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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 18:56

was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mo Okt 27, 2025 18:23

DMS hat geschrieben:Also wenn ich wählen könnte, würd ich für mich das französische System entscheiden. Aber wiederum darf man bei so wichtigen Sachen in D. -selbstverständlich- nicht wählen. Das ist doch eindeutig ! Also selbst diese 1,4% Beitragsunterschied macht doch nur 50 Euro/Monat aus /hälftig zu tragen sind -also dann 25 Euro. Die um 5 Jahre frühere Renteneintritt s o w i e die 24%-ige niedrigere Rente in D. sind doch wohl eindeutig. Nein, auch da gibt es nix schön zu reden. Nur für die, die nicht in dieses Zwangssystem einzahlen müssen, die klatschen selbstverständlich lautstark dass alles so passt. Auch dieses System ist gescheitert und zur reinen Ausbeutung verkommen. Dass das in Höchstrenten endet, ist mir klar, aber soll jeder glauben/denken was er will.

Wieso ein 1,4% Beitragsunterschied? Ich habe eine KI befragt und die lieferte die folgenden Zahlen für Frankreich:

Arbeitnehmer: 7% - 9% vom Brutto
Arbeitgeber: 16% - 18% vom Brutto
Gesamtbeitrag: 23% - 27% vom Brutto

Das wären 5% oder mehr vom Brutto für Rentenbeiträge. In Frankreich wird also rund 30% mehr Geld in die Rentenkasse bezahlt im Vergleich zu Deutschland (24% / 18,6% = 1,29).

Ich gehe davon aus, daß die Löhne in Frankreich eventuell auch etwas niedriger liegen könnten, als in Deutschland, weil alleine die Arbeitgeber auf's Brutto 40% Sozialabgaben zahlen, zusammen mit dem Arbeitnehmer sind's dann 60% vom Brutto.
In Deutschland liegt man meines Wissens nach bei ca. 42% an Sozialabgaben in Summe von Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

In Deutschland wird die Deutsche Rente immer schlecht geredet, schon zu Zeiten von Norbert "Nobbi" Blüm. Was viele Leute immer nicht berücksichtigen sind die Versicherungs-Leistungen die man in Summe hat.
Ich habe bisher rund 215 TEUR in die Rentenversicherung einbezahlt (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberabteil). Ein paar Jahre muß ich auch noch arbeiten und einzahlen (5-10 Jahre). Mein Rentenanspruch daraus wirkt dagegen niedrig.
Aber: Würde ich jetzt ein Weib heiraten, die Dame ist über 45 oder hat ein minderjähriges Kind, und ich gebe den Löffel ab, dann kriegt die Dame bis ans Lebensende rund 1000,- Euro monatlich Brutto-Witwen-Rente für mich, bis ans Lebensende mit durchschnittlich 80+ Lebensjahren, also 30 oder mehr Jahre. Hätte ich mit der Dame ein Kind, bekäme das Kind Waisen-Rente.
Zusätzlich hätte ich Anspruch auf eine Kur oder Reha-Maßnahme, die die Deutsche Rente zahlen würde. Das hatte mir mein Arzt schon vor Jahren empfohlen, nur ich habe keine Lust auf "Kur".
Ich hatte auch schon vor Jahrzehnten mal eine Reha-Maßnahme, die die Deutsche Rente bezahlt hat, obwohl ich damals erst wenig Rentenbeitrag einbezahlt hatte, weil ich am Anfang des Erwerbslebens stand.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » Mo Okt 27, 2025 19:30

Das hat mich schlechtreden nix zu tun. Ist reine wirtschaftliche Betrachtung (für mich). Freiwillig würdest -auch du- niemals in so ein Finanzprodukt 45 Jahre lang einzahlen, bei einer "Verzinsung" von 2-3%, mit fester Vertragslaufzeit, unkündbar über 45 Jahre. Und so bald das Leben auch nur ein wenig schlecht mitspielt (keine vollen 45 Jahre, Arbeitslosigkeit, Scheidung !!!!, künftige politische "Anpassungen" !!!!! u.v. mehr) ist die Sparbuch-Verzinsung auch dahin. Noch schlimmer aber ist, dass im Fall des Ablebens im Jahr 2 nach Renteneintritt dein über 45 Jahre angespartes Kapital vollständig von der Versicherung dann nahezu vollständig einbehalten wird, der Anspruch ist dann 0,00. So eine "Versicherung" würde niemals am freien Markt Erfolg haben. Also ich würde mich hüten, solche Pyramidenspiele zu zeichnen. Aber ja, es ist ja ein Zwangssystem.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mo Okt 27, 2025 21:02

