen Job, der Innenminister rech hat gestern abend im Südwest3 Fernsehen kleinlaut zugegegeben daß gar keine Pflastersteine sondern nur Plastikflaschen und Kastanien geflogen seien. So was von verlogen hab ich selten im Fernsehen live gesehen..... Und die Polizisten haben genauso die Ar....karte wie die Demonstranten. Der Großteil ist sicher mit dem Vorgehen nicht einverstanden- aber sie stehen ganz dumm zwischen den Fronten. Der einzelne Beamte richtet da nix aus, wie es aber aussähe wenn mehrere Hundertschaften den Befehl verweigern würden??
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Re: Stuttgart21

Beitragvon DLBW » Fr Okt 01, 2010 22:22

Kastanien und Pflastersteine kann man schon mal verwechseln.
Sind ja auch gleich schwer und gleich groß. :wink:

Herr Mappus sagte im heute-journal was von 470 000 000,-€ Planungskosten :shock:
Da hat sich das Planungsbüro richtig die Taschen vollgemacht.
Gruß!
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Re: Stuttgart21

Beitragvon frank1973 » Sa Okt 02, 2010 6:46

Manfred hat geschrieben:Auch der Staat und vorallem der Rechtsstaat hat die Verhältnismäßigkeit zu wahren.
Blockierer wegtragen ist eines, gewaltfreihe Blockierer niederknüppeln was ganz anderes.
Wenn dir dein Nachbar derart eine über die Rübe zieht, dass du mehrere Tage im Krankenhaus landest, weil du auf seinem Rasen hockst, dann verpasst dir der Staat eine Strafe wegen Körperverletzung. Den gleichen Maßstab sollte die Staatsgewalt an sich selbst anlegen.
Wer dort von der Polizei eins auf die Rübe bekommt ist selbst schuld.Wer auf eine Demonstration geht und gerade bei so einem heissen Eisen wie Stuttgart 21 muss ganz einfach damit rechnen.Und die friedlichen könnten ja auch ganz einfach das gelände verlassen wenn´s zu hart kommt oder nicht? Gestern kamm im Radio die Aussage eines Polizisten:Wir stehen zwischen 2 Politischen Lagern und müsssen als Puffer dienen.Ich gebe ihm recht.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Stuttgart21

Beitragvon frank1973 » Sa Okt 02, 2010 6:54

unimogthorsten hat geschrieben: Der einzelne Beamte richtet da nix aus, wie es aber aussähe wenn mehrere Hundertschaften den Befehl verweigern würden??
Dann kann es Bürgerkrieg geben,obwohl es doch eine sehr Interessante Frage ist die du stellst.Stellt euch vor es würden wirklich die eine oder andere Hundertschaft den Einsatzbefehl verweigern und einige andere Gruppierungen die gar nicht gegen Stuttgart21 sind oder noch nicht mal dort sind würden das mitkriegen.Ich frage mich wie dann die Sogenannten Maikrawallen oder die Chaostage aussehen würden.
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Re: Stuttgart21

Beitragvon Woldbua61 » Sa Okt 02, 2010 16:34

Der Staat muß sich daran messen lassen ,wie er mit den Schwächsten umgeht. Woldbua61
Da schauts bekanntlich net so gut aus?

Gruß Woldbua61
Ist der Jäger alt und grau trifft er keine alte Sau,ist er jung und frisch kommt das Wildbret auf den Tisch !Woldbua61
Hast Du einen Zwinger halte Dir einen Wolperdinger ! Woldbua61
Saufst Du zuviel Bier ,wirst du bald zum Saurier !Woldbua61
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Re: Stuttgart21

Beitragvon pacini » Sa Okt 02, 2010 17:05

user0815 hat geschrieben:Huhu

was bist Du denn für einer? Hast Du die Schiffsschaukel beim Herauszentrifugieren Deines Hirnes unbrauchbar gemacht, dass Du hier so rumplärrst? Der Meister Eder baut Dir sicher gerne eine neue Schaukel.

Willst Du mir vorhalten dass ich mein Kind nicht dahin schicke wo die Fetzen fliegen? Oder was genau wolltest Du mir sagen?

