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Weizenaussaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Do Okt 31, 2013 22:38

Stoapfälzer hat geschrieben:
IHC_833 hat geschrieben:Bei solchen Böden muss man einfach nur den Mut und das KnowHow haben pfluglos zu arbeiten.

Pfluglos geht aber nicht immer und man muss auch mal Missernten hin nehmen. Wir haben hier auch nen absoluten Pfluglosbauer um die Ecke, Junior hat grad den Techniker gemacht und letzte Woche was seh ich da pflügt der doch glatt seine Maisstoppel und dann nix das liegt jetzt so :shock:

Andere Betriebe die pfluglos machen grubbern teilweise so oft und besitzen zum Teil bis zu 3 verschiedene Grubber (5 Gänge sind keine Seltenheit) da kann ich auch pflügen und 2x mit der KE drüber gehen das kommt auch nicht teurer.

Am besten gefallen mir immer die Bodenbearbeitungsmaschinenvertreter auf Messen wenn man an kommt was die doch für Gelumbe haben das nicht hält... Dann schauen die ganz komisch fragen wo her man kommt -Antwort Raum Nürnberg-Regensburg, -darauf wie aus der Pistole geschossen ach hör mir auch mit euren beschi... Böden. :lol:
2 von 3 Pflugvertretern winken ab und wollen einem gar nichts mehr verkaufen (das gibt einem zu denken) :roll:


Wenn ich das so lese würde ich gerne mal im Sommer Bilder von euren Böden sehen. Einmal vor dem Stoppelsturz, dann kurz danach und dann wenn der Boden 3 Wochen so gelegen hat. Vorfrucht Weizen.
Und dann sage ich etwas dazu.

Bis jetzt bleib ich mal bei: Ja, ok. Kann man so machen, wenn man es nicht anders weiß. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Do Okt 31, 2013 22:40

So. Seit eben bin ich soweit fertig mit der Ausaat. 3 Hektar Rübenweizen noch, wenn die denn mal gerodet sind. Was mein Onkel an nem anderen Schlag im Waldschatten veranstaltet hat, muss ich mir mal bei Frost betrachten. So kann ich da zumindest nichts reinsäen. Ist ja immerhin nur ein halber Hektar, das kann man verkraften. Notfalls gibts da Sommerweizen hin, nach Raps gibt das auch Ertrag.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon IHC 844 A » Do Okt 31, 2013 22:49

...wie vor ein paar Jahren in Karpfham beim grün orangen Landmaschinenhersteller. Da haben wir uns die Catros angeschaut, aber nur angeschaut... er wollte die uns schmackhaft machen, als wir dann drauf gekommen sind wo wir herkommen, schwere böden wo teilweise Flügescharrgruber oder Scheibeneggen nach dem Mähdrusch vor lauter ausgedürrt nicht in den Boden eingehen... Er sagte es ist ja total falsch bei dürren Verhältnissen die Stoppelbearbeitung durchzuführen, damit das alles aufläuft, sowohl aber auch die Quecke wird damit
vermehrt.. Bei uns wenns ans Pfluglose geht, entweder der alte 4 balkige Grubber mit Rotopack nachläufer oder der Horsch Tiger und wenn
das nicht, dann nur der Pflug..
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Stoapfälzer » Do Okt 31, 2013 22:59

Mad hat geschrieben: Wenn ich das so lese würde ich gerne mal im Sommer Bilder von euren Böden sehen. Einmal vor dem Stoppelsturz, dann kurz danach und dann wenn der Boden 3 Wochen so gelegen hat. Vorfrucht Weizen.
Und dann sage ich etwas dazu.

Bis jetzt bleib ich mal bei: Ja, ok. Kann man so machen, wenn man es nicht anders weiß. :mrgreen:

Naja wie gesagt sehr unterschiedlich die Böden wechseln alle 5 Meter.
Wenns sehr trocken ist haben wir Risse da kann man die komplette Hand rein stecken.
Direkt nach dem Dreschen haben wir meist eine prima Schattengarre, 24std später kanns schon so hart und trocken sein das kein Flügelschargrubber mehr einzieht.
Grubbert man tiefer als 10cm reißt man teilweise Klumpen heraus die 2 Monate später noch so am Feld liegen (könnt ich Foto machen die liegen jetzt noch draußen).

