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Wenn etwas funktioniert, dann kann man sich ja trotzdem bemühen es noch weiter zu verbessern, oder?
Ich bleibe dabei: Mit Tempolimit gäbe es weniger Tote und Schwerverletzte auf deutschen Autobahnen. Wer was anderes behauptet, kann nicht alle Tassen im Schrank haben.
Es sind einfach physikalische Fakten: Höhere Geschwindigkeit, gleich größere kinetische Energie beim Aufprall bzw. davor längerer Bremsweg. Hinzu kommen die körperlichen und geistigen Grenzen, die bei erhöhten Geschwindigkeiten limitierende bzw. unfallbegünstigende Faktoren sind.
Oberpfälzer hat geschrieben:Wenn etwas funktioniert, dann kann man sich ja trotzdem bemühen es noch weiter zu verbessern, oder?
Ich bleibe dabei: Mit Tempolimit gäbe es weniger Tote und Schwerverletzte auf deutschen Autobahnen. Wer was anderes behauptet, kann nicht alle Tassen im Schrank haben.
Altmeister hat geschrieben:Hallo,
diszipliniertes Autofahren hat Vorteile für alle Verkehrsteilnehmer.
Am Dienstag erlebt.
Auf einer Strecke ca. 10 km Innenstadt (Bremen) wurde ich von einem
unruhigen und nervsösen Fahrer überholt.
Auf dieser Strecke hat er vor mir siebenmal die Spur gewechselt,
rechts und links überholt.
Am Ende unserer gemeinsamen Strecke stand er vor mir an einer
roten Ampel, wobei ich nur zweimal verkehrsbedingt die Spur
gewechselt hatte.
Djup-i-sverige hat geschrieben:Wenn etwas funktioniert, dann kann man sich ja trotzdem bemühen es noch weiter zu verbessern, oder?
Ich bleibe dabei: Mit Tempolimit gäbe es weniger Tote und Schwerverletzte auf deutschen Autobahnen. Wer was anderes behauptet, kann nicht alle Tassen im Schrank haben.
Es sind einfach physikalische Fakten: Höhere Geschwindigkeit, gleich größere kinetische Energie beim Aufprall bzw. davor längerer Bremsweg. Hinzu kommen die körperlichen und geistigen Grenzen, die bei erhöhten Geschwindigkeiten limitierende bzw. unfallbegünstigende Faktoren sind.
Und wenn man nur noch Schrittgeschwindigkeit erlaubt und einen Mann mit roter Fahne vorneherlaufen lässt, lassen sich die Unfallzahlen sicherlich nochmal drastisch verringern...das wäre dann verbessern bis ins extrem...,aber wer Das nicht unterstützt nimmt jeden Verkehrstoten der bei über Schrittgeschwindigkeit getötet wurde, billigend in Kauf...
*Ich hoffe man erkennt die Ironie*
Meinr Meinung nach ist es eher die Ellbogenmentalität, denn die Geschwindigkeit.
Heißt:
"Ich will langsam fahren, dann hat der Andere gefälligst auch zu schleichen."
"Ich denke der fährt zu schnell, Den brems ich ein."
"Der will im Reißverschlussverfahren vor mir einscheren, NEIN DANKE."
"Wie, der will aus der Lücke raus, und ich soll bremsen?"
"Was, der überholt mich, weil ich mit 60 auf der übersichtlichen Landstraße krieche, dem zeig ichs..."
Hobbit-Hunter hat geschrieben:Davon abgesehen ist monotones Fahren weit gefährlicher als ab und an mal richtig Tempo zu machen!
Wenn man mal etwas schneller fährt, ist man dabei normaler Weise sehr konzentriert.
Wenn man aber dauerhaft stur eine Geschwindigkeit fährt, ist das sehr ermüdend.
forenkobold hat geschrieben:Ohne Autos gäbs noch weniger Verkehrstote. Den Weg zu dieser Glücksseeligkeit können wir ebnen mit: Fahrverbot bei Nebel, Regen und Schnee. 10km/h in Ortschaften. Keine Autos unter dem Sicherheitsstandard einer S-Klasse. Verbot von Motorrädern. Stikte Trennung von Bereichen mit Fußgängern, Radfahrern und Autos.
gefunden bei Focus.de habs leider nichts aktuelleres.Auf Autobahnen kamen 602 Menschen ums Leben, was einen Rückgang um 6,7 Prozent bedeutet. Auf den Landstraßen waren es 3012 (minus 1,6 Prozent) und auf Straßen in Ortschaften 1335 (3,5 Prozent). Die meisten Todesopfer im Straßenverkehr gibt es nach wie vor auf Landstraßen: 2007 waren es 61 Prozent aller Getöteten
automatix hat geschrieben:bei dichten Verkehr schafft man aber keine 200.
