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Weizenaussaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon julius » Mi Okt 30, 2013 14:23

Crazy Horse hat geschrieben:@forenkobold
Wenn das mein Acker wäre, und ich würde sowas sehen, würde ich Dir sofort den Pachtvertrag kündigen. Diese Manöverschäden haben mit guter fachlicher Praxis nichts mehr zu tun. Und wenn ich höre, dass Du auf diesem verdichteten, strukturschwachen Boden nach Zuckerrüben nochmal einen starken Humuszehrer anbauen willst, dann frag ich mich, ob Du noch alle Latten am Zaun hast. Die Bilder aus den Überschwemmungsgebieten sollten Dir doch noch gut in Erinnerung sein. Ich kann Dir jetzt schon versprechen, dass Du nächstes Jahr die gleichen Probleme haben wirst. Schade um den schönen Boden!


Man glaubt nicht wie schnell der Humus nach jahrelangem Ackerbau verschwindet sofern alles abgefahren wird.
Ich hatte seit langem und heute eigentlich immer noch großteils die Fruchtfolge Mais-WW-WG + Zwischenfrucht. Allerdings wurde alles restlos abgefahren, auch die Zwischenfrucht.

Man sollte meinen 2x Getreide und dazu noch eine Zwischenfrucht sollte bei nur 1 x Mais ( Humusfresser ) passen. Aber ich hab spürbar gemerkt wie die Erträge mit den Jahren zurückgingen, die Wasserspeicherfähigkeit zurückging, und der Boden bei Trockenheit betonhart wurde. Da nützte auch eine jährliche Gülledüngung nicht mehr viel.
Hab jetzt seit einigen Jahren begonnen das gesamte Weizenstroh, trotz guter Strohpreise reinzuhäckseln + Gülle drauf und ich kann bereits erhebliche Verbesserungen erkennen.

Ich frage mich immer wie das einige Biogasbetriebe machen die innerhalb von 5 Jahren 4 x Mais anbauen. Und wielange die Böden das noch mitmachen. Die fluten den Boden zwar mit riesen Mengen Biogasgülle, aber das nützt dem Humusaufbau nur bedingt, bzw kaum was. Zurzeit gleichen die das noch mit erheblichen Mengen Handelsdünger aus, aber auf Dauer wird auch das nicht mehr funktionieren. Einiges ist noch frischer Grünlandumbruch, da funktioniert der Raubbau natürlich einige Jahre länger.
julius
 
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Mi Okt 30, 2013 20:33

Crazy Horse hat geschrieben:@forenkobold
Wenn das mein Acker wäre, und ich würde sowas sehen, würde ich Dir sofort den Pachtvertrag kündigen. Diese Manöverschäden haben mit guter fachlicher Praxis nichts mehr zu tun. Und wenn ich höre, dass Du auf diesem verdichteten, strukturschwachen Boden nach Zuckerrüben nochmal einen starken Humuszehrer anbauen willst, dann frag ich mich, ob Du noch alle Latten am Zaun hast. Die Bilder aus den Überschwemmungsgebieten sollten Dir doch noch gut in Erinnerung sein. Ich kann Dir jetzt schon versprechen, dass Du nächstes Jahr die gleichen Probleme haben wirst. Schade um den schönen Boden!


Körnermais ist Humuszehrer?
Man lernt von Euch Profis immer wieder was Neues.
SO wie DER Acker sehen ungefähr 300 ha gerodetet Zuckerrübenfläche im Umkreis von 20 km aus. Na da tut sich doch wohl was auf dem Pachtmarkt. Wo siehst du Strukturschwächen? Der Unterboden ab 10 cm ist in Ordnung. So langsam kotzen mich Euer überhebliches arrogantes Gehabe und Eure Fernurteile an. Dieser Acker sah die letzten 40 Jahre die Fruchtfolge Rüben-Mais-Weizen-Gerste-Rüben-Weizen-Mais-Weizen-Rüben. Mit leichten fruchtfolgebedingten Variationen. Wobei es bis vor 5 Jahren ausschließlich Silomais war.
Und IMMER noch ist der darüberliegende Grasweg so zu befahren, dass man keine Angst haben muß, in meinen Acker zu kippen. Und immer noch hat der darunterliegende Grasweg seine ursprüngliche Höhe. Und immer noch stimmen die Erträge. Heute hat hier einer wie IHR.. nur nicht so überheblich und dogmatisch... nach 20 Jahren das erste mal wieder gepflügt. Nach Körnermais. Und das war GUT so..
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon angusy » Mi Okt 30, 2013 20:44

Immer locker bleiben...


