https://apollo-news.net/neues-aufenthal ... -augsburg/
Zugegebenermaßen habe ich mich nicht intensiv mit Sellner und seinen Aussagen beschäftigt, weil's mich eher weniger interessiert.
Das bisher für mich Relevante war das, was er auf dem Potsdamer Treffen gesagt hat (sinngemäß: "Kriminellen Clans etc. muss man den Aufenthalt in Deutschland so unbequem wie möglich machen, dass sie das Land freiwillig verlassen." Daran kann ich zunächst mal nichts Verwerfliches finden, insbesondere, weil in Hachenburg eine ähnliche Vorgehensweise gegen rechte Treffen in der sog. Fassfabrik beabsichtigt war:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... d-100.html )."Wir machen denen das so ungemütlich wie möglich, dass die erst gar nicht hierbleiben wollen", erregte sich laut Schneider eine andere Teilnehmerin.
Sorry für die lange Klammer.
Dass es aber in unserer freiheitlichen Demokratie (wie es uns doch immer wieder gesagt wird) möglich ist, gegen EU-Bürger Aufenthaltsverbote auszusprechen, ist für mich zumindest sehr fragwürdig.
Es sei denn, mit dieser Aussage
Die Stadt habe die Aufgabe, „die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ aufrechtzuerhalten. Dazu würde als Schutzgut auch die verfassungsmäßige Ordnung zählen.
bringt die Stadtverwaltung zum Ausdruck, dass sie bei einem Auftritt Sellers befürchtet, linke marodierende Banden könnten Augsburg dann (übertrieben gesagt) in "Schutt und Asche" legen.
Mir ist es nicht möglich, diese Aussage anders zu verstehen. Sollte dies die Befürchtung Augsburgs sein, wäre das nicht nur sehr fragwürdig, sondern imho ein Skandal.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet