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Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon aNiederbayer » Mo Nov 22, 2010 20:19

Wini hat geschrieben:
Grubber-Raps Anfang November.JPG



Das ist aber auch nicht gerade ein schönes Saatbett... baue zwar keinen Raps an, denke aber, dass dieses Jahr ein schlechtes Jahr für einen Pflug-Grubber-Vergleich ist, hier in Bayern war's im August eindeutig viel zu nass, alle Stoppelfelder waren katastrophal zu grubbern, da lieferte Plug + Kreiselegge noch das feinste Saatbett... der September und Oktober war dann eher trocken, da hatte dann der Raps auf den ganzen Brocken vom Grubber keine Chance... und dann noch spät gesät...
Dieses Jahr ist meiner Meinung nach eine Ausnahme, im Normalfall hat man mit Grubber + Kreiselegge ein mindestens genau so feines Saatbett und das mit weniger Aufwand...
sind die Fotos eigentlich von Dauer-Mulchsaat-Feldern?
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Wini » Mo Nov 22, 2010 20:48

aNiederbayer hat geschrieben:

sind die Fotos eigentlich von Dauer-Mulchsaat-Feldern?[/quote]

Kann ich leider nicht sagen, da ich die Gemarkung nicht kenne.

Von Crazyhorse übrigens sehr gut erkannt, daß es sich um Roggen-Vorfrucht gehandelt hat.

Übrigens, die Aussaatprobleme befestigen mittlerweile die Rapsnotierungen zur Ernte 2011:

Die verspätete und wahrscheinlich auch verminderte Rapsaussaat zur Ernte 2011 haben zu einer deutlichen Befestigung der Rapsnotierungen zur Ernte 2011 geführt.
Die EU-Rapsanbaufläche ist heuer etwa 5 % kleiner und bei der derzeitgien situation auf vielen Flächen ist nicht von Spitzenerträgen auszugehen.

Nächsten Woche soll ja der erste Schnee kommen. Dann mach wieder mal ein paar Bilder zum Thema wenn ich zu Hause bin.
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Paule1 » Di Nov 23, 2010 10:03

Also bei uns in der Flur sind die gepflügten Rapsäcker gleichmäßiger und weiter entwickelt als die Plfluglosen.
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon automatix » Di Nov 23, 2010 10:10

ich denk, es ist schon wichtiger Unterschied, ob die Felder von jemanden bewirtschaftet werden, der pfluglos konsequent macht oder der das nur mal so eben nebenbei macht.
Wir haben auch einen in der Flur, der dieses Jahr gemeint hat, er könne mal seinen Raps pfluglos probieren - dreimal gegrubbert, zweimal mit der Kreiselegge und so einen sauschlechten Feldaufgang
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Paule1 » Di Nov 23, 2010 10:37

das stimmt so aus Erfahrung, wir arbeiten mit dem Horsch-und grußßern damit bis zu 20cm, das ist besser als nur sehr flach zu arbeiten, zumindest in diesem Jahr.

Hinterher weiß man es meistens besser :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon ICH BIN'S » Mi Nov 24, 2010 20:54

Hallo,


Würde gerne noch mal Bilder sehen von Winis Raps, der vor 4 Wochen schon viel zu groß war.
Liegt er schon um, oder was ist jetzt damit?


MfG
Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft...
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon NobbyNobbs » Do Nov 25, 2010 13:17

ICH BIN'S hat geschrieben:Hallo,


Würde gerne noch mal Bilder sehen von Winis Raps, der vor 4 Wochen schon viel zu groß war.
Liegt er schon um, oder was ist jetzt damit?


MfG



Sein Raps war eigentlich nicht zu "groß", also 'zu weit entwickelt'. Das Problem bei Wini´s Raps ist einfach die EXTREM HOHE Bestandesdichte. 150 Körner / m² zu säen grenzt schon an Wahnsinn. Die Entwicklung auf den Bildern von vor 4 Wochen war aber okay und schien genau richtig für eine Mitte-Ende August gesäte Liniensorte. Hinzu kommt, dass, wenn auch teilweise noch Vegetation ist, die letzte 2-3 Wochen nicht mehr viel gewachsen ist.
Generell gehen die meisten Bestände dieses Jahr weiß Gott nicht zu weit entwickelt in den Winter...
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Wini » Do Dez 02, 2010 22:44

Soso, Bilder von meinem schönen Pflugraps wollt ihr sehen ?
Mensch Leut' es war doch schon an St. Marting klar, daß der Winter bald kommt:
„Ist es um Martin trüb', / wird der Winter gar nicht lieb.”

Drum muß ich Euch jetzt leider enttäuschen.
Derzeit etwa 20cm Schneedecke, Starker Wind aus Ost und Nachtfrost -10°C in Franken.

Ich vermute, daß inder Heimat der Raps nun schön geschützt unter der Schneedecke steht.
Und auch ohne irgendwelche Zaubermittel ist der Raps nicht weitergewachsen und der Wachstumskegel
nahe am Boden geblieben.


Da werden sich übrigens die Mäuse im Grubber-Raps jetzt freuen.
Sie fressen unter der Schneedecke munter weiter:
Mäusefraß im Grubber-Raps.JPG
Mäusefraß im Grubber-Raps.JPG (140.32 KiB) 1273-mal betrachtet


Soll' ich trotz Schnee doch noch eine Spatenprobe vom Grubber-Raps und Pflug-Raps nehmen ?

