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wildplage

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Re: wildplage

Beitragvon Steeg » Fr Nov 09, 2012 11:44

moin! hier wird gerade das selbe spiel gespielt. auch bei einem bekannten ca 20km entfernt wird solches probiert. die jägerschaft hat schon kapiert was los ist´. sie wollen grosse strecken zum null tarif und schürren mit einzelverhandlugen stimmungen gegen einander. jagdgenossenschaften sind keine grosse unterstützung.das ist meine antwort auf langholzbauer.
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Re: wildplage

Beitragvon Ford8210 » Fr Nov 09, 2012 13:26

Auf so einen Handel würde ich mich nicht einlassen. Ich gehe zwar auf die Jagd, bin aber auch im anderen Lager zu hause. Der Wildschadenersatz ist gesetzlich geregelt. Wer von dieser Regelung zu seinem Nachteil abweicht ist selbst dran schuld und darf sich hinterher nicht beschweren.
Ansonsten kann man immer einen Wildschadenschätzer bemühen, sollte man der Meinung sein, man würde den Schaden nicht ordnungsgemäß ersetzt bekommen. Denn eines ist auch klar: Nehme ich das Angebot vom Jagdpächter an, sind alle späteren Forderungen erledigt.

Was anderes. Hast du dem Jagdpächter das mal so gesagt, daß es dir hauptsächlich daran gelegen ist, daß er sein Revier so in SChuß hält, wie du es bis vor drei Jahren gewohnt warst? Wenn ja, wie hat er darauf reagiert? Wenn nein, warum nicht?
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
Ford8210
 
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Re: wildplage

Beitragvon langholzbauer » Sa Nov 10, 2012 0:09

Hallo,
@Ford8210
Klar hab ich ihm das so gesagt. ich will doch nur in Ruhe meine Flächen ordentlich bewirtschaften können.
Habe Ihn auch um Bedenkzeit gebeten. Sowas bricht mann nicht über´s Knie. Darauf kam dann gleich: "Das Angebot bleibt nicht ewig."
Also will er Druck machen.


So wie es im Moment aussieht, werde ich das Angebot nicht annehmen.
Da meine (größeren) Berufskollegen nicht wollen, sieht es jetzt so aus als ob ich der jenige sein muß, der mal ein Jahr lang jeden einzelnen Schaden anmeldet und über eine Schätzung die tatsächliche Höhe ermitteln lässt.
Da gehen vielen Jägern und Geschädigten erst mal die Augen auf! :klug:
Das wollte ich eigentlich vermeiden. Wie ich schon schrieb war ich bisher mit unserem Pächter zufieden oder immer wieder einig geworden.
Aber es nervt schon sehr; wenn in den Aussprachen in jedem dritten Satz von ihm Professor vor kommt und die Feldbestände sowieso nich tviel wert sind. Er hätte sie fotografiert.
"Und natürlich bin sowieso ich selber schuld. Ich habe ja nicht mitten in meiner Arbeit alles stehen und liegen gelassen um seine paar schattigen feuchten Wildäcker zurecht zu machen." Und das trotz schlechten Wetters und unbezahlten Vorjahresschadens.

Das den Jägern ihre Wildäcker immer erst einfallen, wenn die Frühjahrsbestellungen fertig sind, ist eigentlich schon ein Thema für eine neue eigenständige Diskusion hier im Jagdforum!
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Re: wildplage

Beitragvon dappschaaf » Mo Nov 12, 2012 4:37

Hallo,

kann es sein dass, wenn die Nachfrage nach Wurscht und Fleisch von dem Wildschwein steigen würde,
auch mehr von denen geschossen würde?

Gruß
Dappschaaf
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Re: wildplage

Beitragvon Weinbauer » Mo Nov 12, 2012 18:42

dappschaaf hat geschrieben:Hallo,

kann es sein dass, wenn die Nachfrage nach Wurscht und Fleisch von dem Wildschwein steigen würde,
auch mehr von denen geschossen würde?

Gruß
Dappschaaf


mag sein, aber wild ist nach der population zu jagen. ich möchte keine übermässigen schäden in der flur. unabhängig davon, ob die leute gerade lust auf wildfleisch haben.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: wildplage

Beitragvon Ford8210 » Di Nov 13, 2012 7:32

@langholzbauer
ich kann dir in deinem Fall wirklich nur raten dich nicht auf das Pauschalangebot einzulassen. Es sei denn, es wäre so hoch, daß du davon ausgehen kannst, daß du auf keinen Fall im Schnitt drauflegst.

