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Weizenaussaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Okt 23, 2013 11:36

Also ich will ja nicht bezweifeln, dass Regenwürmer wegen des orgamaterials nach oben wandern, aber als Hauptgrund hab ich mal gelernt , ist da die Bodenfeuchte anzusehen. Je trockener desto nach unten wech.

Von daher ist ulis stoppelweizen etwas, an das ich mich im moment ohne überzeugt zu werden nicht heranwagen würde. Keine stoppelbearbeitung heisst das Land trocknet von der Getreideernte bis zur Weizenaussaat fast zwei Monate lang aus. Oder soll die Strohmulchschicht für Beschattung sorgen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Mi Okt 23, 2013 11:37

Ulikum hat geschrieben: Wie kommst du darauf das ich dich nicht leiden kann ?


Ich hab nur geschrieben, dass es mir egal ist, wenn du mich nicht leiden kannst (könntest)
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Mi Okt 23, 2013 13:54

Welfenprinz hat geschrieben:Also ich will ja nicht bezweifeln, dass Regenwürmer wegen des orgamaterials nach oben wandern, aber als Hauptgrund hab ich mal gelernt , ist da die Bodenfeuchte anzusehen. Je trockener desto nach unten wech.

Von daher ist ulis stoppelweizen etwas, an das ich mich im moment ohne überzeugt zu werden nicht heranwagen würde. Keine stoppelbearbeitung heisst das Land trocknet von der Getreideernte bis zur Weizenaussaat fast zwei Monate lang aus. Oder soll die Strohmulchschicht für Beschattung sorgen.



Strohmulch wirkt wie ein Puffer. Auf der einen Seite saugt er zwar erstmal Wasser auf, bevor es auf und in den Boden gelangen kann und auf der anderen Seite verhindert er die Austrocknung, weil keine direkte Sonenneinstrahlung auf den Boden trifft. Habe heute morgen zuletzt meinen Rapsweizen gedrillt, bevor ich Feierabend gemacht habe. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass es immer noch zu nass dafür ist, weil neulich noch viel Wasser unter dem Stroh war, wohingegen die blanke Erde, die zwischen den Regenwurmstrohhaufen war, recht gut bearbeitbar erschien. Aber am Ende hat die Vermischung der ungleichen Bodenzustände ein akzeptables Ergebnis geliefert. Desweiteren haben wir aktuell Regenwurmwetter. Ich wage mal zu behaupten, dass seit der Rapsernte um die 60% des Strohs ins Erdreich gezogen wurden. Wenn nicht, sogar mehr.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Nordhesse » Mi Okt 23, 2013 17:49

Morgen sollte noch mal was gehen. schau mer mal. ich schwanke im Moment, was wichtiger ist- Weizen drillen oder Substrat fahren ???
Da hätte ich auch noch mal 1-2 Tage zu tun
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Müllerchen » Mi Okt 23, 2013 18:31

Ganz klar Weizen säen...Habe vor 14tagen auch Champost auf die Maisstoppeln gefahren,weil Müllerchen den neuen Miststreuer ausprobieren musste..Glück gehabt das letztes Wochenende mit zwei Maschinen alles gesät wurde.....,wer weiß wie das Wetter in 10 Tagen ist,Substrat kannst du eher ausbringen als Weizen säen....
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon County654 » Mi Okt 23, 2013 18:53

Also hier geht derzeit " weder noch" :( 40 l Regen sind genug um die Drille heute in der Halle zu lassen.
OK, nach dem 1.11 denken wir....hätte ich doch die Pötte leer gefahren, Weizen kann man schließlich noch an Sylvester oder im nächsten Jahr drillen.
Ergo: morgen kommt ein Traktor ans Güllefass :prost:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ulikum » Mi Okt 23, 2013 19:04

NobbyNobbs hat geschrieben:
Direktsaat heisst: Nur Rille, Körner rein, zudecken. Fachlich korrekt wäre alles andere mindestens Mulchsaat.
Mit einer Kreiselegge kannst du also keine Direktsaat machen. Selbst nach dem Strohstriegel ist es keine Direktsaat mehr.


