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Unkollegial

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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105 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Unkollegial

Beitragvon H.B. » So Nov 18, 2012 15:35

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Klar, dat ist so.
Die Kundschaft der Biobauern ist meist gut informiert.
Wer Bio kauft, der tut das aus Überzeugung.
Der will aber eben auch oftmals gewisse Dinge erklärt haben


Zumindest gut angelogen, und bereit, weitere Lügen aufzunehmen.
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Re: Unkollegial

Beitragvon Bobby » So Nov 18, 2012 16:16

Hier gibts überhaupt keine Probs zwischen den konventionellen Kollegen und und Bios. Es wird sich gegenseitig geholfen und neugierig geschaut, wie diverse Probleme auf die verschiedenen Arten angegangen werden können.

Und sich auf das Niveau von Shierling einzulassen, haben weder konventionelle noch bios nötig :mrgreen: Da lässt sich die Zeit echt besser nutzen

*widerrausgehtundsichumdiebiorinderkümmert*
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Re: Unkollegial

Beitragvon Cairon » So Nov 18, 2012 18:45

schimmel hat geschrieben:1. Es gibt in den öffentlichen Medien keinen konventionellen Vetreter der Landwirtschaft, der die Biolandwirtschaft schlecht redet.
2. Es gibt in den Medien fast ausschließlich negative Darstellungen der konventionellen Landwirtschaft und eine fast ausschließlich positive Darstellung der Biolandwirtschaft. Und die positive Darstellung von bio erfolgt ausschließlich unter zu Hilfenahme des Arguments der "schlechteren" weil bösen konventionellen Landwirtschaft.
3. Bio ist eigentlich ausschließlich ein Marktsegment, wird aber wie eine Lebenseinstellung, eine Lebensführung oder gar wie eine Religion behandelt und verteidigt. Das erlebt man dann, wenn man eben wie hier, sich gegen Bio ausspricht. Es darf nicht sein, was nicht sein kann.

Man stelle sich vor, die Medien würden tagtäglich über Fahrräder, Fahradfahren und alternative Fortbewegúngsmitel berichten und die Automobilindustrie als Umweltverschmutzer, Ressourcenverschwender und Todesbringer deklarieren....und alle Gäste von talkshows würden dauernd berichten, dass sie ausschließlich nur noch Fahrrad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen würden....ein schönes Märchen oder?
Tja, in der Diskussion um die richtige Landwirtschaft geschieht das täglich.....und niemand stellt sich gegen die Diffamierung der konventionellen Landwirtschaft. Nur hier wird sich gewehrt und die Bios fühlen sich angepisst? Schon merkwürdig oder?
Wer sich ausschließlich auf dem Rücken der Mitbewerber fortbewegt, der muss sich nicht wundern, wenn mal Gegenwind aufkommt.
Warum stellen sich nicht die Biovertreter hin und stärken den konventionellen den Rücken, wenn diese von außen angegriffen werden, wenn Begriffe wie Schweinegrippe, Vogelgrippen, BSE, ESBL, MRSA, Schweinepest, Dioxin und viele andere Begriffe wild durcheinander geworfen werden und ausschließlich der konventionellen Landwirtschaft und einer diffusen Form von angeblicher industrieller Landwirtschaft angelastet wird?
Warum wird bäuerlich und industrielle Landwirtschaft vermischt? Warum wird Nachhaltigkeit und Tierschutz ausschließlich der Bioschiene zugesprochen? Warum wird nicht sachlich fachlich diskutiert? Warum wird nicht zugegeben, dass eben bei Bio erstmals Tote zu beklagen waren,und damit Bio gänzlich in Frage gestellt?
Wenn es einen Konsens geben soll, dann kann doch die Bioseite auch mal auf die konventionelle Seite eingehen....?


Ich kann mich da schimmel nur anschließen, so wie er es auf den Punkt gebracht hat kommt es bei mir auch an. Die Biobranche versucht sich von den konventionelle Betrieben abzugrenzen in dem man die andere Seite möglichst schlecht macht. Auch das Geschrei um das Landvolkfax zeigt wie Skandale erzeugt werden sollen wo gar keine Skandale sind. Allein die Aussage im Positionspapier der Kirche:

Zitat: Es muss bezweifelt werden, dass man in Großeinheiten und Großschlachtereien dem Tierwohl und den sozialen und umweltethischen Anforderungen gerecht werden kann.

