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Termin 1. Düngergabe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Johnny 6520 » Di Feb 25, 2020 19:02

Unnötig hat geschrieben:
Fendt 308 ci hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:104kg N im Februar!
Da muss ja im März schon ein gekürzt werden... :oops:
Oder es gibt nächstes Jahr einen neuen roten Grundwasserkörper :gewitter:


Erst lesen.

Vorfrucht war Körnermais mit 130 dt und entsprechendem Stroh.
Das zehrt schon mal gefühlte 50 N.

Bin ja kein Anfänger.
Wer in diesem Fall die erste Gabe nicht deutlich erhöht, kann sich bis zur Ernte mit dünnen Beständen rumärgern.

Da nützt mir der rote Grundwasserkörper so wenig wie die Düngebedarfsermittlung.
Das nennt sich Erfahrung.

Und Papier ist bekannterweise geduldig.

Ein Großteil der Ersten Gabe ist übrigens schon Geschichte.
Der böige Wind heute hat uns leider ausgebremst :lol:



@308 ci, ich wohne selbst im Landkreis EM, und viele hier im Forum bedenken nicht dass wir im warmen Südbaden den Weizen bald 4 Wochen vor dem deutschen Durchschnitt dreschen, so gesehen darf er den Dünger auch früher bekommen als woanders. Was sich mir nicht erschließt ist aber dass Du die ganze 1. Gabe auf 1 x gibst, wenn der 1. Termin Mitte Februar stattfindet. Das hätte man gut und gerne auf 2 Termine splitten können. Jetzt haben wir das Schiffwetter und der teure N geht mit dem Regenwasser dahin wo er nicht hin soll. Was spricht dagegen das zu splitten? Die Kosten für die 2. Überfahrt? Die hätte sich bei der Wetterlage schon gerechnet wenn Dir 1/3 der 1. Gabe jetzt ausgewaschen wird, und im Sinne vom Grundwasserschutz sollte vielleicht mal jeder im Zweifel 1 x öfter fahren als mit einem Schlag Tatsachen schaffen. Da bin ich bei den Kollegen die sich ärgern dass die Demo für´n Arsch ist wenn danach wieder Hau Ruck Maßnahmen gedüngt werden.




Endlich einer mit Hirn und Verstand ,top Beitrag Unnötig! :prost:
Johnny 6520
 
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon John Deere 6320Premium » Di Feb 25, 2020 19:13

Johnny 6520 hat geschrieben:
Endlich einer mit Hirn und Verstand ,top Beitrag Unnötig! :prost:


So einfach kann man sich es halt auch machen
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John Deere 6320Premium
 
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Fendt 308 ci » Di Feb 25, 2020 20:42

Also jetzt noch mal für die Dauer- und Gelegenheitsnörgler :o

Auf den Weizenflächen stand letztes Jahr Körnermais mit durchschnittlich 130 dt trocken.
Entsprechende Strohmengen wurden vor der Saat eingepflügt.
Gesät wurde entsprechend spät, um Martini.

Diese Woche wurde der Weizen tatsächlich mit der genannten Stickstoffmenge versorgt.
3/4 des N sind in Ammoniumform, der Rest Nitrat.
Habt ihr in eurer Ausbildung nicht aufgepasst oder was soll mit dem Ammonium jetzt passieren?
Und die paar kg, die in Nitratform vorliegen, kann der Weizen jetzt gut gebrauchen.

In welchem Teil des Landkreises EM der Herr Unmöglich Zuhause ist, weiß ich nicht, aber bei uns ist es aktuell pfurztrocken.
Und bis auf ein paar Liter die nächsten Tage ist auch kein größerer Niederschlag in Sicht.
Da wird also nichts ausgewaschen und auch nichts abgeschwemmt.
Gerade genug, dass der Dünger sich auflöst.

