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was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Fr Sep 08, 2023 11:57

Botaniker hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Echt? In den privaten LW Betrieben, die ich hier so kenne, arbeiten die Frauen eher seltener mit, sondern sitzen in der Bank oder im öffentlichen Dienst....
Außerdem sollte man die Macht der Ehhedrachen nicht unterschätzen, denn diese verwalten in der Mehrzahl der Ehen das geld, und jeder Autohändler weis, am Ende wird das Auto nur gekauft, wen der Ehefauch zustimmt.
Es mag sein, das es nach außen oft anders aussieht, aber das ist die Realität, und das seit tausenden Jahren.
Mir ist auch nicht klar, warum Frau daran was ändern will, mehr Macht bekommt sie dadurch nicht, wenn sie unbedingt die Männerdomänen mit ausfüllen will, nur mehr arbeit... aber eigendlich wollt ihr ja das gegenteil, einfluss ohne etwas tun zu müssen... :wink:


Interessant wäre jetzt, ob das in arabischen oder besser muslimischen Haushalten gänzlich anders läuft? :D


Nur in sofern, das hier das Clanoberhaupt und seine Olle das letzte Wort hat...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Fr Sep 08, 2023 12:07

Neuland79 hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:Meine Frau hat ihr ganzes Arbeitsleben ihren erlernten Beruf ausgeübt. Als die Kinder klein waren etwas weniger, aber grundsätzlich immer außerhalb der Landwirtschaft.

Und hatte noch Oma und Opa am Start, die sich um alles gekümmert haben?
Ich erinner mich noch an die Doku der erfolgreichen Vorstandstante (Schwiegermama sei Dank), die stolz war abends 20Uhr nach Hause zu kommen und ihren Kindern einen gute Nacht Kuss zu geben. Ganz selbstlos hat sie einmal in der Woche nachmittags die Tochter mit dem Auto zum Ballett gefahren, weil ihr das als Kind verwehrt wurde.
Wie tyr sagt, wenn du als Frau in die Männerdomänen einsteigst, hast du einfach nur mehr Arbeit, mehr auch nicht. Nicht umsonst sind in Frankreich als traditionelles Frauen-Arbeitsland (und ich schätze auch im Osten) die meisten Burnoutfälle bei Frauen. Rohana, lass dich nicht so verheizen, wie wir Ostfrauen das mit uns haben machen lassen.
Kümmer dich um deine Kinder. Die Männer werden es nicht tun. Arbeiten gehen kannst du später noch bis du ins Grab fällst.


Das die DDR- Frauen "verheizt" wurden, ist ein schlechter Witz. Nirgends hat ein deutscher Staat mehr versucht, die Frauen von der Arbeit zu entlasten. Sowohl Fabrikintern wie auch insgesamt. Umfangreiche staatliche Kinderbetreuung bis weit ins Jugendalter, Monatlicher "Haushaltstag", also ein freier Tag zusätzlich im Monat für Frauen, oft kürzere oder geregeltere Arbeitszeiten. Bei Schichtdiensten wurden prinzipell Frauen mit Kindern bevorzugt. Im Tagebau, in dem ich seinerzeit arbeitete, hatten Frauen, so sie sich nicht explizit anders entschieden, grundsätzlich die körperlich leichteren Aufgaben bei gleicher Qualifikation.
UND, ganz wichtig, ich kenn keinen Mann, der das ernsthaft beanstandet hätte. Die Sicht von den armen überarbeiteten Ostfrauen ist eine rein westdeutsche Sichtweise, die meisten Ostdeutschen Frauen, zumindest soweit ich das überblicken konnte, waren äußerst Selbstbewußt, was sich u.a. in der hohenm Scheidungsrate wiederspeigelte.
In der DDR war es nicht so, das der Olle ein leben lang für den Fauch fianziell zuständig war, oder umgedeht, sondern Scheidung war Teilung des vorhanden vermögens, und dann war auch gut, und jeder konnte seiner Wege gehen. Der größte Teil der Scheidungen ging von der Frau aus, nicht vom Mann...
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Neuland79 » Fr Sep 08, 2023 12:34

Schon alleine, dass du meinst, die Dreifachbelastung von Haushalt, Kindern und Arbeit wäre mit einem Tag im Monat erledigt, entlarvt dich als NICHT aktiven Vater. Und wenn du dich gekümmert hättest, wüsstest du, dass wenn du die Kinder von Krippe oder Kiga abholst, sich diese erstmal zwei Stunden auf dich stürzen und nonstop deine Aufmerksamkeit fordern, weil sie dich den ganzen Tag nicht hatten.

