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Weizen 2017

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Mär 29, 2017 22:41

Hallo

Die Frage stellt sich mir auch, bei meinem Weizen denke ich derzeit an vieles aber bestimmt noch nicht an ccc.

Die Gerste wird ihre Portion Moddus erhalten, wahrscheinlich nächste Woche.

MfG
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Kreuzschiene » Do Mär 30, 2017 4:53

Elixer Ende Bestockung.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Schauerschrauber » Mo Mai 15, 2017 0:26

Hallo

Mein bisher durch die Reihe sehr gesunder Weizen soll nach den nun eingetretenen idealen Bedingungen
für Pilzinfektionen einen Preiswerten Fungizidschutz erhalten.

Lanhändler vor Ort hat die Cheminova Produkte Matador und Rubric im Angebot.

Was haltet ihr von der Kombi - mich stört im Matador die relativ hohe Menge Tebuconazol etwas, in der Hinsicht das in der Abschlussbehandlung mit Prosaro oder Skyway wieder einiges am genannten Wirkstoff kommt.

MfG
Zuletzt geändert von Schauerschrauber am Mo Mai 15, 2017 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon adefrankl » Mo Mai 15, 2017 6:57

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

Mei bisher durch die Reihe sehr gesunder Weizen soll nach den nun eingetrtenen idealen Bedingungen
für Pilzinfektionen einen Preiswerten Fungizidschutz erhalten.

Lanhändler vor Ort hat die Cheminova Produkte Matador und Rubric im Angebot.

Was haltet ihr von der Kombi - mich stört im Matador die relativ hohe Menge Tebuconazol etwas, in der Hinsicht das in der Abschlussbehandlung mit Prosaro oder Skyway wieder einiges am genannten Wirkstoff kommt.

MfG

Also ich würde einen Wirkstoffwechsel bevorzugehen. D.H. Wenn Terbuconanzol später zum Einsatz kommt würde ich es vorher ehr meiden (Resistenzen). Die Frage ist um welche Krankheiten es primär geht. Gegen Septoria Tritici wäre sicherlich Mirage 45 EC ein möglicher Mischpartner zu Rubic. Vorbeugend auch Diathane Neo Tec als Kontaktmittel. Ansonsten were Alto noch recht preiswert.Aber primär ist zunächst die Frage nach den zu bekämpfenden Krankheiten.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon MF4355 » Mo Mai 15, 2017 9:07

Tebuconazol hat so gut wie keine Wirkung gegen Septoria und sollte deshalb gezielt nur gegen Roste eingesetzt werden, da hilft es sehr gut. Als Azol wirkt eigentlich nur Prothioconazol ausreichend. Aus Resistenzgründen würde ich das Carboxamid für die Abschlussbehandlung aufsparen.
Als Carboxamid hat mir Adexar am besten gefallen, es ist nur bescheiden Mischbar... Auf keinen Fall mit Medax mischen!
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Mo Mai 15, 2017 11:30

Fahre schon jahrelang Medax Top mit Adexar, ohne Probleme. Schlechte Erfahrungen gemacht?
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Preiswert?

Beitragvon adefrankl » Mo Mai 15, 2017 13:18

MF4355 hat geschrieben:Tebuconazol hat so gut wie keine Wirkung gegen Septoria und sollte deshalb gezielt nur gegen Roste eingesetzt werden, da hilft es sehr gut. Als Azol wirkt eigentlich nur Prothioconazol ausreichend. Aus Resistenzgründen würde ich das Carboxamid für die Abschlussbehandlung aufsparen.
Als Carboxamid hat mir Adexar am besten gefallen, es ist nur bescheiden Mischbar... Auf keinen Fall mit Medax mischen!

Nun vorher war nach einem preiswerten Fungizidschutz für bisher gesunden Weizen gefragt.
Carboxamide sind auf jeden Fall nicht billig. Bei entsprechenden Befallsdruck und Ausnutzung der langen Wirkungsdauer (Neuzuwachs!) können diese sicher auch preiswert sein. Aber zunächst würde ich bei der Frage nach preiswerten Fungiziden nicht daran denken. Aber ohne weitere Angaben zum Befallsdruck, Sorte, ....ist sowieso jede Aussage schwierig.
Was Septoria betrifft ist sicher Prothioconazol das leistungsfähigste Azol. Bzgl. der Resistenzwirkung ist aber auch Proloraz interessant, weil es gerade die Stämme gut bekämpft die gegenüber den anderen Azolen schon deutlich unempfindlicher sind.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon MF4355 » Mo Mai 15, 2017 13:29

Ja, schlechte Erfahrungen gemacht, Nicht nur ich, eigentlich jeder im Bekanntenkreis. Hängt vielleicht bei uns an der Wasserhärte.
Hier im Norden ist Septoria einfach die mit Abstand wichtigste Krankheit, 3 Behandlungen sind eher die Regel und in manchen Jahren auch 4 (wirtschaftlich), da werden die meisten anderen Krankheiten sowieso ausgeschaltet.
Mit Prochloraz gebe ich dir absolut recht, gehört ins Resistenzmanagement dazu! Bei dem Wechselhaften Wetter nd fast täglichem Regen macht es eben (hier) schon Sinn, den Hammer schon etwas früher auszupacken und der Infektion nicht hinterherzulaufen. F-1 ist raus.
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Unterschiedliche Umwelt

Beitragvon adefrankl » Mo Mai 15, 2017 14:46

MF4355 hat geschrieben:Ja, schlechte Erfahrungen gemacht, Nicht nur ich, eigentlich jeder im Bekanntenkreis. Hängt vielleicht bei uns an der Wasserhärte.
Hier im Norden ist Septoria einfach die mit Abstand wichtigste Krankheit, 3 Behandlungen sind eher die Regel und in manchen Jahren auch 4 (wirtschaftlich), da werden die meisten anderen Krankheiten sowieso ausgeschaltet.
Mit Prochloraz gebe ich dir absolut recht, gehört ins Resistenzmanagement dazu! Bei dem Wechselhaften Wetter nd fast täglichem Regen macht es eben (hier) schon Sinn, den Hammer schon etwas früher auszupacken und der Infektion nicht hinterherzulaufen. F-1 ist raus.

Da ist offensichtlich, dass wir beide einen deutlich anderen Hintergrund haben. Ich kann nachvollziehen, dass da in Norden Spetoria ein echtes Problem darstellt. Hier in Mittelfranken ist es zwar euch eine wichtige Krankheit, aber die Bedeutung ist doch weit geringer. In den Versuchen war, ohne Gelbrost, die Wirtschaftlichkeit einer zweiten (genauer frühen) Behandlung oft schon fraglich, insbesondere wenn man noch eine einigermaßen resistente Sorte hat. Da betrachtet man die Kosten der Fungizide natürlich ganz anders, als wenn man maximale Wirksamkeit braucht.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Freakshow » Mo Mai 15, 2017 17:34

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

Mei bisher durch die Reihe sehr gesunder Weizen soll nach den nun eingetrtenen idealen Bedingungen
für Pilzinfektionen einen Preiswerten Fungizidschutz erhalten.

Lanhändler vor Ort hat die Cheminova Produkte Matador und Rubric im Angebot.

Was haltet ihr von der Kombi - mich stört im Matador die relativ hohe Menge Tebuconazol etwas, in der Hinsicht das in der Abschlussbehandlung mit Prosaro oder Skyway wieder einiges am genannten Wirkstoff kommt.