Im übrigen wäre es auch nicht schlecht , wenn die Nörgler mal was sachliches zum Thema beitragen würden, wie ist denn eure Düngestrategie, wann ist es soweit, wie viel und was wird gedüngt?
Fendt 308 ci
 
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon langholzbauer » Di Feb 25, 2020 20:57

Ich kann und will mich hier auf meinen 20er Böden nicht mit den Hochertrags-u.Frühdruschgebieten messen.
Das was hier den Getreideanbau überhaupt sinnvoll macht , ist die Strohversorgung.
Aber mann wird ja so hohe Andüngung mal hinterfragen dürfen?
Hier wäre es für die Katz gewesen, bei den Niederschlägen der letzten Tage. Und dabei spielt die N-Form keine große Rolle.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon rettel » Di Feb 25, 2020 22:52

böser wolf hat geschrieben:Am meisten ärgere ich mich wenn sie mit dem spaten das Wasser in die angrenzenden Gräben ablassen und das dann ohne Unrechtsbewusstsein direkt an viel befahrenen bundes und Landeslandesstrassen .
Dazu muss man wissen das wir im Februar bisher ganze 56 MM nach einem trockenen Dezember und Januar hatten

Wo genau ist das Problem, wenn man Wasser oberflächlich abgräbt, wenn die Flächen noch nicht gedüngt wurden und die letzte Pflanzenschutzmaßnahme ja wohl schon ein paar Monate zurückliegt?? Der N-Gehalt oder Rückstände von PSM dürften im Drainagewasser ne Ecke höher sein, als wenn man es vorher oberflächlich abgräbt.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Lonar » Di Feb 25, 2020 22:59

langholzbauer hat geschrieben:Und dabei spielt die N-Form keine große Rolle.

Das sah zumindest die Lwk Nrw anders:
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 2667701146
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon böser wolf » Mi Feb 26, 2020 5:09

rettel hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Am meisten ärgere ich mich wenn sie mit dem spaten das Wasser in die angrenzenden Gräben ablassen und das dann ohne Unrechtsbewusstsein direkt an viel befahrenen bundes und Landeslandesstrassen .
Dazu muss man wissen das wir im Februar bisher ganze 56 MM nach einem trockenen Dezember und Januar hatten

Wo genau ist das Problem, wenn man Wasser oberflächlich abgräbt, wenn die Flächen noch nicht gedüngt wurden und die letzte Pflanzenschutzmaßnahme ja wohl schon ein paar Monate zurückliegt?? Der N-Gehalt oder Rückstände von PSM dürften im Drainagewasser ne Ecke höher sein, als wenn man es vorher oberflächlich abgräbt.

Eigentlich hatte ich schon Bilder dazu hoch geladen , aber mich denn doch dagegen entschieden die, hier zu posten , vielleicht hohle ich es doch noch nach , den ein Foto sagt mehr als tausend worte .......
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon bauer hans » Mi Feb 26, 2020 9:03

https://youtu.be/m42BiLFT2Zo
keine schlechte idee,dünger zu streuen.
ginge auch mit mit nem kleinen schlepper.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon michi3120 » Mi Feb 26, 2020 17:24

Wir haben den Roggen auch letzten Samstag 55N verpasst davon 17-18kg Nitrat der Rest Ammonium, N-min liegt bei 23kg. Die Befahrbarkeit war super alles ohne eine Spur rein zu machen. Bei uns sieht man an den Gräsern schon das die Pflanzen wachsen, deshalb hat sich in den letzten Jahren Gabe um Ende Feb immer sehr gut bewährt auch wen der März kühl und feucht war. Die nächsten Tage sollen noch 10-20 mm kommen.
Sollte das Wetter danach passen kommt gegen Mitte März der Gärrest aufs Feld.
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Dünger oder Schnee