DMS hat geschrieben:Das hat mich schlechtreden nix zu tun. Ist reine wirtschaftliche Betrachtung (für mich). Freiwillig würdest -auch du- niemals in so ein Finanzprodukt 45 Jahre lang einzahlen, bei einer "Verzinsung" von 2-3%, mit fester Vertragslaufzeit, unkündbar über 45 Jahre.

Ich zahle freiwillig seit 25 Jahren in eine betriebliche Altersvorsorge und muß noch mindestens 6 Jahre wohl einzahlen. Vorher Rauskommen aus dem Vertrag kann man aber nicht, nur ruhend stellen.
Verzinsung ist aber meiner Erinnerung nach immerhin 4%.

DMS hat geschrieben:Und so bald das Leben auch nur ein wenig schlecht mitspielt (keine vollen 45 Jahre, Arbeitslosigkeit, Scheidung !!!!, künftige politische "Anpassungen" !!!!! u.v. mehr) ist die Sparbuch-Verzinsung auch dahin.

Ich krieg meine 45 "Versicherungsjahre" genau mit 67 voll. :lol: ...und davon sind so einige Jahre keine Beitragsjahre sondern Ausbildungszeit. Das betrifft alle Akademiker.
Arbeitslosigkeit zählt als Anwartszeit in die Rentenversicherung mit rein.
Bei Eheschließung sollte man grundsätzlich einen Ehevertrag machen, der eine faire Verteilung der Leistungsansprüche regelt.

Bisher ist es so, daß fast jährlich der Wert eines Rentenpunktes steigt. Das ist quasi die Verzinsung.

DMS hat geschrieben:Noch schlimmer aber ist, dass im Fall des Ablebens im Jahr 2 nach Renteneintritt dein über 45 Jahre angespartes Kapital vollständig von der Versicherung dann nahezu vollständig einbehalten wird, der Anspruch ist dann 0,00. So eine "Versicherung" würde niemals am freien Markt Erfolg haben. Also ich würde mich hüten, solche Pyramidenspiele zu zeichnen. Aber ja, es ist ja ein Zwangssystem.

Es ist kein angespartes Kapital, sondern eine Umlage. Wieviele kapitalgdeckte Rentenversischerungen sind in den letzten 100 und mehr Jahren über den Jordan gegangen? Da gab es Generationen, die alles verloren haben.
Das deutsche Rentenumlage-Verfahren hat sich dagegen bewährt. Alleine nach dem letzten Krieg konnten auf diese Weise Renten gezahlt werden. Anfangs mußt der Staat aus Steuermitteln noch stärker stützen, aber dann lief es, weil die Wirtschaft brummte.
Schau dir mal die folgenden Grafiken und Texte bei der Deutschen Rente an:

https://rentenupdate.drv-bund.de/DE/1_Archiv/Archiv/2023/01_Bundesmittel_und_zuschuesse.html

Du wirst feststellen, daß da noch nichts am Kollabieren ist.

Wenn ein Versicherter der Deutschen Rente vorzeitig in Erwerbsminderungsrente muß, dann bekommt er meistens mehr raus aus der Rentenversicherung, als er bis dahin einbezahlt hat. Bis 63 zahlt der Staat den Fehlbetrag, eine sogenannte versicherungsfremde Leistung, die eben aus Bundesmitteln finanziert wird. Und soweit ich weiß, fällt dann bei vorgezogener Altersrente nach Erwerbsminderungrente dein Anspruch nicht, das heißt, du kriegst weiterhin mehr, als du im Erwerbsleben erwirtschaftest hast.
Das ist halt eine der Versicherungsleistungen.

