Südheidjer hat geschrieben:
Mir geht die Autofahrerei inzwischen generell auf die Nerven.
Ich nuckel allerdings wenn dann lieber über Land mit möglichst keinem Verkehr.
Mir ist das alles zu ruppig geworden.
Ich werd' langsam alt. Das nervt auch!
1992 war ich 6 Wochen auf der Farm Freyheit bei Rudi Noelle in Südwest-Afrika.
Sein Kommentar:
Er wäre das letzte mal in den 60er Jahren in Deutschland gewesen.
Da war ihm der Verkehr schon zu dicht.
Er würde nicht nochmal nach Deutschland verreisen.
Wenn der wüsste, dass die Türkischen Hochzeitskorsos in Deutschland nur noch bewaffnet herumfahren,
und von dort aus wild in die Gegend geballert wird.
-.-.-.-.-.
Für die Sachunkundigen:
Deutsch-Südwest ist ungefähr doppelt so groß wie Deutschland.
Die Hauptstadt Windhuk hat etwa 100'000 Einwohner, etwa so viele wie Hildesheim.
Es gibt drei asphaltierte Straßen: Eine von Karrasburg m Süden bis über Tsumeb im Norden,
einmal von Windhuk nach Swakopmund, und eine in die Gegenrichtung nach Grootfontain.
Der Rest sind Schotterpisten.
Die Nord-Süd Verbindung ist ungefähr das, was die A7 in Deutschland ist.
Prima ausgebaut mit je einer Richtungsfahrbahn und einem Standstreifen (Donky-car) aus Schotter daneben.
Alle 100 km steht da ein Schild, wie weit es noch bis zur nächsten Ortschaft ist.
Wenn man da fährt, überholt man pro Stunde etwa 10 Autos, und man wird etwa von 8 Autos überholt
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Wegen der Entfernungen:
Bei Harald Payne auf der Farm hatte ich es 30 km zum nächsten Nachbarn, und 60 km zum Briefkasten.
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Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet