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welche Weizensorte

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Wini » Fr Sep 07, 2012 22:21

Da müsste ich ja total verblödet sein, wenn ich nochmals die gleiche Sorte anbauen würde, die
mir im Vergleich zu einer anderen Sorte am gleichen Standort total ausgewintert ist.
Sowas kommt bei mir nicht mehr in die Scholle.

Die fehlende Schneedecke die zu Auswinterungen geführt hat, wird aufgrund des Klimawandels bei uns doch zur Regel werden.

Als langjährig tätiger Landwirt muss man die Zeichen der allgemeinen Wetteränderung rechtzeitig erkennen und die
Weichen richtig stellen, statt stur nur auf Ertrag zu schauen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Schauerschrauber » Sa Sep 08, 2012 11:48

Wini hat geschrieben:Da müsste ich ja total verblödet sein, wenn ich nochmals die gleiche Sorte anbauen würde, die
mir im Vergleich zu einer anderen Sorte am gleichen Standort total ausgewintert ist.


Hallo

Ich habe ja nicht behauptet das wir dieses Jahr nochmal Sophytra aussäen - ich schrieb das er in der Ernte 2011 gut war & deshalb im Herbst 2011
in großen Mengen ausgesät wurde.
Im Gegenteil - die Sorte fliegt mir aus dem Programm .

MfG
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Stoapfälzer » Di Sep 11, 2012 11:35

Ralf110569 hat geschrieben:Kann mir eigentlich mal einer sagen, warum der Toras (A7-Qualität, Fusarium 2, führend in der Winterhärte, allgemein gesund, breites Aussaatfenster, robust gegen Frühjahrstrockenheit) so selten genannt wird. Auch in der TopAgrar wird er nur stiefmütterlich erwähnt. In einem Gebiet wie bei mir im nördlichen BW, wo man selbst mit "Hochertragssorten" wie Meister und Asano in optimalen Jahren maximal 9 to/ha erntet (im Durchschnitt der Jahre ca. 7 to/ha), kommt ein Toras meistens auch auf dieses Niveau. Dass der im BSV mit Ertagstrufe 5-6 und Asano mit 9 steht ist doch ein Witz!
Ich glaube bald dass es sich bei den Sorteneinstufungen um reine Politik handelt als um objektive Merkmale! Oder werden da nur Böden mit 100 BP und 1000 Liter Niederschlag betrachtet, die 12 to/ha und mehr bringen können? Das hat aber dann nichts damit zu tun, was für "Deutschland" gut sein soll.

So ähnlich ergeht es mir auch die letzte Sorte mit der ich langjährig sehr gute Erträge hatte war Winnetou danach kamen Inpression und Asano aber die hatten durch die Bank jedes Jahr bescheiden Erträge obwohl ich die Intensivität des Anbaues erhöht habe.

Überlege ob ich mir dieses Jahr Julius holen soll oder doch wieder auf den Häuptling zurück gehen soll da es bis jetzt noch Saatgut gibt. Auch wenn es nur ein C Weizen ist aber bei gleichem Aufwand mind. ne Tonne mehr am Hektar ist irgendwie lohnender als von den anderen wenns gut geht 1€ mehr pro dt zu bekommen.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » Di Sep 11, 2012 11:41

Stoapfälzer hat geschrieben:
Überlege ob ich mir dieses Jahr Julius holen soll oder doch wieder auf den Häuptling zurück gehen soll da es bis jetzt noch Saatgut gibt.



Du kannst den Julius ja auch einmal ausprobieren.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Stoapfälzer » Di Sep 11, 2012 19:43

Mad hat geschrieben:
Stoapfälzer hat geschrieben:
Überlege ob ich mir dieses Jahr Julius holen soll oder doch wieder auf den Häuptling zurück gehen soll da es bis jetzt noch Saatgut gibt.



Du kannst den Julius ja auch einmal ausprobieren.


Das ist klar mach ich immer so das ich ein paar Zentner praktisch selbst vermehre und den Nachbau dann Flächendeckend anbaue somit ist heuer noch mal der Asano auf der meisten Fläche dran.

Habt ihr zu Julius Erfgahrungen. Ich such eigentlich etwas das spätsaatvertäglich ist da ich irgendwie immer mit der Entwicklung im Herbst Probleme haben obwohl wir realtiv dick säen und das auch nicht zu spät aber es dauert immer ewig bis was kommt und das bestockt dann meist nicht mehr so toll, liegt wohl an den schlecht zu bereitenden Feldern nach Silomais bei uns.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » Di Sep 11, 2012 21:28

Stoapfälzer hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
Stoapfälzer hat geschrieben:
Überlege ob ich mir dieses Jahr Julius holen soll oder doch wieder auf den Häuptling zurück gehen soll da es bis jetzt noch Saatgut gibt.



Du kannst den Julius ja auch einmal ausprobieren.


Das ist klar mach ich immer so das ich ein paar Zentner praktisch selbst vermehre und den Nachbau dann Flächendeckend anbaue somit ist heuer noch mal der Asano auf der meisten Fläche dran.