Gruß
Wini
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon deere95 » Sa Dez 04, 2010 12:28

Bei WG als Vorfrucht hast du ausreichend Zeit, ein optimales Saatbett auch pfluglos herzustellen.
Voraussetzung ist natürlich eine Drilltechnik mit Scheibenscharen.
Vorteil der pfluglosen Variante ist der bessere Wasserhaushalt und bessere bodenphysikalische Eigenschaften im Saathorizont (weniger Verschlämmung und Verkrustung).
Pfluglos heisst aber nicht automatisch extensive Bodenvorbereitung. Du solltest schon mit dem Grubber 2, besser 3-4 mal intensiv den Boden mit den Ernterückständen vermischen und dabei immer tiefer grubbern. Das letzte mal am besten unmittelbar vor der Aussaat, damit etwas Restfeuchte im Saathorizont ist. Dabei natürlich den Grubber so tief wie möglich in der Erde versenken.
Ein absolutes Muss ist m.E. bei pflugloser Bestellung der Einsatz von Schneckenkorn unmittelbar nach der Saat.

Pflugloses Arbeiten verlangt viel Fingerspitzengefühl. Grubbern nur wenn es staubt!! Bei nassen Bodenverhältnissen schadet man mehr als man Gut macht.
Bei extremen Wetterszenarien wie in diesem Herbst muss man, wenn alle Srticke reißen, kurz vor dem Saattermin halt doch noch den Pflug rausholen. Es ist besser feuchte erde unterzupflügen, als in nasser Erde zu grubbern.
Wichtig beim Pflugeinsatz ist die optimale Rückverfestigung. Entweder mit Packer oder mit KE+Walze und evtl. nach der Saat kurz anwalzen. Letztes allerdings nur, wenn es nach der Saat stabil trocken bleibt. Super-GAU ist anwalzen nach der Saat und dann Platschregen drauf. Dann verschlämmt alles.
Wir säen seit 10 Jahren Raps pfluglos. Lockern den Boden tief und intensiv mit Grubber und Tiefenlockerer. Reichern parallel den Boden mit organischer Substanz an über orgDünger.
Wir ernten trotz oder vielleicht gerade wegen Pflugverzicht Erträge von über 50dt/ha und das bei rund 30-40 Bodenpunkten.
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon automatix » Sa Dez 04, 2010 13:09

3 - 4 mal grubbern? gibts bei euch den Diesel umsonst?
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Bauerntrampel » Sa Dez 04, 2010 15:51

automatix hat geschrieben:3 - 4 mal grubbern? gibts bei euch den Diesel umsonst?


Sicher ist das ein ganz schöner Aufwand, aber zum Teil ist der eben für gute Erträge nötig. Und wenn er tatsächlich 50dt auf seinen nicht optimalen Böden erntet, dann Respekt.
Manchmal muss eben etwas mehr gemacht werden, damit am Ende der Ertrag stimmt. Und ich denke mal schon, dass so mehr bei überbleibt als bei weniger Einsatz und dann vermutlich geringerem Ertrag...
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon automatix » Sa Dez 04, 2010 21:08

Bauerntrampel hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:3 - 4 mal grubbern? gibts bei euch den Diesel umsonst?


Sicher ist das ein ganz schöner Aufwand, aber zum Teil ist der eben für gute Erträge nötig. Und wenn er tatsächlich 50dt auf seinen nicht optimalen Böden erntet, dann Respekt.
Manchmal muss eben etwas mehr gemacht werden, damit am Ende der Ertrag stimmt. Und ich denke mal schon, dass so mehr bei überbleibt als bei weniger Einsatz und dann vermutlich geringerem Ertrag...

genau das seh ich eben anders. Was hilft mir der Ertrag von 50 dt gegen über dem Nachbarn, der zwar nur 45 dt drischt, dafür aber am Hektar 300 euro an Diesel usw. spart?
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Bauerntrampel » So Dez 05, 2010 9:27

automatix hat geschrieben:
Bauerntrampel hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:3 - 4 mal grubbern? gibts bei euch den Diesel umsonst?


Sicher ist das ein ganz schöner Aufwand, aber zum Teil ist der eben für gute Erträge nötig. Und wenn er tatsächlich 50dt auf seinen nicht optimalen Böden erntet, dann Respekt.
Manchmal muss eben etwas mehr gemacht werden, damit am Ende der Ertrag stimmt. Und ich denke mal schon, dass so mehr bei überbleibt als bei weniger Einsatz und dann vermutlich geringerem Ertrag...

genau das seh ich eben anders. Was hilft mir der Ertrag von 50 dt gegen über dem Nachbarn, der zwar nur 45 dt drischt, dafür aber am Hektar 300 euro an Diesel usw. spart?


Nunja sicherlich muss der Aufwand auch einen geziemenden Nutzen mit sich bringen, aber genau das habe ich ja auch geschrieben. Und ich meine 3mal grubbern wäre jetzt genau 1 mal mehr als vll der "normale" macht. Wenn dies bei ihm aber zu einem entsprechenden Mehrertrag führt, dann soll er das machen.
Wir grubbern zum Beispiel für Stoppelweizen 2 mal und dann wird noch gepflügt :lol:
Ist also auch sicherlich pure Geldverschwendung...
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Anwärter » So Dez 05, 2010 10:17

Schon mal was von Trainageschäden wegen Rapswurzeln gehört?Die föderst du ja unheimlich mit dem Tiefenlockerer.
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Re: Vor Raps-Saat pflügen oder nicht?

Beitragvon Bauerntrampel » So Dez 05, 2010 11:37

Anwärter hat geschrieben:Schon mal was von Trainageschäden wegen Rapswurzeln gehört?Die föderst du ja unheimlich mit dem Tiefenlockerer.


Sicher gibts durch einwachsende Wurzeln mal Probleme mit Drainagen, aber das ist jetzt nicht wirklich ein Rapsproblem, Rüben können das auch sehr gut, also egtl fast alles mit einer ordentlichen Pfahlwurzel...
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