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welche Weizensorte

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon steel. » Fr Aug 30, 2013 21:14

Welfenprinz hat geschrieben:Dieser Aspekt Standfestigkeit als Entscheidungskriterium ist bei mir ehrlich gesagt im Laufe der Jahre immer weiter nach hinten gerutscht. Irgendwie hab ich das GEfühl, dass man mit den Mitteln heutzutage eigentlich alles stehend zur ERnte hinkriegt

Sicher. Mit hohem mehrmaligem Wachstumsreglereinsatz. Was in trockenen Jahren zulasten des Ertrages geht.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Müllerchen » Fr Aug 30, 2013 23:01

Bin ein wenig unsicher :?: Ich habe vor Stoppelweizen ( Stroh abgefahren,2 x grubbern,vor Saat pflügen) anzubauen,mache ich schon Jahre lang so,irgendwie kam mir jetzt der Gedanke das es irgendwie ein Problem geben könnte wenn ich 2 x die gleiche Sorte anbaue(also in meinem Fall Tobak nach Tobak)bin ich jetzt total auf dem Holzweg? Danke für Antworten...
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon White Star » Sa Aug 31, 2013 6:23

Die Benotungen einzelner Eigenschaften stehen in der Beschreibenden Sortenliste. Tobak ist dort im Fusarium mit Note 7 eingestuft.
Das spricht für sich. Das Risiko ist bekannt.
Mein absoluter Favorit hier in unserer märkischen Streusandbüchse ist der Discus. Ist über Jahre in den LSV ertragsstabil. Top-A-Qualität durch sicheres Protein, hohes HLG und stabile Fallzahlen.
Ist z.B. in MV der Frühsaat-WW nach Raps schlechthin. Sollte bei früherer Ernte mit Fusarium Note 3 auch nach Mais funktionieren.
Die Eignung zur Frühsaat ist bedingt durch gute Winterhärte, verhaltenen Wuchs und gute Blattgesundheit. Das bringt Vorteile in derTrockentoleranz durch viel Vegetationszeit im Herbst zur Wurzelentwicklung. Auf besseren Böden muss man die Standfestigkeit im Auge haben.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Sa Aug 31, 2013 11:14

steel. hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
countryman hat geschrieben:Lt. Aussagen von wirklichen Insidern auf dem Feldtag Haus Düsse wird der Tobak in der Fusarium-Anfälligkeit von 6 auf 7 oder 8 hochgestuft werden.

.



Ich weiß zu 100%, dass er bereits auf 7 hoch gestuft wurde.


Vor einigen Wochen wurde er bereits auf 7 hochgestuft. Jetzt müßen die Auswertungen aus 2013 abgewartet werden, denn so schnell gehts nicht.
Kann also durchaus sein, dass nach Abschluß der Auswertungen im Herbst/Winter der 7 eine 8 folgt.

Ich hab wie countryman was gehört, dass er eher Richtung 8 tendieren soll. Das wäre natürlich ein klares Argument gegen die Sorte. Wobei ich ihn selbst bei 6 oder 7 nicht anbauen würde. 5 wäre überlegenswert.



Es zwingt Dich doch niemand, diese Sorte anzubauen, zumal es ja auch andere gute Sorten gibt. Ich kann allerdings das bestätigen, was Mad geschrieben hat. Wenn man rechtzeitig (EC 59/61) eine Ährenbehandlung mit einem prothioconazolhaltigen Mittel durchführt, reicht dieser Schutz die Blüte über aus (sind ja nur wenige Tage).
Ich hatte dieses Jahr jedenfalls ein sehr schönes Erntegut (trotz Trockenheit).

Ob Tobak noch auf 8 hochgestuft wird, erfährst Du frühestens im Juli nächsten Jahres. Die 7 ist sicher etwas abschreckend, aber diejenigen, die diese Sorte schon einmal angebaut haben, bleiben idR auch bei ihr. Das spricht doch eigentlich für sich.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » Sa Aug 31, 2013 13:18

Crazy Horse hat geschrieben:
Es zwingt Dich doch niemand, diese Sorte anzubauen, zumal es ja auch andere gute Sorten gibt. Ich kann allerdings das bestätigen, was Mad geschrieben hat. Wenn man rechtzeitig (EC 59/61) eine Ährenbehandlung mit einem prothioconazolhaltigen Mittel durchführt, reicht dieser Schutz die Blüte über aus (sind ja nur wenige Tage).
Ich hatte dieses Jahr jedenfalls ein sehr schönes Erntegut (trotz Trockenheit).


