Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 14:43

Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
228 Beiträge • Seite 9 von 16 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 16
  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Apr 20, 2022 17:15

In Schweden brodelt es schon seit Jahrzehnten. Wir haben das nur nicht auf dem Schirm, weil wir bei Schweden immer an Toleranz, Pippi Langstrumpf und Ferien auf Saltkrokan denken.
Die Schweden hatten auch immer schon ein Fascho-Szene.
Südheidjer
 
Beiträge: 13146
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 20, 2022 19:12

Was hat denn das verfügbare Einkommen der Bürger in Deutschland mit den Problemen Schwedens zu tun? Gar nichts! Hier geht es mal wieder darum, dass einige sich so tief im Jammertal befinden, dass sie überhaupt keinen Blick mehr für die realen Probleme der Landwirtschaft haben. Jammerlap... als ldw. Unternehmer, das ist komplett grotesk!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Apr 20, 2022 19:26

DWEWT, ließ dir den Thread nochmal durch. Dann könnte es sein, daß du die Zusammenhänge zwischen verfügbaren Einkommen eines Großteils der Bürger und der Landwirtschaft als Produzent der Nahrungsmittel, erkennst.
Und wenn das Volk die Faxen dicke hat und es knapp im Geldbeutel wird, um Lebensmittel des täglichen Bedarfs zu kaufen, dann rückt sie den Rittergutsbesitzern als erstes auf die Pelle.

Du kannst natürlich dabei bleiben und sagen: Das geht mich alles nichts an.

Die Welt und die Gesellschaft ist komplex. Ziehst du an der einen Ecke, dann hat das Auswirkungen an vielen anderen Ecken.
Südheidjer
 
Beiträge: 13146
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 20, 2022 19:44

Südheidjer hat geschrieben: dann rückt sie den Rittergutsbesitzern als erstes auf die Pelle.



Du glaubst wirklich, dass die dann noch die Kohle haben um ins deutsche outback zu reisen? Nein, die bedienen sich vor Ort! Die Leute, die hier auf dem entrückten Land leben, die wird eine Verknappung der käuflichen Lebensmittel kaum jucken. HIer haben alle einen Garten oder sogar noch ein Stück Ackerland und Grünland, zum Zweck der Subsistenzwirtschaft.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Englberger » Mi Apr 20, 2022 21:52

DWEWT hat geschrieben:Was hat denn das verfügbare Einkommen der Bürger in Deutschland mit den Problemen Schwedens zu tun

Hallo,
im Moment natürlich nix,
am Sonntag wenn in F Wahlen sind, wird sich der Weg von Europa entscheiden. Haben wir heftig heute Abend in der Kneipe diskutiert.
Marine le P. wird nicht gewinnen, das ist sicher; die Franzosen wissen was sie an Europa haben.
In der Kneipe wars 80% Macron , obwohl hier in unserer Künstlergemeinde Melenchon viele Stimmen hatte. Aber die Jungs wissen es geht um alles jetzt, und werden ihn wählen gehen, auch mit Bauchschmerzen.
Wird schon klappen.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon LUV4.0 » Do Apr 21, 2022 12:41

DWEWT hat geschrieben:Was hat denn das verfügbare Einkommen der Bürger in Deutschland mit den Problemen Schwedens zu tun? Gar nichts! Hier geht es mal wieder darum, dass einige sich so tief im Jammertal befinden, dass sie überhaupt keinen Blick mehr für die realen Probleme der Landwirtschaft haben. Jammerlap... als ldw. Unternehmer, das ist komplett grotesk!


Das ist in Deutschland ohnehin sehr verbreitet - das jammern. Allerdings auch oft gepaart mit Neid. Ich habe das Gefühl, dass wir ein Problem damit haben Jemanden etwas zu gönnen.


Ich hatte vor kurzem beim Osterfeuer ein Gespräch, weil ich gefragt wurde ob es denn stimmt, dass ich ein schwarzes Parteibuch habe. Der Fragesteller wollte wissen warum, er selbst ist eher rot, da die Union ihm zu ,,finanziell" sei. Es könne ja nicht sein, dass es Menschen gibt die Millionäre sind, nur weil sie in die richtige Familie erwischt haben. Ich frage mich allerdings: Warum kann das nicht sein? Warum sollen meine Nachkommen nicht davon profitieren, dass ich in der Vergangenheit etwas richtig gemacht habe?

