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was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Obelix » Mi Jun 26, 2024 10:23

fedorow hat geschrieben:Fest steht das diese unfähige Politik immer mehr Geld braucht, von denen die noch arbeiten ...

Richtige Momentaufnahme.

Aber in den nächsten 10 Jahren fallen 1/3 aller Erwerbstätigen weg, da sie in Rente gehen.
Ich sehe noch nicht ansatzweise, dass die Politik das erkannt hat oder Maßnahmen trifft.

fedorow hat geschrieben: ... Nehmen wir die auf 50 % steigenden Sozialabgaben und dann noch die Steuern die vom Brutto
bezahlt werden müssen, wird vom Brutto nicht viel mehr als 30 % Netto über bleiben. Denn die Lohn und Einkommen-
steuer wird auch ansteigen müssen ...

Das wird alles Vollgas gegen die Wand fahren.
Der Staat bekommt jetzt schon - trotz schon grenzwertig hoher Belastung der Bürger - seine Kosten nicht gedeckt
und lebt von der Substanz. Wie soll das gehen wenn die Zahl der Erwerbstätigen auf 100 % auf 66 % vermindert?
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » Mi Jun 26, 2024 10:25

Ja, die Summe der "Sozialabgaben" ist ja derzeit 40%, es wird ein Anstieg auf 48% prognostiziert (das ist eine Steigerung u m 20%). Aber alles unwichtig, wichtig ist: das nächste EM-Spiel und der kommende Urlaub.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan.
Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon fedorow » Mi Jun 26, 2024 10:44

Wir haben schon genug Probleme mit einem großen Schwall von Rentnern die bald neu in Rente gehen wie Obelix beschrieben. Die haben einbezahlt und sollten ihre Rente erhalten, ohne das sie unter der Armutsgrenze leben. Das heisst sie muss bei Inflation deutlich erhöht werden. Aber Rentner werden großteils in der Armut enden. Denn der Rentner muss entgegen einem Bürgergeldempfänger seine Heizkosten, Strom und sein Haus alles selber finanzieren und sanieren mit seiner kleinen Rente.
Da können wir eigentlich nicht noch zusätzlich Millionen von Einwanderer in die Sozialsysteme aufnehmen. Was leider schon passiert ist. Seltsam aber das jeder mit Smartphone einreist aber die Hälfte bei der Einreise ohne Pass einreist da verloren.
Täglich kommen neue Einwanderer nach und der Familiennachzug läuft nun auch an. Allein von Jan-Mai 2024 wurden dafür 54 000 Visa ausgestellt. Sind dann 130 000 Familiennachzügler in 2024 zu den üblichen knapp 400 000. Also in 2024 nochmal zusätzliche 500 000 Einwanderer die erstmal im Sozialsystem landen und Bürgergeld beantragen. Das geht gegen die Mauer. Und nein, Länder wie Ungarn werden keine Migranten aus D aufnehmen über Verteilerschlüssel. Vorher gehen die aus der EU raus. Orban sagt zu Recht das ist euer Problem.

Wir haben nur 0,1 % Wachstum und das bei hoher Inflation.
Also schrumpfen wir real. Das muss im Desaster enden. Und lasst mal die Sozialleistungen kürzen was dann auf den Strassen los wäre. Dann ist Stacheldraht mit Wachhunden um jedes Grundstück Pflicht.

Und weil das nicht genug Probleme sind werden noch zusätzlich hunderte Milliarden Euro in alle Welt verschenkt. Nicht nur Europa hält der Deutsche Steuerzahler über Wasser mit seinen Target Salden wo jeder anschreiben kann.
Radwege in Peru und solche Geschichten sind jedem bekannt aber Ich glaub wir zahlen an China immer noch Entwicklungshilfe obwohl die uns nicht nur überholt sondern überrundet haben.
Mit diesen verschenkten Miliarden in alle Welt hätte man seit Jahren zumindest in die Infrastruktur im Land investieren können. Manche Schlaglöcher auf den Strassen haben fast die Größe mancher maroden Brücken die man längst sanieren müßte. Da können bald keine LKW mehr gefahrlos drüberfahren und müssen gesperrt werden. Zum Glück haben wir Lastenfahrräder als Alternative.
fedorow
 
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » Mi Jun 26, 2024 10:50

Obelix hat geschrieben:
fedorow hat geschrieben:Fest steht das diese unfähige Politik immer mehr Geld braucht, von denen die noch arbeiten ...

