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Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon DMS » So Apr 17, 2022 10:46

Blockbuster hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Also der Vize der Deutsche Bank AG lies heute vermelden das die Inflationsrate für 2022 über 10 % liegen wird, also es kommt noch was oben drauf


Kann passieren und ist auch nicht unwahrscheinlich. Schwarzmalerei und Untergangszenarien gibt es spätestens seit der Finanzkrise 2008.
Nach jahrelangem "Plus" muss auch ein Verlust auf der Bargeldseite akzeptiert werden.
Längerfristig wird die Inflation wieder abnehmen.

@meyenburg
Dass ein paar Angsthasen die Kohle auf den Kopf hauen ist gut für die Wirtschaft :D

Wer nach dieser Durststrecke noch flüssig bleibt, ist weiterhin handlungsfähig,
auch wer alles an der Börse investiert hat, der könnte möglicherweise für viele Jahre ein dummes Gesicht machen :wink:
Es ist wichtig gut diversifiziert zu sein.


Wo soll das "jahrelange Plus auf der Bargeldseite" denn sein? Spätestens seit 2005 (Beginn des ungehemmten Gelddruckens) verliert der Euro doch ständig an Wert ! Selbst wenn ich kein Bargeld horte, hab ich doch ständig Kaufkraftverlust (0% Zins zzgl. Inflation !). Du sprichst von Angsthasen, für mich haben die Zeichen der Zeit erkannt (ich seit spätestens 2008), wo geht es denn deiner Meinung nach aufwärts? Meinst du das angebliche Wirtschaftswachstum von 3% - tatsächliche Inflation +8% = -5% das ja dann tatsächlich real ein Schrumpfen ist !. Längerfristig wird die Inflation nicht abnehmen, siehe Kurs der EZB, weiterer Finanzbedarf der Südländer, Flüchtlinge, verminderter bzw. verteuerter Rohstoffzugang (besonders für D.), abnehmende Konkurrenzfähigkeit (Energie), "in-Produnkte" werden in Asien bzw. USA (Software) entwickelt/gebaut - und das nicht erst seit dem UA-Krieg, die Entwicklung geht schon seit 20 Jahren so.
Zuletzt geändert von DMS am So Apr 17, 2022 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon meyenburg1975 » So Apr 17, 2022 10:48

Blockbuster hat geschrieben:@meyenburg
Dass ein paar Angsthasen die Kohle auf den Kopf hauen ist gut für die Wirtschaft :D

Wenn die Zahl der Angsthasen zu groß wird, verstärkt es die aktuelle Entwicklung. Quasi selbsterfüllende Prophezeiung.
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Blockbuster » So Apr 17, 2022 12:01

DMS hat geschrieben:
Wo soll das "jahrelange Plus auf der Bargeldseite" denn sein? Spätestens seit 2005 (Beginn des ungehemmten Gelddruckens) verliert der Euro doch ständig an Wert ! Selbst wenn ich kein Bargeld horte, hab ich doch ständig Kaufkraftverlust (0% Zins zzgl. Inflation !).


Dann mach die Augen auf,
wie wurde denn in den letzten Jahren gebaut? In den Neubausiedlungen stehen nur noch "Luxushütten" mit PV auf den Dächern, vom Gartenbauer angelegte Gärten,
alles schön fertig bis zum Einzug. Zwischendurch machen die Bauherren eine Kreuzfahrt, bei Bauende wird ein überteuertes E-Auto angeschafft, Tochter geht zum Reiten und der Sohn hat ein Fahrrad für 1200 Euro.
Noch nie wurden so viele Wohnmobile gekauft. E-Bikes für 3 bis 4000 Euro, ganz normal.
Auf den großen Höfen hat man mindestens einen Radlader zur Verfügung.
Auf jedem noch so kleinem Anwesen steht inzwischen ein überdimensionierter Rückewagen neben dem neuwertigen Steyr-Schlepper. Ein Überbietungswettbewerb mit Brennholztechnik. (Das Forum als lässt grüßen :D ).
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon DMS » So Apr 17, 2022 12:23