MfG


Alto 240 EC -Cyproconazol- dürfte unter den meisten Bedingungen/bei den meisten Sorten ausreichen. Gib das seit Jahren zum WR dazu und warte dann bis zur Blüte. Meistens Elixer nach Körnermais.

http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/dateien/ips_3a_bewertung_getreidefungizide_03_2017.pdf
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Resistenzmanagement

Beitragvon adefrankl » Mo Mai 15, 2017 20:12

MF4355 hat geschrieben:Ja, schlechte Erfahrungen gemacht, Nicht nur ich, eigentlich jeder im Bekanntenkreis. Hängt vielleicht bei uns an der Wasserhärte.
Hier im Norden ist Septoria einfach die mit Abstand wichtigste Krankheit, 3 Behandlungen sind eher die Regel und in manchen Jahren auch 4 (wirtschaftlich), da werden die meisten anderen Krankheiten sowieso ausgeschaltet.
Mit Prochloraz gebe ich dir absolut recht, gehört ins Resistenzmanagement dazu! Bei dem Wechselhaften Wetter nd fast täglichem Regen macht es eben (hier) schon Sinn, den Hammer schon etwas früher auszupacken und der Infektion nicht hinterherzulaufen. F-1 ist raus.


Unter https://ooe.lko.at/media.php?filename=d ... eigand.pdf
finden sich auf Seite 11 und 12 einige Infos zur Resistenzsituation bei Azolen und Septoria Tritici.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Schauerschrauber » Do Mai 18, 2017 13:13

Hallo

Der Pflanzenschutzdienst hat in die Fungizidempfehlungen Ampera für die Abschlussbehandlung aufgeführt.

Dachte immer es sei lediglich im Raps zugelassen.

Tebuconazol ist klar, was ist mit dem anderen Wirkstoff Prochloraz? Den kenne ich gar nicht.

Hat jemand Erfahrung damit? Welche ha. Kosten hat man ca. ?

MfG
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Nordlicht73 » Do Mai 18, 2017 17:13

Ich hab mal eine Frage zum Grannenweizen: Wann fahrt ihr (also diejenigen die Erfahrungen damit haben) da die Abschlußbehandlung? Wenn die Ähren spitzen (wie ich es immer in der Gerste mache), oder normal wie bei "normalen" Weizen mitte/Ende Ährenschieben? Hab dieses Jahr mit Boregar erstmals eine Grannenweizensorte im Anbau und bin mir unschlüssig.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » Do Mai 18, 2017 17:58

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

Der Pflanzenschutzdienst hat in die Fungizidempfehlungen Ampera für die Abschlussbehandlung aufgeführt.
Dachte immer es sei lediglich im Raps zugelassen.
Tebuconazol ist klar, was ist mit dem anderen Wirkstoff Prochloraz? Den kenne ich gar nicht.
Hat jemand Erfahrung damit? Welche ha. Kosten hat man ca. ?

MfG


Du kennst den Wirkstoff Prochloraz nicht ???
Der ist doch seit fast 40 Jahren schon auf dem Markt (damals noch als Sportak bzw. Sportak alpha) und in nahezu jeder Beize enthalten (hat ne gute Wirkung gegen Schneeschimmel). Er wird auch gern genommen für die T1-Behandlung in EC31/32, weil er eine recht gut Nebenwirkung auf Halmbruch hat und als Imidazol auch solche Septoriastämme bekämpft, die von den gängigen Triazolen nicht erfasst werden.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Do Mai 18, 2017 18:47

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

Der Pflanzenschutzdienst hat in die Fungizidempfehlungen Ampera für die Abschlussbehandlung aufgeführt.

Dachte immer es sei lediglich im Raps zugelassen.

Tebuconazol ist klar, was ist mit dem anderen Wirkstoff Prochloraz? Den kenne ich gar nicht.

Hat jemand Erfahrung damit? Welche ha. Kosten hat man ca. ?

MfG


Machte mit Ampera die Blütenbehandlung im Tobak: Bei 1,5 l/ha bist Du bei etwa 35 €. Ist auf jeden Fall günstiger als Osiris, das Mittel ist aber gegen Fusarien auch etwas schwächer. Muss halt jeder selbst entscheiden, ob er für einen etwas besseren Wirkungsgrad 30 € je ha mehr investieren will.
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