Botaniker hat geschrieben:Naja, also wenn wir beim Thema Intensivbetten auf Kante fahren, was machen dann die anderen um uns herum? Welches Land unterhält denn mehr Intensivbetten je 100tsd Einwohner?Berlin – Deutschland hat im internationalen Vergleich eine hohe Versorgungsdichte mit Intensivbetten. Hierzulande kommen 33,9 Intensivbetten auf 100.000 Einwohner, wobei die Kapazitäten in der Coronakrise derzeit massiv ausgebaut werden, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte.
Auch Österreich mit 28,9 Intensivbetten je 100.000 Einwohner und die Vereinigten Staaten mit 25,8 Intensivbetten je 100.000 Einwohner weisen demnach eine vergleichsweise hohe Dichte auf. Deutlich geringer sind die Kapazitäten in den gegenwärtig besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Staaten Spanien mit 9,7 und Italien mit 8,6 Intensivbetten je 100.000 Einwohner.
Diese Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) stammen aus verschiedenen Erhebungen in zehn Mitgliedstaaten in den Jahren 2013 bis 2020.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... -Vergleich
Italien und Spanien haben (neben anderen Ländern) im Zuge der „Eurokrise“ massiv einsparen müssen. Und ganz klar auch im Gesundheitswesen.
Zynisch betrachtet hat die alternativlose Eurorettung in diesen Ländern das „Coronasterben“ begünstigt.
Nichtsdestotrotz haben die südlichen Länder eine überdurchschnittliche Lebenserwartung. Auf EU Basis.
Und was Reserven angeht, als Bauer habe ich auch für ungewöhnliche Ereignisse ein ausreichend großes Krankenabteil vorzuhalten. Wenn ich das aus Kostengründen schlank halte und eine Kuh mangels Platz in der Herde halte, obwohl die da nicht mehr hingehört, verstoße ich im Grunde gegen das Tierschutzgesetz.
Gehört das denn nicht auchbzur Aufgabe des Staates, von wegen Verfassung und Unversehrtheit?