Vermutlich war die Blüte bei meiner Durchfahrt längst durch. So genau kann ich das aber auch nicht sagen.

Neben Prothioconazol waren übrigens noch 2 andere Wirkstoffe in meiner Mischung enthalten.

Ich hätte mal ein Spritzfenster anlegen, oder einen gesamten Schlag anders behandeln sollen, um direkt die Bestätigung für meine Theorie zu erhalten.

Wie gesagt. Hätte ich so viele Fusarienkörner bei mir gefunden, wie ich sie bei meinem Onkel gefunden habe, würde ich mir die Frage stellen, was ich denn falsch gemacht habe.

Vermutlich war er zuspät und mit den falschen Wirkstoffen unterwegs.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon steel. » Sa Aug 31, 2013 15:13

Crazy Horse hat geschrieben: Wenn man rechtzeitig (EC 59/61) eine Ährenbehandlung mit einem prothioconazolhaltigen Mittel durchführt, reicht dieser Schutz die Blüte über aus (sind ja nur wenige Tage).

Schön wärs. Herrschen mal in einem Jahr intensive infektionsbeningungen kannst mit einer Überfahrt zum richtigen Zeitpunkt den Befall nur um maximal 3/4 reduzieren, jedoch niemals ganz verhindern. Das zeigen doch unzählige professionell durchgeführte Versuche. Und eben dieses infizierte 1/4 macht die restlichen 3/4 zum Sondermüll.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » Sa Aug 31, 2013 15:50

steel. hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben: Wenn man rechtzeitig (EC 59/61) eine Ährenbehandlung mit einem prothioconazolhaltigen Mittel durchführt, reicht dieser Schutz die Blüte über aus (sind ja nur wenige Tage).

Schön wärs. Herrschen mal in einem Jahr intensive infektionsbeningungen kannst mit einer Überfahrt zum richtigen Zeitpunkt den Befall nur um maximal 3/4 reduzieren, jedoch niemals ganz verhindern. Das zeigen doch unzählige professionell durchgeführte Versuche. Und eben dieses infizierte 1/4 macht die restlichen 3/4 zum Sondermüll.


Und in den Versuchen wird relativiert. Zwischen Kosten, Ertragssteigerung und ermitteltem Don-Gehalt.

Kombiniert man allerdings mehrere Wirkstoffe, kann man eine höhere Effizienz erzielen, muss aber auch tiefer in die Tasche greifen. Natürlich nützt es einem auch nichts, wenn man irgendwelche x-beliebigen Wirkstoffe einsetzt. Sie sollten schon eine Wirkung auf Fusarien haben.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Aug 31, 2013 20:50

Tobak als Blattfruchtweizen 1x in 45 behandelt. Tobak als Stoppelweizen einmal in 31, einmal in 51 behandelt. Schnitt >11 t/ha Ertrag. Ware astrein. Allerdings muss ich zugeben, da im Vorfeld etwas Angst gehabt zu haben. Da war schon die ein oder andere Ähre befallen, das selbst nach Raps. Aber nachher auf dem LKW war nichts mehr sichtbar und auch der Landhändler hat bisher keinen Kommentar abgegeben. Glück gehabt. :roll:
Werde da dennoch in Zukunft vorsichtiger sein. Grade weile dieses Jahr Tobak auch im großen Stil nach Weizen stehen wird.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » So Sep 01, 2013 17:39

steel. hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben: Wenn man rechtzeitig (EC 59/61) eine Ährenbehandlung mit einem prothioconazolhaltigen Mittel durchführt, reicht dieser Schutz die Blüte über aus (sind ja nur wenige Tage).

Schön wärs. Herrschen mal in einem Jahr intensive infektionsbeningungen kannst mit einer Überfahrt zum richtigen Zeitpunkt den Befall nur um maximal 3/4 reduzieren, jedoch niemals ganz verhindern. Das zeigen doch unzählige professionell durchgeführte Versuche. Und eben dieses infizierte 1/4 macht die restlichen 3/4 zum Sondermüll.


Wenn es wie letztes Jahr hart auf hart kommt (üppige Gewitterniederschläge, schwülwarme Witterung), infiziert sich nahezu jeder ertragsbetonte Korndichtetyp. Da reicht dann eine Behandlung zu Blühbeginn mit Prosaro, Skyway oder Osiris oftmals nicht aus. Da empfiehlt es sich, nach ner Woche nochmal mit Ampera nachzubehandeln (ist bis EC69 zugelassen und hat die beste Kurativleistung gegen Fusarien). Dann hast Du Wirkungsgrade von gut 90%.