Wie gesagt es sind Minutenböden und alle paar Meter anders wer die Zeit hat und aufs Wetter warten kann und dann im richtigen Moment los legen kann, kann mit pflugloser Bearbeitung sicherlich gut zurecht kommen bei uns.

Pfluglose Bearbeitung bezieht sich in unserer Gegend hauptsächlich auf Rapsstoppel für Weizen. Reine pfluglos arbeitende Betriebe sind bestimmt unter 5% in unserer Gegend und das trotz des hohen Steinbesatzes. :x
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon ackerbauer80 » Fr Nov 01, 2013 1:27

Zu Forchammers Pflugbildern.

Wenn man seinen Boden kennt, sollte man sich bei der Bearbeitung auch nach den Bodeneigenschaften richten. Ich meine jetzt nicht pfluglos oder mit Pflug, weil es für beide Verfahren gilt.
Schwere Boden neigt im Herbst dazu sich schlecht zu bearbeiten lassen, folglich sollte man es vermeiden. Wenn ich auf so einem Boden Weizen anbauen mochte, würde ich mich hüten eine Zwischenfrucht anzubauen. Wenn es Ende August Anfang September trocken ist, einmal tief bearbeiten, egal ob grubbern oder pflügen, und einfach liegen lassen. Der Regen und die Sonne machen dan schonmal ihre Arbeit. Und dann rechtzeitig bevor es nass wird den Weizen rein.
Nach Körnermais klappt das natürlich nicht, da muss man schon mal ein bischen schmieren, oder den Maisanbau einstellen.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Ulikum » Fr Nov 01, 2013 9:02

Stoapfälzer hat geschrieben:--- Bild siehe vorherige Beiträge ----
Ne das ist Oberpfälzer Boden so schauts bei uns immer und überall aus das ist ganz normal. wenn man da jetzt WW bringen will darfs nicht rein regnen sonst hast schon fast verloren (mir heuer auf fast der ganzen Fläche passiert) :oops:
Bei uns sagt man jedes Jahr 1cm roten Boden hoch holen damit man die Bearbeitungtiefe langfristig halten kann.
Für ne raue Winterfurche ist das Beispiel grad richtig (zB für SG oder Mais) der Boden ist im Frühjahr schön ausgefroren und zerfallen man muss nur abwarten bis er schön abgetrocknet ist und nicht gleich rummatschen wenns obendrauf 2cm abgetrocknet ist.
Da könnt ich euch noch ganz andere Bilder zeigen wies bei uns im Herbst in manchen Ecken aussieht da kommt die reine ockergelbe Pampe hoch wie man sie aus der Schule von Tonpantschen kennt :?
Stoapfälzer hat geschrieben:Andere Betriebe die pfluglos machen grubbern teilweise so oft und besitzen zum Teil bis zu 3 verschiedene Grubber (5 Gänge sind keine Seltenheit) da kann ich auch pflügen und 2x mit der KE drüber gehen das kommt auch nicht teurer.



:mrgreen:

Das sieht doch gar nicht so schlimm aus,
wichtig ist doch jetzt wie wird der Boden weiter behandelt.
Früher konnte man solche Bilder auch bei mir sehen/machen.

Die Aussage das man jedes Jahr 1 cm roten Boden hoch holen muss macht mir deutlich mehr Kopfschmerzen.
Gehe ich nur mal von 3mm Bodenverlust je Jahr aus würde das bedeuten auf 1ha verschwinden 45t Mutterboden und das jährlich.
Auch die Arbeitsbeschreibung macht mich nachdenklich.
Betriebe die 5x in Folge grubbern haben eindeutig das System minimal Bodenbearbeitung nicht verstanden. Gehe ich nur mal von 20€ Verlust an C je Bodenbearbeitungsgang aus kommen ja hier schon mindestens 100€ C Verlust auf mein Konto.
Dann ist es in der Tat besser wenn ich einmal Pflüge und mit der Kreiselegge versuche ein Saatbett für meine Folgefrucht zu erzeugen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 01, 2013 11:23

