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welche Weizensorte

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Tobi. » Mi Sep 11, 2013 17:46

NobbyNobbs hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:Schon heftig, was da Tobak und Elixer bringen...
Wenn man die in der Praxis dann noch etwas höher düngt...



Was war denn krankheitstechnisch am Eichhof los? :shock:


Jep, heftig! Aber da sieht man wie gesund die beiden Sorten sind...
Bei gelegenheit mal nachfragen; kenne da wen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Sep 11, 2013 18:02

Also jetzt nach den hessischen Versuchsergebnissen habe ich genug Daten. Ich werde dieses Jahr auf Tobak und Elixer setzen und mir von beiden neues Z-Saatgut bestellen. Die Idee mit Inspiration verwerfe ich wieder. 10 t Asano habe ich noch. Die werde ich beizen lassen und mir für die nächsten Jahre aufheben um hier und da weiterhin ein paar ha (Spätsaat nach Mais, schwierige Bedingungen etc.) anbauen zu können.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Tobi. » Mi Sep 11, 2013 18:09

NobbyNobbs hat geschrieben:...für die nächsten Jahre aufheben...


Wie lange lagerst Du den?

Hab mal nen Rest Saatgut vom Vorjahr gekauft, was auch gut ging.
Der Rest davon war im kommenen Jahr allerdings ein Totalverlußt. Dabei war es trocken und relativ kühl gelagert.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon forenkobold » Mi Sep 11, 2013 18:15

Meine Hauptsorte wird Asano bleiben. Aus einem einzigen Grund: Ich dresch im Lohn, und der Asano bietet mir die Chance, für mich selber größere Flächen zu ernten bevor den Kunden einfällt, dass der Weizen reif ist. Kerubino war zwar dieses Jahr noch früher, hat mich aber ertraglich enttäuscht.
Dann werde ich noch Kredo anbauen (Super Ertrag dieses Jahr) , etwas Estivus (recht ordentlich im kleinflächigen Versuchsanbau ) und --falls ich Saatgut ergattere, Rebell im Testanbau.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon angusy » Do Sep 12, 2013 7:48

NobbyNobbs hat geschrieben: Die werde ich beizen lassen und mir für die nächsten Jahre aufheben


Anders herum wird ein Schuh daraus:
Aufheben und erst beizen wenn man ihn säen möchte. Mit gebeiztem Saatgut aus Vorjahren sind mir Feldaufgänge runter bis 10% bekannt. Ich lagere als gebeiztes Saatgut nur die technisch notwendige Restmenge. Diese sähe ich im Folgejahr als erstes, um dann bei mangelhaftem Feldaufgang ggf. noch im Oktober umbrechen zu können.

Die Versuchsergebnisse Hessen sind hier schon seit Wochen bekannt. Ihr versteht jetzt meine Meinung zu Asano. Im Vergleich gibt es nicht viel, was so viel besser ist im Ertrag.

Elixer ist doch ein C-Weizen?! Wie vermarktet Ihr den denn? Ich baue mindestens B-Weizen an, um mir wenigstens die Chance auf entsprechende Vermarktung als Brotgetreide zu wahren.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Do Sep 12, 2013 8:39

forenkobold hat geschrieben:Meine Hauptsorte wird Asano bleiben. Aus einem einzigen Grund: Ich dresch im Lohn, und der Asano bietet mir die Chance, für mich selber größere Flächen zu ernten bevor den Kunden einfällt, dass der Weizen reif ist. Kerubino war zwar dieses Jahr noch früher, hat mich aber ertraglich enttäuscht.
Dann werde ich noch Kredo anbauen (Super Ertrag dieses Jahr) , etwas Estivus (recht ordentlich im kleinflächigen Versuchsanbau ) und --falls ich Saatgut ergattere, Rebell im Testanbau.



Ich würde auch gerne wieder einen klassischen Kurzstrohweizen anbauen - gerade als Stoppelweizen vor Raps. Und da habe ich auch an Sorten wie Rebell (A) oder Linus (A) gedacht. Die schneiden in den unterfränkischen Versuchen, in Arnstein und Giebelstadt, ja zumeist recht gut ab. In Baden-Württemberg werden diese Sorten ja leider nicht geprüft.