So hier mal ein paar Bilder zum Nachdenken:

Man beachte die Unterschiede des Feldaufgangs, und die Pflanzenentwicklung und den Strohbedeckungsgrad.

Dreimal Triticale, Aussaat am gleichen Tag, gleiche Sorte, dito. Aussaatstärke, und Aussaattiefe.

Bild eins: Direktsaat.
Bild zwei: Mulchsaat nach flacher Bodenbearbeitung (5cm Dynadrive) 25 Tage vor der Aussaat
Bild Drei: Mulchsaat nach Grubber ca. 8-10 cm Bearbeitungstiefe, einen Tag vor der Aussaat.
http://img594.imageshack.us/img594/5462/710s.jpg
http://img801.imageshack.us/img801/8202/3boe.jpg
http://img401.imageshack.us/img401/5782/bwcg.jpg

und hier Weizen
Bild eins: Stoppelweizen Direktsaat
Bild zwei: Mulchsaat nach abgemulchter Stoppel, einen Tag nach der Ernte, Dynadrive 14 Tage vor Aussaat.
http://img35.imageshack.us/img35/9958/twke.jpg
http://img577.imageshack.us/img577/988/po2b.jpg

so und noch ein paar Bilder zur Technik

http://img689.imageshack.us/img689/4929/qlpo.jpg
http://img69.imageshack.us/img69/964/7ldu.jpg
http://img59.imageshack.us/img59/21/c8x4.jpg
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon ackerbauer80 » Mi Okt 23, 2013 22:19

Morgen sollte noch mal was gehen. schau mer mal. ich schwanke im Moment, was wichtiger ist- Weizen drillen oder Substrat fahren ???


Eindeutig Substrat fahren ab nächsten Freitag ist Schluss. Weizen säen im November auch noch und wenn nicht kann man immer noch Mais anbauen. Aber im Januar da stehen und zu überlegen ob Güllebehälter überlaufen lassen soll oder langsam anfangen zu schlürfen ist eher ungünstig.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ulikum » Do Okt 24, 2013 7:48

PhantomLord hat geschrieben:Gefällt mir echt verdammt gut! Mit was für ner Sämaschine machst du das?
Bodenherbizide sind dann ja wohl eher nicht drin :)
Und wie sieht es mit dem Stoppelweizen aus? Keine Probleme mit DTR?


Hallo,

die Drille ist eine Moore Unidrill leider ohne Führungsrollen vorne.
Das kompliziert und schmälert die Arbeitsqualität leider.

Meine Fruchtfolge:

Raps, Wintergerste, Triticale (GPS) Zwischenfrucht, Winterweizen.
Das ganze soll noch um Sommerweizen erweitert werden der als Vorfrucht eine Zwischenfrucht bekommen soll.
Stoppelweizen ist die Ausnahme wenn es anders nicht geht, dieses Jahr war es das schöne Wetter und der gute Bodenzustand der mich dazu bewogenhaben meine Fruchtfolge etwas Weizenlastiger zu machen.
Mein Pflanzenschutz ist noch relativ einfach gestrickt:

Gerste und wenn nötig Triticale Fenican mit IPU. Im Frühjahr Nachbehandlung gegen Klette.
Weizen grundsätzlich im Frühjahr, zur Zeit Broadway was super funktioniert.
Beim Raps sollte man Kerb ans Standart ansehen und oft ist noch eine Nachbehandlung gegen Klette nötig.
Das war es schon, bis jetzt toi toi toi keine Probleme mit Windhalm,Trespe und Ackerfuchsschwanz.
Wobei Ackerfuchsschwanz bei mir bis letztes Jahr ein Fremdwort war.
Meine Verbrauch an Glyphosat beträgt Durchsnittlich 360gr/ Wirkstoff je ha/Jahr.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Kyoho » Do Okt 24, 2013 8:18

forenkobold hat geschrieben:Ich glaube kaum, dass Untersuchungen über die Beeinträchtigung des Bodenlebens durch Bodenbearbeitung politisch gewollt sind. Deshalb bezweifle ich auch, dass man sowas im Netz findet. Sonst müßte man eines Tages noch die Todesraten bei Laufkäfern, Regenwürmern, Amphibien und anderem Getier durch biologische Striegelstriche erfassen und auf einmal wäre die Lächerlichkeit all der hinausposaunten Gefahren durch Pflanzenschutzmittel offensichtlich.