Forchhammer hat geschrieben:Negativbeispiel
Bild
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Auf ins Getümmel



Wir haben hier ganz ähnliche Böden, wobei das noch eher einer der besseren wäre. Ich hab allerdings schon seit 12 Jahren keinen Acker mehr mit dem Pflug umgegraben und immer nur so tief gearbeitet, wie es für eine gute Wurzelentwicklung erforderlich ist. Insofern sehe ich diese speckigen Würste, die kaum zerfallen, nur noch bei den anderen. Mein Vater hat damals noch mit Streifenkörpern am Pflug rumexperimentiert, was aber zu keiner nennenswerten Verbesserung geführt hat. Ich hab diesem dieselfressenden Unsinn dann ein Ende gesetzt und die Äcker nur noch pfluglos bewirtschaftet, zumal auch keiner die vielen Steine lesen wollte, die man zwangsläufig mit dem Pflug nach oben holt. Seitdem wird alles nur noch pfluglos bewirtschaftet.

Nachdem es am Anfang etwas Probleme mit verschlepptem Stroh und einer damit einhergehenden ungenauen Saatgutablage gab, hab ich mir einen Mulcher zugelegt, mit dem ich das Stroh vor dem Grubbern verhäcksle. Gleichzeitig hab ich die Reihenweite an der Sämaschine auf 15cm erhöht und die Saatzeit auf Ende September vorverlegt. Zur Saat gab's die ersten beiden Jahre noch etwas Stickstoff, später ging es dann auch ohne.

Ich grubber auch nur noch einmal (und keine 5x wie die Stoapfälzer), wobei ich die Tonböden nach einer Antrockenphase auf jeden Fall einmal durchkreiseln muss, damit die Kluten gut zerfallen und nicht verkrusten. Der Feinheitsgrad der Erde ist danach zwar auch noch nicht allzu groß, aber den Rest besorgt die Natur durch das Zusammenspiel von Sonne und Regen. Da wird der Boden von allein mürbe (wobei es ja nur auf die oberen paar cm ankommt). Das Ausfallgetreide spritze ich mit 2,5l Glyphosat ab. Das ist schneller, billiger und bodenschonender als ein weiterer Grubbergang. Danach wird auch schon gesät (mit KE). Ich werd auf jeden Fall einen Teufel tun und vor der Saat noch mal "feuchte Erde", sprich tonige Kluten, mit dem Grubber hochholen, wie das einige hier tun (um dann noch 2x mit der KE drauf rumzureiten). Solange das Stroh schön kurz ist, stört es mich auch nicht groß, wenn bei der Aussaat noch etwas obenauf liegt (wird ja eh mit der Zeit weniger). Ich hab auf jeden Fall einen höheren Feinerdeanteil im Keimhorizont und das Stroh verbessert ja auch die Befahrbarkeit (ist dieses Jahr ein großes Problem). Ich hab die Tonböden natürlich auch alle gewalzt (war ja trocken zur Saat).

Tonböden zu bewirtschaften ist zwar geringfügig teurer als gute Lössböden, aber wenn man die Natur für sich arbeiten lässt und sie immer schön fruchtbar hält, kann man darauf genauso viel erwirtschaften. Die Böden haben auf jeden Fall den Vorteil, dass sie Nährstoffe sehr gut speichern können. Nur in Extremjahren wie 2003 oder 2011 macht sich die Bodengüte stärker bemerkbar. Auf den schweren Tonböden hatte ich auch noch nie Probleme mit lagerndem Getreide.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Mad » Fr Nov 01, 2013 13:44