Kernaussage: Die Kleinen sind die Guten und die Großen sind die Bösen. Allein die Größe reicht um jemanden zu verurteilen. Bio ist schick, darum versuchen sich andere in diesem Ruhm zu sonnen und die permanenten Angriffe und Behauptungen gegenüber der konventionellen Landwirtschaft führt auf Dauer zu einem entsprechenden Wutpotential, dass sich dann in Gegenangriffen entlädt.

http://www.sonntagsjournal.de/nachricht ... 36112.html
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Re: Unkollegial

Beitragvon H.B. » So Nov 18, 2012 19:15

Entschuldigung, aber die Arbeitslager für Behinderte und Schüler auf Bioäckern sind keine Ausbeuterei, oder?
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Re: Unkollegial

Beitragvon Cairon » So Nov 18, 2012 19:26

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Dumm nur das sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, das grade Großbetriebe im sozialen Bereich MASSIVEN Nachholbedarf haben.
Ein Ausbeuterskandal jagt den Nächsten.

Hier mal ein Beispiel:

http://www.ndr.de/regional/niedersachse ... it133.html

Wer Menschen wie Dreck behandelt, warum sollte der ausgerechnet mit Schlachtvieh besser umgehen? :roll: :roll:


Siehst Du und genau da liegt der Hase im Pfeffer, weil einige Betriebe Mist bauen unterstellt man es allen. Ist in etwa so als ob man alle Bios mit Bienenbüttel gleichsetzt, was eben auch nicht richtig ist.

Beispiel: Angesichts der jüngsten Vergangenheit kann nicht mehr ausgeschlossen werden, dass der Verzehr von Biolebensmitteln mittelbar oder unmittelbar zum Tod führt.

http://www.noz.de/deutschland-und-welt/ ... c-epidemie


Das wäre doch die gleiche Machart und mit solchen Maschen wird konventionellen Landwirten die nach den geltenden Gesetzen handeln permanent moralisches Fehlverhalten unterstellt.
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Re: Unkollegial

Beitragvon Welfenprinz » So Nov 18, 2012 19:29

Matz hat geschrieben:Sorry, wenn ich das so deutlich schreibe, aber wenn man hier als Nichtlandwirt mitliest, muss man denken, dass alle Bauern Vollidioten sind. So ein kleinstkariertes hirnloses gegeseitiges Beharken gibt es in keiner anderen Branche.
.



Wenn ich nachbemerken darf: ich hatte geschrieben "WENN Begriffe ... wie ... ins Spiel kommen".
Also natürlich gibt es vernünftige Bio oder konventionelle Betriebsleiter. Und auch überbetriebliche Zusammenarbeiten.

Die absurden Diskussionen werden tatsächlich fast nur von ausserlandwirtschaftlichen Personen oder Organisationen in gang gebracht. Und da sollte man dann tatsächlich besser schweigen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Unkollegial

Beitragvon H.B. » So Nov 18, 2012 19:40

Ich hab den Link doch noch geöffnet. Dort steht nix von Bio, oder Nichtbio.
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Re: Unkollegial

Beitragvon rägemoli » So Nov 18, 2012 19:49

H.B. hat geschrieben:Entschuldigung, aber die Arbeitslager für Behinderte und Schüler auf Bioäckern sind keine Ausbeuterei, oder?

Arbeitslager nennt er das :? na ja das hat nix mit Bio zu tun ,mit Ausbeuterei schon gar nicht .
Speziel für Behinderte gibts oder gabs landwirtschaftliche Betriebe ,
aber auch handwerkliche Betriebe die haben überhaupt nix mit Landwirtschaft zu tun .
Solche Betriebe haben auch nie wirklich Gewinn erwirtschaftet ,das werden wohl die meisten auch wissen hier .
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Re: Unkollegial

Beitragvon H.B. » So Nov 18, 2012 20:03

Würde ein konv. Bauer Behinderte (gegen angemessene Bezahlung) auf seinen Äckern arbeiten lassen, würde er morgen im Fernsehn als Ausbeuter an den Pranger gestellt. Bei bio ist das im Gotteslohn natürlich ok.
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Re: Unkollegial

Beitragvon rägemoli » So Nov 18, 2012 20:07

Träger von solchen Behinderten -Höfen sind hald nazu alles Komunen oder Länder .
In den 90ern wurden solche Höfe(nicht nur Behinderteneinrichtungen) oft auch privatisiert d.h verpachtet ,weil eh nur rote Zahlen geschrieben wurden .
Bio war da mächtig "IN" ,also mussten die Pächter auf Bio machen ,da gibts Beispiele in BW ........
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Re: Unkollegial

Beitragvon rägemoli » So Nov 18, 2012 20:13

H.B. hat geschrieben:Würde ein konv. Bauer Behinderte (gegen angemessene Bezahlung) auf seinen Äckern arbeiten lassen, würde er morgen im Fernsehn als Ausbeuter an den Pranger gestellt. Bei bio ist das im Gotteslohn natürlich ok.