Beitragvon adefrankl » Mi Feb 26, 2020 22:57

Weil es hier immer wieder teilweise heftige Diskussionen darüber gab, ob zu einen gewissen Termn die erste Gabe schon angebracht ist, möchte ich einfach folgende heutige Gegebeneheit berichten. Ich selbst habe heute die WG gedüngt, die hier schon klar erkennbar mit dem Wachstum begonnen hat. Da war die Befahrbarkeit kein Problem (bis auf eine sehr kleine Teilfläche - bekannte Problemstelle). Gleichzeitig bekam ich ein Bild aus Suhl geschickt, dass dort auf dem Autobahnparkplatz 25 cm Schnee zeigte. Angesichtis derartiger Gegensätze (ca. 200 km Luftlinie) erkären sich auch teilweise die unterschiedlichen Terminvorstellungen für die erste Gabe.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Nordhesse » Mi Feb 26, 2020 23:03

Ich hab in einem Schlag 70 m Höhenunterschied :D Fängt unten bei 330 m an und ist oben auf 400 m. Und nicht nur die Höhenlage, sondern auch der Klimaraum macht viel aus. Als ich dort meine erste Herbstbestellung am 04.10 angefangen habe, war die Gemarkung komplett fertig. Mittlerweile weiß ich warum die so früh drillen die Kollegen. Dumm ist halt, dass der Gesetzgeber ja seine Regeln ( Keine Dünung vor dem.. und nach dem.. ) so gestaltet, dass auch ein ungelernter Beamter diese überprüfen kann.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon böser wolf » Do Feb 27, 2020 6:56

Nordhesse hat geschrieben:Ich hab in einem Schlag 70 m Höhenunterschied :D Fängt unten bei 330 m an und ist oben auf 400 m. Und nicht nur die Höhenlage, sondern auch der Klimaraum macht viel aus. Als ich dort meine erste Herbstbestellung am 04.10 angefangen habe, war die Gemarkung komplett fertig. Mittlerweile weiß ich warum die so früh drillen die Kollegen. Dumm ist halt, dass der Gesetzgeber ja seine Regeln ( Keine Dünung vor dem.. und nach dem.. ) so gestaltet, dass auch ein ungelernter Beamter diese überprüfen kann.


Ich kann deinen Gedanken gerade nicht folgen !?
böser wolf
 
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon S 450 » Do Feb 27, 2020 10:58

Für heute Abend ist erstmal ein Schneesturm vorrausgesagt...
Die Äcker sind stellenweise unter Wasser. Ein Kollege hat versucht eine Feldmiete (Mist) anzulegen. Spuren ca 30 cm tief.

Normalerweise ist der Februar der trockenste Monat im Jahr. Teilweise nur 8-30 mm Regen. Nur 2016 war ähnlich nass. Aber Richtung 150mm, das ist schon eine Ansage. Ich bin froh dass ich beim letzten Frost noch meine Miste leer gemacht habe. Bodenlos.

Stellenweise hat es die nur gescheibten Gerstenflächen ordentlich verlandet. Ans düngen denk ich noch gar nicht. Und im Frühjahr wirds dann trocken...
S 450
 
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Ice » Do Feb 27, 2020 14:40

Man sieht das Getreide schon munter wachsen, ich kann aber auch noch keinen Mangel feststellen.
Ich werde zur 1. Gabe 120-130 N aus AHL geben, wirkt etwas langsamer.
Danach sieht es aber aktuell die nächsten 10 Tage nicht aus.
Danach gebe ich noch eine Abschlussgabe und fertig ist die Tüte.

Ich will mir eine Gabe sparen, zu viel andere Arbeit in der Zeit.
Ertragserwartung bei B-Weizen 10 Tonnen + x mit Strohabfuhr.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Flo96 » Do Feb 27, 2020 17:39

Bei uns im nörlichen RLP schneit es tüchtig und außerdem ist es sehr nass auf den Flächen. Ich denke nicht das man hier vom dem 15.März irgendetwas machen braucht. Macht es Sinn wenn die erste Gabe spät drauf kommt diese zu erhöhen und die zweit etwas zu kürzen? Es sind überdurchschnittliche Bestände (Chevignon) und recht normale homogene Bestände Ambello.

Gruß
Flo
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