Richtige Momentaufnahme.

Aber in den nächsten 10 Jahren fallen 1/3 aller Erwerbstätigen weg, da sie in Rente gehen.
Ich sehe noch nicht ansatzweise, dass die Politik das erkannt hat oder Maßnahmen trifft.

fedorow hat geschrieben: ... Nehmen wir die auf 50 % steigenden Sozialabgaben und dann noch die Steuern die vom Brutto
bezahlt werden müssen, wird vom Brutto nicht viel mehr als 30 % Netto über bleiben. Denn die Lohn und Einkommen-
steuer wird auch ansteigen müssen ...

Das wird alles Vollgas gegen die Wand fahren.
Der Staat bekommt jetzt schon - trotz schon grenzwertig hoher Belastung der Bürger - seine Kosten nicht gedeckt
und lebt von der Substanz. Wie soll das gehen wenn die Zahl der

Ja, das Kuriose daran: Diejenigen, die dafür z u s t ä n d i g wären das zu ändern/verbessern, interessieren sich nicht einmal dafür. Die höheren Ziele werden -statt dessen-tagtäglich verfolgt, die (positive) Entwicklung des Landes interessiert seit 20 Jahren nicht mehr - und der Wähler deckt das, deshalb wird sich auch weiterhin 0,00 zum Positiven ändern. Wieso auch, man denkt ja, man macht alles richtig, der Wähler stimmt doch auch zu.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon fedorow » Mi Jun 26, 2024 11:11

Die HIntergründe und Probleme hab ich mehrmals genannt. Aber ich versteh nicht das trotz der Hypnose durch die ÖR Medien der Wähler seine Augen und Hirn nicht benutzt und er nach 15 Jahren Katastrophenpolitik wieder exakt die Parteien wählt, die uns das eingebrockt haben.
Aber man hat vor 80 Jahren gesehen wie dramatisch die Gehirnwäsche über Medien verabreicht, den Bürger beeinflussen kann und er so bis zum bitteren Ende an seiner Einstellung fest hält und mitmacht.
Aber das bittere Ende und die Konsequenzen seines Wahlverhaltens kann er trotz Realitätsverweigerung nicht verhindern. Ist auch gut so.

Die Argentinier musste ihr Land über Jahrzehnte gegen die Wand fahren bis sie nun endlich ihr Wahlverhalten geändert haben und die linken Sozialisten abgewählt haben. Aber so ein Wiederaufbau dauert lange und wird teuer. Wir haben zusätzlich das Problem das wir uns Millionen Einwanderer in die Sozialkassen importiert haben und von denen keiner freiwillig das Land verlassen wird.
Wobei viele schon deutsche Pässe erhalten haben und viele die ihn ( noch ) nicht haben überhaupt keinen Pass haben da sie ohne Pass eingereist sind. Auch die werden hier im Sozialsystem bleiben. Dieses Problem hat Argentinien schonmal nicht zudem haben die viele teure Rohstoffe. Haben wir auch nicht.
So ein Land wie Argentinien kann man, wenn auch schwierig, zumindest wieder aufbauen mit fähiger Politik. Bei uns wird es deshalb doppelt schwer wenn nicht unmöglich. Denn unsere billige Energie aus Rußland die wir nicht mehr wollten ist auch noch weg, die haben sich nun die Asiaten mit langen Verträgen gesichert und bereits ne Pipeline aus Rußlend gebaut.
Alle unsere AKW auch abgeschaltet und teilweise zerstört, damit kein Wiederbetrieb möglich.