Und dass sich so viele Frauen getrennt haben, so wie letztendlich ich ja auch, liegt einfach darin, dass es für sie keinen Unterschied gemacht hat. Wenn du sowieso für alles verantwortlich bist und alles machst, also auch dein eigenens Geld verdienst, ist es doch egal, ob da noch einer sitzt und dir was erzählt, oder nicht. Nagut, manchmal vermisse ich jemanden, der bei mir sitzt und mir was erzählt. Aber ansonsten? Tatsächlich ist meine Arbeitsbelastung mit der Trennung gesunken, weil ich meine Abende jetzt frei für mich zur Gestaltung habe und mich nicht mit meinem Ex unterhalten oder was auch immer machen muss.

Setz dich mal in eine Straßenbahn oder in einen Supermarkt. Die Kinder hängen an der Mutter, erzählen und fordern und zeigen. Die Mutter ist permanent gefordert, während der Vater unbeteiligt daneben läuft und "frei" hat. Und wehe die Mutter hat kurz Pause, dann muss sie dem Mann Aufmerksamkeit schenken, denn der will auch was von ihr.

Ich erinnere mich noch an ein Gespräch mit meinem Gruppen- und Abteilungsleiter. Die haben beim Thema Hausarbeit aus ganzem Herzen gelacht. Es hat mich echt erschrocken, aber die wussten gar nicht, was das ist. Sie hatten (wie eben viele Männer) beide selbstverständlich eine Hausfrau=Nanny+Putzfrau+Köchin zu Hause, die die Kinder groß gezogen hat und erst später wieder arbeiten gegangen ist. Es ist wirklich schwer nachzuvollziehen, wenn man selbst nicht involviert ist und ja immer jemand (die Frau) da ist, der sich schon kümmern wird. Übrgens kenne ich kaum Frauen, die sich positiv über die Ost Zeit äußern. Auf meiner Arbeit haben die alten Frauen gesagt, dass es echt heftig war und sie sich heute noch 6Uhr morgens mit dem müden, weinenden Kind an der Kita stehen sehen. Die haben die heutigen Frauen beneidet. Und keine wäre heute noch Vollzeit arbeiten gegangen, wie es damals verlangt wurde.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DWEWT » Fr Sep 08, 2023 12:49

LUV4.0 hat geschrieben:

Wie ,,viele" sind das denn?


Ich bin mir ganz sicher, dass ich mehr fremde Betriebe intensiver kennen gelernt habe, als du es dir jetzt vielleicht vorstellst. Ja, selbst bei einer außerlandwirtschaftlichen Tätigkeit des Partners (m,w,d), ist eine Tätigkeit auf dem Betrieb/in der Familie, in der eigentlichen Freizeit, nicht selten. Die Arbeitserledigung darf schließlich nichts kosten! Das ist doch das Credo der von dir ins Feld geführten Betriebe, nicht warh?
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Fr Sep 08, 2023 12:57

Rohana hat geschrieben:das wichtigste ist das b) Bewusstsein in den Köpfen der Männer (und Frauen!), dass es kein "Geschlecht" gibt was besser kochen, waschen und putzen, oder eben melken, misten und Treckerfahren kann. Das ist alles erlernt. Und nicht immer ist der, der (oder die) xy besser kann, auch motiviert das immer, vollumfänglich und für ewig zu machen. Der andere Part kann dazulernen. Man kann sich die Arbeit teilen.

Deshalb habe ich noch nie irgendwelche Dichtungen im Haus getauscht und meine Frau noch nie 'nen Hefeteig gemacht.
Und das ist nicht erlernt, sondern "Neigung".
Dafür bin ich dem Leben sehr dankbar, dass hier bei uns Jeder das, was er besser kann, auch lieber macht.

Nennt sich wohl "Indianer-Prinzip".
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Fr Sep 08, 2023 15:09

meyenburg1975 hat geschrieben:En Drittel der Azubis hierzulande ist weiblich. Etliche sind schon in der Hofnachfolge oder auf dem Wege dorthin. Und was sagt uns das?

