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Termin 1. Düngergabe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 24, 2020 10:38

Nun ja;
Hier ist der Oberboden wassergesättigt. Und auf unseren Hangflächen mit max.25er Böden fehlt neben der schadarmen Befahrbarkeit die Aufnahmefähigkeit und der Bedarf.
Klar vergesse ich hier manchmal über den Tellerrand zu schauen.
Aber bisher hat mir auch noch niemand einen N-Dünge-Bedarf von über 100 kg im Februar begründet.
Vergesst bitte nicht,daß hier auch viele Leute mit lesen, die keine Ahnung von Ackerbau aber dafür viel Einfluss an anderen Stellen haben.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Johnny 6520 » Mo Feb 24, 2020 11:15

langholzbauer hat geschrieben:Nun ja;
Hier ist der Oberboden wassergesättigt. Und auf unseren Hangflächen mit max.25er Böden fehlt neben der schadarmen Befahrbarkeit die Aufnahmefähigkeit und der Bedarf.
Klar vergesse ich hier manchmal über den Tellerrand zu schauen.
Aber bisher hat mir auch noch niemand einen N-Dünge-Bedarf von über 100 kg im Februar begründet.
Vergesst bitte nicht,daß hier auch viele Leute mit lesen, die keine Ahnung von Ackerbau aber dafür viel Einfluss an anderen Stellen haben.



Ja,die Düngebedarfsermittlung würde mich auch interisieren wenn ich jetzt schon über 100 kg N streue!
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Feb 24, 2020 12:38

Johnny 6520 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Nun ja;
Hier ist der Oberboden wassergesättigt. Und auf unseren Hangflächen mit max.25er Böden fehlt neben der schadarmen Befahrbarkeit die Aufnahmefähigkeit und der Bedarf.
Klar vergesse ich hier manchmal über den Tellerrand zu schauen.
Aber bisher hat mir auch noch niemand einen N-Dünge-Bedarf von über 100 kg im Februar begründet.
Vergesst bitte nicht,daß hier auch viele Leute mit lesen, die keine Ahnung von Ackerbau aber dafür viel Einfluss an anderen Stellen haben.



Ja,die Düngebedarfsermittlung würde mich auch interisieren wenn ich jetzt schon über 100 kg N streue!


Eine solche Bedarfsermittlung gibt es nicht. Er hat doch schon gesagt, dass Papier geduldig ist. Das sagt doch eh alles.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Lonar » Mo Feb 24, 2020 13:06

Johnny 6520 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Nun ja;
Hier ist der Oberboden wassergesättigt. Und auf unseren Hangflächen mit max.25er Böden fehlt neben der schadarmen Befahrbarkeit die Aufnahmefähigkeit und der Bedarf.
Klar vergesse ich hier manchmal über den Tellerrand zu schauen.
Aber bisher hat mir auch noch niemand einen N-Dünge-Bedarf von über 100 kg im Februar begründet.
Vergesst bitte nicht,daß hier auch viele Leute mit lesen, die keine Ahnung von Ackerbau aber dafür viel Einfluss an anderen Stellen haben.



Ja,die Düngebedarfsermittlung würde mich auch interisieren wenn ich jetzt schon über 100 kg N streue!

Naja früher hab ich mal gelernt schwachen Weizen zu Veg Beginn mit 80kg N + 20 S Andüngen. Vorzugsweise mit ASS oder SSA damit der Ammonium sich am Bedarf umbaut mit steigenden Temperaturen.
Düngenempfhelung der Kammer ist hier Jahre lang 120kg N- Nmin zur ersten Gabe gewesen bei Organischer Düngung.
Also irgendwo 2dt ASS -Nmin + Rest annrechbares N aus Gülle (50%RG 60%SG bei Getreide)
Wobei ich das mit dem Körnermaisstroh eigentlich aus eigenen Erfahrungen gut nachvollziehen kann. Der ist halt wenn der nicht was unter die Füße kriegt bei niedrigen Bodentemperaturen echt lahm. Irgendwann wenn Wasser und wärme da ist bekommt der dann die Nachlieferung. Meist irgendwo mitten im Schossen, wegen der Gülle geben wir schon ewig keine Ährengabe mehr sondern erhöhen die beiden ersten Gaben. Entweder es Regnet, dann kommt der Dünger über die mineralisierung oder es regnet nicht, dann brauchen wir auch keinen Dünger für mehr als 7to Getreide :mrgreen:
Ich weiß nicht warum ihr euch so aufregt, wenn er Ammonium gestreut hat bindet sich das am Boden rasselt bei den Bodentemperaturen nicht weg. Ausserdem ist hier im Nordwesten Niedersachsens schon deutlich Vegetationsbeginn. Man kann die begüllten Fahrgassen schon dem Getreide deutlich ansehen. Da wird der Dünger schon gebraucht, ausser auf den Gemüseflächen, da steht der Grünroggen noch New Holland grün da. Oder habt ihr deshalb noch keinen Bedarf, ich meine 7t Raps liefert ja auch gut nach ;-).
Wenns mal aufhören würde zu regnen würde ich erst Rasen mähen und dann langsam die Flächen auf denen noch keine Gülle ist mit 2dt SSA versorgen.
Erste N-min Proben gehen von 25kg N/ha aus.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Mad » Mo Feb 24, 2020 17:51