Crazy Horse hat geschrieben:Ich grubber auch nur noch einmal (und keine 5x wie die Stoapfälzer), wobei ich die Tonböden nach einer Antrockenphase auf jeden Fall einmal durchkreiseln muss, damit die Kluten gut zerfallen und nicht verkrusten. Der Feinheitsgrad der Erde ist danach zwar auch noch nicht allzu groß, aber den Rest besorgt die Natur durch das Zusammenspiel von Sonne und Regen. Da wird der Boden von allein mürbe (wobei es ja nur auf die oberen paar cm ankommt). Das Ausfallgetreide spritze ich mit 2,5l Glyphosat ab. Das ist schneller, billiger und bodenschonender als ein weiterer Grubbergang. Danach wird auch schon gesät (mit KE). Ich werd auf jeden Fall einen Teufel tun und vor der Saat noch mal "feuchte Erde", sprich tonige Kluten, mit dem Grubber hochholen, wie das einige hier tun (um dann noch 2x mit der KE drauf rumzureiten). Solange das Stroh schön kurz ist, stört es mich auch nicht groß, wenn bei der Aussaat noch etwas obenauf liegt (wird ja eh mit der Zeit weniger). Ich hab auf jeden Fall einen höheren Feinerdeanteil im Keimhorizont und das Stroh verbessert ja auch die Befahrbarkeit (ist dieses Jahr ein großes Problem). Ich hab die Tonböden natürlich auch alle gewalzt (war ja trocken zur Saat).

Tonböden zu bewirtschaften ist zwar geringfügig teurer als gute Lössböden, aber wenn man die Natur für sich arbeiten lässt und sie immer schön fruchtbar hält, kann man darauf genauso viel erwirtschaften. Die Böden haben auf jeden Fall den Vorteil, dass sie Nährstoffe sehr gut speichern können. Nur in Extremjahren wie 2003 oder 2011 macht sich die Bodengüte stärker bemerkbar. Auf den schweren Tonböden hatte ich auch noch nie Probleme mit lagerndem Getreide.


Eben, so wirds gemacht. Die Krume zeitnah nach der Ernte vorbereiten, damit das Ausfallgetreide gute Auflaufbedingungen bekommt und die Witterung macht den Rest. Das Problem ist leider, dass da viele einfach zu tief arbeiten und gerade bei Tonböden gibt es dann bei anhaltender Trockenheit Probleme, wenn die Kluten 10-15 oder mehr Zentimeter Durchmesser haben. Da bekommt man dann natürlich kein feines Saatbett mehr hin, ohne nicht auf den Boden einzuprügeln. Ich weiß auch gar nicht, warum man Tonböden überhaupt tiefer als 5-8cm bearbeiten muss. Gerade diese Böden frieren im Winter sehr gut auf und werden im Sommer rissig, wodurch eventuelle Verdichtungen beseitigt werden. Und der Regenwurm gräbt sich trotz aller Umstände dadurch, als wärs Löss.

Ist noch keinem Aufgefallen, dass sich bei Tonböden über das ganze Frühjahr durchweg eine wunderbare Krume an der Oberfläche bildet? Warum diese vergraben statt zu nutzen?
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » Fr Nov 01, 2013 17:24

Hallo, @ Crazy Horse

Was hast du für einen Mulcher und wieviel Diesel verbrauchst du beim mulchen?
Wir haben in einer Gemeinschaft einen Maschio Schlägelmulcher 2,5m den ich meistens mit einem 60Ps Schlepper fahre.
Wenn dann Wiesenwege die nie genutzt werden, oder Randstreifen am Raps mit viel Kamille
abgemulcht werden geht der Schlepper ganz schön in die Knie.
Mehr wie 3-4 kmh sind dann nicht möglich , wenn ich den 100PS-Schlepper nehme muß man immer aufpassen
das die Keilriemen nicht rutschen und draufgehen .
Hab auch schon ab und zu versucht nach der Ernte Strohaufen vom MD (wenn er wiedermal net aufgepasst hat) zu
mulchen, geht aber gar net, wenn man in den Haufen rein fähr gehts mit den Touren runter , wenn man laaaaaangsaaaam
fährt gehts , aber das Ergebnis ist bescheiden.
Die Schlägel sind schon sehr verschlissen, aber wenn du halt solche Kolegen hast die den Mulcher mit einer Frässe verwechseln ist das halt so :evil: :roll: :roll:
Was für einen Grubber hast du?
Manche Jahre ,vorallem in den trockeneren gehen wir nach dem 1.Grubberstrich gleich nach der Ernte auch mal mit der KE.
drüber um ein weiteres austrocknen zu verhindern.
Sieht dann ja echt gut aus , nur das viele Stroh oben drauf macht mir bei meiner Sämaschine Schwierigkeiten.
Und das Ausfallgetreide geht auch erst sehr spät oder garnet auf sondern erst nach dem Sähen :?
Und wenns vor dem Sähen dann doch mal viel regnet gehts auf den tonigeren Böden garnimmer