Gruss



Ich bitte den Umgangston zu ändern. So muss sich hier keiner beleidigen lassen !!

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Re: Stuttgart21

Beitragvon H.B. » Sa Okt 02, 2010 18:35

Willst Du mir vorhalten dass ich mein Kind nicht dahin schicke wo die Fetzen fliegen? Oder was genau wolltest Du mir sagen?

Das betreten der Baustelle ist verboten, für Kinder haften die Eltern.
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Re: Stuttgart21

Beitragvon H.B. » Sa Okt 02, 2010 18:42

ingo_m hat geschrieben:schließlich wird da ne menge volksvermögen sinnlos in einem großen loch in stuttgart versenkt!

...aber gewiss nicht von den Demonstranten.

Stuttgart21 wird vom Steuerzahler bezahlt, die Polizeieinsätze auch, und die Demonstranten werden auch vom Steuerzahler durchgefüttert.

Stuttgart21 ist somit eine Dreifachbelastung für den Steuerzahler.
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Re: Stuttgart21

Beitragvon meyer wie mueller » Sa Okt 02, 2010 18:58

Hallo

ich denke, die Mehrheit will eine anständige Bahnverbindung und sieht die Notwendigkeit für Modernisierungen ein.

Aber es scheint bei uns so zu gehen, dass man erst die bestehenden Anlagen verrotten lässt (zu Kaisers Zeiten waren manche Schnellzüge schneller unterwegs als heute die "modernen" Züge auf den selben Strecken) und dann die verrotteten Anlagen als Argument dafür benutzt, um alles radikal zu verändern (es lohnt nicht das alte Gelumpe noch mal zu reparieren)

Dann werden die Projekte durchgezogen, koste es was es wolle. Das Geld ist ja da!
HALT, mir drängt sich der Verdacht auf, dass es eben gar nicht mehr existiert, sondern nur noch Luftbuchungen gemacht werden. Das ist so wie mit "des Kaisers neue Kleider". Irgendwann fällt Einem auf, dass der Kaiser nackt ist. Und wahrscheinlich wissen die Leute, die die Nullen nur so rausschmeißen, dass sie eigentlich nur mit Illusionen bezahlen. Da wird eben vor dem Bankrott noch mal so richtig geprasst.

Die Argumentation unserer Bahnvorstände und den Regierungschefs, die den Bau von Stuttgart 21 mit Verträgen und Umplanungsverzögerungen rechtfertigen, kommt mir so vor, wie die des Falschfahrers auf der Autobahn: Anhalten und Wenden ist bei dem starken Gegenverkehr viel zu gefährlich.

Gruß
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Re: Stuttgart21

Beitragvon automatix » Sa Okt 02, 2010 19:11

naja, Stuttgart21 ist ein typisches Prestigeprojekt, das nur dann ein wenig Sinn macht, wenn wirklich die NBS Ulm - Stuttgart gebaut wird - ansonsten ist das bisherige Netz nunmal auf den Kopfbahnhof ausgelegt und da es Bahntechnisch von Stuttgart eigentlich auch nur zwei wichtige Strecken raus gibt bisher (die über Bad Cannstatt und die über Zuffenhausen) hätte man sich dieses Riesengebilde Stuttgart 21 sparen können. Auf jeden Fall wären die Milliarden besser in die Strecke von Stuttgart über Ulm nach Augsburg versenkt worden als in den blöden Bahnhof. Denn solange man da im Bummelzugtempo fährt sind die paar Minuten, die man durch S21 gewinnt ohnehin belanglos
Badaboom
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Re: Stuttgart21

Beitragvon H.B. » Sa Okt 02, 2010 21:16

meyer wie mueller hat geschrieben:Da wird eben vor dem Bankrott noch mal so richtig geprasst.

Vielleicht auch ein Grund?