Wenn der Dünger hauptsächlich aus Ammonium und/oder Amid bestehen würde und stabilisiert wäre (alternativ Cultan mit ~150kg N), wäre es für mich auch kein Problem, 100-120kg N zum Vegetationsbeginn zu geben. Bisher befindet sich allerdings immer noch genug N im Oberboden, um die Pflanzen durch das Auf und Ab bis zum Vegetationsbeginn zu bringen. Wahrscheinlich kommt jetzt sogar noch sowas wie der Winter (je nach Region). Da kann man ruhig noch die Füße still halten.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon böser wolf » Mo Feb 24, 2020 18:38

Lonar hat geschrieben:
Johnny 6520 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Nun ja;
Hier ist der Oberboden wassergesättigt. Und auf unseren Hangflächen mit max.25er Böden fehlt neben der schadarmen Befahrbarkeit die Aufnahmefähigkeit und der Bedarf.
Klar vergesse ich hier manchmal über den Tellerrand zu schauen.
Aber bisher hat mir auch noch niemand einen N-Dünge-Bedarf von über 100 kg im Februar begründet.
Vergesst bitte nicht,daß hier auch viele Leute mit lesen, die keine Ahnung von Ackerbau aber dafür viel Einfluss an anderen Stellen haben.



Ja,die Düngebedarfsermittlung würde mich auch interisieren wenn ich jetzt schon über 100 kg N streue!

Naja früher hab ich mal gelernt schwachen Weizen zu Veg Beginn mit 80kg N + 20 S Andüngen. Vorzugsweise mit ASS oder SSA damit der Ammonium sich am Bedarf umbaut mit steigenden Temperaturen.
Düngenempfhelung der Kammer ist hier Jahre lang 120kg N- Nmin zur ersten Gabe gewesen bei Organischer Düngung.
Also irgendwo 2dt ASS -Nmin + Rest annrechbares N aus Gülle (50%RG 60%SG bei Getreide)
Wobei ich das mit dem Körnermaisstroh eigentlich aus eigenen Erfahrungen gut nachvollziehen kann. Der ist halt wenn der nicht was unter die Füße kriegt bei niedrigen Bodentemperaturen echt lahm. Irgendwann wenn Wasser und wärme da ist bekommt der dann die Nachlieferung. Meist irgendwo mitten im Schossen, wegen der Gülle geben wir schon ewig keine Ährengabe mehr sondern erhöhen die beiden ersten Gaben. Entweder es Regnet, dann kommt der Dünger über die mineralisierung oder es regnet nicht, dann brauchen wir auch keinen Dünger für mehr als 7to Getreide :mrgreen:
Ich weiß nicht warum ihr euch so aufregt, wenn er Ammonium gestreut hat bindet sich das am Boden rasselt bei den Bodentemperaturen nicht weg. Ausserdem ist hier im Nordwesten Niedersachsens schon deutlich Vegetationsbeginn. Man kann die begüllten Fahrgassen schon dem Getreide deutlich ansehen. Da wird der Dünger schon gebraucht, ausser auf den Gemüseflächen, da steht der Grünroggen noch New Holland grün da. Oder habt ihr deshalb noch keinen Bedarf, ich meine 7t Raps liefert ja auch gut nach ;-).
Wenns mal aufhören würde zu regnen würde ich erst Rasen mähen und dann langsam die Flächen auf denen noch keine Gülle ist mit 2dt SSA versorgen.
Erste N-min Proben gehen von 25kg N/ha aus.

Also bier haben die ersten schon ihren Rasen gemäht , ich wollte auch schon aber weil die krokusse so herrlich blühen warte ich lieber noch ein wenig .
Ich bin froh das meine nassen Flächen schon Gülle bekommen haben denn jetzt möchte ich dort nicht drauf fahren müssen .
Und noch mal einen Nachtrag für die alles besser und richtigmacher hier im Forum, ich habe meine Berechnung auf einigen Flächen zur 1. Gabe auch auf 120 kg n nach oben korrigiert .
Sollte heute eigentlich fallen , aber das Wetter spielt hier gerade nicht mit und die Zubringer zerbomben mir die ganzen Wege, deshalb muss es erstmal 2 Tage am Stück trocken bleiben
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Johnny 6520 » Mo Feb 24, 2020 20:03