Unser Hobby ist anstrengend genug!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Mi Okt 30, 2013 20:45

Ulikum hat geschrieben: Seit wann ist Körnermais ein Humuszehrer?
Die Böden sind doch gar nicht so schlecht, wenigsten einer, der die Struktur und die Würmer anhand des Fotos RICHTIG bonitieren kann..... falls er nicht "Lustig ironisch" sein wollte
50 Jahren intensive Landwirtschaft hinterlassen nun mal ihre Spuren.
Und das der Boden stark zu Erosion neigt (Wasser),
ich weiß nicht,
dafür scheint mit der Tonanteil zu hoch zu sein wenn ich mir die Bilder anschaue.
Aber vielleicht liege ich ja auch falsch.

IHC_833 hat geschrieben:Ich mache jedes Jahr bei Kobi ne Ackerrundfahrt und ich konnte mich jedesmal davon überzeugen, dass die Flächen in Ordnung sind und deutliche höhere Erträge erwarten liesen, als die Flächen in der Nachbarschaft.


:mrgreen:

wo das nur dran liegt ?
darf ich sagen mach weiter so die Industrie hat dir geholfen -
Syngenta macht es möglich
besonders beim Mais, da soll es auch gute Anbauberater geben.


Never Ever...

PSM von denen NUR wenns keine Alternative gibt. Maissaatgut NIEMALS.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Müllerchen » Mi Okt 30, 2013 20:52

Hallo...Habe heute festgestellt das ein Teil meines Weizens in Doppelreihen steht!!! Nicht abstand 12 cm, sondern 2 Reihen ca 9 cm dann 15 cm nichts dann wieder zwei Reihen ca 9 cm auseinander....Gesät vom LU mit einer pneumatischen Accord, waren Schare verschlissen?? Oder wie kann das passieren?
Kann ich jetzt trotzdem noch ruhig schlafen?

Gruß
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Mi Okt 30, 2013 20:58

Crazy Horse hat geschrieben: Zum Ertragsaufbau benötigt Mais doch erstmal reichlich Humus, auch wenn beim Körnermais ein Großteil der Erntereste auf dem Feld zurückbleiben. Da sind Vorfrüchte wie Rüben oder Kartoffeln alles andere als ideal - auch im Hinblick auf den Erosionsschutz.

Ich würde auf jeden Fall zusehen, dass ich dort noch einen Winter- oder Wechselweizen anbauen kann und nächstes Jahr dann ne Zwischenfruchtmischung, die reichlich Biomasse mit sich bringt. Den Mais kann man dann das Jahr darauf im Strip-Till-Verfahren säen.

Der Tonanteil auf dem Boden des Kobolds ist übrigens nicht allzu hoch. Der Boden hat doch reichlich Schluff und lässt sich auch gut bearbeiten. Schwer durchwurzelbaren Tonböden sehen anders aus. Die sind auch nicht rübenfähig. Tonböden neigen durch die hohe Bindekraft der Tonkolloide auch nicht groß zur Erosion.

Zwischen Mais und Rüben gehören möglichst 2 Fruchtfolgeglieder und möglichst 1 mal Pflug (Rhizoctonia).
NEIN--- Winterweizen geht definitiv nimmer. Wir haben jetzt 4 Tage Sonnenschein gehabt, warmen Wind dazu..
und der Acker ist trotzdem nicht befahrbar.. zumindest nicht mit gutem Gewissen.
VOR Ende März geht da nix und dann ist es zu dort spät für Sommerweizen. Ich hasse diese 60-dt-Pflanze eh. Mais steht in Schichtlinie und an solchen Äckern säe ich immer so alle 30 Meter durchs Vorgewende 4 Reihen quer durch bis zum Weg als Erosionsbremse.
Ja.. der Boden hat viel Schluff .. und vor ALLEM: Er ist nicht nachtragend.
Tonböden nicht rübenfähigß Aha.. wieder mal was gelernt. Muß ich also meine schweren Tonböden, bei denen ich mich immer über guten Zuckergehalt gefreut hab, auch noch aus der Rübenfruchtfolge nehmen. Was raten die Profis: Rübenfruchtfolge von 3,5 auf 2,5 Jahre und nur noch auf guten Böden? Oder Rübenanbau einschränken? Oder pachten auf Teufel komm raus?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon automatix » Mi Okt 30, 2013 21:00

Pachten auf Teufel komm raus ist doch der ultimative Weg oder?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon automatix » Mi Okt 30, 2013 21:01

Müllerchen hat geschrieben:Hallo...Habe heute festgestellt das ein Teil meines Weizens in Doppelreihen steht!!! Nicht abstand 12 cm, sondern 2 Reihen ca 9 cm dann 15 cm nichts dann wieder zwei Reihen ca 9 cm auseinander....Gesät vom LU mit einer pneumatischen Accord, waren Schare verschlissen?? Oder wie kann das passieren?
Kann ich jetzt trotzdem noch ruhig schlafen?