Ähnlich ist es bei den Bauern. Ich habe den Hof damals übernommen, das ist natürlich Glück. Mehr Glück als viele meiner Schulfreunde, die als Sohn eines Angestellten geboren wurden. Aber ich kenne auch erfolgreiche Unternehmer die als Kind überhaupt nichts hatten, und jetzt Besitzter mehrerer Immobilien sind.

Wenn ich an Menschen denke denen es schlecht geht, habe ich den Rentner der im Mülleimer nach Flaschen sucht, oder die alleinerziehende Mutti die ihre Kinder mit geringem Einkommen durchbringen muss. Aber nicht an den Angestellten der vielleicht kein Eigenheim, oder einen Neuwagen hat, dafür aber täglich den Paketboten an der Haustür begrüßt.
LUV4.0
 
Beiträge: 4604
Registriert: Mi Jul 04, 2018 14:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Do Apr 21, 2022 13:15

LUV4.0 hat geschrieben:Wenn ich an Menschen denke denen es schlecht geht, habe ich den Rentner der im Mülleimer nach Flaschen sucht....

Das war in meinem Heimatort der reichste Bauer aus dem Dorf, ausgestattet mit einer Vielzahl an Immobilien und Kindern.
Qtreiber
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Do Apr 21, 2022 15:16

Die Forderungen von Vermögenssteuern kommen aus der ultra-links-grünen Ecke, vielfach von denjenigen, die ein bequemes Leben auf Kosten andere haben möchten.
Was ordentlich besteuert gehört sind Erträge und Einkommen, die sich aus einem Vermögen ergeben. Es geht nicht, daß sich wohlhabende Bürger arm rechnen können, weil ihre Steuerfachleute steuersparende Konstrukte konstruieren, die kaum noch irgendwer durchblicken kann. Das deutsche Steuerrecht ist ein Moloch, der dringendst verschlankt gehört. So ein System läd gerade dazu ein, "Schlupflöcher" zu suchen.

Ein Eigenheim oder auch eine Eigentumswohnung ist auch eine Form der Altersvorsorge. Die gesetzliche Rente wird immer schmaler. Wenn man im Alter noch Miete zu zahlen hat, dann sind die monatlichen Ausgaben höher, als wenn man z.B. nur die Belastungen des Hausgelds für eine Eigentumswohnung hat.
Ist einem sein Eigenheim im Alter zu groß und vielleicht auch zu teuer im Unterhalt, dann wird's halt verkauft und man "rüstet ab" auf eine 3-Zimmer-Eigentumswohnung.
Ich beobachte seit 20 Jahren den Immobilienmarkt bei mir in der Gegend, sowohl was Eigentum anbelangt, aber auch die Mieten. Seit Jahren gehen die Kaufpreise extrem hoch. Seit einigen Monaten kann ich nun feststellen, daß die Mieten nachziehen. Das war auch nicht anders zu erwarten.
Ich sehe Zeiten kommen, bei denen viele Leute mit ihren schmalen Renten Probleme haben werden, die Miete zu bezahlen. Vielleicht springt dann das Amt ein, aber das ist ja dann auch wieder auf Kosten der Allgemeinheit, also auf Kosten von uns allen.

Immer wieder stelle ich fest, daß sich besonders junge Leute wenig Gedanken über ihre Rente machen. Hab' ich damals auch nicht. Aber seit 20 Jahren schau ich mir meine jährlichen Rentenauszüge an und werte die mit einer Excel-Tabelle aus. Dadurch kann man sehen, wohin der Hase laufen wird.

Vor vielleicht 10 Jahren laß ich mal eine Empfehlung, nach der man pro Nase 800,- Euro im Monat für's Alter bunkern solle......wer kann das denn? Wie stabil sind die gesetztlich geförderten "Zusatzrenten" via Lebensversicherung und Co? Die kriegen doch seit Jahren schon Probleme, ihre Erträge für den Garantiezins zu erwirtschaften. Wenn da mal nicht in nächster Zeit die ein oder andere Versicherung hopps gehen wird. Die angesparten Gelder der Sparer gehen dabei dann größtenteils über die Wupper oder die Allgemeinheit muß einspringen.

