Das Merkel&Co der CDU das konservative Rückrat gebrochen hat, kann man ja wohl nicht ernsthaft bestreiten. Euphemistisch nannte man das "Erschließung neuer Wählerschichten". Deutliches Zeichen ist die Beteiligung am "Kampf gegen Rechts". Nicht etwa gegen rechtsextrem oder rechtsradikal (wer kennt auch schon den Unterschied...), nein, gegen rechts. Was ist man denn bitte, wenn man das Welt- und Menschenbild der Linken ablehnt?
Im Rahmen dieser Neuorientierung hat die CDU-Führung eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die von Spiegel und Die Zeit bejubelt wurden, aber von den CDU-Stammwählern abgelehnt wurden und mehr Probleme geschaffen als gelöst haben. Das fängt bei der Eurorettung an, geht über die Aufgabe der deutschen Grenzen sowie des klassischen Familienbildes und hört bei der sogenannten Energiewende noch lange nicht auf.
