Neuland79 hat geschrieben: Jaja, das harte Brot der Landmütter... wo Oma und Opa oft noch einen großen Teil der Einkäufe und des Kochens mit übernehmen. Ich habe den Haushalt gemacht, gekocht, eingekauft und hatte keine Kinderbetreuung und habe 30h/Woche im homeoffice gearbeitet. Das war Erholung für mich als Mutter! So unterscheidlich kann das sein. Das was die Landfrauen als Arbeit bezeichnen war für mich Erholung. Naja, muss ich eigentlich nichts mehr hinzufügen. Spricht für sich selbst. Ist mein Problem, dass ich den Absprung aus der Stadt nicht geschafft habe.
Du hast es immer noch nicht verstanden.
Aber um bei deinem Zynismus zu bleiben: WENN die armen Landmütter tatsächlich von Oma und Opa unterstützt werden, dann haben die armen Landmütter Oma und Opa häufig im Alter an der Backe. Kümmern sich, kaufen ein, machen die Bude und versorgen sie anders mit. Das bekommt man natürlich alles nicht mit wenn man ab und an mal für`s Wochenende ins Wendland fährt, und ein bisschen Bäuerin spielt. Bei 30 Stunden/Woche im Homeoffice kann so eine arme Landfrau natürlich auch nicht mithalten. Die Arbeiten auf einem Hof sind ja nicht annähernd so weitreichend wie in der Dreizimmer Bude in der Großstadt. Und, dass die armen Stadtkinder sich nicht selbstständig beschäftigen können, wenn Mutti mal keine Zeit hat, ist natürlich auch die Schuld der Dorfkinder.
Kann ich alles nachvollziehen. Leider hat nicht jede Frau das Privileg sich wie die Bäuerinnen auf Kosten der Schwiegermutter auf die faule Haut zu legen. Vielleicht sollte man den ausgebrannten Stadtfrauen ab und an ermöglichen sich hier bei der Arbeit auf dem Hof zu erholen?
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und hoffen, dass das ein schlechter Witz ist.
DWEWT hat geschrieben:Ich bin mir ganz sicher, dass ich mehr fremde Betriebe intensiver kennen gelernt habe, als du es dir jetzt vielleicht vorstellst. Ja, selbst bei einer außerlandwirtschaftlichen Tätigkeit des Partners (m,w,d), ist eine Tätigkeit auf dem Betrieb/in der Familie, in der eigentlichen Freizeit, nicht selten. Die Arbeitserledigung darf schließlich nichts kosten! Das ist doch das Credo der von dir ins Feld geführten Betriebe, nicht warh?
Nee, ist nicht wahr.
Aber, dass du da wieder keine präzise Antwort drauf hast war klar
LUV4.0 hat geschrieben:[
Oder ist das nur wieder eine deiner persönlichen Vorstellungen, um dein Weltbild gegenüber der ,,kleinbäuerlichen" Landwirtschaft aufrecht zu erhalten?

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet