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Weizen 2017

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Schauerschrauber » Do Mai 18, 2017 22:48

Hallo

Das mit den Wirkstoffen ist bis jetzt noch nicht so wirklich mein Fachgebiet. Soll es aber noch werden :mrgreen:

Merkt man dann doch hin und wieder das ich noch keine fünf Jahre Sachkundig bin :oops:

Wahrscheinlich gerade weil es den Wirkstoff schon so lange gibt ist er mir unbekannt, mit den neueren komme ich ganz gut klar.

Wenn Ampera im Tobak Wirkung zeigt dann woanders erst recht würde ich meinen. Im Tobak haben wir bisher immer
nur auf Prosaro vertraut.

MfG
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Freakshow » Fr Mai 19, 2017 19:28

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:
Machte mit Ampera die Blütenbehandlung im Tobak: Bei 1,5 l/ha bist Du bei etwa 35 €. Ist auf jeden Fall günstiger als Osiris, das Mittel ist aber gegen Fusarien auch etwas schwächer. Muss halt jeder selbst entscheiden, ob er für einen etwas besseren Wirkungsgrad 30 € je ha mehr investieren will.


Wichtiger wie das Mittel selbst ist der Termin, die Konzentration des Mittels in der Brühe und die Benetzung.

Termin: Ist klar, Zeitpunkt der Infektion, 2 Tage davor/danach
Konzentration: Wenig Brühe, max. 150l, volle AWM.
Benetzung: Doppelflachstrahldüse um auch wirklich die Ähren zu treffen und hoher Druck. Habe extra 02er Düsen für die Ährenbehandlung.

Konnte so letztes Jahr mit dem billigsten Tebuconazol DON-Werte von 350 beim Elixer nach Körnermais in Mulchsaat halten.
Mit Osiris hätte ich vielleicht 250 geschafft... irrelevant. Mit Osiris, aber mit Abzügen bei den anderen Parametern wären die Werte bestimmt schlechter ausgefallen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Kalle44 » Fr Mai 19, 2017 19:48

Der Weizen wird immer wuchtiger. Die Überlegung ist nächste Woche in EC37/39 mit 0,3l Medax nachzukürzen, zumindest den Tobak. Der Reform wird schon stehen bleiben. Die WR-Behandlung Ende April habe ich wegen Trockenheit mit 0,2l Moddus+0,3l CCC nicht überzogen. Mit der Wirkung war ich zufrieden. Bei den angesagten Niederschlägen kann die Situation kritisch werden. Lager möchte ich unbedingt verhindern.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 19, 2017 20:37

in meinem weizen steht einiges an gerste,obwohl ich 250 g ATLANTIS WG + 250g CALIBAN TOP eingesetzt hatte.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Schauerschrauber » Sa Mai 20, 2017 7:04

Kalle44 hat geschrieben:Der Weizen wird immer wuchtiger. Die Überlegung ist nächste Woche in EC37/39 mit 0,3l Medax nachzukürzen, zumindest den Tobak. Der Reform wird schon stehen bleiben. Die WR-Behandlung Ende April habe ich wegen Trockenheit mit 0,2l Moddus+0,3l CCC nicht überzogen. Mit der Wirkung war ich zufrieden. Bei den angesagten Niederschlägen kann die Situation kritisch werden. Lager möchte ich unbedingt verhindern.



Hallo

Tobak ist mir noch nie umgegangen , selbst mit minimalstem einmaligem WR-Aufwand.

Vom Reform dagegen habe ich schon anderes gehört .

MfG
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Re: Weizen 2017

Beitragvon valtran121 » Sa Mai 20, 2017 8:02

IMG_0575.jpg
Braunrost ? Ist Blatt F3 , F4 noch sauber . Erste Behandlung erfolgte Ende April . Jetz 16 Liter Regen in kniehohen Bestand , müsste doch Mikroklima schaffen das Krankheitsdruck erhöht . ? Danke für Bestimmung der Krankheit . MfG
Sorry Bild wurde nicht hochgeladen .Man kann die braune Pustel nicht so gut erkennen
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Sa Mai 20, 2017 12:04

Kalle44 hat geschrieben:Der Weizen wird immer wuchtiger. Die Überlegung ist nächste Woche in EC37/39 mit 0,3l Medax nachzukürzen, zumindest den Tobak. Der Reform wird schon stehen bleiben. Die WR-Behandlung Ende April habe ich wegen Trockenheit mit 0,2l Moddus+0,3l CCC nicht überzogen. Mit der Wirkung war ich zufrieden. Bei den angesagten Niederschlägen kann die Situation kritisch werden. Lager möchte ich unbedingt verhindern.


Beim Reform sehe ich auch kein Problem mit Lager, vorausgesetzt zu Übertreibst es nicht mit der N-Düngung. Bei mir hat er jedenfalls noch keinen WR gesehen. Den Tobak hatte ich letztes Jahr bei ungefähr gleichen Bedingungen wie jetzt in 2017 auch nur einmal behandelt, es gab kein Lager. Wenn du genügend Wasser zur Verfügung hast, gib ihn ruhig die 0,3 l Medax Top, bin mir da selbst noch etwas unschlüssig. Und lass unbedingt eine Nullparzelle, damit Du Rückschlüsse für nächtes Jahr hast.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » Sa Mai 20, 2017 15:20

valtran121 hat geschrieben:
IMG_0575.jpg
Braunrost ? Ist Blatt F3 , F4 noch sauber . Erste Behandlung erfolgte Ende April . Jetz 16 Liter Regen in kniehohen Bestand , müsste doch Mikroklima schaffen das Krankheitsdruck erhöht . ? Danke für Bestimmung der Krankheit . MfG
Sorry Bild wurde nicht hochgeladen .Man kann die braune Pustel nicht so gut erkennen



Wie kommst Du denn auf Braunrost?
Das ist doch ganz klar die DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis)


https://www.dsv-saaten.de/getreide/kran ... orium.html
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » Sa Mai 20, 2017 15:43

bauer hans hat geschrieben:in meinem weizen steht einiges an gerste,obwohl ich 250 g ATLANTIS WG + 250g CALIBAN TOP eingesetzt hatte.



Das hab ich dieses Jahr auch geschafft. Dabei stand auf dem Acker mit dem Gerstendurchwuchs schon 15 Jahre keine Wintergerste mehr. Die letzte Wintergerste, die ich dort gedroschen hab, war die Mehrzeilersorte Candesse. Und ich kann mir nicht erklären, wie das Ausfallgetreide all die Jahre überlebt haben soll, zumal ich auch schon ewig nicht mehr gepflügt hab.

Das Nachbausaatgut (Sorte Rebell) war eigentlich sauber, als ich es zur Aufbereitung zur Genossenschaft gefahren hab. Und ich war sicher nicht der erste, der seinen Weizen dort reinigen und beizen ließ. Insofern glaub ich nicht, dass es am Saatgut lag, zumal ich auf anderen Feldern diesen Durchwuchs nicht hab.

Die Natur überrascht mich immer wieder! Vielleicht sind durch die 300g Atlantis, die ich Ende März gespritzt hab, einige Weizenpflanze zu einer Gerste mutiert :mrgreen:
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Re: Weizen 2017

Beitragvon JonnyD2250 » Sa Mai 20, 2017 16:12

Hat eventuell der Lohndrescher die Gerste mitgebracht?

Seh ich bei mir. Da kann ich komplett ausschließen, dass die Gerste im Weizen "aus eigenem Anbau" und evtl. fehlerhafter Bodenbearbeitung kommt. Hab immer wieder mehrzeilige Gerste im Weizen (der nach Raps steht und wegen fehlender Technik vom Lohner wird), obwohl ich seit je her wie auch mein Vater nur zweizeilige Gerste anbaue.

Diese Lohndrescher sind die reinsten Dreckschleudern. Am liebsten würde ich einen eigenen Rapstisch kaufen aber für 5-6 ha Raps lohnt das nicht. Hatte auch schon vereinzelt AFU im Weizen obwohl der hier normalerweise gar nicht vorkommt. Reiner Windhalmstandort. Zum Glück steht das mitgebrachte Zeug nur auf dem Schlag außenrum wo der Drescher anfängt. Da kann man die paar Pflanzen noch per Hand Ende Mai beseitigen. Es ist trotzdem ärgerlich und wenn sich sowas wie AFU dann erstmal etabliert, wars das mit der günstigen Herbizidbehandlung hier am Standort.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » So Mai 21, 2017 9:50

JonnyD2250 hat geschrieben:Hat eventuell der Lohndrescher die Gerste mitgebracht?

Seh ich bei mir. Da kann ich komplett ausschließen, dass die Gerste im Weizen "aus eigenem Anbau" und evtl. fehlerhafter Bodenbearbeitung kommt. Hab immer wieder mehrzeilige Gerste im Weizen (der nach Raps steht und wegen fehlender Technik vom Lohner wird), obwohl ich seit je her wie auch mein Vater nur zweizeilige Gerste anbaue.

Diese Lohndrescher sind die reinsten Dreckschleudern. Am liebsten würde ich einen eigenen Rapstisch kaufen aber für 5-6 ha Raps lohnt das nicht. Hatte auch schon vereinzelt AFU im Weizen obwohl der hier normalerweise gar nicht vorkommt. Reiner Windhalmstandort. Zum Glück steht das mitgebrachte Zeug nur auf dem Schlag außenrum wo der Drescher anfängt. Da kann man die paar Pflanzen noch per Hand Ende Mai beseitigen. Es ist trotzdem ärgerlich und wenn sich sowas wie AFU dann erstmal etabliert, wars das mit der günstigen Herbizidbehandlung hier am Standort.



Nach reiflicher Überlegung bin ich jetzt doch auf den Trichter gekommen. Wir haben auf diesem Acker mit der Rapsernte begonnen, und zuvor wurde Wintergerste gedroschen. Da waren sicher noch ein paar Körner im Mähdrescher drin.

Und nach der Rapsernte hab ich auch keine Bodenbearbeitung durchgeführt. Ich hab erst unmittelbar vor der Aussaat einmal flach gegrubbert. Bis auf den Ausfallraps ist bei der Trockenheit im August und September auch nichts aufgegangen. Da sind die Gerstensamen in eine Keimruhe gefallen und erst mit dem Weizen aufgelaufen.

Mich stört's insofern nicht groß, weil ich kein Vermehrer bin.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon bauer hans » Mo Mai 22, 2017 13:29

bauer hans hat geschrieben:in meinem weizen steht einiges an gerste,obwohl ich 250 g ATLANTIS WG + 250g CALIBAN TOP eingesetzt hatte.


die BAYER-hotline sagt,dass gerste erst ab ca.350 g ATLANTIS WG ernsthaft geschädigt wird.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Weizen 2017

Beitragvon MF 5465 » Mo Mai 22, 2017 21:36

Meine Erfahrung aus diesem Jahr sagt, dass Gerste von 220g Broadway komplett über den JORDAN geht.
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Schauerschrauber » Di Mai 23, 2017 9:17

Hallo

Hat jemand Erfahrung damit die Qualitätsdüngung zu Spritzen ?

YaraVita Thiotrac wird empfohlen als Zugabe zur Abschluss Fungizid Maßnahme .

Vorteile wären garantierte Wirksamkeit auch bei ausbleibenden Niederschlägen und die Ersparnis einer Überfahrt .

Weiß jemand was der Spaß kostet bei 4 Liter / ha

MfG
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Mineralwasser » Di Mai 23, 2017 9:19

der liter kostet ca. 5,60 € .
INhaltsstoffe:
Wirkstoff: Zn ( 80g/Ltr. ) Wirkstoff: N ( 64g/Ltr. ) Wirkstoff: Mn ( 150g/Ltr. ) Wirkstoff: MgO ( 250g/Ltr. ) Wirkstoff: Cu ( 50g/Ltr. )

ob das was bringt? ^^

Das Thriotrac kostet ca. 40 €/10l .
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