Dann schreib auch, was du meinst ! - und nicht ein Geschwurbel vom Plus auf der Bargeldseite, was völliger Blödsinn ist.
Selbstverständlich wurde unheimlich in Sachwerte investiert, keine Frage. Und das nicht zu letzt aus Angst vor Kaufkraftverlust/Inflation (angeblich Angsthasen) . Und die Inflation ist ja nun für den größten Realitätsverweigerer offensichtlich und nicht wegzudiskutieren, was für ein Wunder nach all den Handlungen/Gesetzesbrüchen der letzten 20 Jahre. Wer die Zeche bezahlen wird ist auch klar, wer es immer noch nicht wahrhaben will, das wird schon noch.
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » So Apr 17, 2022 13:03

Hallo,
Die von Blockbuster aufgezählten Erscheinungn treffen zwar zu, aber sie spiegeln doch oft nur einen geringen Anteil der jeweiligen Bevölkerungsgruppen wieder.
Ja, D. jammert noch immer auf hohem Niveau.
Und dass wir zurück stecken müssen, ist mit der Einführung des € und Umsetzung der Schengen- Abkommen klar.
Wenn ein Wirtschaftsraum unkontrolliert mit einer Währung arbeiten soll, dann muss Wertschöpfung und Wertschätzung auf einen guten Durchschnitt angeglichen werden.
Aber genau das begreifen unsere Parteieliten nicht mehr.
Sarazin hat völlig Recht.
D.schafft sich ab.
Wir investieren jährlich Milliarden in Forschung und Ausbildung von Zukunftstechnologien.
Das ist soweit gut und richtig, solange wir uns das noch leisten können.
Aber sobald sich eine Branche in diesen Bereichen entwickelt hat, wird sie, statt vor außereuropäischer Konkurenz geschützt zu werden, kaputt besteuert.
Siehe z.B. Windkraft, PV und Biogas.! Bei der Landwirtschaft hat es am längsten System...
Und nebenbei wurden die Konkurrenten noch auf unsere Kosten hier ausgebildet.
Da steckt System von internationalen Großkapital dahinter, aber über 80% unserer gewählten Volksver(rä)treter können das gar nicht begreifen, weil sie schon mit Beginn des Gymnasiums von den Nachwuchsorganisationen der Parteien abgeholt und mit ausreichend Luxus dumm gehalten wurden.
Die anderen partizipieren an diesem Sytem so gut, dass sie sehenden Auges ihren Staat ruinieren...
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Manuel Preford 2000 » So Apr 17, 2022 13:38

Ich sehe es eh schon kommen, das ganze endet wie damals mit der Reichsmark und dem 2. Weltkrieg, danach kamen die fetten Jahre, die guten Zeiten aber die sind nun vorbei. Seit 2005 geht es doch mit dem Euro nur noch schleichend abwärts, +- 3.0 -4,0% Verlust der letzten 10 Jahre und nun halt mit voller Breitseite in Richtung Inflation über 12% Inflation,... :regen:

Man kann sich diese "selbstbereicherungstaktik" unserer von Narziss-Egoismus und Gymnasialen Blödheit geplagten Politiker doch 1 zu 1 zusammenzählen, Corona war/ist dazu da um herauszufinden wie dumm wir deutsche eigentlich sind, die deutschen verblöden immer mehr und spielen das Schoßhündchen in der Arbeits- und Politikwelt.

Es gilt " wer klug ist bleibt arm, wer dumm ist wird reich", sieht man doch an dem Bauboom und den ganzen Luxusstandard in D. Hier bauen momentan so viele Leute riesige Bunker hin, fahren dabei noch 1-2x in den Urlaub, 2 Kinder sind natürlich auch am Start und jede menge Luxus, während ich von sowas nur träumen kann weil ich mit meinen 2600€ Brutto und 100.000€ Schulden vom ( immer noch nicht) abgeschlossenen Hausumbau zum Glück noch mit 1000 € Dispo um die Runden komme!!! Wer soll sich denn das noch alles leisten können? Jetzt lebe ich eh schon am untersten Standard und spare wo ich kann während andere sich mit ihren "ergaunerten Geld ( z.B mein Nachbar) einfach so mal einen 5.000 € Kabinenroller kaufen und sich im vorjahr für 100.000 € eine Garage hinbauen lassen haben, gefördert vom AELF da ja als "Wirtschaftsgebäude" beantragt, ergo zahlte er nur 49.000€!!! So nutzen manche Leute die Vorteile der Landwirtschaft aus und dann heißt es wieder: Die Bauern kriegen doch alles in den A..... geschoben!
Spreche ich mit meinen anderen Nachbarn der 200 Milchkühe hat sagt der mir das er froh ist am Ende des Monats PRIVAT über die Runden zu kommen!