Gruß


vermutlich waren da Schare verbogen oder ausgeschlagen. Ich würde den LU anrufen, ihm das mitteilen und ganz freundlich nach ein bissl Nachlaß fragen. Aber groß was ausmachen tuts nicht
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon forenkobold » Mi Okt 30, 2013 21:06

Müllerchen hat geschrieben:Hallo...Habe heute festgestellt das ein Teil meines Weizens in Doppelreihen steht!!! Nicht abstand 12 cm, sondern 2 Reihen ca 9 cm dann 15 cm nichts dann wieder zwei Reihen ca 9 cm auseinander....Gesät vom LU mit einer pneumatischen Accord, waren Schare verschlissen?? Oder wie kann das passieren?
Kann ich jetzt trotzdem noch ruhig schlafen?

Gruß

Typisches Bild älterer Einscheibenscharmaschinen. Aufhängung ganz leichtes spiel.. das eine schar arbeitet nach rechts und driftet nach links, das andere grad andersrum.
Ist Schönheitsfehler...
ertraglich selten relevant.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Müllerchen » Mi Okt 30, 2013 21:08

Habe ich schon gemacht :gewitter: .....meinte aber auch das das passieren könnte wegen hohem Schardruck,wollt sich irgendwie den Schuh nicht anziehen,für mich ganz klar verbogen,verschleiss......da wird der Weizen zum allerersten mal nach über 30 Jahren nicht mit einer Amazone gesät und schon so ne Scheiße,dachte beim vorbeifahren was denn da los ist,sieht sehr gewöhnungsbedürftig aus.....hoffe mal das wird was
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Franzis1 » Mi Okt 30, 2013 21:13

DAs macht man heute so mit dem Abstand 2 reihen beieinander dann größerer abstand 2 reihen beienander wegen besserer Wirkung Pflanzenschutz.
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » Mi Okt 30, 2013 23:34

Hallo
Stoppelweizen, gepflügt
Foto4548kl.jpg

Stoppelweizen, gegrubbert, 1Tag früher gesäht wie obriger.
Foto4554kl.jpg

Stoppelweizen, mein einziger nicht gepflügter dieses Jahr
Foto4546kl.jpg

Rapsweizen, 2 x gegrubbert
Foto4536kl.jpg

Links mein Pflugraps, rechts na ? auch Pflugraps 5Tage später gesät mit starkem AF-Druck
Foto4530kl.jpg

Stoppelweizen, gepflügt, teilweise 30er Boden
Foto4527kl.jpg

Stoppelweizen, gepflügt
Foto4522kl.jpg

Rapsweizen, 2 x gegrubbert
Foto4510kl.jpg

Rapsweizen, 2 x gegrubbert
Foto4507kl.jpg

Wintergerste, Mulchsaat (keine Direktsaat) nach 1 x Kurzscheibe am selben Tag wie vorieges Bild gesäht
Foto4509kl.jpg

Stoppelweizen, gepflügt, teilweise 30er Boden
Foto4502kl.jpg

Stoppelweizen, gepflügt
Foto4497kl.jpg

Rapsweizen, 2 x gegrubbert
Foto4490kl.jpg

Und mein Raps-Umbruchweizen der einigen von "euch Profis :roll: " Bauchschmerzen macht (mir nicht) kommt auch schon
Foto4498kl.jpg


MfG 1056xl
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ulikum » Do Okt 31, 2013 8:59

Mad hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:
Wie kann es sein, das nach 20 Jahren Humusaufbau,
nach Bilanz jedes Jahr ~ +450kg C und Jahr,
sich der Humusgehalt nicht wesentlich erhöht hat.


Jetzt wirds interessant. :mrgreen:

Eine Humusbilanz mache ich jedes Jahr und im Grunde sagst du ja selber, dass es ein zu viel gar nicht gibt, wenn sich deine Humusgehalte mit all deinen Bemühungen und Überschüssen kaum erhöhen.

Im Wesentlichen entspricht das dem, was die Triesdorfer behaupten:

Sämtliche Bewertungen für Humus-C-Rücklieferungen aus organischen Düngern gehören auf den Prüfstand und neu bewertet. Die haben schließlich gemessen, wobei eine Betriebsform keine Rolle spielt. Die Messungen ergaben, dass die Humusgehalte im Wesentlichen ständig sinken, wobei Komposte und Gülle so gut wie keine nachhaltige Rücklieferung mitbringen. Wenn dem so ist, ist es egal, dass ich auf dem Papier eine Rücklieferung von 400-900kg-C pro Hektar aufweise. Tatsächlich wären es dann vielleicht 100 oder weniger.

Solange man mir nicht verbietet, mehr als 450kg-C/ha haben zu dürfen und ich keinerlei negative Auswirkungen in Form von Mindererträge durch Stickstoffverluste feststelle, bleibe ich dabei, dass ein Nachhaltiger Humusaufbau nur mit mehr Zufuhr an organischer Substanz zu realisieren ist, als mit dem, was ohnehin auf dem Schlag an Rückständen verbleibt. Und die Abfuhr durch Silomais ist mir ehrlich gesagt ein Dorn im Auge. Aber auf die Fruchtfolge bezogen rechnet er sich zur Auflockerung und im Bezug aufs Resistenzmanagement, wodurch ich mit dem Dorn leben muss.


:mrgreen:

wenn die in Triesdorf zu dem gleichen Ergebnis wie ich kommen
dann möchte ich mal ein paar Fragen aufwerfen:

- kann es sein das jeder Boden Aufgrund seiner Entstehung einen natürlichen Humusgehalt hat?
- wenn ja kann dieser Humusgehalt beeinflusst werden
- und wie stark kann man das ganze in Positive wie auch ins Negative verändern?

- macht es überhaupt Sinn C in Übermaßen (+ 400 kg / C) jährlich dem Boden zuzuführen
- was passiert mit dem C wenn es nicht im Boden gespeichert wird.
- nur Bodenmikroorganismen und Bodentiere zu füttern macht ja wenig Sinn
- kann es sein das ich durch die Art der Stickstoffdüngung (N - C Verhältnis) das ganze beeinflussen kann ?
.........................
und wie darf man die Ökoregion Kaindorf einschätzen?
http://www.oekoregion-kaindorf.at/

Moderner Ablasshandel oder Zukunftsweisend ?

http://www.oekoregion-kaindorf.at/index ... umusaufbau
Zum Vergleich, ein Steigerung von ca 0,6% habe ich laut Bodenanalyse in den letzten 20 Jahren erreicht.
Und die könnten noch auf das Konto veränderte Bodenbearbeitung gehen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon NobbyNobbs » Do Okt 31, 2013 9:56

KEINE Direktsaat. Das ist KEINE DIREKTSAAT.
Dass man so fahrlässig mit Begrifflichkeiten um sich werfen kann. Direkt -> no till! N O T I L L. Sobald du mehr Boden bewegst als die Saatreihe zu öffnen und wieder zu schliessen, ist es keine Direktsaat mehr.
Ist mir unbegreiflich wie man als "Fachmann" solch Grundlegendes ständig durcheinander werfen kann. Mathematiker sollten vor dem Studium auch die Multiplikation von der Division unterscheiden lernen...
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Do Okt 31, 2013 11:26

Ulikum hat geschrieben:- kann es sein das jeder Boden Aufgrund seiner Entstehung einen natürlichen Humusgehalt hat?
- wenn ja kann dieser Humusgehalt beeinflusst werden
- und wie stark kann man das ganze in Positive wie auch ins Negative verändern?
- macht es überhaupt Sinn C in Übermaßen (+ 400 kg / C) jährlich dem Boden zuzuführen
- was passiert mit dem C wenn es nicht im Boden gespeichert wird.
- nur Bodenmikroorganismen und Bodentiere zu füttern macht ja wenig Sinn
- kann es sein das ich durch die Art der Stickstoffdüngung (N - C Verhältnis) das ganze beeinflussen kann?


(Ich hab jetzt 3x einen Text geschrieben und wieder gelöscht, weil ich mich ständig selber widerlege.)

Den Humusaufbau bekommt ja irgendwie niemand im gewünschten Maße zustande. Nur den Abbau, wie julius schon erwähnte.

Ich kann dir diese Fragen nicht beantworten. Das Thema ist viel zu komplex und unerforscht.

Nehmen wir doch einfach den Humuserzeuger Nr.1, das Grünland:

Warum baut sich bei Grünland so viel Humus auf und das überall dort, wo es wachsen kann?

Liegt es tatsächlich an der unterlassenen Bodenbearbeitung? - Dann müsste man das doch allein mit Direktsaat auch hinbekommen.

Oder liegt es vielleicht an Wurzelausscheidungen der Graswurzeln, die verhindern, dass diverse Mikrobakterielle Vorgänge zu schnell und kontraproduktiv stattfinden?

Ich finde, dass der Hormonhaushalt der Böden mit seinen Wechselwirkungen viel zu unerforscht ist.

Kommen wir doch mal auf den Mais als Humuszehrer. Gibt es Untersuchungen bei Grasuntersaaten im Bezug auf den Humusverbrauch während der Vegetation?

Ich sehe Gras nicht als Allheilmittel. Aber es wäre ein Ansatz um zu verstehen, wie man dies auf Ackerland übertragen könnte.

Wurzelausscheidungen:
Winterraps hat es nach Weizen, egal ob Strohabfuhr oder nicht, immer viel schwerer als nach Gerste. Weizen nach Weizen zeigt immer ein positives Wurzelwachstum mit dementsprechender Jugendentwicklung auf. - Der Zusammenhang?
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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