Meine Hauptsorte wird aber Tobak bleiben. Der ist robust, frohwüchsig und blattgesund und kommt auch sicher durch den Winter. Ne gezielte Ährenbehandlung ist bei so einer Sorte natürlich Pflicht (auch nach Raps), aber damit kann ich leben. Bei Rebell oder Linus müsste ich auch ne Ährenbehandlung einplanen.

Sehr gut hat hier dieses Jahr auch der Atomic (A) abgeschnitten. Auf den schwächeren Tonböden kommt er gegen Tobak und Elixer wohl nicht an, aber als Stoppelweizen auf den besseren Böden ist er sicher auch recht interessant.

Der Estivus hat mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen. Das ist mehr ne Sorte für die Öko-Fuzzys, weil er doch relativ lang und massenwüchsig ist (gute Unkrautunterdrückung). Er ist aber auch relativ anfällig ggü Blattseptoria.

Die gesunden B-Sorten Kredo, Edward, Gordian und Desamo liefen hier auch alle sehr gut.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Welfenprinz » Do Sep 12, 2013 9:32

Der Smaragd liegt bei euch ja (immer noch ) in der Spitzengruppe. :idea:
Wie alt ist der überhaupt schon?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » Do Sep 12, 2013 9:40

Welfenprinz hat geschrieben:Der Smaragd liegt bei euch ja (immer noch ) in der Spitzengruppe. :idea:
Wie alt ist der überhaupt schon?


Hatte auf 2009 getippt und wohl recht.

Google spuckte aus:

Sorte: Smaragd
Kennnummer: 3780
Zulassung: 2009
Zugelassen 13.03.2009(PL)
Kultur: Winterweichweizen
Botanisch: Triticum aestivum L.
Nutzungsrichtung: Winterweichweizen
Züchter:
Firma
SW Seed GmbH
Teendorf
29582 Hanstedt I
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Tobi. » Do Sep 12, 2013 9:42

angusy hat geschrieben:Elixer ist doch ein C-Weizen?! Wie vermarktet Ihr den denn? Ich baue mindestens B-Weizen an, um mir wenigstens die Chance auf entsprechende Vermarktung als Brotgetreide zu wahren.


Habe dieses Jahr den Asano zum Schluß auch zurückhaltender mit N gedüngt. Die Preise für A-Weizen sind ja auch nicht sooo viel höher als für B-Weizen...
Auch beim Tobak hab ich mich gebremst. War aber vom Eiweiß garnicht so schlecht, dass man das nicht mit entsprechend N auch in A-Qualität bekommen hätte.

E-Weizen ist bei uns nichts. Auch A-Weizen kann schonmal schief gehen. Von daher seh ich das beim Tobak nicht so wild. Die anderen Qualitätsmerkmale, welche von der Führung her ja auch nicht so einfach zu beieinflußen sind, sind bei dem ja auch ganz gut.

Solange Elixer nicht deutlich mehr Ertrag bringt wie Tobak, werde ich den - als C-Weizen - jedoch nicht anbauen, da ich alles vermarkte. Für jemanden der den selber verfüttert sieht das sicher anders aus...
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Ice » Do Sep 12, 2013 11:47

Aktuell liegt die Preisdifferenz bei uns zwischen B und C Weizen bei 0,25€/dt...
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Tobi. » Do Sep 12, 2013 12:52

Ice hat geschrieben:Aktuell liegt die Preisdifferenz bei uns zwischen B und C Weizen bei 0,25€/dt...


Da erübrigt sich das Rechnen natürlich...

Aber selbst wenn ich von einem 10% höherem Erlös ausgehe (A gegenüber C), macht das gerade mal den Ertragsvorteil gut. Wenn die Qualität dann auch tatsächlich stimmt! Auf den höheren Produktionskosten bleibt man sitzen...
Tobi.
 
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon angusy » Do Sep 12, 2013 13:40

Ice hat geschrieben:Aktuell liegt die Preisdifferenz bei uns zwischen B und C Weizen bei 0,25€/dt...


