Aktuelle Zeit: Sa Feb 14, 2026 13:06
Moderator: Falke
Argos hat geschrieben:
Du kannst die zahlen natürlich umschreiben. Aber du kommst trotzdem bei der Rechnung nur auf die 5l pro qm. Das sind dann bei 10qm Wurzelfläche ( deine Annahme mit der baumanzahl mal durchdacht und weitergeschrieben) 50l pro Baum und das in 6 Monaten. Das ist einfach praktisch nichts.
Selbst wenn es 100l pro Baum (10l/qm) in 6 Monaten wären und die bei dem Baum auch tatsächlich noch komplett ankommen würden wäre das praktisch nichts. Da kippt jeder Hobbygärtner im Sommer in einem Monat genausoviel an seine eine Gurkenpflanze. Du bist da einfach in einer Dimension falsch. 10l und mehr pro qm Wurzelfläche und Monat, das würde evtl helfen. Aber 1l.....Das hat auch nichts mit Neid zu tun wie du hier schreibstsondern es ist ne ganz einfach Kopfrechenaufgabe und ein Vergleich mit dem was der Baum bräuchte.
ich drücke dem threadstarter kräftig die Daumen das es klappt aber ich würde das nicht machen weil es doch Zeit, Arbeit und Material kostet.
xaver1 hat geschrieben:Hallo, was mich bei dem Wasser interessieren würde, eine gewisse Trübung wird da ja vorhanden sein.
Welche Gesteinsart wird dort abgebaut, die Feinanteile/Schwebeteile werden sicher mit der Zeit auch die Bodenzusammensetzung verändern, kann positiv aber auch negativ sein.![]()
mfg
WupperFuchs hat geschrieben:038Magnum hat geschrieben:WupperFuchs hat geschrieben:... mit einer Tragkraftspritze (Feuerwehr) duch B-Schläuche bis zu 300m einen Weg entlang und gebe das Wasser mit einem Wasserwerfer der Feuerwehr dann wieder ab. Ca. 1000l/min. bis zu 40-50m tief in den Wald...
Kurze Frage:
Welche TS und welchen Wasserwerfer verwendest du?
Wenn ich mal von einer TS 8/8 ausgehe und einen Druckverlust durch Reibung im B-Schlauch von 1,4bar pro 100m annehme (bei 1000l Volumenstrom), würde mich der Werfer, der dann noch 1000l/min etwa 50m weit wirft, sehr interessieren.
Weil so ganz passen die Zahlen nicht zusammen. Oder hängt eine PFPN 10-2000 davor?
Besten Gruß
Es ist eine TS 8/8, schon richtig aber die neueren Modelle hatten schon die Daten einer 10-1000 und die Angaben sind bei einer Saughöhe von 3m, in meinem Fall steht die Pumpe aber leicht unterhalb des Tankcontainers. Deswegen macht die mehr l/min, wieviel genau habe ich nur geschätzt.
Mit den Werfern arbeite ich nur rund 150m entfernt, sonst ist der Druckverlust zu hoch, das stimmt.
Ich habe 2 Werfer, ein altes Model auf Anhänger mit 3 B-Eingängen, der schafft bis zu 2500 l/min, die ich aber nicht einspeisen kann. Der neuere kann schon alleine Schwenken, da kann ich die Düse bzw einen Hohlstrahlkopf aufsetzen und dann zwischen 230-1500 l/min wählen, je nach Aufsatz.
Es gibt auch Aktionen in dem Wald, wo Leute eingeladen werden, sich an dem Bewässern zu beteiligen, dann setze ich Verteiler und lege C-Schläuche zu normalen Strahlrohren, dann kann man einen größeren Streifen erreichen. Dabei versorge ich bis 8 Strahlrohre mit der Pumpe, jeder bekommt einen Bereich von 40-50m Breite zugeteilt.
Gruß
WupperFuchs
Alla gut hat geschrieben:Wer das ernsthaft im größeren Stil vorhat muss es mit Elektropumpen versuchen sofern Stromanschluß verfügbar .
Güllefass oder Dieselpumpe/Zapfwellenpumpe ist viel teurer .
Ich hab das in meinem Fall mal durchgerechnet .
Ich kenne meinen Wald und ich kenne meine Quellen mit der aktuellen Quellschüttung .
Voraus gesetzt ich darf mein gesammtes eigenen Quellwasser überhaupt alles so verplempern ?
