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Weizenaussaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » So Okt 27, 2013 14:10

Aus dem Kopf heraus kann ich dir leider keine Namen nennen. Mir ist es in diesem Jahr bei einer Sortendemo aufgefallen, die pfluglos nach Körnermais stand und wo dieses Thema auch angesprochen wurde. Da waren diese Unterschiede deutlich zu sehen.
Zuletzt geändert von Mad am So Okt 27, 2013 14:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Crazy Horse » So Okt 27, 2013 14:11

NobbyNobbs hat geschrieben:Ich geh da ein bisschen Risiko ein (Fläche absolut überschaubar) und versuche die Registerkarte "Pflanzenschutz" voll auszuspielen um das Fusariumrisiko einzudämmen. Klappt normal sehr gut- auch mit nem 5'er.



Bei einer Spätsaat nach Körnermais irgendwann Mitte/Ende November würde ich allerdings auch keinen JB Asano mehr anbauen, sondern eine spätreifere Langtagssorte, die sich im Frühjahr noch etwas bestockt, sonst hast Du lausig dünne Bestände. Alternativ geht natürlich immer noch ein winterharter Wechselweizen. Die sind von Hause aus etwas kleinkörniger (reduziert Aussaatkosten) und fusariumtoleranter und wachsen im Frühjahr schnell los.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon angusy » So Okt 27, 2013 14:33

Mad hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Ne Sorte, die ich auf keinen Fall mehr anbauen würde, ist JB Asano. Der hat mittlerweile jegliche Resistenzen verloren und kommt selbst in der behandelten Variante kaum noch über einen durchschnittlichen Ertrag hinaus.


War bei mir dieses Jahr mit Abstand der beste Weizen (mit über 12t/ha). 2,5t/ha mehr als Tobak.
Und das, obwohl er nach später Rodung der ZR mehr schlecht als recht in Erde gebracht wurde und bis Ende April aussah, als hätte man ihn besser umgebrochen.

Nach meiner Meinung muss der Weizen auch irgendwie zum Anbauer passen, also zu der Art und Weise wie er Dinge sieht und handelt. Ich komme mit Kompensationstypen irgendwie am besten klar.

Ich werde den Asano wieder stärker anbauen. Was haltet ihr denn von Edgar?


Der Asano ist aber ein Einzelährentyp.


Hier die damalige Konversation aus dem anderen Fred.

Der Asano war nicht nur lausig dünn; er war eine Zeit lang eigentlich gar nicht da. Trotzdem die 12t/ha
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon NobbyNobbs » So Okt 27, 2013 17:39

Crazy Horse hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Ich geh da ein bisschen Risiko ein (Fläche absolut überschaubar) und versuche die Registerkarte "Pflanzenschutz" voll auszuspielen um das Fusariumrisiko einzudämmen. Klappt normal sehr gut- auch mit nem 5'er.



Bei einer Spätsaat nach Körnermais irgendwann Mitte/Ende November würde ich allerdings auch keinen JB Asano mehr anbauen, sondern eine spätreifere Langtagssorte, die sich im Frühjahr noch etwas bestockt, sonst hast Du lausig dünne Bestände. Alternativ geht natürlich immer noch ein winterharter Wechselweizen. Die sind von Hause aus etwas kleinkörniger (reduziert Aussaatkosten) und fusariumtoleranter und wachsen im Frühjahr schnell los.



Ich kann mir hier für meine Gegend keinen besseren Weizen für schwierige Bedingungen vorstellen als JB Asano. Da kommt in Punkto Robustheit, Spätsaatverträglichkeit und vor allem Kompensationsvermögen auch bei Weitem kein Tobak mit.
Asano als Einzelährentyp gibt auch bei entsprechend dünneren Bestandesdichten noch top Erträge. Außerdem werde ich hier nach dem wann ich drauf kann auch gut und gerne mal 450 K/m² legen.
Wechselweizen würde ich nur anbauen, wenn ich damit rechnen müsste, den Vernalisationsanspruch nicht mehr decken zu können. Also spitzen muss der noch über Winter, aber das tun bis Ende November gesäte Weizen ja noch.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Crazy Horse » So Okt 27, 2013 19:40

NobbyNobbs hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Ich geh da ein bisschen Risiko ein (Fläche absolut überschaubar) und versuche die Registerkarte "Pflanzenschutz" voll auszuspielen um das Fusariumrisiko einzudämmen. Klappt normal sehr gut- auch mit nem 5'er.