Wenn dein Haus in den 50 Jahren deines Besitzes nicht abbrennt oder anderweitig zu Schaden kommt, dann kriegst du aus der Wohngebäudeversicherung auch nichts raus, obwohl du Jahrzehnte einbezahlt hast.
Wenn du mit deinem Auto lebenslang keinen Schaden verursachst, dann hast du immer nur in die Versicherung einbezahlt ohne jemals was herauszubekommen.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » Mo Okt 27, 2025 21:18

Ja, da sind sie wieder, diese Fallstricke...... Diese ominösen 4% -berechne die dann mal selbst-..... Das ist diese Garantieverzinsung. Die wurden auch mir versprochen. Nach Überprüfung durch mich hab ich dann die Versicherung angeschrieben, dass ich nicht auf diese Verzinsung von 4% komme. Darauf ein nebulöses Schreiben. Auf erneute Nachfrage ging das dann eine Stelle höher, die Substanz -also Erklärung=Beweis- fehlte aber wiederum. Die Versicherungen ziehen von deinen Beiträgen erstmal Risikobeträge, Verwaltung und und und ab. Auf den verbleibenden (!!!!!) Betrag bezieht sich dann diese 4%........ Daraufhin hab ich diese -umgehend- gekündigt, da erlaubter Betrug mit Vortäuschung falscher Tatsachen. Also kleines Beispiel: Du zahlst mtl. 100 Euro, 4% wären (!) dann 4 Euro. Tatsächlich werden aber die 4% auf die verbleibenden 20 Euro bezahlt, dann ist die Verzinsung tatsächlich natürlich weit weg von den versprochenen 4%=die Wirklichkeit.
Auch deine anderen Annahmen sind nicht zutreffend. Bei deinen genannten Versicherungen versicherst du nur das Risiko (!). Bei der Rentenversicherung zahlst du aber ein und es ist ein Glücksspiel, ob du dein Kapital wieder bekommst. Also Äpfel und Birnen nicht vermischen, das scheitert. Allein an den Beträgen muss das doch auffallen, die Wohngebäudeversicherung=Risiko, ist im Jahr 300 Euro. Die Rentenversicherung ist im Monat ja ein Vielfaches, weil eben nicht nur das Risiko bezahlt werden muss.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Mo Okt 27, 2025 22:14

DMS hat geschrieben:Ja, da sind sie wieder, diese Fallstricke...... Diese ominösen 4% -berechne die dann mal selbst-..... Das ist diese Garantieverzinsung. Die wurden auch mir versprochen. Nach Überprüfung durch mich hab ich dann die Versicherung angeschrieben, dass ich nicht auf diese Verzinsung von 4% komme. Darauf ein nebulöses Schreiben. Auf erneute Nachfrage ging das dann eine Stelle höher, die Substanz -also Erklärung=Beweis- fehlte aber wiederum. Die Versicherungen ziehen von deinen Beiträgen erstmal Risikobeträge, Verwaltung und und und ab. Auf den verbleibenden (!!!!!) Betrag bezieht sich dann diese 4%........ Daraufhin hab ich diese -umgehend- gekündigt, da erlaubter Betrug mit Vortäuschung falscher Tatsachen. Also kleines Beispiel: Du zahlst mtl. 100 Euro, 4% wären (!) dann 4 Euro. Tatsächlich werden aber die 4% auf die verbleibenden 20 Euro bezahlt, dann ist die Verzinsung tatsächlich natürlich weit weg von den versprochenen 4%=die Wirklichkeit.

Ich lass mich überraschen. Daher kalkuliere ich das Geld auch nicht fest in meine Rentenplanung ein, sondern nur das, was ich auch einbezahlt habe. Es ist ja bekannt, daß diese Kapital-Anspar-Versicherungen Probleme haben, auf ihre Rendite zu kommen...die werden sich das schon drehen, wie sie es brauchen. ;-)

DMS hat geschrieben:Auch deine anderen Annahmen sind nicht zutreffend. Bei deinen genannten Versicherungen versicherst du nur das Risiko (!). Bei der Rentenversicherung zahlst du aber ein und es ist ein Glücksspiel, ob du dein Kapital wieder bekommst. Also Äpfel und Birnen nicht vermischen, das scheitert.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist keine Anspar-Rente! Da geht es nicht darum, daß ich am Ende des Lebens mehr herausbekommen habe, als ich eingezahlt habe (inflationsbereinigt). Du mußt auch die Versicherungsleistung insgesamt sehen, wie z.B. Versorgung der Kinder und Ehepartner im Todesfall. Genauso eine mögliche Erwerbsminderungsrente und eventuell Kur- und Reha-Maßnahmen. Das hatte ich doch schon geschrieben.
Das sind alles Risiko-Leistungen bei Krankheit und vorzeitigem Ableben.