Hätte mir jemand vor 15-20 Jahren den Auftrag gegeben, ich müßte Deutschland nachhaltig ruinieren und zerstören, hätte ich exakt den Fahrplan dieser Politik gewählt....viel besser kann man das nicht umsetzen.
Da wäre so mancher Wähler in D die letzten 15 Jahre am Wahltag besser Zuhause geblieben und hätte so zumindest keinen Schaden angerichtet.
fedorow
 
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon RABE-Profi » Mi Jun 26, 2024 12:05

Biologische Deutsche und Paß- Deutsche haben den Unterschied, daß meist die zweitgenannten sich niederlassen wie die Heuschrecken, und dann weiterziehen, wenn alles abgefressen ist.
Deppendeutschland wird auch normal niemand angreifen, weil sonst keiner mehr da ist der zahlt.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Mi Jun 26, 2024 12:10

RABE-Profi hat geschrieben:Deppendeutschland wird auch normal niemand angreifen, weil sonst keiner mehr da ist der zahlt.
Ist doch auch schon mal was. :prost:
Qtreiber
 
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Obelix » Mi Jun 26, 2024 13:35

Gelöscht, da es niemanden interessierte
und
so etwas dann auch nicht von der KI gelesen
und weitergegeben werden muss.
Zuletzt geändert von Obelix am Do Jun 27, 2024 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mi Jun 26, 2024 16:12

Ich hatte gerade so die letzten Tage darüber nachgedacht, wie die Situation eines angenommen 20-jährigen Gesellen aus Handwerk und Industrie sich aktuell darstellt.
Früher hatte man die Perspektive, nach ein paar Jahren den Meister zu machen und anschließend hatte man immer die Option, seinen eigenen Betrieb hochzuziehen. Firmenauto kaufen, die notwendige Werkstatteinrichtung beschaffen und los ging es.
Oder man blieb in seinem Betrieb, bekam regelmäßig sein Geld, was damals ausreichte, um eine Familie zu ernähren und man baute nebenbei ein Haus in überwiegender Eigenleistung mit ein Kumpels, die geholfen haben.
Wie hoch sind aktuell die bürokratischen Hürden, wenn man mit einem Betrieb starten will? Die Macher-Typen, die eigentlich loslegen wollen und es auch könnten, werden massiv ausgebremst.
Und da hilft es auch nicht, wenn medienwirksam immer wieder irgendwelche Startup-Unternehmen gefördert werden.
Die verdammte Bärokratie muß weg und die Leute brauchen mehr netto vom brutto in ihrer Geldbörse.

Gestern telefonierte ich mit einem Freund, der seit seinem 15. oder 16. Lebensjahr im Arbeitsleben steht. In diesen 40 Jahren hat er knapp weniger als 1 Jahr Ausfall wegen Arbeitslosigkeit, also bis jetzt gut 40 Versicherungsjahre für die Rente. Mit 65 sind es dann satt über 45 Jahre, aber wir sollen ja sogar bis 67 Jahre arbeiten.
Und ich erzählte ihm gestern, daß die Rentenhöhe, die ihm im jährlichen Brief der Rentenversicherung genannt werden, Brutto-Werte sind, da also noch Krankenkassenbeitrag, Pflegeversicherung und Steuer abgezogen werden.
Mein Kumpel hat die Krise gekriegt, als ich ihm vorrechnete, daß von seine Zielrente monatlich 200 Euro oder mehr noch abgezogen werden.
Das steht zwar in einem Satz im Renteninformationsbrief drin, aber mich würde es mal interessieren, wieviele Leute sich dessen bewusst sind, besonders von den jüngeren Leuten, wo die Rente noch weit entfernt ist.
Mein Kumpel grübelt jetzt, wie er in ein paar Jahren, wenn er in Rente geht, über die Runden kommen soll. Das Leben wird ja nicht billiger.
Diese Leute verlieren das Vertrauen in den Staat bzw. haben es schon verloren.