Bei einer Spätsaat nach Körnermais irgendwann Mitte/Ende November würde ich allerdings auch keinen JB Asano mehr anbauen, sondern eine spätreifere Langtagssorte, die sich im Frühjahr noch etwas bestockt, sonst hast Du lausig dünne Bestände. Alternativ geht natürlich immer noch ein winterharter Wechselweizen. Die sind von Hause aus etwas kleinkörniger (reduziert Aussaatkosten) und fusariumtoleranter und wachsen im Frühjahr schnell los.



Ich kann mir hier für meine Gegend keinen besseren Weizen für schwierige Bedingungen vorstellen als JB Asano. Da kommt in Punkto Robustheit, Spätsaatverträglichkeit und vor allem Kompensationsvermögen auch bei Weitem kein Tobak mit.
Asano als Einzelährentyp gibt auch bei entsprechend dünneren Bestandesdichten noch top Erträge. Außerdem werde ich hier nach dem wann ich drauf kann auch gut und gerne mal 450 K/m² legen.
Wechselweizen würde ich nur anbauen, wenn ich damit rechnen müsste, den Vernalisationsanspruch nicht mehr decken zu können. Also spitzen muss der noch über Winter, aber das tun bis Ende November gesäte Weizen ja noch.



Ich hab noch nie später als Ende Oktober Weizen gesät, und auch noch nie stärker als 350 Kö/m². Und bei der Vorstellung, dass ich 275 kg auf den Hektar säen muss (450 Kö/m² bei einem TKG von 58g und einer Keimfähigkeit von 95%), dreht sich mir der Magen um. Das wäre eine verdammt teure Aussaat, wenn ich kein eigenes Saatgut hätte.

Der JB Asano hat natürlich eine auffallend zügige Jugendentwicklung. Da kann auch keine der späteren Sorten mithalten. Für späte Saaten ist das sicher ein Vorteil (man muss halt die Saatstärke deutlich erhöhen), genauso wie seine frühe, sichere Einkörnung und sein hohes TKG.

Tobak wächst langsamer, dafür aber sehr viel gleichmäßiger als Asano. Das macht ihn auch widerstandsfähiger gegen Herbizid- und Trockenstress und letztendlich auch winterhärter. Ich hab sehr schlechte Erfahrungen mit dem JB Asano im trockenen Herbst 2011 gemacht, als es den ganzen November nicht geregnet hat. Da ist er am Anfang zwar sehr stark losgewachsen, aber nach der Herbizidbehandlung ging erst mal gar nichts mehr. Dieselbe unangenehme Erfahung hab ich aber auch schon im Frühjahr 2011 gemacht, als nach 80g Attribut + Break Thru + 50g Primus über Wochen hinweg so gut wie gar nichts ging.
Letztes Jahr hatten wir im Frühjahr ähnlich trockene Bedingungen, aber der stark zurückgefrorene Tobak hat die 220g Broadway unhd die 0,3l CCC gut weggesteckt und sich noch erstaunlich gut bestockt, auch wenn die Regeneration aufgrund der anhaltenden Trockenheit sehr lange gedauert hat.