Wenn einer auf der Autobahn 200 fahren kann, dann ist der Verkehr nicht dicht, ist doch ganz logisch oder?
Oberpfälzer hat geschrieben:Ich will vor allem sicher fahren. Und Leute, die ständig mit 200 bei dichtem Verkehr über die Autobahn heizen bzw. es zumindest versuchen, gefährden diese Sicherheit.
automatix hat geschrieben:Aber das sagt deutlich aus, die Gefahr ist nicht die Autobahn - die Gefahr sind die Landstraßen, mit ihrem festen Limit, wo überall schön die Bäume stehen, wo Radfahrer, Fußgänger usw. alles gemischt ist.
taugt nichts zur Sachlichkeit...Ich will vor allem sicher fahren. Und Leute, die ständig mit 200 bei dichtem Verkehr über die Autobahn heizen bzw. es zumindest versuchen, gefährden diese Sicherheit.
(1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, dass er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h fahren, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Er darf nur so schnell fahren, dass er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann
forenkobold hat geschrieben:weil DER Fahrer auch drängelt, wenn es statt 120 nur mit 80 läuft und DER Fahrer auch auf der Bundesstraße mit 100 überholt, wenn Gegenverkehr herrscht.
Solche Leute verstoßen auch HEUTZUTAGE schon gegen geltende Gesetze...
forenkobold hat geschrieben:Da fällt der von Dir genannte Fahrer unter Umständen selbst mit 80 km/h drunter.. der mit 200 über die völlig leere A71 zwischen Ilmenau und Erfurt fahrende hingegen nicht. Zu Recht nicht.
WO ich eine Geschwindigkeitsbegrenzung befürworte, sind all die Kleinlieferwägen. Da heizen irgendwelche Spackos mit schwerpunkthohen 3,5 Tonnen auf Blattfedern mit Trommelbremsen mit 170 über die autobahn. Und verderben die Statistik.
Oberpfälzer hat geschrieben:automatix hat geschrieben:bei dichten Verkehr schafft man aber keine 200.
Wenn einer auf der Autobahn 200 fahren kann, dann ist der Verkehr nicht dicht, ist doch ganz logisch oder?
Deswegen habe ich ja auch geschrieben:Oberpfälzer hat geschrieben:Ich will vor allem sicher fahren. Und Leute, die ständig mit 200 bei dichtem Verkehr über die Autobahn heizen bzw. es zumindest versuchen, gefährden diese Sicherheit.automatix hat geschrieben:Aber das sagt deutlich aus, die Gefahr ist nicht die Autobahn - die Gefahr sind die Landstraßen, mit ihrem festen Limit, wo überall schön die Bäume stehen, wo Radfahrer, Fußgänger usw. alles gemischt ist.
Natürlich ist das Fahren auf Landstraßen oder Motorradfahren noch gefährlicher. Aber ein Tempolimit auf ABs könnte das Fahren auf ABs sicherer machen und zu weniger Unfällen mit Toten und Schwerverletzten auf Autobahnen!!! führen. Es dürfte klar sein, dass ein Tempolimit auf ABs keinen positiven Einfluss auf die Unfallstatistik auf Landstraßen hat. Aber das als Argument gegen ein Tempolimit auf Autobahnen herzunehmen ist schon witzig...
Dann auch die Pille verbieten, weil sie nicht vor AIDS schützt oder wie?
automatix hat geschrieben:Mit welcher Argumentation begründest du deinen Ansatz? Es gibt keinen Hinweis darauf, daß es in Ländern mit limitierten Autobahnen sicherer ist. Das deutsche System, die Leute da fahren zu lassen, wo es der Verkehr zuläßt und die Bahn nur da zu limitieren, wo wirklich Gefahrstellen herrschen ist nunmal wesentlich sinnvoller.
was waren denn die letzten großen Unfälle auf der Autobahn? 5 mal Geisterfahrer und die üblichen LKWs, die das Stauende verpassen (weil sie wegen ihren Tempolimit im Halbschlaf fahren)
Oberpfälzer hat geschrieben:Wir haben in D ein Autobahnnetz von ca. 25 000 Km und davon sind ca. 16000 ohne Tempolimit. Das sind 64%. Jedoch kommen dreiviertel der auf ABs getöteten Verkehrsteilnehmer auf diesen Abschnitten ums Leben, obwohl dort im Schnitt weniger Verkehrsaufkommen ist als auf den Abschnitten mit Tempolimit. Im Jahr 2009 waren es 354 von 475 insgesamt auf Abs ums Leben gekommenen.

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