Ich kenne alleine schon zwei praktizierende Landwirtinnen. (Meiner Erinnerung nach auch beide Jahrgang 1975 :lol: )

meyenburg1975 hat geschrieben:Meine Frau ist bei mir angestellt (nein, kein Minijob). Was muss man da jetzt von halten?

Sowas nennt man Vernunft. Alleine schon zur Absicherung der Frau. Vom Selbstwertgefühl der Frau mal ganz abgesehen. Aber minutengenau wird vermutlich nicht abgerechnet.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Rohana » Fr Sep 08, 2023 15:48

Qtreiber hat geschrieben:Dafür bin ich dem Leben sehr dankbar, dass hier bei uns Jeder das, was er besser kann, auch lieber macht.

Siehste, du weisst schon dass es nicht selbstverständlich ist. Aber schön für euch *dass* es so ist :)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Fr Sep 08, 2023 15:58

Ich frage mich, ob ich irgendwie in einer anderen Welt lebe. Die Prokuristin bei meinem Arbeitgeber hat 2 Töchter, war damals allein erziehend und hat Karriere und Kinder unter einen Hut bekommen.
Mit um die 50 war sie mal gesundheitlich angeschlagen, ich vermute wegen massiver Überlastung, ist aber wieder in die Spur gekommen. Jetzt mit 60 hat sie endlich mal 'nen Gang zurückgeschaltet und denkt mal ein bischen an sich selber.
Eine andere Kollegin von mir teilt sich das Versorgen des Kindes mit ihrem Mann. Sie fängt um 6 uhr (?) an und ist dann zuhause, wenn das Kind aus der Schule kommt. Morgens versorgt der Mann das Kind und fährt dann zu 9:00 uhr auf Arbeit. Der ist dann allerdings oft erst um 20 oder 21 Uhr zuhause, wenn meine Kollegin schon erschöpft eingeschlafen ist.
Eine Mitschülerin von mir hat trotz Kind eine "Karriere" gemacht und sitzt in leitender Position. Gut, öffentlicher Dienst, aber es wird schon seine Gründe haben, warum sie die Position hat. Ihr Mann ist im Außendienst tätig....der ist auch von 7 uhr bis 18 uhr unterwegs oder länger. Allerdings wohnen/wohnten ihre Eltern ein paar Häuser weiter.
In meinem Bekanntenkreis arbeitet die Frau des Hauses trotz 3 Kinder halbtags als Angestellte und hat noch ein "Neben-Business". Der Gatte ist im Außendienst tätig und manchmal tagelang weg.
Am WE übernimmt ihr Gatte dann oft die Kinder, wenn es zu Sportveranstaltungen etc. geht.
Ein Kumpel von mir hatte immer Montags seinen Kindertag, bei dem er die Kinder, die er mit seiner ehemaligen Freundin hatte, versorgt hat. Der hat auch später immer mal wieder bei seiner ehemaligen Freundin eingehütet und auf die Kinder aufgepasst, wenn sie was unternehmen wollte. Beide Kinder sind jetzt groß und fast fertig mit der Ausbildung. Die ältere promoviert und die jüngere wird einen ähnlichen Weg einschlagen.

Ich habe übrigens auch noch ein Plan B in der Schublade, den ich mir sicherheitshalber die letzten Jahre erarbeitet habe....in meiner "Freizeit". Wenn ich meinen Job los werde, dann gibt's ein Jahr oder ein paar Monate mehr Arbeitslosengeld und danach ist Pustekuchen. Dann heißt es: "Südheidjer, du hast zuviel gespart, du brauchst kein Geld.". Tja, und dann?...mit Mitte 50zig.
Wäre ich verheiratet und die Gattin hätte auch ihren Job, dann würde man Arbeitslosigkeit besser wegstecken.

Das Leben ist oftmals kein Ponyhof.

Die größte Jammerei höre ich immer von Leuten, die ein easy Leben haben und dabei denken, daß sie sonstwas leisten. Denen fehlt der Blick auf die Realitäten im Land massiv.
Die haben dann auch Nanny, Haushaltshilfe und Gärtner.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Sep 08, 2023 16:10

Soll jede/r die Aufgabe machen, wo er/sie besser kann.
War schon immer so am Land. Die Landfrauen waren schon immer emanzipiert.
Schon meine Uroma hat hier (leider) alles gemanagt, die dumme Kuh.

Als mein Uropa gegen langen Protest durch ihn, Land ans Kaliwerk verkaufen musste,
wollte mein Uropa Äcker davon kaufen, meine Uroma, sagte man muss das Geld aufheben,
man habe schließlich 10 Kinder und die bräuchten Geld, also wurden Kriegsanleihen gekauft.
Die Kriegsanleihen waren dann wertlos, die Äcker(wo man hätte kaufen können) wären schönes Bauland geworden.

Mein Uropa hat beim Heumachen immer Forellen gefangen und einen Feldhasen erschlagen.
Heute ist die Brühe so verdreckt, da findest nicht mal einen Salzhering dort und Hunde eignen sich auch nicht zum braten.

Und so hat jeder Hof in Deutschland seine Oma oder Uroma.

Und Polen wäre ohne Bäuerinnen vollständig vegan, weil dort der Bauer nur soviel Kühe und Schweine hält wie die Frau und die Oma´s packen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Todde » Fr Sep 08, 2023 17:36

Nach dem Deutschland nichts mehr kann, Fußball und Leichtathletik, klappt es bei den amerikanischen Sportarten offenbar besser.
Vielleicht wurde doch nicht allen die Leistung aberzogen :mrgreen:

Die deutschen Basketballer haben bei der WM im Halbfinale die USA geschlagen und damit erstmals das Endspiel einer WM erreicht - Gegner ist Serbien.

https://www.sportschau.de/basketball/wm ... e-100.html

Vielleicht haben es auch die Facharbeiter geregelt?

Bild
https://www.rnz.de/klaro_artikel,-Vor-d ... 72891.html
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Rohana » Fr Sep 08, 2023 19:22

Südheidjer hat geschrieben:Ich frage mich, ob ich irgendwie in einer anderen Welt lebe.

Warum genau? Keins deiner Beispiele widerspricht irgendwelchen Dingen die hier gesagt wurden. Es hat ja keiner behauptet eine Frau die Kinder hat könnte nie wieder arbeiten oder in keinem Fall "Karriere" machen kann (nur wie sehr die Karriere wirklich eine ist, bleibt dahingestellt. Man hat einfach Fehlzeiten im Lebenslauf die sich in manchen Positionen kaum ausbügeln lassen). Im Gegenteil. Halbtags arbeiten ist so das typische Mütter-Ding. Such mal nen Vater der das tut :lol:
Und: Grössere Kinder sind was anderes als Minis die die Mama a) nachts nicht schlafen und b) tagsüber nicht arbeiten lassen. Dauert halt n bissl bis das besser wird wenn man alleine zuständig ist ;)

Todde hat geschrieben:Vielleicht haben es auch die Facharbeiter geregelt?

Bestimmt. Im Sport werden sie teuer eingekauft 8)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Fr Sep 08, 2023 19:28

Der Jens Spahn hat heute im Bundestag ja eine richtig "scharfe" Rede gehalten. So kennt man den ja gar nicht.

Bild: "Bundestags-Gebrüll wegen Heiz-Hammer // Bundestag beschließt umstrittenes Gesetz"

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/zoff-im-parlament-heiz-gesetz-loest-bruell-alarm-im-bundestag-aus-85341258.bild.html

Bild hat geschrieben:...
Es herrschte plötzlich Brüll-Alarm im Parlament. Politiker von Ampel und Opposition donnerten, keiften und gifteten sich eine Stunde lang gegenseitig an.

Besonders laut wurde CDU/CSU-Fraktionsvize Jens Spahn (43). Er warf der Ampel vor, das Gesetz „ohne Rücksicht auf Verluste“ durch den Bundestag zu peitschen. Das sei ein „Konjunkturprogramm für die Populisten“.

Und: „Aus allen Poren des Gesetzes quillt das Misstrauen gegen die Bürger, gegen die Handwerker, gegen alle.“

Spahn donnerte SPD, Grünen und FDP entgegen, mit dem Heiz-Gesetz „so viel CO₂ in sieben Jahren zu sparen, wie das Weiterlaufen der Kernkraftwerke in einem Jahr eingespart hätte! Es geht darum, wie wir effizient CO₂ sparen und nicht möglichst teuer!“
...