DMS hat geschrieben:Allein an den Beträgen muss das doch auffallen, die Wohngebäudeversicherung=Risiko, ist im Jahr 300 Euro.

Bei mir liegt alleine die Wohngebäudeversicherung bei über 1800 Euro jährlich. Ist halt 'ne große Hütte.

DMS hat geschrieben:Die Rentenversicherung ist im Monat ja ein Vielfaches, weil eben nicht nur das Risiko bezahlt werden muss.

Meine Lebenserwartung beträgt nach Sterbetafle 79 Jahre. Ich habe also statistisch gesehen mindestens 12 Jahre Leistungsanspruch aus der gesetzlichen Rente, bis ich den Arsch zukneife. Habe ich dann noch eine Gattin, die mich überlebt, bekommt diese Witwenrente.
Also Mädels, meldet euch. ;-)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Okt 28, 2025 2:00

Daß wir in Deutschland mehr Recht und Ordnung brauchen, ist unbestritten.

Wie wäre es mit Wiedereinführung der Karrenstrafe?

https://de.wikipedia.org/wiki/Karrenstrafe

Wikipedia hat geschrieben:Die Karrenstrafe war eine Arbeitsstrafe im 17. Jahrhundert. Sie ist nicht mit der Kettenstrafe zu verwechseln. Von einigen Autoren wird sie als Vorform der Freiheitsstrafe angesehen, von anderen als Art der Leibesstrafen.[1] Zu dieser Strafe wurden zu Beginn vor allem männliche junge, arbeitsfähige Bettler, später Diebe, Ehebrecher und Körperverletzer verurteilt. Frauen wurde selten zur Karrenstrafe verurteilt, dann in der Regel wegen kleinerer Diebstähle und Sittlichkeitsvergehen.[1] Die zur Karrenstrafe führenden Delikte wurden mit der Zeit ausgeweitet, wie auch die zu verrichtenden Arbeiten ausgeweitet wurden. Zu Beginn waren es Reinigung der Gassen und Ausbesserung der Stadtgräben, später kamen Arbeiten für den Festungs-, Werft- und Hafenbau hinzu.[1] Die Strafe wurde allmählich von der Arbeitshaus- und Zuchthausstrafe abgelöst. In Hamburg schon 1629, in Hannover hingegen erst 1840.[1] Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie in Württemberg abgeschafft und 1740 zwar wieder eingeführt, konnte sich aber nicht mehr durchsetzen.[2]
...

Ich höre schon wieder die Linken, Sozies und die Grünen rumnörgeln....
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon ratzmoeller » Di Okt 28, 2025 10:11

Südheidjer hat geschrieben:Ich höre schon wieder die Linken, Sozies und die Grünen rumnörgeln....

Das denen das nicht passt liegt doch auf der Hand,würden sie doch als Antifa,Omas gegen Rechts und Klimakleber als Erste in den Genuß dieser Strafe kommen.
Und in den USA gibt es ja die "Chain Gangs" als Strafform.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » Di Okt 28, 2025 10:20

" Sozialstunden" gibt es doch heute noch im Rechtssystem.
Das nützt aber wenig, wenn Ermittlungsbehörden und Gerichte total überfordert sind und dadurch nicht wenige Taten , für die sowas möglich ist, erst gar nicht aufgeklärt werden oder dann bei Gericht " verfristen". :roll:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Di Okt 28, 2025 11:42

Habt ihr dieses Theater um den den Satz von Jürgen Todenhöfer mitbekommen?
Da gab es ja gleich wieder Hausdurchsuchung + Ermittlung wegen Holocaust-Verharmlosung.

