NobbyNobbs hat geschrieben:Welfenprinz hat geschrieben:
Bei solchen Erträgen käme ich mir veräppelt vor. Mein Gleichgewichtsertrag zu 5 t/ha Winterraps bei kalkulierten 20 % geringerem Erzeugerpreis liegt bei etwa 30 dt/ha. Die sollten's im Schnitt auch schon werden. Nur weil sie es in den Versuchen (das sind ja keine Praktiker, die sehen was eine Pflanze braucht) nicht hin bekommen, heißt es nicht, dass ich es hier nicht doch schaffen kann.Wasser haben wir in der Regel genug. Grenzwertig sind die lediglich ca. 9 Grad Temperaturmittel. Aber auch da denke ich mit 000-Sorten einigermaßen hin zu kommen. Höhere Kornfeuchten müssen ggfl. hin genommen werden, das Ertragspotenzial an sich ist hier aber sicherlich höher als in den südlichen Trockengebieten, denn auch Soja kann nicht ohne Wasser (insbesondere im Juli zur Blüte)
ist hier ja offtopic, aber noch ist nicht die Zeit für einen eigenen sojastrang.
https://www.sojafoerderring.de/anbaurat ... nversuche/
Osnabrück - mein Breitengrad- hat eine geringfügig höhere Jahresmitteltemperatur als Fritzlar oder Bad hersfeld. Aber mehr Niederschlag.
ls, sL............ die Erträge liegen in dem von mir genannten Rahmen. Deine Skepsis gegenüber Versuchen bei Randkulturen teile ich, da hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass man da manchmal mehr schaffen kann als die Doktoren. Aber speziell die FH Osnabrück beschäftigt sich schon lange mit Sojaanbau. Bei - auf dieser Sojainformationsseite angegebenen Preisen in Europa zwischen 30 und 45 € /dt sehe ich da keine Wettbewerbsgleichheit mit 5 to Raps.
die Herausforderung für die Züchtung/Anbau sehe ich übrigens nicht in der Temperatur sondern darin , dass Soja eine Kurztagspflanze ist und eigentlich gar nicht hierher gehört. Ob eine züchterische Adaption unter den Voraussetzungen gelingen kann.......... kann ich überhaupt nicht einschätzen.