So allgemein ist die Aussage bestenfalls irrelevant, schlimmstenfalls Blödsinn.

Das hängt doch entscheidend von der Region. Und je nach Region liegt die Differenz beim bis zum Zehnfachen des Genannten.
Zudem kommt, dass in unserer Region Futterweizen schlichtweg schwerer (logistisch)abzusetzen ist. Außerdem bin ich dann auf diese Schiene festgelegt. E-, A- oder Brotweizen als Futterweizen zu vermarkten ist m.E. nie ein Problem. Anders herum wird es schon schwieriger (bei uns unmöglich). Daher rührte meine Frage nach dem Grund für Elixer-Anbau.

Auch wenn einige hier posten, mit der richtigen Düngung könnten B-Weizen als A-Weizen veräußert werden, stimmt das m.E. so pauschal auf gar keinen Fall. Unsere Abnehmer zahlen oftmals nur bei Zusicherung, dass es sich um eine A-Sorte handelt (und überprüfen das in Stichproben). In anderen Fällen geht es nicht nur um Eiweiß-Werte (die ja ggf. noch mit Düngung zu beeinflussen sind), sondern um Sedi, Kleber, Fallzahlen etc.. Das bekommt man dann so einfach eher selten hin.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Do Sep 12, 2013 13:40

Ich bin sehr froh, mit meinem Landhändler einen erwischt zu haben, der, so lange du sauberen, pilzfreien Weizen erzeugst, nicht die typischen landhändlschen Manieren an den Tisch legt und probiert das Haar in der Suppe zu suchen. Der hält da kein Geschiss ab mit Protein, Fallzahlen oder Ähnlichem. Es wird zwar so sein, dass ich hin und wieder A-Weizen abliefere und ein paar cent verschenke, da ich den dann nicht als solchen abgerechnet bekomme, in schwachen Jahren habe ich allerdings auch immer B-Weizen wenn andere wegen Fallzahlen und Geschiss aus allem C-Weizen machen. Ob ich jetzt 12 oder 14% Protein habe, interessiert mich nicht. Wir rechnen grundsätzlich alles als Standard-B-Weizen ab und da fahre ich sehr sehr gut mit. Ich mach jedenfalls keine Spätdüngung mehr (wovon ich eh nichts halte), geh komplett auf Masse und streiche etliche Kriterien bei der Sortenwahl einfach komplett raus. Daher ist es mir wie Schiss, ob ein Tobak im Protein schwach ist oder nicht. Oder ob ein Elixer nur C-Qualität erreicht. Ich will sichere Masse und gesunde Ware, fertig.
Ich hab dieses Jahr im Schnitt gute 11 t/ha Weizen mit ca. 140-160 kg/ha (in zwei Gaben) gedüngtem Stickstoff erzielt. Das ist es mir einfach Wert und noch dazu ökologisch vorbildlich und höchst wirtschaftlich.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Welfenprinz » Do Sep 12, 2013 14:31

Der Preisunterschied zwischen E,A und B schwankt ja auch über die Jahre erheblich.
Wer sich entscheidet, das eine oder andere zu machen muss da schon einen Schnitt über 5, 8 oder 10 Jahre kalkulieren........ und dann auch durchhalten. :mrgreen: nicht jedes Jahr wegen 0,5€ mehr oder weniger wieder neu strategieren.

2008 hat mir der Akteur deckungsbeitragsmässig richtig den Arsch gerettet 21€ statt 16 macht sich schon bemerkbar. Aber wenns immer so wär.......... würden ja alle E-Weizen machen. :mrgreen:
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Tobi. » Do Sep 12, 2013 15:35

angusy hat geschrieben:In anderen Fällen geht es nicht nur um Eiweiß-Werte (die ja ggf. noch mit Düngung zu beeinflussen sind), sondern um Sedi, Kleber, Fallzahlen etc.. Das bekommt man dann so einfach eher selten hin.


Deshalb nehm ich auch Tobak statt Elixer. Da entscheide ich erst zum Termin der N-Abschlußgabe.
Brauche dann auch keinen 10-Jahresplan. :wink:
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