https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/site/lel/get/documents/MLR.LEL/PB5Documents/lravs/Regenwurm.pdf
http://www.agrarforschungschweiz.ch/archiv_11de.php?id_artikel=1702
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Vinyard » Do Okt 24, 2013 10:32

Unser Weizen nach Körnermais kommt morgen unter die Erde.
Ganz klassisch nach mulchen und Pflug.

Sämaschine ebenfalls ganz klassisch mit einem dieser hier vergleichbarem Modell:

http://bilder.landwirt.com/0913/c8f4849 ... f6bb98.jpg

Etragserwartung auf lehmigen Sand ohne sonstige Behandlung ausser Unkrautbekämpfund und Düngung ca. 65 - 70 dt/ha.

Aufgrund der kaum nennenswerten Maschinenkosten bleibt bei unserem 11 Hektar Nebenerwerbsbetrieb trotzdem ein ordentlichen DB.

PS: Die neuen Saatverfahren halte ich für sehr gut, aber leider ohne eigene Maschinen für meinen Kleinstbetrieb nicht lohnend. Mein Rentner würde mit diesen neuen Praktiken eh nicht mitspielen! :D
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon White Star » Do Okt 24, 2013 13:46

Ulikum hat geschrieben:Meine Fruchtfolge:

Raps, Wintergerste, Triticale (GPS) Zwischenfrucht, Winterweizen.


Wieso stellst du Gerste nach Raps und nicht den Weizen? Interessiert mich einfach von fachlicher Seite?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ulikum » Do Okt 24, 2013 17:55

White Star hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:Meine Fruchtfolge:

Raps, Wintergerste, Triticale (GPS) Zwischenfrucht, Winterweizen.


Wieso stellst du Gerste nach Raps und nicht den Weizen? Interessiert mich einfach von fachlicher Seite?

:mrgreen:

Ich weiß das wiederspricht der Lehre der abtragenden Fruchtfolge.
Es gibt aber von Lütke Entrup eine Abhandlung zu diesem Thema und das es durchaus Sinn machen kann Gerste vor Weizen zu stellen.

Ich habe mich vor 20 Jahren für diese Fruchtfolge entschieden weil:
- Ich mein Getreide verkaufe und ein Menggetreide nur schlecht absetzbar ist.
- Auch habe ich so immer eine trockene Erntefrucht ohne Fremdbesatz
Weizen oder Triticale in Gerste gibt es im Normalfall nicht
Gleiches gilt für Weizen, auch der ist im Normalfall ohne Triticale und somit sauber.
Da Wintergerste bei uns nur geringfügig niedrigere Erträge im Vergleich zum Weizen hat, und die Gerste genauso positiv auf den Vorfruchtefekt reagiert ist das ganze auch rein wirtschaftlich eine interesante Fruchtfolge.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Fr Okt 25, 2013 0:25

Ulikum hat geschrieben:Da Wintergerste bei uns nur geringfügig niedrigere Erträge im Vergleich zum Weizen hat, und die Gerste genauso positiv auf den Vorfruchtefekt reagiert ist das ganze auch rein wirtschaftlich eine interesante Fruchtfolge.


Jetzt weiß ich auch, warum deine Gerste so extrem gut wurzelt. Du Schelm! :mrgreen:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Nordhesse » Fr Okt 25, 2013 0:49

Da waren es nur noch 12 ha :D
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