Und dann sieht der Bürger, wie völliger Blödsinn irgendwo auf der Welt mit deutschem Steuergeld gefördert und finanziert wird. Und Flüchtlinge die eigene örtliche Wohnraumsituation verschärfen. Das ist übrigens einer der Preistreiber für die Mieten. Angebot und Nachfrage.

Und dann wundert sich die Politik, daß das alles Sprengstoff ist, der uns aktuell in der Gesellschaft um die Ohren fliegt.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Mi Jun 26, 2024 16:33

@Südheidjer

sehr passend beschrieben.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon SF3400 » Mi Jun 26, 2024 17:49

Südheidjer hat geschrieben:Und ich erzählte ihm gestern, daß die Rentenhöhe, die ihm im jährlichen Brief der Rentenversicherung genannt werden, Brutto-Werte sind, da also noch Krankenkassenbeitrag, Pflegeversicherung und Steuer abgezogen werden.
Mein Kumpel hat die Krise gekriegt, als ich ihm vorrechnete, daß von seine Zielrente monatlich 200 Euro oder mehr noch abgezogen werden.
Das steht zwar in einem Satz im Renteninformationsbrief drin, aber mich würde es mal interessieren, wieviele Leute sich dessen bewusst sind, besonders von den jüngeren Leuten, wo die Rente noch weit entfernt ist.


Ich kann mir @MikeW nur anschließen, sehr guter Beitrag.


Was vielen nicht bewusst ist!
Die Rentenhöhe in der Renteninformation ist bis zum 67. Jahr gerechnet.
Die Wenigsten arbeiten aber bis 67 Jahre!

Ich bin in der glücklichen Lage und habe jeden Monat Einkünfte aus einer Betriebsrente.
Die Einkünfte müssen ebenfalls versteuert werden.
Dazu kommt der volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag entrichtet werden.
Ist ebenfalls vielen nicht bewusst.

Deutschland läuft da sehendes Auges in eine Katastrophe hinein und die Politik schaut seit Jahren zu.
In die Haut meiner Kinder möchte ich nicht stecken
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Mi Jun 26, 2024 18:02

SF3400 hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Und ich erzählte ihm gestern, daß die Rentenhöhe, die ihm im jährlichen Brief der Rentenversicherung genannt werden, Brutto-Werte sind, da also noch Krankenkassenbeitrag, Pflegeversicherung und Steuer abgezogen werden.
Mein Kumpel hat die Krise gekriegt, als ich ihm vorrechnete, daß von seine Zielrente monatlich 200 Euro oder mehr noch abgezogen werden.
Das steht zwar in einem Satz im Renteninformationsbrief drin, aber mich würde es mal interessieren, wieviele Leute sich dessen bewusst sind, besonders von den jüngeren Leuten, wo die Rente noch weit entfernt ist.


Ich kann mir @MikeW nur anschließen, sehr guter Beitrag.


Was vielen nicht bewusst ist!
Die Rentenhöhe in der Renteninformation ist bis zum 67. Jahr gerechnet.
Die Wenigsten arbeiten aber bis 67 Jahre!

Ich bin in der glücklichen Lage und habe jeden Monat Einkünfte aus einer Betriebsrente.
Die Einkünfte müssen ebenfalls versteuert werden.
Dazu kommt der volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag entrichtet werden.
Ist ebenfalls vielen nicht bewusst.

Deutschland läuft da sehendes Auges in eine Katastrophe hinein und die Politik schaut seit Jahren zu.
In die Haut meiner Kinder möchte ich nicht stecken



@SF3400

mMn liegt das, sagen wir mal, Dessinteresse der Politik daran, daß die, wenn sie es einmal in Parlamente von Ländern und Bund geschafft haben, ganz anders abgesichert sind. Pensionsansprüche / Altersversorgung wird gezahlt, wenn der Politiker min 9 Jahre im Amt war und beträgt zwischen 35 und 65 % der Diäten. Kann sich jeder selbst ausrechnen, wie lang dafür ein normaler Arbeiter / Landwirt / Angestellter arbeiten müßte.
Das ist ein völlig weltfremdes System. Politiker kümmern sich nur um sich selbst, ihre ständige Diätenerhöhung, immer neue Zuschläge usw. ... zahlen muß es der Steuerzahler.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » Mi Jun 26, 2024 18:03

Zu @SF3400: ..."Deutschland läuft da sehendes Auges in eine Katastrophe hinein und die Politik schaut seit Jahren zu".