100 Tage lang auf 7ha gleichmäßig beregnen mit Schwimmer Elektropumpen ,IBC Tanks ,Schläuchen ......
Komme ich auf Kosten(ohne Arbeit ) in 100 Tagen von : 3 Cent /m2 bzw 300 euro/ha
Komme ich auf eine Wassermenge in 100 Tagen von : 24 ltr/m2 bzw 240000ltr/10000m2 bzw 240 m3 /ha
Dann die Arbeit noch täglich 2bis 4 h um Schläuche umzulegen in 100 Tagen 200 bis 400 h .
Ein Fitnesstraining täglich am Hang wäre das schon .
038Magnum hat geschrieben:
Servus,
Dass die 8/8 und die 10/1000 die gleichen Garantiepunkte haben ist bekannt. Die 1000l glaub ich dir. Nur mit den Wurfweiten hab ich meine Zweifel.
8 CM-Strahlrohre funktionieren zwar von der Literleistung her, aber die Reibungsverluste sind so enorm, dass da keine 20m Wurfweite zu erzielen ist.
Aber back to topic:
Von künstlicher Bewässerung halte ich rein gar nichts, egal ob im Wald oder bei sonstigen Kulturen.
Dein Fall ist natürlich sehr speziell. Da bei dir die Technik vorhanden ist, würde ich dir vom Wasserwerfer abraten und dir die Düsenschläuche aus der Waldbrand-Bekämpfung nahe legen. Das wäre eventuell eine Alternative, um mehr Fläche gleichzeitig zu schaffen.
WupperFuchs hat geschrieben:Alla gut hat geschrieben:Wer das ernsthaft im größeren Stil vorhat muss es mit Elektropumpen versuchen sofern Stromanschluß verfügbar .
Güllefass oder Dieselpumpe/Zapfwellenpumpe ist viel teurer .
Ich hab das in meinem Fall mal durchgerechnet .
Ich kenne meinen Wald und ich kenne meine Quellen mit der aktuellen Quellschüttung .
Voraus gesetzt ich darf mein gesammtes eigenen Quellwasser überhaupt alles so verplempern ?
100 Tage lang auf 7ha gleichmäßig beregnen mit Schwimmer Elektropumpen ,IBC Tanks ,Schläuchen ......
Komme ich auf Kosten(ohne Arbeit ) in 100 Tagen von : 3 Cent /m2 bzw 300 euro/ha
Komme ich auf eine Wassermenge in 100 Tagen von : 24 ltr/m2 bzw 240000ltr/10000m2 bzw 240 m3 /ha
Dann die Arbeit noch täglich 2bis 4 h um Schläuche umzulegen in 100 Tagen 200 bis 400 h .
Ein Fitnesstraining täglich am Hang wäre das schon .
In meinem Fall bleibt nur eine Pumpe, die mit Verbrennungsmotor läuft, Strom gibt es da nicht. Dafür arbeiten die Pumpen der Feuerwehr aber ziemlich effektiv.
Ich bewässere natürlich nicht täglich, dazu habe ich gar keine Zeit, im Schnitt nur einmal pro Woche.
WupperFuchs hat geschrieben:
Also bei 500.000l, die ich auf 4-5ha, die ich mit sinnvollen Möglichkeiten bewässern kann, aufbringe, sind das ca.10l pro qm in 6 Monaten.
Family Guy hat geschrieben:WupperFuchs hat geschrieben:
Also bei 500.000l, die ich auf 4-5ha, die ich mit sinnvollen Möglichkeiten bewässern kann, aufbringe, sind das ca.10l pro qm in 6 Monaten.
Dein Handeln ist reine Kapital und Zeitvernichtung, gefühlt hast du eventuell Bäume gerettet, das würde wohl aber keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten.
Überleg doch mal, etwa 600mm Jahresniederschlag, davon vielleicht 250 mm in der Vegetationszeit. Mit deinen 10 mm bewirkst du nicht wirklich was.
Family Guy hat geschrieben:WupperFuchs hat geschrieben:
Also bei 500.000l, die ich auf 4-5ha, die ich mit sinnvollen Möglichkeiten bewässern kann, aufbringe, sind das ca.10l pro qm in 6 Monaten.
Dein Handeln ist reine Kapital und Zeitvernichtung, gefühlt hast du eventuell Bäume gerettet, das würde wohl aber keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten.
Überleg doch mal, etwa 600mm Jahresniederschlag, davon vielleicht 250 mm in der Vegetationszeit. Mit deinen 10 mm bewirkst du nicht wirklich was.
Mitglieder: Bing [Bot], Forstjunior, Google [Bot], Google Adsense [Bot], Majestic-12 [Bot], Marian, Nick