Und wer sich die Rede vom Jens Spahn heute im Bundestag mal ansehen und unhören möchte: https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7557161#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03NTU3MTYx&mod=mediathek

Am Ende kündigt die Vizepräsidentin an, nach Lesen des Vorabprotokolls der Sitzung Ordnungsstrafen gegen Zwischenrufer zu verhängen, wenn diese aus dem Rahmen gefallen sein sollten.

Die Nerven der Ampel-Regierung scheinen blank zu liegen. Aber Mitleid bekommen sie von mir nicht.

Vielleicht kommt die CDU ja langsam mal in die Puschen, mehr Druck zu machen und auch dem Bürger klar zu machen, was uns die aktuelle Regierung gerade alles einbrockt. Mich gruselt es, wenn ich mir ausmale, was wäre, wenn die FDP nicht in der aktuellen Regierung säße. Ich glaube, dann hätten wir Sondervermögen noch und nöcher und würden den nächsten Generation einen Schuldenberg hinterlassen.

Die CDU muß jetzt mal klare Konzepte auf den Tisch legen, was man alles für den Bürger besser machen könnte. Kein Blablabla, sondern Konzepte, die jeder Bürger verstehen und nachvollziehen kann.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Fr Sep 08, 2023 19:38

Rohana hat geschrieben:Man hat einfach Fehlzeiten im Lebenslauf die sich in manchen Positionen kaum ausbügeln lassen). Im Gegenteil. Halbtags arbeiten ist so das typische Mütter-Ding. Such mal nen Vater der das tut :lol:
Und: Grössere Kinder sind was anderes als Minis die die Mama a) nachts nicht schlafen und b) tagsüber nicht arbeiten lassen. Dauert halt n bissl bis das besser wird wenn man alleine zuständig ist ;)

Die brauche ich nicht suchen. Einer meiner Kollegen macht gerade 1/2 (oder sind's 2/3) Job wegen einem neuen Säugling/Kleinkind. Mindestens ein anderer Kollege hatte auch mal 'ne lange Vaterzeit genommen. Mag sein, daß mein Arbeitgeber diesbezüglich recht kooperativ ist. Da wird sich über jedes neue Kind gefreut, was in den Familien der Mitarbeiter auf die Welt kommt. Kollektive Freude ist da angesagt. (Wir haben auch immer Lehrlinge ausgebildet, was andere Betriebe sich lange Jahre gespart haben.)
Einer meiner Mitschüler macht seit der Geburt den Hausfrauen-Job zuhause....müßten jetzt so 15-18 Jahre sein. Seine Frau ist schnell wieder arbeiten gegangen und bringt seitdem das Geld nachhause.
Ein anderer Mitschüler hatte nach der Geburt des Kindes meiner Erinnerung nach die ersten 2 Jahren den Hausmann abgegeben.
Wenn ich jetzt suchen würde, dann kämen da sicher noch mehr Leute zusammen.

Vielleicht sind wir Norddeutschen da auch etwas anders....moderner. :lol:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Sep 08, 2023 19:43

Es wird ja gerade getan, dass alle Frauen nur "Super-Managerinnen" sind oder werden wollen.
Wer ordentlich sein Handwerkszeug gelernt hat, kann sich nach 5/6 Jahren wieder problemlos in seinen Job einarbeiten.
Im Gegenteil die meisten Firmen freuen sich, wenn eine gute Fachkraft wieder kommt.

Die meisten, auch die Männer, in karrieregeilen Einrichtungen (internationale Konzerne, Behörden) bekommen alle beim Einstieg erst mal vorgeheult,
wie sie sich reinzulegen haben, damit sie dann mal oberste Chefende wird, damit man sie richtig ausbeuten, bumsen und verheizen kann.

Da sollte man als Mutter, solche mütterverachtenden Firmen einfach meiden, in so einer Unternehmenskultur wird man sowieso glücklich.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Fr Sep 08, 2023 20:02

T5060 hat geschrieben:Es wird ja gerade getan, dass alle Frauen nur "Super-Managerinnen" sind oder werden wollen.

:prost:
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