Die Robustheit einer Sorte kann man aus vielerlei Blickwinkeln betrachten. Mir ist eine etwas ausgeglichenere Sorte ohne agronomische Schwächen lieber als eine etwas extremere Sorte mit ihren spezifischen Vorzügen, aber auch nicht von der Hand zu weisenden Nachteilen. Aber diese Diskussion hatten wir hier bereits. Vielleicht bin ich auch etwas voreingenommen, weil ich mit JB Asano keine guten Erfahrungen gemacht hab. Die Sorte ist aber hier von unserer Gemarkung komplett verschwunden.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ice » Mo Okt 28, 2013 10:42

Man kann dem Weizen jetzt jeden Tag beim wachsen zusehen bei diesen Temperaturen.

Weizen Tobak 28.10.13.jpg
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon JD7430 » Mo Okt 28, 2013 11:15

Ice hat geschrieben:Man kann dem Weizen jetzt jeden Tag beim wachsen zusehen bei diesen Temperaturen.

Weizen Tobak 28.10.13.jpg



Da ist ein Knick drin :p

Aber steht wohl :)

Was war da vorher?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Mo Okt 28, 2013 11:32

Bisschen sehr verschlämmt in den Saatreihen. Sollte schon ein wenig Luft in Boden können.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon JD7430 » Mo Okt 28, 2013 11:36

forenkobold hat geschrieben:Bisschen sehr verschlämmt in den Saatreihen. Sollte schon ein wenig Luft in Boden können.


Striegeln?

Oder was willst du damit sagen?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ice » Mo Okt 28, 2013 11:59

Vorher standen dort Erbsen.
Hat halt 2 Tage nach dem säen stärker geregnet - was will man machen.
Der Boden hat durch die Erbsen eine so gute Struktur da turn ich jetzt nicht mehr drauf rum, für dieses Jahr sieht die Fläche kein Schlepper mehr.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Mo Okt 28, 2013 17:17

ne.. ich würd auch nicht drauf.
Ist mir nur aufgefallen...
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon NRW_Farmer » Mo Okt 28, 2013 20:22

Und ich habe am Freitag alles gesät bzw. bin fertig geworden.
Pünktlich vor dem Sturm und Regen.

Vermutlich schaut es nun auch nicht mehr sooo 1a aus.

MfG
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon steel. » Di Okt 29, 2013 17:27

forenkobold hat geschrieben:So siehts aus:

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Fazit: Acker bleibt vermutlich so liegen bis ins Frühjahr und dann kommt Mais drauf.
Solange können der Frost und DIESE Kameraden, von denen man unter fast jedem Dreckbollen einen findet, ihr Werk tun:

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Maria Hilf. Ein Paradebeispiel wie man es nicht machen soll. Das sieht ja schrecklich aus. Solche Böden würde ich 2013 nicht mehr befahren, und wenn dann nur noch mit einer Raupe.
Gibt hier auch so einen Agenten mit solchen Feldern. Zum Glück gibts jetzt keine Gewitter mehr, sonst würde sich der wertvolle Oberboden in Richtung Gewässer verabschieden.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Di Okt 29, 2013 20:35

Also ich fahre gerade auf einem meiner ex-Maisschläge rum. Beim Grubbern hatte der Kollege mehr als Mühe, den Johnny in der Spur zu halten. Nordhang und hinter einem Wäldchen, dazwischen noch ne Hecke. Der Sturm kam dort überhaupt nicht an. Gestern stand Wasser drauf und heute ist es nur marginal besser.
Zu alledem handelt es sich um reinen Ton.

Wär der Kollege nicht abgehauen, würde ich den Schlag heute fertig bekommen.

Und einfach nur, weil es dort selten mal so trocken von unten raus kam. Da stören mich die 3-5cm Geschmiere obendrauf auch nicht sonderlich.

Feldnachbar hat den Schlag nebenan erstmalig in der Bewirtschaftung. Erst gepflügt und dann ging der ganze Regen da rein. Alles nass wie ein Schwamm und schon 2x gekreiselt. Der will da dieses Jahr unbedingt noch Weizen säen. Ich sage, der sät zweimal.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon JD7430 » Di Okt 29, 2013 21:39

Bearbeitungstechnisch hat der Sand natürlich Vorteile :D

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