Kann schon sein das das miese Lügen der Medien sind .
Ich kenne Leute im Bekanntenkreis die so ein geistig behinderten in der Familie haben ,oweia ,müsste ich täglich mit soeinem irgendwas arbeiten dann währe mein Kopf kahl ,oder längst grau .
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Re: Unkollegial

Beitragvon Ulikum » So Nov 18, 2012 20:22

schimmel hat geschrieben:1. Es gibt in den öffentlichen Medien keinen konventionellen Vetreter der Landwirtschaft, der die Biolandwirtschaft schlecht redet.
Und wie ist es umgekehrt ?
2. Es gibt in den Medien fast ausschließlich negative Darstellungen der konventionellen Landwirtschaft und eine fast ausschließlich positive Darstellung der Biolandwirtschaft.
Und wer ist dafür verantwortlich?
Und die positive Darstellung von bio erfolgt ausschließlich unter zu Hilfenahme des Arguments der "schlechteren" weil bösen konventionellen Landwirtschaft.
Was kann ein Biolandwirt dafür?
3. Bio ist eigentlich ausschließlich ein Marktsegment,
wird aber wie eine Lebenseinstellung, eine Lebensführung oder gar wie eine Religion behandelt und verteidigt.
Was können die Biolandwirte dafür?
Das erlebt man dann, wenn man eben wie hier, sich gegen Bio ausspricht.
Warum sprichst du dich gegen Bio aus?
....................
....................
...................


Tja, in der Diskussion um die richtige Landwirtschaft geschieht das täglich.....und niemand stellt sich gegen die Diffamierung der konventionellen Landwirtschaft. Nur hier wird sich gewehrt und die Bios fühlen sich angepisst? Schon merkwürdig oder?
Wer sich ausschließlich auf dem Rücken der Mitbewerber fortbewegt, der muss sich nicht wundern, wenn mal Gegenwind aufkommt.
Warum stellen sich nicht die Biovertreter hin und stärken den konventionellen den Rücken, wenn diese von außen angegriffen werden, wenn Begriffe wie Schweinegrippe, Vogelgrippen, BSE, ESBL, MRSA, Schweinepest, Dioxin und viele andere Begriffe wild durcheinander geworfen werden und ausschließlich der konventionellen Landwirtschaft und einer diffusen Form von angeblicher industrieller Landwirtschaft angelastet wird?
Machen wir konventionellen es denn besser ?
Warum wird bäuerlich und industrielle Landwirtschaft vermischt? Warum wird Nachhaltigkeit und Tierschutz ausschließlich der Bioschiene zugesprochen? Warum wird nicht sachlich fachlich diskutiert? Warum wird nicht zugegeben, dass eben bei Bio erstmals Tote zu beklagen waren,und damit Bio gänzlich in Frage gestellt?
Nur eine Frage kennst du die Anzahl der Toten durch Konventionelle Nahrungsmittel, oder sind da immer die Fehler nur bei den nach gelagerten Verarbeitungsschritten vorgekommen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/virus ... 90042.html
Wenn es einen Konsens geben soll, dann kann doch die Bioseite auch mal auf die konventionelle Seite eingehen....?
Sind wir konventionell wirtschaftenden Betriebe jemals auf die Bio´s eingegangen? Wenn ich mich noch an die Anfänge erinnere, wie wurden die Bio´s damals schon beschimpft und tituliert.


Wenn ich nicht wüsste das einige Demagogen hier im Forum ihre Beiträge schreiben,
ich müsste mich schämen ein konventionell wirtschaftender Ackerbauer zu sein.

und dieser Thread beweist,
Welfenprinz hat geschrieben:Die absurden und hetzerischen Diskussionen werden tatsächlich fast nur von ausserlandwirtschaftlichen Personen oder Organisationen in Gang gebracht und gehalten.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Unkollegial

Beitragvon Terrano » Mo Nov 19, 2012 8:33

Ulikum hat geschrieben:
Terrano hat geschrieben:
Hobbit-Hunter hat geschrieben:
Erklär du lieber erst mal warum die Bio-Böden auslaugt sein sollen!

Laugen langfristig aus die Bio-Böden. Reiche Väter, Arme Söhne

Vegetarier und zurückgehender Fleischverbrauch laugen auch Böden aus! Org. Düngung

Jahrzehnte braucht man bis das wieder hergestellt ist.


Eine sehr interessante These die Du sicherlich auch beweisen kannst.

Ich widerspreche dir und behaupte wenn Biologischer Landbau richtig betrieben wird bildet sich ein Gleichgewicht auf niedrigerem Niveau. Wenn dem nicht so wäre würde das ganze ja Justus von Liebig und seine Erkenntnis auf den Kopf stellen.
Als Beispiel das Bio langfristig funktioniert einen Betrieb in der Nähe von Frankfurt/Main.
http://www.dottenfelderhof.de/dottenfel ... ichte.html
Über 40 Jahre Bio und die Erträge konnten in den Letzten Jahren auch noch gesteigert werden.