Viele Konsumausgaben sind von Sorglosigkeit begleitet. Die Leute machen sich keinen Kopp, daß es in ihrem Leben vielleicht auch mal anders laufen könnte, z.B. wenn der Job weg ist oder Krankheit zuschlägt. Jetzt Leben sie noch in Saus und Braus und in ein paar Jahren müssen sie zum Amt, weil sie keine Kohle mehr haben. Toll, und wer bezahlt das? Genau, die Allgemeinheit, also wir alle.
Südheidjer
 
Beiträge: 13146
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Estomil » Do Apr 21, 2022 15:30

Naja was nützt es einem, wenn man Rücklagen hat wenn bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit das eh alles erst aufgebraucht werden muss. Insofern kann ich so manchen da schon verstehen der alles auf den Kopf haut.

Da gibt es halt nur Schwarz oder weiss. Entweder ich spare soviel, dass ich mir ein Haus kaufen kann, oder ich spare garnix und lebe.

Das ist das was ich so in meinem Umfeld mitbekommt. Wer zur Miete wohnt kommt selten auf einen grünen Zweig. Zumindest bei den Leuten ab 30.
Estomil
 
Beiträge: 4094
Registriert: So Dez 19, 2010 16:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Do Apr 21, 2022 16:07

Wie groß ist das Schonvermögen bei HartzIV? Ich meine es sind 150,- Euro pro Lebensjahr, also z.B. für einen 30-jährigen 4500,- Euro. Hat man mehr, dann heißt es erstmal das eigene Geld aufbrauchen. Das motiviert in keinster Weise zum Sparen.
Kaufst du dir ein 2-Zimmer-Appartment, dann macht man das ja meist teilweise mit Kredit. Fällst du nun irgendwann in die HartzIV-Regelung, dann ist es vorbei mit der Wohnung. Zinsen zahlt der Staat, aber nicht den Abtrag. Wo soll also das Geld dafür herkommen. Da wäre es besser, ein z.B. 300,- Euro-Wohngeld einzuführen, falls noch ein Kredit auf dem "angemessenen" Wohnraum existiert.
Denn wenn die Wohnung verkauft werden muß, dann muß der Staat anschließend für den Hartzer Miete zahlen.....ist ja irgendwo Jacke wie Hose.

Ich fand das frühere System mit zwar höheren Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung, aber dem Anspruch auf Arbeitslosengeld und anschließender Arbeitslosenhilfe besser. Man hätte das System dahingehend umbauen müssen, daß es zwar im Leistungsfall erstmal Unterstützung gibt, aber nicht ewig und drei Tage. Ich kenne selber Fälle, wo die Leute das System schamlos über Jahrzehnte ausgenutzt haben. Einmal eine gewisse Zeit halbwegs gut verdient und dann darauf beasierend Stütze kassiert als Dauerversorgung. Als dann HartzIV kam brach für die Leute eine Welt zusammen. Mein Mitleid hatten sie nicht.
Das System sollte so ausgelegt sein, daß jede Stunde die man sozialversichert arbeitet einem ein mehr an "Sicherheit" bietet. Es muß ein Anreiz her, sich morgens aus dem Bett zu quälen und seine Brotdose für den Tag zu packen.
Arbeit muß erstrebenswert sein, weil man sich dann was leisten kann oder eben Sparen für schlechtere/spätere Zeiten.

Für diejenigen, die arbeitsscheu sind, und da gibt es nun mal welche, für die reicht eine 1-Zimmer-Whg und eventuell auch Einkaufsgutscheine für Brot, Butter etc. Dazu ein bischen Taschengeld.
Südheidjer
 
Beiträge: 13146
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon bauer hans » Do Apr 21, 2022 16:58

Estomil hat geschrieben:Naja was nützt es einem, wenn man Rücklagen hat wenn bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit das eh alles erst aufgebraucht werden muss. Insofern kann ich so manchen da schon verstehen der alles auf den Kopf haut.

Da gibt es halt nur Schwarz oder weiss. Entweder ich spare soviel, dass ich mir ein Haus kaufen kann, oder ich spare garnix und lebe.

Das ist das was ich so in meinem Umfeld mitbekommt. Wer zur Miete wohnt kommt selten auf einen grünen Zweig. Zumindest bei den Leuten ab 30.

wer rücklagen aufgebaut hat,ist selten bei Hartz4 zu finden.
wer eh keine lust hat,der sitzt mit cola und chips vorm tv und schorrt sich durch,setzt noch kinder in die welt.
clevere bringen geld dahin,wos keiner findet z.b. in den eigenen tresor,nimmt jeden termin bei der ARGE wahr,geht zur tafel und arbeitet am wochenende nachts für die endreinigung von mietern bei wohnungswechsel und lässt sich pauschal bezahlen.
wir schaffen uns :mrgreen:
bauer hans
 
Beiträge: 8058
Registriert: Mo Apr 27, 2015 7:57
Wohnort: OWL
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Englberger » Do Apr 21, 2022 17:45

Südheidjer hat geschrieben:Für diejenigen, die arbeitsscheu sind, und da gibt es nun mal welche, für die reicht eine 1-Zimmer-Whg und eventuell auch Einkaufsgutscheine für Brot, Butter etc. Dazu ein bischen Taschengeld.

Hallo,
es gibt viele Gründe warum Menschen nicht mehr in der Lage sind ihren Lebensunterhalt zu verdienen( jetzt z.B. long covid) andererseits hast du recht dass es Motivation braucht zu schuften. Beim Süddeutschen Rundfunk Pförtner für 60000Euro/Jahr, da finden sich viele.
Viehtransporte im Sommer, da ists nicht leicht für 1200 im Monat Leute zu finden.Selbsständige beuten sich selber gerne aus, werden aber sauer wenns ein anderer mit ihnen macht. (siehe meine Stammkneipe)
Universelles Grundeinkommen ist imho keine Lösung, dein Ansatz mit pro Erwerbsmonat höherer Unterstützungsleistung sehr wohl.
Andererseits, wenn die Grundversorgung nicht ausreichend ist, steigt die Kriminalität ,mit all ihren Folgekosten .
Opfer, Gerichte, Anwälte,Knast, Resozialisierung etc.
Geht aber alles ins Sozialprodukt mit ein, auch die Beamten"leistung".
Ergo: neue Ideen braucht das Land,
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon LUV4.0 » Do Apr 21, 2022 18:36

Die Zahl derer die auf Grund von ,,long Covid" nicht mehr arbeiten können ist wohl recht überschaubar. Natürlich springt der ein oder andere jetzt auf den Zug mit auf.

Ich kann allerdings auch Menschen verstehen, die sich diesen Sklaventreibern von Zeitarbeitsfirmen nicht hergeben. Da würde ich auch lieber mit dem Arsch Zuhause bleiben.
LUV4.0
 
Beiträge: 4604
Registriert: Mi Jul 04, 2018 14:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon DWEWT » Fr Apr 22, 2022 6:46

Von uns wird zu dieser Diskussion wohl kaum einer eigene Erfahrungen beitragen können. Insofern ist das eine rein theoretische Diskussion. Ich kenne, wie wohl die meisten hier, solche materiellen Grenzfälle aus meinem räumlichen Lebensumfeld. Würde da einer tauschen wollen? Andererseits ist das Leben am unteren Ende der Wohlstandsskala für die Alten in der Landwirtschft oft gar nicht so weit weg. Ersparnisse für das Alter? Oft wurde alles Vorhandene und noch viel mehr in den Betrieb investiert. Der gehört dann schon dem Nachfolger. Finanzielle Leistungen aus dem Betrieb? Da hört man ja hier oft, dass ein Betrieb soetwas nur in sehr bescheidenem Maße tragen kann. Freies Wohnen ist nicht wirklich kostenfrei! Verpachtung der Eigentumsflächen? In D. sind die ldw. Betriebe im Schnitt mit weit weniger als 20ha Eigentum ausgestattet. Da kommen da mal eben gut 10 Tsd.€ zusammen. Plus AR sind es für den Altbauern dann ca. 16 Tsd.€. Davon kann man keine großen Sprünge machen, zumal die Einnahmen auch noch versteuert werden müssen. Wie schnell gut 1000€ im Monat durch die Hände rinnen, wird jeder schon erfahren haben. Wenn das der Dank für eine Lebensleistung ist, dann stimmt etwas nicht!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 22, 2022 11:32

Gestern Abend eine Familie bei Stern TV. Sie morgens vor der Arbeit als Kauffrau ein Minijob als Reinigungskraft, nach der Arbeit selbstständig als Internetverkäuferin. Mann arbeitet Schicht auf dem Hamburger Flughafen (100km Entfernung) als Anlagentechniker, zur Zeit Kurzarbeit, und hat auch noch nen Minijob. Vor drei Jahren ein Haus (keine Riesenimmobilie) gekauft, 2 Kinder.

Wenn nach Abtrag und den Kosten für 2 (benötigte) Autos das Geld bis zum Monatsende reichen soll, sind keine Extrawürste drin.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
228 Beiträge • Seite 9 von 16 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 ... 16

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Geisi, Google Adsense [Bot], IHC-Bernhard, Milchtrinker

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki