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Weizen 2017

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizen 2017

Beitragvon MF 5465 » So Nov 06, 2016 19:52

photo1261013582656677910.jpg
Linker Hand Rebell nach Raps, Rechter Hand nach Weizen

photo1261013582656677913.jpg
Hier sind 400 Körner Boregar nach Körnermais versteckt


:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon 7896321 » Fr Nov 11, 2016 16:34

Hallo,
ich hätte mal eine Frage:
Mein Weizen wurde Mitte Oktober gesät, geplant war eine Herbizidbehandlung mit Herold. Der Weizen ist jetzt in 11-12, macht eine Behandlung jetzt noch Sinn oder ist es schon zu spät im Jahr?
Schonmal Danke im vorraus
Zuletzt geändert von 7896321 am Fr Nov 11, 2016 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon adefrankl » Fr Nov 11, 2016 17:26

7896321 hat geschrieben:Hallio,
ich hätte mal eine Frage:
Mein Weizen wurde Mitte Oktober gesät, geplant war eine Herbizidbehandlung mit Herold. Der Weizen ist jetzt in 11-12, macht eine Behandlung jetzt noch Sinn oder ist es schon zu spät im Jahr?
Schonmal Danke im vorraus

Nun setzt schon Flufenactetat und noch mehr Diflucenican (DFF) eine zumindest eine Zeitlang (mindestens 2- 3 Wochen?) die Winterfestigkeit herab. Da es bisher doch nicht nach einen warmen Winter aussieht wäre mir Herold (oder Bacara) um diese Zeit schon zu riskant. (Cardou SC würde ich noch mal grenzwertig betrachten (ohne DFF)).
Aber das hängt natürlich von der lokalen Lage, der Sorte und der eigenen Risikobereitschaft ab.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon 7896321 » Fr Nov 11, 2016 18:02

Sorten sind Rebell und Pamier
Kalte Winter haben wir eigentlich nicht -> Weinbauklima
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Re: Weizen 2017

Beitragvon adefrankl » Fr Nov 11, 2016 21:57

7896321 hat geschrieben:Sorten sind Rebell und Pamier
Kalte Winter haben wir eigentlich nicht -> Weinbauklima


Also bei Weinbauklima kann man es vielleicht riskieren. Würde wegen des DFF bei Herold aber dann nicht über 0,4 l/ha gehen. Falls wegen AFU das nicht genügt gegebenenfalls mit Cadou SC oder Malibu auf 240 g/ha Flufenacetat ergänzen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon timberjack1 » Mi Feb 01, 2017 9:59

Hallo,

mich würde interessieren was ihr für eine Düngestrategie plant.
Bei uns ist durch die Kälte mittlerweile fast 2 Monate wirkliche Vegetationsruhe und es sieht nicht danach aus als ob sich das bald ändern würde.
Das war bei uns in den letzten Wintern nie der Fall, max. 2 Wochen war es da durchgehend kalt.
Nun müsste doch einerseits weniger Stickstoff aufgenommen worden sein, andererseits braucht der Weizen ja auch etwas mehr N um nach diesen Temperaturen richtig durchzustarten oder?

mfg
timber
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Re: Weizen 2017

Beitragvon glaaheidnbaua » Mi Feb 01, 2017 10:27

Ich gehe derzeit mal von etwa 80kg /N über Innofert aus. Den hab ich recht günstig bekommen und hab gleich noch nen Schwefel dabei. Meine Bestände sollten allerdings recht gut durchn Winter gekommen sein, da 90% zwischen 5. und 20. September gedrillt. Bisschen was noch mitte Oktober und 4ha (Grünlandumbruch) noch am 22.12. hier sollte allerdings einiges an N vom Umbruch nachgeliefert werden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » Mi Feb 01, 2017 11:27

adefrankl hat geschrieben:
7896321 hat geschrieben:Sorten sind Rebell und Pamier
Kalte Winter haben wir eigentlich nicht -> Weinbauklima


Also bei Weinbauklima kann man es vielleicht riskieren. Würde wegen des DFF bei Herold aber dann nicht über 0,4 l/ha gehen. Falls wegen AFU das nicht genügt gegebenenfalls mit Cadou SC oder Malibu auf 240 g/ha Flufenacetat ergänzen.



