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Weizenpreisentwicklung

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
Thema gesperrt
2935 Beiträge • Seite 182 von 196 • 1 ... 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185 ... 196

Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Wini » So Dez 06, 2020 20:50

Särs liebe Weizenfreunde,

Habe mich mal mit den erste Fuhren Weizen auf den Weg gemacht.
Aktuell werden 19€ + MwSt für 11%-Eiweiß für C-Weizen Elixer bezahlt.

HoHoho
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Freakshow » Di Dez 08, 2020 8:59

Hui der muss ja bei 11% RP und 350kg N + x 150 dt gebracht haben. Ich brauch wieder einen Pflug.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon LUV4.0 » Di Dez 08, 2020 9:22

Wini hat geschrieben:Aktuell werden 19€ + MwSt für 11%-Eiweiß für C-Weizen Elixer bezahlt.

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Irgendwo im Süden nehme ich an?
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Dez 09, 2020 16:53

Uns hat ein Müller jetzt 19€ / 100kg plus MWST für einen A-Weizen "Spontan" geboten,
allerdings ab Hof.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon CarpeDiem » Mi Dez 09, 2020 17:15

Kartoffelbluete hat geschrieben:ein Müller jetzt 19€ / 100kg plus MWST


das ist der momentane Futterweizenpreis in der Strecke. Die Müllersleut zahlen nicht mehr!
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Marian » Do Dez 10, 2020 14:02

Futterweizen zu 20€ netto verkauft
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon beglae11 » Fr Dez 11, 2020 7:22

zu Stephan Dürr eine Meldung ( ich schreibe hier da ich ich wo über stephan dürr geschrieben wurden gesperrt bin)
Ekosem-Agrar AG mit überproportionaler Ergebnissteigerung in den ersten neun Monaten 2020

Betriebsleistung steigt auf 477,7 Mio. Euro (Vj. 401,4 Mio. Euro; +19 %)
Umsatzanstieg um 27 % auf 338,7 Mio. Euro (Vj. 267,6 Mio. Euro)
EBITDA erreicht 171,7 Mio. Euro (Vj. 110,6 Mio. Euro; +55 %)
Walldorf, 10. Dezember 2020 – Die Ekosem-Agrar AG, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe EkoNiva, hat ihre operative Geschäftstätigkeit in den ersten neun Monaten 2020 weiter ausgebaut. So stieg der Umsatz um rund 27 % auf 338,7 Mio. Euro (Vj. 267,6 Mio. Euro).

Insgesamt wurden im Zeitraum von Januar bis September 2020 rund 685.000 Tonnen Rohmilch gemolken. Die durchschnittliche tägliche Rohmilchleistung lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres bei rund 2.500 Tonnen. Dabei überschritt die Gesamtherde erstmals die Zahl von 200.000 Tieren – ein Plus von 10 % gegenüber Jahresanfang. Die Anzahl der Milchkühe beläuft sich zum 30. September 2020 auf knapp 100.000 Tiere (+2 %). Die Corona-Pandemie ließ die Milchpreise im 2. Quartal 2020 global fallen, da die Gastronomie als wichtiger Abnehmer von Milchprodukten in weiten Teilen der Welt praktisch ausfiel. Im weiteren Jahresverlauf konnten sich die Preise jedoch wieder erholen, sodass die Gruppe in den ersten neun Monaten mit 29 Rubel je Kilogramm sogar einen höheren Rohmilchpreis als im Vorjahreszeitraum (9M 2019: 28 Rubel) erzielte. In Euro lag der Rohmilchpreis mit 37 Eurocent aufgrund der Rubelschwäche knapp unter dem Vorjahresniveau (9M 2019: 38 Eurocent).

Die Betriebsleistung (Umsatz zuzüglich Wert- und Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie biologischen Vermögenswerten und sonstige betriebliche Erträge) stieg in den ersten neun Monaten 2020 um ca. 19 % auf 477,7 Mio. Euro (Vj. 401,4 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 55 % auf 171,7 Mio. Euro (Vj. 110,6 Mio. Euro), woraus sich eine EBITDA-Marge von 35,9 % (Vj. 27,6 %) ergibt. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 85 % auf 107,9 Mio. Euro (Vj. 58,4 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von 22,6 % (Vj. 14,5 %) entspricht.

Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender der Ekosem-Agrar AG: „Die Zahlen der ersten neun Monate 2020 zeigen, dass wir bislang sehr gut durch das laufende Jahr gekommen sind. Auch die diesjährige Ernte fiel insgesamt gut aus. Zwar herrschten in der Region Woronesch herausfordernde Witterungsbedingungen mit einem kühlen und feuchten Frühjahr und einem extrem heißen und trockenen Sommer, sodass die Sommerkulturen gute Erträge einbrachten, die später geernteten Kulturen jedoch durch die Trockenheit im Sommer gelitten haben. Dafür verbuchten wir deutlich höhere Erträge in unseren anderen Regionen, gerade auch in Sibirien.“

Die Preissituation war trotz der mengenmäßig guten Erträge sehr zufriedenstellend. Aufgrund geringerer Ernteerträge in anderen Teilen der Welt und infolge des schwachen Rubels befinden sich die Rubelpreise für viele Kulturen auf einem hohen Niveau. Der Saatgutanbau konnte ebenfalls kräftig ausgebaut werden, sodass von einer Absatzmenge von ca. 88.000 Tonnen für das Jahr 2020 ausgegangen wird – eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Zum 30. September 2020 kontrollierte die Ekosem-Agrar AG eine Fläche von 631.000 Hektar, wovon sich rund 50 % im Eigentum der Gruppe befinden.

Insgesamt erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 derzeit einen Anstieg der produzierten Rohmilch auf 900.000 Tonnen bis 940.000 Tonnen. Der Umsatz soll 480 Mio. Euro bis 500 Mio. Euro erreichen, das EBITDA zwischen 165 Mio. Euro und 185 Mio. Euro und das EBIT zwischen 85 Mio. Euro und 105 Mio. Euro liegen.

Eigenkapital in der Einzelgesellschaft deutlich verbessert

Der im Mai 2020 gemeldeten negativen Eigenkapitalsituation der Ekosem-Agrar AG wurde mittlerweile durch eine Reorganisation und die damit einhergehende Hebung stiller Reserven im Buchwert einer Tochtergesellschaft entgegengewirkt, sodass die Ekosem-Agrar AG nun wieder über eine Eigenkapitalposition verfügt, die deutlich über dem Grundkapital liegt.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon marius » Fr Dez 11, 2020 23:01

Die Zahlen sprechen für sich.
Sowas spiegelt exakt die von mir beschrieben Zukunftsbetriebe, die am Weltmartk bestehen werden, auch ohne Subventionen.
Politisch und wegen der NGO in Deutschland aber völlig undenkbar.
Dafür entsehen diese Strukturen halt im Ausland und werden früher oder später Deutschland günstig beliefern.
Die Konsumenten freuts.

Sowas wäre hier strukturell auch möglich. Pro Landkreis nur noch 1 Betrieb und die gesamte Fläche arrondiert um den Hof.
Alles kein Problem.
Aber wie beschrieben schieben in D. die Politik und Gutmenschen dem einen Riegel vor, incl deutlich zu teure Produktionskosten in D., gegenüber dem Ausland.

Ob einem diese Entwicklung nun gefällt oder nicht, darüber läßt sich sicher streiten, aber nicht ändern.
Es sei denn unrentable, kleinstrukturierte Betriebe mit fehlenden Stückkosten, werden weiterhin mit allerlei Subventionen gefördert.
Aber mal sehen wielange noch Geld dafür da ist, in den öff. Kassen bei nun drastisch wegbrechenden Steuereinnahmen....
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Panic » Sa Dez 12, 2020 9:53

Vielleicht bin ich ein bißchen konservativ, aber wenn ich von negativem Eigenkapital lese, wird mir mulmig. Denk ich an KTG in der Nacht...
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Dez 12, 2020 10:52

Pro Landkreis nur ein Betrieb und die ganze Fläche arrondiert um den Hof? :roll:
Ich weiß jetzt nicht wie groß bei euch ein Landkreis ist? Aber bei uns wären bei solchen
Konstelationen der Anteil am Transport einfach zu hoch.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon marius » Sa Dez 12, 2020 11:51

Das Problem in D ist doch das in der Landwirtschaft die ganzen Zombis über Steuergelder am Leben gehalten werden.
Und da reden wir von mind. 98 % der deutschen Betriebe.
Das geht schon los mit Stallbausubventionen. So wurden Ställe gebaut, die sonst nicht gebaut worden wären weil sie unrentabel sind. Dann wurde lange Zeit mit nochmal dicken Exportsubventionen die Übermenge exportiert und die dortige Landwirtschaft am Aufbau gehindert. Und das wären genau die, die wirklich günstig produzieren können, allerdings ohne Umwelt.-, Klimaziele oder Tierschutzvorgaben. Aber das interessiert die nicht.

Und diese kleineren Betriebe die in D. mit Steuergelder über Wasser gehalten werden, haben die Zukunftsbetriebe am Wachstum gehindert, bzw müssen die Zukunftsbetriebe in Folge dessen 30 oder 40 km kreuz und quer übers Land fahren zu ihren zerstückelten Feldern in manchen Bundeslander, statt komplett arrondiert um den Hof. Das kostet diesen Betrieben richtig Geld.
Alles unnötige Kosten der Zukunftsbetriebe und zusätzlich werden sie am dringend nötigem weiteren Wachstum gehindert. Das ist nötig um überhaupt eine Chance auf dem Weltmarkt zu haben.
Denn die heute noch schützenden Zölle werden auch fallen.

Mir ein Rätsel wie man Melkroboter oder in den ausgedienten Melkstand mit Steuergelder subventionieren kann.
Da konkurenzlos zu teuer.
Wo jeder weiss das ein Karussell völlig konkurrenzlos und alternativlos ist, sofern die Betriebsgröße passt. Und da reden wir von 4 stelligen Kuhzahlen

Das wir uns richtig verstehen, diese Entwicklung gefällt mir sicher nicht, aber man sollte seine Augen öffnen.
Das selbe Problem mit dem Preisdruck haben auch andere Wirtschaftsunternehmen, aber die können ihre Produktion nach Asien auslagern, was fast alle gemacht haben.

Der deutsche Landwirt kann das nicht. Der kann nur versuchen über immer günstigere Produktion ( was in D aber nahezu unmöglich ist ) oder mit immer mehr Masse ( Stückkostendegression, siehe Beispiel Karussell ) mitzuhalten.
Ob das hier unter linksgrüner Politik funktioniert, man wird sehen. Ohne Dauersubventionen oder Quersubventionen ( wie EEG ) wohl nicht bei der Kostenschraube.

Für mich wäre das nix muss ich ehrlich zugeben.
Aber wer meint er muss auf dem Weltmarkt mitspielen, soll das machen.

Auf die Dauersubventionen welche die Betriebe hier permanent über Wasser halten, würde ich mich aber nicht verlassen.
Die Kassen leeren sich in Rekordgeschwindigkeit und mit der bald anrollenden Banken und Unternehmenspleitewelle hat der Staat sehr bald ganz andere Probleme und Cashbedarf....
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon Isarland » Sa Dez 12, 2020 13:42

Immer die gleiche Seife bei dir. Fällt dir nix anderes ein? und du wirst es nicht mehr schnallen, dass weder Politik, noch die leider viel zu einflussreichen NGO`s und auch die Verbraucher diese Betriebe nicht wollen.
Du hast leider keine Ahnung was zur Zeit von der Politik in einschlägigen Kommissionen besprochen und ausgeheckt wird.
Ich weiß, was schon alles vorliegt, und noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden soll.....gravierende Änderungen in der deutschen Tierhaltung. Mehr sog i net.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon lukaß » Sa Dez 12, 2020 17:41

Ställe mit über 600 GV werden wieder unrentabel. Sie haben schon durch ihre hohen Transportkosten ( Gülle raus, Futter rein) Nachteile gegenüber den kleineren Ställen. Dazu kommt die absolute Abhängigkeit von Mitarbeitern . Da ist nix mehr mit Familienarbeitskraft. Es sind eben diese wesentlichen Bedingungen die auch Großbetrieben zum Verhängnis werden können.
Die Genossenschaftsbetriebe in Ostdeutschland sind noch stark, weil sie mal günstig an Pacht-und Eigentumsflächen gekommen sind, und weil sie die ausgeschiedenen Eigner mit einem Appel und Ei abgespeist haben.
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon CarpeDiem » Sa Dez 12, 2020 19:46

lukaß hat geschrieben:Ställe mit über 600 GV werden wieder unrentabel.


Du musst mir mal auf die Sprünge helfen. Was hat das mit dem Weizenpreis zu tun? Stehe ich auf dem Schlauch?
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Re: Weizenpreisentwicklung

Beitragvon marius » Sa Dez 12, 2020 21:51

Da besteht sogar ein Zusammenhang, 600 GV im Stall fressen mehr Weizen ( Nachfrage ) als ein leerer Stall, was den Preis stützt. :lol:
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