Deutschland schafft sich selbst ab mit diesen Maulwurf, dieser Spachteltusse, diesem Vogelnest und unserer blöden Gesellschaft!
Zuletzt geändert von Manuel Preford 2000 am So Apr 17, 2022 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Englberger » So Apr 17, 2022 13:41

langholzbauer hat geschrieben:Die anderen partizipieren an diesem Sytem so gut, dass sie sehenden Auges ihren Staat ruinieren...

Hallo,
ruiniert ist das deutsche Staatswesen dank der vielen Mittelständler(hidden champions) noch lange nicht.
Die Zahlen von 2021 die ich im Kopf hab:
Frankreich: Aussenhandelsdefizit ca 86 Mrd Euro
Brd: Exportüberschuss ca 176 Mrd Euro.
Insgesamt gleicht sichs aus.
Ist wie in der Familie;
Papa schafft die Kohle rein, Mama macht sie wieder klein.
Gruss Christian
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » So Apr 17, 2022 14:39

Oh Christian!
Wir sind schon sehr kurz vor dem Kippunkt.
Der arbeitende,meist handwerkliche Mittelstand kann ob der steigenden Bürokratie weder genug Nachwuchs generieren, noch den Staat finanzieren!
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Ronnie » So Apr 17, 2022 15:18

Nüüü,

da gibt es ein altes Sprichwort:

Harte Zeiten schaffen starke Menschen. Starke Menschen schaffen gute Zeiten. Gute Zeiten schaffen schwache Menschen. Und schwache Menschen schaffen schwere Zeiten.

Guddie Ronnie
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer
Deutschland wehre dich, ansonsten bist du verloren!
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon julius » So Apr 17, 2022 16:14

Das Sprichwort von Ronnie trifft wirklich gut auf Deutschland zu wenn man die Entwicklung verfolgt. :mrgreen:
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Manuel Preford 2000 » So Apr 17, 2022 16:15

Ronnie hat recht, ich würde mir für viele auch gerne mal harte Zeiten wünschen damit die mal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen.
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Apr 17, 2022 16:37

Innovationsfähigkeit und Umsetzung der Innovation ist das Schlüsselwort.
Das wir hier einigermaßen bequem da stehen liegt halt an unserer Innovationskraft
und der vielen Dummen in und aus anderen Ländern, die uns die Arbeit machen.
Letztendlich sind es auch die Gewinne deutscher Firmen, die diese im Ausland erzielen.
Es wird die nächste Zeit nicht chaotisch, aber anspruchsvoll herausfordernd.

Um selbst zu wissen wo man steht, sollte man sich fragen, ob ein Chinese mein Job für nötig befindet,
wenn ja braucht man sich weniger Gedanken machen, wenn nein sollte man überlegen, wie lange man bis zur Rente braucht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » So Apr 17, 2022 16:56