Fotos haben bezüglich des Wertes von Feldbeständen wenig Aussagekraft. Mit Bildern kann man lediglich eine Tatsache verdeutlichen oder als zusätzliches Indiz nutzen. Wer wissen will, was sein tatsächlicher Feldbestand wert ist, der kommt nicht umhin z.B. Rüben auf einer festgelegten Fläche auszuzählen und dies dann auf den gesamten Acker hochzurechnen. Oder einen m² Weizen abzuernten, diesen mit Hilfe einer Apothekerwaage zu wiegen und das Ergebnis auf die Gesamtfläche hochzurechnen. Damit sind unwiderlegbare Fakten geschaffen (Übrigens kann der Jagdpächter das gleiche machen, wenn er der Meinung ist, die Wildschadensforderung wäre zu hoch.). Dann kann die Größe der beschädigten Fläche festgelegt und der Schaden genau ermittelt werden.

Nur zu deiner Information: Wildäcker dienen in erster Linie dem leiblichen Wohl der Wildtiere. Auch bieten sie, je nach dem was angepflanzt wurde, für die Wildtiere Deckung. Insbesondere für Niederwild wie Fasan, Hase, Kaninchen, etc. Wenn es dadurch dann auch noch gelingt, Rehe und Sauen (oder Rot- und Dammwild) von den Äckern fernzuhalten - um so besser! Und eine Schuldzuweisung würde ich mir nur gefallen lassen, wenn ich meinem gsetzlich verankerten Auftrag der Wildschadensminimierung (sei es als Jäger oder auch als Grundstückseigentümer/Grundstücksnutzer) nicht nachkomme, bzw. durch mein Verhalten die Entstehung von Wildschaden begünstige.

Ob deine Berufskollegen wollen oder nicht. Wenn die sich nicht melden, sind sie offensichtlich mit der Schadensregulierung zufrieden.

Es liegt an dir, wie du dich weiterhin entscheidest. Entweder schwimmst du mit der Masse, oder du gehst erst mal eigene Wege. Vielleicht bist du dann der Vorreiter, dem später alle folgen. Vielleicht bist du aber dann auch nur der Depp, der alles versaut hat. Das mußt du für dich nach Abwägung aller dir vorliegenden Gegebenheiten selbst entscheiden.

Ich kann dich hier nur beratend unterstützen, was ich auch gerne mache, wenn´s in meinen Augen gerechtfertigt ist.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: wildplage

Beitragvon langholzbauer » Di Nov 13, 2012 18:57

Das nenne ich doch mal eine Antwort.
Mal einfach nur beraten ohne Emotionen zu schonen.
Danke Ford8210!
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Re: wildplage

Beitragvon Ford8210 » Mi Nov 14, 2012 6:53

Bitte. Gern geschehen.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: wildplage

Beitragvon westfale2030 » Do Nov 29, 2012 11:41

Im Forstmagazin bin ich auf eine sehr interessante Möglichkeit der Bejagung gestoßen. Im Revier Gersbach im Südschwarzwald, an der Grenze zur Schweiz, wird das Gemeinderevier von 1900ha seit 1972 überhaupt nicht mehr verpachtet. Chef des Reviers ist formal der Bürgermeister, jedoch liegt die volle Verantwortung beim Revierförster. Er erstellt die Abschußpläne und kontrolliert sie. Revierlose Jäger können zeitlich begrenzte Jagdrechte erwerben. Zusätzlich arbeitet der Förster mit 2 nebenberuflichen Jägern aus der Gemeinde zusammen. Jedes Reh muß dem Förster gezeigt werden. Mit diesem körperlichen Nachweis kommt es dann in die Statistik. Dadurch ist eine 100%ige Kontrolle möglich. Im Schnitt werden etwa 80 Rehe pro Jahr erlegt.
Durch dieses strenge Jagdregime bereitet dem Förster die Naturverjüngunng keine Probleme mehr. Kleiner Nebeneffekt ist außerdem das deutlich höhere Gewicht der erlegten Rehe.