Um diesen Satz geht es wohl:

Mein Netanyahu-Post lautete: „Mister Netanjahu, protestiert Ihr Gewissen eigentlich nie, wenn Sie den
Palästinensern dasselbe antun, was die verfluchten *Zensur* den Juden angetan haben?“


https://www.facebook.com/JuergenTodenho ... 421230067/

Kann man meinetwegen so sehen, dass der vom einschlägigen UN-Gremium so eingestufte Völkermord der Israelis an den Palästinensern weniger schlimm sei als der der *Zensur* an den Juden, z.B. aufgrund der Zahl der Opfer.
Aber ist es dann umgekehrt nicht auch Holocaust-Verharmlosung z.B. Höcke mit *Zensur* zu vergleichen, oder die Palästinenser mit den *Zensur*, wie man es von den Israelis öfter hört?

Grundgesetzliche Fragen wie Meinungsfreiheit und Rassendiskriminierung sollte man dabei ebenfalls nicht außer acht lassen.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon ratzmoeller » Di Okt 28, 2025 13:16

Manfred hat geschrieben:Kann man meinetwegen so sehen, dass der vom einschlägigen UN-Gremium so eingestufte Völkermord der Israelis an den Palästinensern weniger schlimm sei als der der *Zensur* an den Juden, z.B. aufgrund der Zahl der Opfer.

Völkermord ist ein dehnbarer und damit auslegbarer Begriff.Der damalige "Völkermord" an den Juden war durchgeplant,mit deutscher oder preußischer Gründlichkeit bürokratisiert und im schlechtesten Sinne für die Opfer durch gründliche "Verwertung" von deren Eigentum und Körpern nicht vergleichbar mit anderen Fällen.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Di Okt 28, 2025 16:55

ratzmoeller hat geschrieben:durch gründliche "Verwertung" von deren Eigentum und Körpern nicht vergleichbar mit anderen Fällen.


"Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat den Gazastreifen als potenzielle »Immobilien-Goldgrube« bezeichnet."

https://www.spiegel.de/ausland/israel-f ... 7359f1cc26

"Israelis steal fertile soil from Palestinian farms"
https://theecologist.org/2015/apr/22/is ... nian-farms

"The many ways Israeli settlers steal Palestinian homes"
https://www.aljazeera.com/features/2025 ... nian-homes


Zu Verwertung der Organe getöteter Palästinenser gab es 2009 eine Parlamentsanhörung.
Dort wurde zugegeben, dass diese stattgefunden habe, aber behauptet, dass das kein Thema mehr sei.
Trotzdem gibt es immer wieder Meldungen über Leichen, denen Organe entnommen wurden.
Erst zuletzt wieder, als die Israelis anlässlich des Waffenstillstandes Leichen zurückgegeben haben.

Ein Artikel zu der Anhörung 2009:
https://www.aljazeera.com/news/2009/12/ ... ft-hearing

Eine der zahlreichen Meldungen aus der Zwischenzeit:
"Euro-Med Human Rights Monitor hat Bedenken über den "Organraub" durch die israelischen Streitkräfte an toten Palästinensern geäußert."
https://de.euronews.com/2023/11/28/isra ... chtsgruppe

Und eine der Meldungen der letzten Tage:

"Authorities in Gaza have confirmed that the Israeli occupation forces stole body parts from killed Palestinians during the two-year genocidal war on the besieged territory.

After Israel recently returned 120 mutilated bodies of Palestinian abductees as part of the ceasefire that took effect on October 10, medical examinations revealed that the occupying forces had removed organs from several, including corneas, kidneys, and livers."

https://wrp.org.uk/features/harvest-of- ... ccupation/

Aus meiner Sicht wäre es Aufgabe der Vereinten Nationen, dem Nachzugehen und die betreffenden Leichen zu obduzieren. Dann wüsste man, welche Seite lügt.

Aber natürlich ist das keine industrielle Verarbeitung. Aber Haare sind halt auch kein kriegswichtiges Produkt mehr und wurden über die Friseure auch vom Rest der Bevölkerung gesammelt. Und Asche als Düngemittel hat auch weitgehend an Bedeutung verloren.