Mitte November reichen die 0,4l Herold aber auch aus. Da geht Verträglichkeit über Wirkungssicherheit, zumal bei einer Saat ab Mitte Oktober auch der Ungrasdruck nicht mehr so hoch ist. Bei Temperaturen im einstelligen Bereich und langen Einwirkzeiten wirst Du auch mit 160g Flufenacet und 80g Diflufenican (+ 500g Pendimethalin) sehr gute Ergebnisse gegen keimende bzw. sich im Auflauf befindende Ungräser/Unkräuter erzielen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon 7896321 » Do Feb 02, 2017 17:53

Ich geb auch mal Rückmeldung. Die Flächen, die ich behandeln konnte sind augenscheinlich sauber und am Weizen sieht man keine Beeinträchtigung. Auf einem Acker konnte ich nässebedingt nur einen Teil fahren, da sieht man schön den Unterschied.
Mal abwarten wie sich das ganze noch entwickelt.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Roman1984 » Do Feb 02, 2017 23:15

Hallo zusammen,

ich möchte auch schön langsam den Pflanzenschutz für den Weizen planen, weiß aber noch nicht welche Mittel ich einsetzen soll.

Die Jahre zuvor wurde immer 130 g/ha Broadway + 30 g/ha Concert eingesetzt.

Broadway für Klette, Ehrenpreis und Windhalm + Concert für den Ampfer. Der Ackerfuchsschwanz ist noch kein Problem.

Das Broadway wurde jetzt schon einige Jahre eingesetzt, in Hinsicht Wirkstoffwechsel und Resistenzbildung sollte der Wirkstoff gewechselt werden.

Welche Mittel könnten alternativ eingesetzt werden wo auch das Spektrum erfassen und auch die Hangauflage bei allen Flächen einhalten?

Mfg
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Re: Weizen 2017

Beitragvon PhantomLord » Sa Feb 04, 2017 8:20

Als wirklichen Wirkstoffwechsel für die Gräser bleiben dir da jetzt nur Axial, Traxos, Sword oder Ralon Super. (HRAC A)

Für die Unkräuter brauchst du dann wahrscheinlich noch was mit Klettenwirkung, anstelle des Concert. Aber da musst du schon mehr Infos geben oder einfach selber schauen was dir passt. (http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/ ... ung_14.pdf)
Eine typische Mischung wäre da Artus + Saracen/Troller. Artus aber nicht in Mischung mit den oben genannten Gräsermitteln. Das ist ein Brenner und der verhindert die Wirkstoffaufnahme der oben genannten Mittel.

Gib auch mal ein paar Informationen zu Fruchtfolge und sonstigen eingesetzten Gräserwirkstoffen.
In getreidelastigen Fruchtfolgen nur im Frühjahr zu behandeln wäre nämlich aus resistenzvorbeugender Sicht nicht so optimal.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » Sa Feb 04, 2017 11:02

PhantomLord hat geschrieben:Als wirklichen Wirkstoffwechsel für die Gräser bleiben dir da jetzt nur Axial, Traxos, Sword oder Ralon Super. (HRAC A)

Für die Unkräuter brauchst du dann wahrscheinlich noch was mit Klettenwirkung, anstelle des Concert. Aber da musst du schon mehr Infos geben oder einfach selber schauen was dir passt. (http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/ ... ung_14.pdf)
Eine typische Mischung wäre da Artus + Saracen/Troller. Artus aber nicht in Mischung mit den oben genannten Gräsermitteln. Das ist ein Brenner und der verhindert die Wirkstoffaufnahme der oben genannten Mittel.

Gib auch mal ein paar Informationen zu Fruchtfolge und sonstigen eingesetzten Gräserwirkstoffen.
In getreidelastigen Fruchtfolgen nur im Frühjahr zu behandeln wäre nämlich aus resistenzvorbeugender Sicht nicht so optimal.


Als Breitbandherbizide für die Unkrautbekämpfung bieten sich Pointer Plus (= Dirigent SX + Saracen/Troller) oder Biathlon 4D (Biathlon + Saracen/Troller) an, wobei sich Axial jetzt nicht so gut mit Pointer oder Concert kombinieren lassen soll (Wirkungsminderungen). Bei Biathlon soll dieser Antagonismus längst nicht so stark ausgeprägt sein, weshalb Biathlon der bessere Mischpartner für Axial ist.