Habt ihr zu Julius Erfgahrungen. Ich such eigentlich etwas das spätsaatvertäglich ist da ich irgendwie immer mit der Entwicklung im Herbst Probleme haben obwohl wir realtiv dick säen und das auch nicht zu spät aber es dauert immer ewig bis was kommt und das bestockt dann meist nicht mehr so toll, liegt wohl an den schlecht zu bereitenden Feldern nach Silomais bei uns.



Vergiss es! Julius nach Mais gibt nur ohne Ende Fusarien. Ich habe es dieses Jahr bei meinem Onkel erlebt. Der meinte er könne ihn nach Mais setzen. In meinen Augen ein Fehler.
Dann versuch lieber den Meister, in der Hoffnung, dass der Winter nicht genauso wird wie der letzte. Der Meister ist genauso spätsaatverträglich wie der Julius und hat eine gute Fusarientoleranz. Dieses Jahr hats ihn bei mir zerlegt. Nur 50% der Pflanzen blieben übrig. Aber weil er so gut bestockt, hat er es immer noch auf 76dt gebracht. In normalen Jahren sollte einiges mehr drin sein.
Ich hatte ihn nach Weizen stehen und von Fusarien war keine Spur (das war zum Beispiel beim Linus ein großes Problem). Nur wegen der Ausdünnung halt einiges an Mutterkörnern. Aber wenn man den Ackerfuchsschwanz in den Griff bekommt, sollten auch diese kein Problem darstellen.

Ich mache den Meister in diesem Jahr nach Mais und hoffe, dass der Winter gescheit wird.

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Sep 12, 2012 7:15

Fusarien fürchte ich eigentlich weniger da alles Silomais ist und danach alles sauber gepflügt wird.
Meister hmm muss ich mir mal anschauen und erst mal nachfragen ob die Sorte bei uns verfügbar ist.
Ich seh schon wird sich wohl wieder auf den Häuptling hinauslaufen.

Hab anfangs mit Akteur geliebäugelt da der prächtig stand in unserer gegend aber im Amtlichen ist er doch sehr bescheiden bewertet.
http://www.lfl.bayern.de/ipz/weizen/15950/linkurl_soempf_ww_12.pdf
Jura währ unsere Empfehlung
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Mi Sep 12, 2012 11:45

Als frohwüchsige Sorte mit guter Fusariumresistenz für Spätsaaten kann ich Dir neben dem Akteur auch den Akratos empfehlen. Der ist auch heute, acht Jahre nach seiner Zulassung , immer noch mit 7/7 im Ertrag bonitiert.
Gerade nach Mais und nach ner späten Pflugfurche braucht man ne recht wüchsige Sorte als Erosionschutz.

http://www.saaten-union.de/index.cfm/pr ... ,html.html
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Schauerschrauber » Mi Sep 12, 2012 20:33

Hallo

stimmt es das der Julius erst sehr spät reif wird ?

Wollte mir hier einer erzählen - die Sorte sei für unsere Region nicht optimal :?

MfG
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon PhilippS. » Mi Sep 12, 2012 20:58

@schauerschrauber
ja das stimmt der Julius ist spät,ich denke mal vielleicht sogar der späteste Winterweizen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Mi Sep 12, 2012 21:16

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

stimmt es das der Julius erst sehr spät reif wird ?

Wollte mir hier einer erzählen - die Sorte sei für unsere Region nicht optimal :?

MfG



Julius ist eine der spätesten Sorten im aktuellen Weizensortiment und sollte deshalb auch nicht allzu spät gesät werden, v.a. weil er eine etwas verhaltenere Jugendentwicklung hat.
Am besten drischt er wohl in Lagen, wo er schön langsam ausreifen kann, vorzugsweise auf den etwas besseren Böden.

Ich hatte den Julius vor ein paar Jahren neben dem Limes auf einem Trockenstandort stehen, und da war er dem Limes deutlich unterlegen. Der Limes hatte das besser ausgebildete Korn und hat sich butterweich dreschen lassen. Der Julius hätte wohl noch etwas brauchen können. Dem hat die abrupte Abreife nicht so gut getan. Dem hätte etwas Regen in der Abreifephase gut getan. Dann wäre er etwas schöner und gleichmäßiger abgereift und das Stroh wäre etwas mürber und nicht so zäh gewesen. Positiv an der Sorte sind seine stabil hohen Fallzahlen und sein gutes Hektolitergewicht.

Ich wollte die Sorte eigentlich nicht mehr anbauen, aber nachdem es die letzten Jahre im Juni und Juli wieder deutlich mehr geregnet hat, was die Abreifephase spürbar verzögert hat, wird die Sorte auf einmal doch wieder interessant - zumindest auf den besseren Böden.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Stoapfälzer » Do Sep 13, 2012 11:06

Heut war der Vertreter da und hat mir den Kometus ans Herz gelegt da haben wir dann auch was bestellt.
http://www.baywa.de/pflanzenbau_obst/zuechtervertrieb/sorten/winterweizen/a_weizen/kometus/
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Fossi » Do Sep 13, 2012 12:55

Ich habe mich auch entschieden:
- Stoppelweizen: Premio
- auf Raps (leichte Böden): Primus
- Knollenweizen: Inspiration
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