Das beide Seiten immer wieder davon reden, dass die getöteten Gegner zu Dünger werden oder das Blut der eigenen Opfer als Fruchtbarkeitsbringer für die Zukunft der eigenen Nation stilisieren, ist wohl in jedem Krieg so. Solche Stellen finden sich sogar schon in der Bibel und um Ukrainekrieg hört man es auch von beiden Seiten.

Den industriellen Maßstab, wie das seinerzeit im Nazireich passiert ist, hat das Geschehen in Gaza nicht.
Darüber, was dort ohne die heutigen medialen Möglichkeiten und die damit verbundene weltweite Öffentlichkeit ablaufen würde, mag ich gar nicht nachdenken.

Will nur sagen: Auch die Israelis sind nicht um die Nutzung der Beute verlegen.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon T5060 » Di Okt 28, 2025 19:52

Wegen KI, Elektromobilität, Demografie und Staatsreduzierung steht unsere Volkswirtschaft ohnehin vor einer vollständigen Transformation.
Ob sich noch jemand an unserer Regierung bzw. Medien orientieren kann, lasse ich mal dahingestellt. In 3-4 Jahren nimmt den Haufen niemand mehr ernst.
Ob sich ein Putterich und ein Pisstorius mit ihrem Kriegsgetue was gutes Tun ist auch mehr als fraglich. Es tut sich echt viel Positives.

hier zum Bleistift: https://youtu.be/Hw2VI8MrJYE?si=jyYNDHWDv59vZbEv

Und was glaubt ihr was sich da erst im Maschinenbau verändert, Zahnräder, Getriebe, Hydromotoren/pumpen und Gelenkwellen werden auch zunehmend Geschichte
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Di Okt 28, 2025 20:57

T5060 hat geschrieben:Es tut sich echt viel Positives.


YASA ist bzw. war aber ein britischer Laden, gegründet von Tim Woolmer aus der Oxford University heraus.

In D haben wir gigantische Probleme, aus der Forschung in die Praxis zu kommen, weil es an technischer Startup-Kultur fehlt und die Bürokratie die Prozesse extrem verlangsamt. Was an deutschen Universitäten geboren wird, wird zum überwiegenden Teil irgendwo im Ausland zur Praxisreife gebracht.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Okt 28, 2025 21:24

Man hört in der "Wirtschafts-Szene" immer wieder, daß die Initiative "UnternehmerTUM" in München ziemlich erfolgreich sein soll, wenn es darum geht, Hochschul-Wissen und -Forschung in die Praxis umzusetzen, z.B. indem man "StartUps" gründet.

Wie ich gerade feststelle, hat die in der linken Szene immer wieder für ihren Reichtum kritisierte Susanne Klatten die Sache 2002 (mit)angeschoben.

https://www.unternehmertum.de/ueber/daten-fakten

Unter https://www.unternehmertum.de/start-ups kann man mal ein paar Beispiele für Projekte und Ausgründungen sehen.

Wieso sowas Erfolgreiches gerade wieder in Bayern?....Das sollten sich mal die Herren und Damen Politiker in den anderen Bundesländern fragen.

Es gibt (noch) junge Leute, die sich anstrengen und z.B. sich durch ein schwieriges Maschinenbau- oder Elektrotechnik-Studium quälen und dabei Top-Leistungen zeigen. Diese junge Generation muß man "pushen" und ihnen die Wege glätten, um neue Unternehmen an den Markt zu bringen.
Auch in der KI-Branche spielen wir in der Forschung noch vorne mit, nur bei der Umsetzung dieses Wissens dann in Produkte und Dienstleistungen hapert es leider viel zu dolle.
USA und andere Länder rufen laut nach solchen Top-Leuten.

Ach ja, man sagt so, daß 90% der "StartUp"-Firmen scheitern. Aber die restlichen 10% schaffen es, sich am Markt zu etablieren und erfolgreich zu sein.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Okt 28, 2025 21:46

Nordrhein-Westfalen: Wieder hängen Unbekannte Deutschland-Flaggen auf, wieder ermittelt der Staatsschutz
https://weltwoche.de/daily/nordrhein-we ... /#comments
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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