Bei einer Herbstbehandlung bietet sich als Alternative zu Broadway und Husar das Bodenherbizid Trinity an. Natürlich kann man Windhalm und Unkräuter auch mit Falkon oder Viper Compact bekämpfen. Allerdings stammt der gräseraktive Wirkstoff dieser Mittel aus derselben Gruppe HRAC B (ALS-Hemmer).
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Chris512 » Sa Feb 04, 2017 16:54

Hallo was würdet ihr mir für meinen Winterweizen zur Frühjahrsbehandlung 2017 empfehlen?

folgende Daten gebe ich euch:

Fruchtfolge lautet: ZR-WW-WG oder ZR-WW-WW
In der Gerste wird immer im Herbst behandelt mit Bacara forte oder Trinity ggf. im Frühjahr noch Kette nachbehandelt(Tomigan, Starane) da immer wieder Klette durchkommt nach dem Winter.
Der Weizen nach Rüben wurde bis jetzt immer mit 130g Broadway +FHS behandelt.
Mir geht es um einen Wirkstoffwechsel vor allem im Stoppelweizen.
Ackerfuchsschwanz ist bei uns kein Thema, die Leitungräser und Unkräuter sind: Windhalm und Klette.
Ich möchte gern eine Breitbandlösung zu 1x Behandlung kombiniert mit CCC.
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Kaum Alternativen

Beitragvon adefrankl » Sa Feb 04, 2017 22:54

Chris512 hat geschrieben:Hallo was würdet ihr mir für meinen Winterweizen zur Frühjahrsbehandlung 2017 empfehlen?

folgende Daten gebe ich euch:

Fruchtfolge lautet: ZR-WW-WG oder ZR-WW-WW
In der Gerste wird immer im Herbst behandelt mit Bacara forte oder Trinity ggf. im Frühjahr noch Kette nachbehandelt(Tomigan, Starane) da immer wieder Klette durchkommt nach dem Winter.
Der Weizen nach Rüben wurde bis jetzt immer mit 130g Broadway +FHS behandelt.
Mir geht es um einen Wirkstoffwechsel vor allem im Stoppelweizen.
Ackerfuchsschwanz ist bei uns kein Thema, die Leitungräser und Unkräuter sind: Windhalm und Klette.
Ich möchte gern eine Breitbandlösung zu 1x Behandlung kombiniert mit CCC.


Nun mit den Alternativen gegen Gräser (Windhalm) ist es im Frühjahr nicht so weit her. Natürlich gibt es noch Axial (oder andere Wirkstoffe der Gruppe A). Aber auch das ist resistenzgefährtet und die einzige Lösung in WG die noch im Frühjahr geht. Insofern würde ich die auch ehr schonen. Außerhalb der Wirkstoffgruppe von Broadway (B) gäbe es im Frühjahr eigentlich nur noch CTU (sofern überhaupt zulässig (Auflagen)). Aber das wäre für mich auch im Frühjahr nicht erste Wahl (Verträglichkeit ....).
Im Herbst gäbe es gegen noch neben den Flufenacetatpräperaten (Cadou, Herold, Malibu, Bacara) ja auch noch Stomp, Boxer oder Sumimax die jeweils aus anderen Wirkstoffgruppen kommen. Akut sehe ich daher im Frühjahr keine bessere Lösung (man kann natürlich mal Atlantis-Kombinationen nehmen). Und in der Zukunft dann eine Herbstbehandlung. Natürlich hat man da eine zusätzliche Überfahrt. Aber wenn es schief geht kann man im Frühjahr noch korrigieren. Sind dagegen erst mal die Resisitenzen da, dann ist guter Rat sehr teuer.
Bei den Wirkstoffen gegen zweikeimblättrige Unkräuter gibt es dagegen im Frühjahr mehr Alternativen. Da würde ich mir weniger Sorgen machen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Chris512 » Sa Feb 04, 2017 23:08

Ja normalerweise behandle ich den Stoppelweizen im Herbst nur letztes Jahr war das Zeitfenster zu knapp. Rübenweizen jedoch muss ich grundsätzlich im Frühjahr behandeln.
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