[
Und noch mal einen Nachtrag für die alles besser und richtigmacher hier im Forum, ich habe meine Berechnung auf einigen Flächen zur 1. Gabe auch auf 120 kg n nach oben korrigiert .
Sollte heute eigentlich fallen , aber das Wetter spielt hier gerade nicht mit und die Zubringer zerbomben mir die ganzen Wege, deshalb muss es erstmal 2 Tage am Stück trocken bleiben[/quote]



Genau diesen Kommentar hättest du dir sparen können, denn das hat nichts mit Besserwisserei zu tun! Ich kann dir auch nicht helfen wenn du andere Meinungen nicht akzeptieren kannst! Bin halt nur ein kleiner dummer Bauer der sich an die Vorschriften hält!
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon John Deere 6320Premium » Mo Feb 24, 2020 21:29

Johnny 6520 hat geschrieben:[
Und noch mal einen Nachtrag für die alles besser und richtigmacher hier im Forum, ich habe meine Berechnung auf einigen Flächen zur 1. Gabe auch auf 120 kg n nach oben korrigiert .
Sollte heute eigentlich fallen , aber das Wetter spielt hier gerade nicht mit und die Zubringer zerbomben mir die ganzen Wege, deshalb muss es erstmal 2 Tage am Stück trocken bleiben




Genau diesen Kommentar hättest du dir sparen können, denn das hat nichts mit Besserwisserei zu tun! Ich kann dir auch nicht helfen wenn du andere Meinungen nicht akzeptieren kannst! Bin halt nur ein kleiner dummer Bauer der sich an die Vorschriften hält![/quote]

Gegen welche regel verstößt er denn?
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Ammonium als erste Gabe

Beitragvon adefrankl » Mo Feb 24, 2020 22:59

Mad hat geschrieben:Wenn der Dünger hauptsächlich aus Ammonium und/oder Amid bestehen würde und stabilisiert wäre (alternativ Cultan mit ~150kg N), wäre es für mich auch kein Problem, 100-120kg N zum Vegetationsbeginn zu geben. Bisher befindet sich allerdings immer noch genug N im Oberboden, um die Pflanzen durch das Auf und Ab bis zum Vegetationsbeginn zu bringen. Wahrscheinlich kommt jetzt sogar noch sowas wie der Winter (je nach Region). Da kann man ruhig noch die Füße still halten.

Also insbesondere 2008 konnte ich die Vorteile einer reinen Ammoniumgabe beobachten, wenn starke Niederschläge folgen. Hatte in diesen JKahr nur mit Ammonium angedüngt. Daraufhin folgten im März/April über 170 mm Regen. Da konnte man gerade bei Wintergerste den Vorteil sehn. Nachbarflächen die mit KAS gedüngt worden waren wurden dann schon wieder gelb, andere Flächen mussten lange ohne Stickstoff auskommen, da zunächst nicht gleich die Gelegenheit zum Düngen genutzt wurde und dann die Flächen länger nicht befahrbar waren. Jedoch durch die reine Aommoniumgabe wuchs da die Wintergerste hervorragend und es argab sich auch durch Auswaschung kein Bedarf für eine außerordentliche Nachdüngung. Werde dieses Jahr es mal mit stabiliserten Harnstoff (36(9 N/S) versuchen. Wenn möglich soll die erste Gabe diese Woche fallen. Aktuell ist die Befahrbarkeit kein Problem, die Gerste deutlich Gelb und der Vegetationsbeginn nicht mehr weit (Grünland Temperatursumme liegt aktuell bei 130K).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon böser wolf » Di Feb 25, 2020 3:50

Johnny 6520 hat geschrieben:[
Und noch mal einen Nachtrag für die alles besser und richtigmacher hier im Forum, ich habe meine Berechnung auf einigen Flächen zur 1. Gabe auch auf 120 kg n nach oben korrigiert .
Sollte heute eigentlich fallen , aber das Wetter spielt hier gerade nicht mit und die Zubringer zerbomben mir die ganzen Wege, deshalb muss es erstmal 2 Tage am Stück trocken bleiben




Genau diesen Kommentar hättest du dir sparen können, denn das hat nichts mit Besserwisserei zu tun! Ich kann dir auch nicht helfen wenn du andere Meinungen nicht akzeptieren kannst! Bin halt nur ein kleiner dummer Bauer der sich an die Vorschriften hält![/quote]



Was ich mir hier sparen kann oder nicht , das musst du schon mir überlassen !
Da du dich selber als dumm betietelst kann ich mir auch die Erklärung meiner Entscheidung sparen !
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon elchtestversagt » Di Feb 25, 2020 7:43

Hier im Nordwesten gabs am Wochenende bislang 75mm.....
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon böser wolf » Di Feb 25, 2020 9:16

elchtestversagt hat geschrieben:Hier im Nordwesten gabs am Wochenende bislang 75mm.....