Jede Ernte tut dem Boden Nährstoffe entziehen. Wenn man nichts mehr gibt hat, man irgendwann ausgelaugte Böden!
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Re: Unkollegial

Beitragvon Ulikum » Mo Nov 19, 2012 9:07

Terrano hat geschrieben:Jede Ernte tut dem Boden Nährstoffe entziehen. Wenn man nichts mehr gibt hat, man irgendwann ausgelaugte Böden!


Wieder eines dieser typischen Vorurteile, das Biobetriebe nicht düngen.
Hier meine Antwort aus dem Betriebsspiegel Dottenfelderhof.
http://www.dottenfelderhof.de/dottenfel ... ngung.html

Ansonsten empfehle ich die Richtlinien der jeweiligen Verbände einfach mal studieren.
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Re: Unkollegial

Beitragvon Ulikum » Mo Nov 19, 2012 10:41

schimmel hat geschrieben:Ulikum, du verstehst nicht richtig....ich habe seit 25 Jahren Kunden aus allen Bereichen der Landwirtschaftlichen Tierproduktion. Ich kenne keinen Landwirt, egal welcher Religion er angehört, der mir gegenüber den Kollegen der anderen Fraktion schlacht geredet hätte. Es geht doch um die Öffentlichkeit, die Wirkung der Medien, die Aussagen von Gutmenschen in den Medien, von Verbände wie Bioland, foodwatch, BUND, BI´s, etc. Dort wird gegenüber der Bevölkerung ein Gut-Böse Bild formuliert und die Aussagen wurden hier dargestellt und dann wiederum z.B. von dir unterstützt....
Auch wenn du anscheinend nicht dem Kreis der Verunglimpfer angehörst, so stellst du eben auch alles in Frage, was die konventionelle Landwirtschaft "Schlechtes" tut und hofierst alles "Gute" was die Alternative angeht. Es ist eben nicht schwarz /weiß, es ist grau, und genau dieses wollen wir hier geraderücken.....aber wenn du gerne ausschließlich die Konvis schlecht reden möchtest, dann ist das dein Ding, musst eben mit der Reaktion leben.
Die Gesellschaft, bzw. einige wenige, möchten ihr Wunschbild einer Landwirtschaft in Deutschland umgesetzt wissen. Dafür scheuen sie nicht vor Verunglimpfung der Mehrheit der Erzeuger zurück, wie kann man da ruhig zusehen und ausschließlich eine alternative Vermarktungtsform als Religion und Lösung akzeptieren?


zeige mir doch bitte den Beitrag wo ich das
-Bio gut
-konventionell böse unterstütze!
wo ich die Bio´s so wie du es nennst hofiere,
Wenn ich konventionell in Frage stelle dann nur um hier zu zeigen das es eben bei uns leider auch nicht so schön rund läuft, was einige hier scheinbar ganz gerne vergessen.
Richtig ist aber wie du so schön selber schreibst
so stellst du eben auch alles in Frage, was die konventionelle Landwirtschaft "Schlechtes" tut

Genau weil ich eben weiß das mind. 2/3 aller Meldungen nur dazu dienen die Medien interessant zu machen und nicht den Verbraucher wirklich zu informieren.
Und das ich auf einige Behauptungen die von Biolandwirten hier im Forum aufgestellt werde nicht antworte, liegt einfach daran das es genügend andere gibt die das für mich erledigen, wenn auch nicht so wie ich es machen würde.
Ich versuche als konventionell wirtschaftender Landwirt das ganze möglichst neutral zu sehen.
Ich weiß das es auf beiden Seiten schwarze Schafe gibt, die aber nicht die Mehrheit der deutsche Landwirtschaft repräsentieren.
Warum sich hier deutsche Landwirte so bekämpfen ist mir absolut schleierhaft, zumal das ganze ja auch vom Verbraucher mit gelesen wird.
Wenn es hier einen "Feind" gibt, dann sind das die Umwelt- und Tierschutzverbände.
Die spannen regelmäßig die Biolandwirtschaft vor ihren PR Karren.
Sie werden auch langfristig dafür sorgen das die Biolandwirtschaft nicht mehr den Forderungen die an sie gestellt werden genügen kann. (siehe mein Beispiel Biobetriebe was ist groß 250, 700 oder 10000 ha)

Dagegen sollte man gemeinsam vorgehen und sich hier nicht die Köpfe einschlagen mit Behauptungen die nicht Haltbar sind.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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