Wenn natürlich überall im Weizen noch Maisstängel rumliegen, die jedes mal ne Menge Fusariumsporen rausschleudern, sobald man nur drauftritt oder es kräftig draufregnet, dann braucht man sich über einen massiven Fusariumbefall auch nicht zu wundern.
Wer es mit der Feldhygiene nicht so genau nimmt, muss dann halt ährengesunde Sorten wie Toras, Impression oder Kometus anbauen, aber auch dann muss er mit erhöhten DON-Werten rechnen, wenn er ganz auf eine Ährenbehandlung verzichtet.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Sep 04, 2013 16:47

http://www.tll.de/ainfo/pdf/lv_ww.pdf

http://www.isip.de/coremedia/generator/ ... rsicht=neu

Vor allem Elixer scheint wirklich wieder auf Tobak-Niveau zu punkten. Ich überlege anstatt den Inspiration ihn mit rein zu nehmen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Müllerchen » Do Sep 05, 2013 10:51

So bestellt.....Elixer als Stoppelweizen, Tobak nach Hafer und SU Anapolis nach Mais.......nächstes Jahr bin ich schlauer :D
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Do Sep 05, 2013 11:20

Müllerchen hat geschrieben:So bestellt.....Elixer als Stoppelweizen, Tobak nach Hafer und SU Anapolis nach Mais.......nächstes Jahr bin ich schlauer :D



Ich bin immer noch unentschlossen welchen Weizen ich für die paar ha nach KM wählen soll. Anapolis wäre ja da auch denkbar.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Nordhesse » Fr Sep 06, 2013 22:17

Matrix ?
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Wini » Fr Sep 06, 2013 22:49

Tja, da ist guter Rat teuer.
Zuletzt geändert von Wini am Fr Sep 06, 2013 22:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Wini » Fr Sep 06, 2013 22:51

Hier die Versuchsergebnisse von den Fränkischen Platten als Entscheidungshilfe:
Giebelstadt/Arnstein/1-jährig/mehrjährig
Qualität St. 1 St. 2 St. 1 St. 2 St. 1 St. 2 St. 1 St. 2
Kerubino E 101 103 110 101 104 100 100 100
JB Asano A 105 104 97 102 95 101 100 103
Kometus A 104 106 89 92 91 98 95 99
Meister A 104 102 102 99 102 99 102 98
Impression A 97 94 107 98 100 98 98 99

Joker A 86 89 92 97 94 96 99 99
Julius A 99 100 83 81 97 97 95 97
Kometus A 104 106 89 92 91 98 95 99
Elixer C 111 111 123 121 117 112 110 107
Hermann C 105 106 105 104 103 104 101 102
Landsknecht C 108 111 114 122 107 110 106 109

Hier meine Favoriten für die nächste Saat:
A-Weizen:
Julius (KWS-Lochow): Herausragende Merkmale von Julius sind seine absolute Winterhärte und seine
sehr gute Fallzahlstabilität. Dies gewährt eine hohe Anbausicherheit, wenngleich auch die Höchsterträge
fehlen. Die Resistenzen in der Blattgesundheit sind gut, in der Reife ist er eher später.

C-Weizen
Hermann (Nickerson-Limagrain) ist ein mittellanger Futterweizen, jedoch trotzdem gut standfest. Im Ertrag
wird er mittlerweile durch andere Sorten übertroffen. Bei durchschnittlicher Winterhärte musste er
2012 häufig umgebrochen werden. Sehr gut ist seine Blattgesundheit, gut seine Fusariumresistenz. Er
besitzt auch Stoppelweizeneignung und kann als Brau- oder Ethanolweizen dienen. Geringe Fallzahlstabilität.
Elixer (Saaten-Union) ist ein Hochertrags-Futterweizen mit guter Winterhärte. Seine DON-Gehalte sind
mittel bis gering, seine Standfestigkeit durchschnittlich. Bei Stoppelweizenanbau ist auf Halmbruch und
DTR zu achten.

Und mein Geheimtip: Türkis und Cubus als Hausmarke mit Eigenvermehrung
Zuletzt geändert von Wini am Fr Sep 06, 2013 23:05, insgesamt 4-mal geändert.
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