Hier im Osten Niedersachsen nicht mal die Hälfte
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Re: Ammonium als erste Gabe

Beitragvon Mad » Di Feb 25, 2020 9:29

adefrankl hat geschrieben:Also insbesondere 2008 konnte ich die Vorteile einer reinen Ammoniumgabe beobachten, wenn starke Niederschläge folgen. Hatte in diesen JKahr nur mit Ammonium angedüngt. Daraufhin folgten im März/April über 170 mm Regen. Da konnte man gerade bei Wintergerste den Vorteil sehn. Nachbarflächen die mit KAS gedüngt worden waren wurden dann schon wieder gelb, andere Flächen mussten lange ohne Stickstoff auskommen, da zunächst nicht gleich die Gelegenheit zum Düngen genutzt wurde und dann die Flächen länger nicht befahrbar waren. Jedoch durch die reine Aommoniumgabe wuchs da die Wintergerste hervorragend und es argab sich auch durch Auswaschung kein Bedarf für eine außerordentliche Nachdüngung.


Ammonium hat, was die Pflanzenernährung betrifft, einfach nur Vorteile. Nitrat sehen meine Pflanzen lediglich noch zum Vegetationsstart mit 20-40kg, um das Wachstum/die Bestockung anzuregen.


adefrankl hat geschrieben:Werde dieses Jahr es mal mit stabiliserten Harnstoff (36(9 N/S) versuchen. Wenn möglich soll die erste Gabe diese Woche fallen. Aktuell ist die Befahrbarkeit kein Problem, die Gerste deutlich Gelb und der Vegetationsbeginn nicht mehr weit (Grünland Temperatursumme liegt aktuell bei 130K).


Die Niederschläge sollten in den auf die Düngung folgenden 7-14 Tagen nur nicht zu hoch sein. Das Amid ist im Boden genauso beweglich wie das Nitrat und durch den Ureaseinhibitor verzögert sich halt die Ammonifikation. Außer du hast einen Nitrifikationshemmstoff dran. Dann spielen die Niederschläge tatsächlich keine wikliche Rolle.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Pegasus_o » Di Feb 25, 2020 10:16

In Mittelhessen steht das Wasser auf den Flächen, es regnet jeden Tag, es ist auch die ganze Woche Regen angesagt. Richtiger Frost ist nicht in Sicht, ich wüßte nicht, wie ich den Dünger auf den Acker kriegen sollte. Vielleicht mit der Hand und der Sääschale...

Gruß
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Unnötig » Di Feb 25, 2020 18:08

Fendt 308 ci hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:104kg N im Februar!
Da muss ja im März schon ein gekürzt werden... :oops:
Oder es gibt nächstes Jahr einen neuen roten Grundwasserkörper :gewitter:


Erst lesen.

Vorfrucht war Körnermais mit 130 dt und entsprechendem Stroh.
Das zehrt schon mal gefühlte 50 N.

Bin ja kein Anfänger.
Wer in diesem Fall die erste Gabe nicht deutlich erhöht, kann sich bis zur Ernte mit dünnen Beständen rumärgern.

Da nützt mir der rote Grundwasserkörper so wenig wie die Düngebedarfsermittlung.
Das nennt sich Erfahrung.

Und Papier ist bekannterweise geduldig.

Ein Großteil der Ersten Gabe ist übrigens schon Geschichte.
Der böige Wind heute hat uns leider ausgebremst :lol:



@308 ci, ich wohne selbst im Landkreis EM, und viele hier im Forum bedenken nicht dass wir im warmen Südbaden den Weizen bald 4 Wochen vor dem deutschen Durchschnitt dreschen, so gesehen darf er den Dünger auch früher bekommen als woanders. Was sich mir nicht erschließt ist aber dass Du die ganze 1. Gabe auf 1 x gibst, wenn der 1. Termin Mitte Februar stattfindet. Das hätte man gut und gerne auf 2 Termine splitten können. Jetzt haben wir das Schiffwetter und der teure N geht mit dem Regenwasser dahin wo er nicht hin soll. Was spricht dagegen das zu splitten? Die Kosten für die 2. Überfahrt? Die hätte sich bei der Wetterlage schon gerechnet wenn Dir 1/3 der 1. Gabe jetzt ausgewaschen wird, und im Sinne vom Grundwasserschutz sollte vielleicht mal jeder im Zweifel 1 x öfter fahren als mit einem Schlag Tatsachen schaffen. Da bin ich bei den Kollegen die sich ärgern dass die Demo für´n Arsch ist wenn danach wieder Hau Ruck Maßnahmen gedüngt werden.
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