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Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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143 Beiträge • Seite 3 von 10 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon tiger24 » Sa Sep 27, 2014 18:28

automatix hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Unterhalten verbietet niemand. Aber betriebswirtschaftlich. Wenn dann einer Preise nennt die den Ernteerlös deutlich übersteigen, erübrigt sich jede Diskussion. Dann wird es albern...


du erntest halt das falsche von deinen Feldern.....



Das ist ein wahres Wort, mit Roggen kommste da nicht über die Runden....

Aber man kann nun mal in manchen Gegenden nur hauptsächlich Roggen oder anderes Getreide anbauen oder aber innovative große Landwirte, die sich was trauen und auch erfolgreich sind, die fehlen einfach. Oder die gesamte Infrastruktur.

Deshalb keine Sorge, der Pachtpreis geht nicht in ganz Deutschland durch die Decke, man kann immer langfristig nur soviel zahlen, wie wirtschaftlich vertretbar, Quersubventionen eingeschlossen...
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon Todde » Sa Sep 27, 2014 20:18

Tinyburli hat geschrieben:Früher hat man dazu gesagt:

Zensur


Das kommt immer, wenn man sich angepisst fühlt.

Über Pachtpreise zu jammern ist einfach lächerlich.
Hier im Gemüseanbauland sind Pachtpreise seit 30 Jahren hoch, niemand regt sich auf, man arrangiert sich damit.
Jetzt kommt das durch Biogas auch in anderen Gegenden an, dort lebte man anscheinend auf einer Wolke und hat geträumt.

Wer am Markt nicht mehr teilnehmen kann, der sollte überdenken wie er das ändert.
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon Todde » Sa Sep 27, 2014 21:32

Turbomäster hat geschrieben:Aha, mit Gemüsebauern arrangieren. Fläche in gutem Zustand für ein Jahr abgeben und Truppenübungsplatz wieder bekommen. Is klar...


Und was willst Du nun sagen?
Seit 2 Jahren lernst Du den freien Pachtmarkt kennen, der in anderen Regionen schon 1,2 Generationen bekannt ist?

Jeder kann doch machen was er für richtig hält oder lust zu hat,
es hindert Dich niemand daran eine BGA zu bauen und noch 100 Hektar Spargel zu machen.

Überraschender weise gibt es mehr Bauern die über die Arbeit anderer meckern können, und selbst nichts auf die Reihe bekommen.

Den halben Tag mit dem Auto Feldkontrolle machen, was der andere falsch macht, wird die wenigsten nach vorne bringen.
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon automatix » So Sep 28, 2014 10:21

Dann ist es für dich besser, einfach nochmal ein paar 100 000 Schweinemastplätze zu bauen, die Gülle wirst schon irgendwo versickern lassen können....

wer heutzutage noch meint, mit Getreide, Raps und Mais eine Zukunft zu haben, der ist im falschen Film. Selbst wenn du das Zeug veredelst hast untern Strich wenig bis gar nix.

Ich warte bei uns echt drauf, bis es die ersten Aufstellt, die meinen, hohe Pachtpreise mit Getreideanbau zahlen zu können - denn die haben mittlerweile so viel Fläche, daß sie kaum hinterherkommen und das der Weizen, den sie irgendwann mitte Dezember reindrücken noch wirklich toll wird kann mir keiner erzählen....
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon Paule1 » So Sep 28, 2014 10:40

Und die Verpächter wissen sehr genau oder die Schlepper NEU--- Grün-Rot-oder nur Rot sind.

Sorry, muß nun zu Bank und nachschauen ob ich den Pacht am Dienstag überhaupt an alle überweisen kann :mrgreen:
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon automatix » So Sep 28, 2014 10:52

Paule1 hat geschrieben:Und die Verpächter wissen sehr genau oder die Schlepper NEU--- Grün-Rot-oder nur Rot sind.

Sorry, muß nun zu Bank und nachschauen ob ich den Pacht am Dienstag überhaupt an alle überweisen kann :mrgreen:


deine Bank hat am Sonntag offen? hast dein Geld beim Pfarrer hinterlegt oder was?
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon automatix » So Sep 28, 2014 10:59

so meinst - ich dachte, weil er sagt, er müsse 'zu' bank, das hat sich so angehört wie ich geh ins Wirtshaus, bis später....
aber wenn er, was ich mir nicht vorstellen kann, onlinebanking macht, dann ist er ja gleich wieder da....
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon Paule1 » So Sep 28, 2014 11:47

Zur Bank gehen heißt Kontoauszüge holen(ausdrucken),ich mache zwar Homebanking, hole mir aber die Kontoauszüge in der Filiale ab.

Meine Vorgabe wäre die Pacht zahlen zu können ohne das Konto zu überziehen, da allerdings das Rapsgeld noch fehlt, die zu dürren Schlachtkühe noch im Stall stehen, die Mastbullen noch zu klein sind und die Pachtpreis nach oben gehen, muß wohl das Betriebskonto überzogen werden.

Schau mer mal
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon Paule1 » So Sep 28, 2014 12:38

Pacht-Milchquote-Leasing, alles die selbe Scheiße Dir gehört hinterher gar NIX, hast aber für alle gearbeitet n8
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon agrarbetriebswirt » So Sep 28, 2014 14:38

Turbomäster hat geschrieben:Die landwirtschaftliche Nutzfläche ist wohl so bei 17.000.000 ha in D . Wenn die Hälfte verpachtet ist sind das 8,5 Mio ha Pachtfläche.