Ich persönlich finde diese Möglichkeit der Bejagung nachahmenswert. Die Gemeinde verzichtet auf die Jagdpachteinnahme einerseits, andererseits wird so im Revier der dicken Weißtannen ein problemloser Aufwuchs der Jungtannen gewährleistet, was sich dann in der Qualität des erzeugten Holzes sicher mehr als bezahlt macht.

Langfristiges, vorauschauendes Denken ist angesagt, was uns allen so schwer fällt.
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Re: wildplage

Beitragvon 777 » Mo Dez 17, 2012 18:03

Da werden ja die Rehe ausgerottet !
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Re: wildplage

Beitragvon ARAG » Mi Dez 19, 2012 20:19

@westfale: natürlich wäre diese art der bejagung für den wald wünschenswert, nur leider ist dies leider die ausnahme.
die leute denken einfach zu kurzfristig anstatt die langfristigen vorteile zu sehen. Anmerkung: ein Abschuss von 4-5 rehen auf 100 hektar ist nicht wirklich viel....
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Re: wildplage

Beitragvon westfale2030 » Do Dez 20, 2012 13:24

ARAG hat geschrieben:@westfale: natürlich wäre diese art der bejagung für den wald wünschenswert, nur leider ist dies leider die ausnahme.
die leute denken einfach zu kurzfristig anstatt die langfristigen vorteile zu sehen. Anmerkung: ein Abschuss von 4-5 rehen auf 100 hektar ist nicht wirklich viel....


Ich gehe mal davon aus, daß der Abschuß zu Beginn deutlich höher gewesen ist um die Zahl dann auf die momentan geschossenen 4-5 Rehe pro 100 ha zu bringen.
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Re: wildplage

Beitragvon 777 » Sa Dez 22, 2012 17:23

4-5 Rehe /Jahr.....

bei uns werden 3 R /Jahr auf dem Papier erlegt :lol: :) :( :x :twisted: ..................... :arrow: :cry: so schauen dann meine, unsere Hofnachfolger aus, wenn nix ausser Fi..Fi.......... wächst, o. besser gesagt von den Rehen verschmäht, übriggelassen wird..

in manchen Ecken gehts sogar der Fi.Nvj. zu annähernd 100 % an den Kragen ("" Dummheit "", meiner "Waldkollegen" , anders kanns ich gar nicht sagen )

wehrt euch , """"" wir """"" sind die Grundherren ( Jagdrecht hängt an Grund u. Boden !!!!!!!)......Einigkeit macht stark

Gruss vom Rebel aus der Oberpfalz

PS:

wer hat schon mal " Tatort Wald" von Georg Meister " gelesen ?.......sein Kampf für unsere Wälder.....

Georg Meister kämpft seit über 50 Jahren konsequent
für naturnahe Mischwälder-und somit gegen eine bislang
übermächtige Jagdlobby und politische Seilschaften .
Dadurch ist er voll in die "Schusslinie" der Jagd- und
Forstbürokratie geraten .

"Ein Forstmann o. Trophäen wird zum Helden des Waldes ".....Süddeutsche Zeitung

"Konsequent räumt das Buch mit dem Mytos
auf, dass ein gesunder Wald viel Wild bedeute,
u. zeigt stattdessen, welche natürliche Vielfalt
durch den Überbesatz an Wild verhindert wird " ................Frankfurter Neue Presse

"Spannend wie ein Krimi "..........................................Münchner Merkur

" Der Bono der deutschen Förster".................................Spiegel

Meisters Kampf seit 1945 bis heute...auf breiter Ebene noch ( nix !!!!! ) sehr wenig erreicht...Warum ist das so ?
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Re: wildplage

Beitragvon 777 » Sa Dez 22, 2012 17:37

ein Nachfolger von Meister:..Webersberger Kugel statt Zaun in Google eingeben....dann Jagdgenossenschaft Fridolfing anwählen....

viel Spass beim lesen..
750 Rehe in 9 Jahren auf 580 ha !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ich hab mir im Mai 2012 sein Revier angeschaut.. da gedeihen Douglasie, Tanne, Lärche, Eiche.... alles ohne Zaun!!!!!!!!.... kostenlos......

Gruss Robert

mir bekannte Gleichgesinnte: Nikolaus Urban, Sepp Spann
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