Nach dem Bankrott steht der Staat finaziell genau gleich da, ob S21 gebaut wurde oder nicht - nur mit dem kleinen - aber feinen Unterschied, daß es schon bezahlt ist.... :mrgreen:
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Re: Stuttgart21

Beitragvon H.B. » Sa Okt 02, 2010 21:19

daß auf der Baustelle niemand was zu suchen hat.
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Re: Stuttgart21

Beitragvon pacini » Sa Okt 02, 2010 21:20

Ich kann das alles nachvollziehen, ich wohn nur 50km von Stuttgart weg. Mein Freund und Nachbar ist bei der Polizei und schon seit Tagen ( heute wieder bei Nacht ) dort im Einsatz. Gestern saß er hier bei mir am Tisch und hat mit unter Tränen alles erzählt.
Glaub mir, den Polizisten geht's auch nicht gut dabei. Haben aber Ihren Einsatzplan ...

Dennoch sollte in normalem Umgangston Diskutiert und sich ausgetauscht werden !!

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Re: Stuttgart21

Beitragvon frank1973 » So Okt 03, 2010 6:22

@0815. Ich kann mir gut vorstellen das man als Polizist auch die Kinder sieht oder sehen kann,aber was würdest du tun wenn du als Polizist da stehst und es kommen Steine geflogen gerade aus der richtung wo die Kinder sind?Weglaufen und die Demonstranten tun lassen oder dich auch mal wehren? Ich mache da keinem wirklich keinem Polizisten einen Vorwurf,wer seine Kinder da mitnimmt und noch bei solchen Steinewerfern stehen bleibt braucht sich nicht wundern.Beim Castor-Transport 2008 haben sich ein paar gar nicht weit weg von meinem Lager an den Schienen angekettet,auf dem Weg in die richtung zum Pflug anhängen und Pflügen wurde ich dann von der Bundespolizei angehalten,gefragt was ich mache,habs denen erklärt daß ich da noch den letzten Acker Pflügen möchte und dann für dieses Jahr fertig bin,ein bisschen Smalltalk noch dazu und alles war Ok. zwei sind mir dann noch hinterhergelaufen und haben mir geholfen den Pflug anzuhängen.Ich glaube das hat denen richtig gut getan etwas anders zu sehen als nur den Bahnübergang im Auge zubehalten.
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Re: Stuttgart21

Beitragvon meyer wie mueller » So Okt 03, 2010 8:39

Hallo

die Polizisten können einem oftmals leid tun, weil sie vorgeschickt werden, um eine weitgehend überholte Planung durchzusetzen. Ich kann mir vorstellen, dass einige Polizisten selbst gegen Stuttgart21 sind. Und dann gibt es Chaoten, die sich zwischen freidliche Demonstranten mischen und Steine werfen.

Im Krieg ist es ganz einfach. Wenn sich feindliche Truppen unter die Zivilbevölkerung mischen, kann man einfach draufhalten. Da gibt es "Kollateralschäden". Anders ist das in Friedenszeiten. Wenn sich ein Bankräuber (Bankraub ist wohl ein schwereres Verbrechen wie Steinewerfen) zwischen Unbeteiligte mischt, kann die Polizei auch nicht einfach draufhalten.

Bei Stuttgart 21 frag ich mich, warum der neue Bahnhof unbedingt dort hin muss, wo der Hauptbahnhof schon immer war. Siedlungsschwerpunkte und Verkehrsströme haben sich verlagert, die Vernetzung zwischen Individualverkehr und Bahn ist wohl an einer anderen Stelle besser möglich. Und für den Fernreisenden ist es wahrscheinlich sogar besser, wenn er sich mit dem Auto nicht mitten in die Stadt quälen muss, um dort den ICE zu besteigen. Geschäftsreisende wollen in Stuttgart sicher überwiegend NICHT in die Innenstadt, sondern meist in die Industriegebiete!

Warum plant man dann den ICE-Bahnhof nicht an einer optimierten Bahnlinie zwischen Wien- München-Augsburg-Ulm - Stuttgart- Karlsruhe-Paris, irgendwo im Großraum Stuttgart, wo es eine gute Vernetzung zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln gibt? Das wäre viel billiger und effektiver. Für den Fahrgast aus dem Stuttgarten Großraum ist es sicher kein Nachteil, wenn er nicht in die Stadtmitte fahren muss.


Aber: Das ist ein Prestigeobjekt. Man will eben einen "modernen" repräsentativen Bahnhof in der Stadtmitte! Bezahlt wird ja doch per Inflation!

Gruß
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