Ich hatte mir letztens meine Gehaltsabrechnungen von vor ca 30 Jahren rausgeholt. Abzüge bzgl. Krankenkasse und Rentenversicherung waren ein paar Prozent weniger, Arbeitslosenversicherung höher, so daß es ungefähr auf die selbe Abgaben-Prozent-Summe rauslief. Lohnsteuer war im Schnitt bei knapp unter 12% aufs gesamte Gehalt gesehen. (Heute bei einem besseren Gehalt drück ich im Schnitt 25% auf jeden Euro im Monat als Lohnsteuer ab.)
Dafür, daß die Abgaben für die Arbeitslosenversicherung gesunken sind, sind aber auch die Leistungen diesbezüglich gesunken, also gekürzt worden. Arbeitslosenhilfe gibt es gar nicht mehr.
Der Beitrag zur Rentenversicherung ist gestiegen, aber auch da sind die Leistungen kontinuierlich gesunken und werden weiter sinken.
Damals hatte ich ca. 1700,- DM/Monat für einen Vollzeitjob als Ungelernter. Für Feiertags-Arbeit, Nachtarbeit und Überstunden wurden richtig üppige Zulagen gezahlt. Mir war das damals gar nicht bewusst, wie gut der Lohn war. Ich merkte nur, daß gut was hängen blieb.

Wirft man dann noch einen Blick auf den Chart der Mehrwertsteuer, dann stellt man fest, daß 1990 die Mehrwertsteuer bei 14% lag, also 5% unter der jetzigen Mehrwertsteuer von 19%. Es gehen also bei jedem Einkauf von z.B. Konsumgütern (Lebensmittel haben ermäßigten Mehrwertsteuersatz) nun quasi vom erarbeiteten Netto-Lohn 5% mehr weg an den Staat.

Ich kann mich noch daran erinnern, daß ich im August 1988 im Schnitt für 1,- DM/Liter Benzin getankt habe. Heute sind's 1,50 Euro, also Faktor 3´in knapp 35 Jahren.
Die Verteuerung der Energiepeise ist stark geprägt von der Besteuerung. Es geht also immer mehr Geld an den Staat.
Die höheren Energiesteuern schlagen sich indirekt auf fast jeden Preis eines Produktes nieder.

Was wurde günstiger? Computer-Krams und Unterhaltungselektronik. Mir fällt so ad hoc nicht mehr ein....
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon julius » So Apr 17, 2022 16:59

Die Poliitk müßte eigerntlich die Progression ändern. Das der Spitzensteuersatz viel später greift.
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Re: Verfügbares Einkommen der Bürger in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » So Apr 17, 2022 17:31

Die Lohnsteuer muß später einsetzen und der Anstieg flacher laufen. Aktuell ist man bei 1200,- Brutto/Monat als Lediger bereits Lohnsteuerzahler. Unterm Strich bleiben gut 950,- Euro netto. Wie soll das attraktiv gegenüber Hartzen sein? Dabei wäre jede geleistete und bezahlte Arbeitsstunde wichtig, weil Beiträge zu den Sozialbeiträgen gezahlt werden würde. Viele Einzahler, geringere Beiträge für alle.
Man kann auch überlegen, ob die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenkasse angeboben werden sollte. Starke Schultern können mehr tragen als schwache. Das müßte in der Konsequenz aber zu insgesamt niedrigeren Beiträgen für alle führen. Genauso, daß alle in die gesetztlichen Krankenkassen einzahlen. Wer mehr Leistung haben will, der kann sich privat zusatzversichern.

Und es gehören viele Steuergestaltungsmöglichkeiten gestrichen. Das würde aber bedeuten, daß der ein oder andere Steuerberater überflüssig wird. Ein für alle gerechtes Steuersystem wird es nie geben. Es muß aber einfacher, transparenter und nachvollziehbarer werden.

Wir brauchen einen schlankeren Staat. Angeblich gehen in den nächsten 10 (?) Jahren 4 Prozent der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst in Rente. Das wäre die Chance, generell diesen Moloch abzubauen an denjenigen Stellen, wo schlicht nur Geld verbrannt wird.
Stattdessen ließt man aber immer wieder, daß neue Stellen geschaffen werden......z.B. Klima- und Transformationsbeauftragter (oder wie das heißt) einer Kommune......ne, sowas kann man nebenbei machen. Für jeglichen Kack werden Gutachten in Auftrag gegeben, was völlig sinnfrei ist. Da werden einfach Steuergelder in die Taschen von irgendwelchen "Planern" gesteckt. Ich möchte nicht wissen, wieviel Korruption alleine in dem Sektor an der Tagesordnung ist.
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