MfG. 1056xl
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Wini » Fr Nov 01, 2013 19:43

Einhorn64 hat geschrieben:Dazu die Frage welches Pfund ist gemeint?
Das halbe Kilo, oder das "Pound" (lbs)>453g?

^
Die Rechnerei in Pfund und Morgen hat Vorteile.
Bei uns ist: 1 Hektar = 5 Morgen, 1 Zentner = 50 kg = 100 Pfund
Somit passt die Rechnerei in Pfund wunderbar ins gebräuchliche Dezimalsystem.

80 Pfund pro Morgen ? Null Problemo. Mal 10 geteilt durch 4 ist gleich 200 kg/Hektar

Übrigens wurde wir kürzlich in einem Online-Assessment-Center für ein duales Studium genau
mit dieser Frage konfrontiert: Wieviel Pfund hat ein Zentner ?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon Wave » Sa Nov 02, 2013 9:59

Das haut bei uns mit deinen Morgen nicht hin,bei uns hat 1 Hektar 4 Morgen.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon automatix » Sa Nov 02, 2013 13:08

Wini hat geschrieben:
Einhorn64 hat geschrieben:Dazu die Frage welches Pfund ist gemeint?
Das halbe Kilo, oder das "Pound" (lbs)>453g?

^
Die Rechnerei in Pfund und Morgen hat Vorteile.
Bei uns ist: 1 Hektar = 5 Morgen, 1 Zentner = 50 kg = 100 Pfund
Somit passt die Rechnerei in Pfund wunderbar ins gebräuchliche Dezimalsystem.

80 Pfund pro Morgen ? Null Problemo. Mal 10 geteilt durch 4 ist gleich 200 kg/Hektar

Übrigens wurde wir kürzlich in einem Online-Assessment-Center für ein duales Studium genau
mit dieser Frage konfrontiert: Wieviel Pfund hat ein Zentner ?


ist ja eigentlich eine hinterfotzige Frage, nachdem Pfund in Deutschland keinerlei offizielle Bedeutung hat.
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon angusy » Sa Nov 02, 2013 13:40

Wave hat geschrieben:Das haut bei uns mit deinen Morgen nicht hin,bei uns hat 1 Hektar 4 Morgen.


:klug:

Es gibt große und kleine Morgen. So hieß das bei uns früher!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon 1056xl » Sa Nov 02, 2013 13:48

Hallo
Eigentlich hege ich ja einige "Sympathien" für Winni und seine Beiträge :mrgreen: :mrgreen: ,
aber die Geschichte mit den "Morgen,Pfund,Zentner usw."gehören nicht in eine ernsthafte öffendliche weitreichende (vielleicht sogar länderübergreifend) Diskussion.
Nur wenn man sich über einen gleichen "Nenner" unterhält kann man sinnvoll und informativ miteinander disskutieren.
Zahlen und die Mathematik sind die einzigen Dinge die 100%ig sind.
Also "Winni" :mrgreen: ,: m²/ar/ha usw. kg/dt/t usw. und es komm nicht mehr zu irgend welchen Verwechslungen oder Irritationen.

MfG. 1056xl
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Re: Weizenaussaat

Beitragvon CarpeDiem » Sa Nov 02, 2013 15:13

Bei uns geht auch nix. Habe gestern einen Acker nach Biogasmais gepflügt, heute regnet es wieder. Aber auch mit dem pflügen nicht unproblematisch, wenn man die gelben und roten Lehmflöze heraufholt! Die Nacht davor wütete der Biogaser auf der Fläche, entsprechend sehen die alle aus.
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