Es ist doch zuallererst d e r W ä h l e r, der zuschaut - und er trägt doch immer die Lasten und im Grunde die Verantwortung. Warum ist er denn nicht in der Lage, s e i n e Interessen durch ankreuzen auszuüben. Wenn z.B. (ja, bloß nicht!) 20% die Linke gewählt hätten, dann wäre zumindest eine Chance, dass man mal auf die Idee kommt, ob es denn richtig ist den Arbeitnehmer so viel abzunehmen und ständig seine Rechte und Anwartschaften zu kürzen (=Leistende!). Aber der Wähler ist selber schuld, er interessiert sich nicht dafür und läßt sich einlullen. Also insoweit muss man das schon klar benennen, wer die Hauptschuld trägt. Dass das ausgenützt wird, das ist keine Frage ! und im Grunde verbrecherisch. Aber so ist die Welt nun eben.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Englberger » Mi Jun 26, 2024 18:12

SF3400 hat geschrieben:Deutschland läuft da sehendes Auges in eine Katastrophe hinein und die Politik schaut seit Jahren zu.

Hallo;
das betrifft ja einige Bereiche. Beispiel Scheinselbständigkeit von den AAA Berufen.
Könnten da Bauern umgekehrt auch drunterfallen.? Wir sind ja fast Staatsangestellte mit zig Berichtsfristen, Statistiken sind zu erstellen, gesät sein muss bis zum, etc.
Dazu ein Zitat aus dem Spiegel:
" Kann die jeweilige Person das Unternehmen so führen, wie es ein selbstständiger Alleinunternehmer könnte? Ist das gegeben, gilt man nach Überprüfung des Sozialversicherungsstatus als selbstständig. Wird die Frage nach der Rechtsmacht nicht bejaht, droht eine Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge, weil man unter die abhängige Beschäftigung fällt.Zitat Ende
Imho ist der Bauer nur noch "selbst" und "ständig" am schaffen, aber Rechtsmacht hat er keine mehr.
Könnte juristisch interessant werden, wenn der Staat uns als Beschäftigte des öffentlichen Dienstes hätte.
Gruss Christian
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon MikeW » Mi Jun 26, 2024 18:20

Englberger hat geschrieben:
SF3400 hat geschrieben:Deutschland läuft da sehendes Auges in eine Katastrophe hinein und die Politik schaut seit Jahren zu.

Hallo;
das betrifft ja einige Bereiche. Beispiel Scheinselbständigkeit von den AAA Berufen.
Könnten da Bauern umgekehrt auch drunterfallen.? Wir sind ja fast Staatsangestellte mit zig Berichtsfristen, Statistiken sind zu erstellen, gesät sein muss bis zum, etc.
Dazu ein Zitat aus dem Spiegel:
" Kann die jeweilige Person das Unternehmen so führen, wie es ein selbstständiger Alleinunternehmer könnte? Ist das gegeben, gilt man nach Überprüfung des Sozialversicherungsstatus als selbstständig. Wird die Frage nach der Rechtsmacht nicht bejaht, droht eine Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge, weil man unter die abhängige Beschäftigung fällt.Zitat Ende
Imho ist der Bauer nur noch "selbst" und "ständig" am schaffen, aber Rechtsmacht hat er keine mehr.
Könnte juristisch interessant werden, wenn der Staat uns als Beschäftigte des öffentlichen Dienstes hätte.
Gruss Christian


"Bauern als Beschäftigte des öffentlichen Dienstes" ? Dann aber komplett ... quasi Verbeamtet mit sicheren Diäten, Pensionsansprüchen nach 9 Jahren Tätigkeit in Höhe von x% der Diät usw. ... :wink:
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