Wenn nun durch falsches staatliches planwirtschaftliches Intervenieren der Pachtpreis um 100€/ha steigt oder gestiegen ist, sind das fast eine Milliarde an Kostensteigerung im Verhältnis zu unseren Nachbarländern. Diese Geld steht für Investitionen nicht mehr zur Verfügung. Warum sollte man darüber nicht reden? Zum Bauernverband sage ich nichts. Irgendwann sind bei mir auch Grenzen erreicht, mich verbal ansauen zu lassen. Deshalb schweige ich mal...


Das kann ich so nicht stehen lassen.
Du musst es mal aus Sicht unserer Staatsbediensteten sehen, diese Milliarde geht an meist anderweitig berufstätige Verpächter, die dafür dann erstmal Einkommenssteuer abdrücken dürfen, den Rest stecken sie dann in ein neues Auto, wobei der Staat noch einmal 19% geschenkt bekommt, außerdem werden Arbeitsplätze für die Herstellung der meist überflüssigen Luxuskarossen erhalten.
*Ein Bauer würde das Geld mit Sicherheit unters Kopfkissen legen, um sich noch weicher zu betten !*
*Ironiemodus off
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon Paule1 » So Sep 28, 2014 15:33

*Ein Bauer würde das Geld mit Sicherheit unters Kopfkissen legen, um sich noch weicher zu betten !*

Da kennst du aber die mehrzahl der Bauern nicht, er würde sich neue Maschinen kaufen und einne Kredit aufnehmen für die Biogasanlage und den Stallneubau, hierzu gehört natürlich mind.noch eine Große Maschinenhalle
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon julius » So Sep 28, 2014 16:41

agrarbetriebswirt hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Die landwirtschaftliche Nutzfläche ist wohl so bei 17.000.000 ha in D . Wenn die Hälfte verpachtet ist sind das 8,5 Mio ha Pachtfläche.

Wenn nun durch falsches staatliches planwirtschaftliches Intervenieren der Pachtpreis um 100€/ha steigt oder gestiegen ist, sind das fast eine Milliarde an Kostensteigerung im Verhältnis zu unseren Nachbarländern. Diese Geld steht für Investitionen nicht mehr zur Verfügung. Warum sollte man darüber nicht reden? Zum Bauernverband sage ich nichts. Irgendwann sind bei mir auch Grenzen erreicht, mich verbal ansauen zu lassen. Deshalb schweige ich mal...


Das kann ich so nicht stehen lassen.
Du musst es mal aus Sicht unserer Staatsbediensteten sehen, diese Milliarde geht an meist anderweitig berufstätige Verpächter, die dafür dann erstmal Einkommenssteuer abdrücken dürfen, den Rest stecken sie dann in ein neues Auto, wobei der Staat noch einmal 19% geschenkt bekommt, außerdem werden Arbeitsplätze für die Herstellung der meist überflüssigen Luxuskarossen erhalten.
*Ein Bauer würde das Geld mit Sicherheit unters Kopfkissen legen, um sich noch weicher zu betten !*
*Ironiemodus off



Der Pachtanteil spielt doch überhaupt keine Rolle was die Steuern betrifft. Bei nur 10 % Pachtanteil verdient eben der Landwirt umso mehr und bezahlt eine höhere Einkommensteuer an den Staat. Liegt der Pachtanteil bei 90 % wird diese Einkommensteuer eben vom Verpächter bezahlt.
Der Pachtansatz eines Grundstücks wird also immer vom Besitzer versteuert egal ob gepachtet oder im Eigenbesitz des produzierenden Landwirtes.
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon JuliaMünchen » So Sep 28, 2014 17:10

Solange Deutschland keinen Friedensvertrag mit den Siegermächten des 2. Weltkrieges abgeschlossen hat und keine eigene Verfassung hat, dürfte Deutschland insgesamt und die Wertschöpfung daraus "Kriegsbeute" der Siegermächte sein. "Verschwörungstheorie"? ich glaube nicht. Also schön weiter buckeln, Steuern zahlen und sich ruhig verhalten. Dann ist auch der Amerikaner zufrieden.
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon Weinbauer » So Sep 28, 2014 20:05

JuliaMünchen hat geschrieben:Solange Deutschland keinen Friedensvertrag mit den Siegermächten des 2. Weltkrieges abgeschlossen hat und keine eigene Verfassung hat, dürfte Deutschland insgesamt und die Wertschöpfung daraus "Kriegsbeute" der Siegermächte sein. "Verschwörungstheorie"? ich glaube nicht. Also schön weiter buckeln, Steuern zahlen und sich ruhig verhalten. Dann ist auch der Amerikaner zufrieden.


immer wieder erstaunlich, was am ende für antworten auf die gestellten fragen kommen. Hier "Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten".
Zuletzt geändert von Weinbauer am Mo Sep 29, 2014 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Warum darf man sich nicht über Pachtpreise unterhalten

Beitragvon JuliaMünchen » So Sep 28, 2014 20:33

Und es ist immer wieder erstaunlich welche Fragen gestellt werden. Wenn ich einen Pachtpreis vergleichen möchte, nehme ich halt meine Unternehmensanalyse von der Buchführung zur Hand, schaue was ich für eine Pacht pro Hektar zahle, wie hoch der Pachtpreis der 25 % besten Betriebe ist, wieviel der Durchschnitt Pacht zahlt oder das untere Viertel. Den höchsten Pachtpreis in meiner Betriebsgruppe zahlen übrigens die oberen 25 % mit ca. 280 Euro pro Hektar. Also ein ganz normaler Pachtzins.
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