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Wintergerste Frühjahr 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jun 10, 2015 13:23

Kreuzschiene hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Bei uns war auch Dauerregen während der Blüte. Vermute, dass deshalb nicht alles bestäubt wurde...



Könnt ihr nicht für die "Dauerregen" Bemerkungen einen eigenen Thread aufmachen. Mir geht das mittlerweile ziemlich nahe. ich traue mich schon fast nicht mehr hier zu lesen...

:lol:


Ich dachte, bei Euch wäre die größte Not auch gelindert derzeit. Ich für meinen Teil muss heute früher heim, und den restlichen Weizen ein viertes Mal mit Fungiziden duschen. Vorgestern wieder 30 Liter runter gekommen... :lol:



Du bist verrückt - 4x Fungizid kann man doch niemandem mehr vermitteln, ganz zu schweigen von den Kosten! Für das Geld hättest Du Dir auch Saatgut einer etwas gesünderen Sorte zulegen können, bei der Du mit 1-2 Behandlungen locker auskommst.
Crazy Horse
 
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jun 10, 2015 13:37

Crazy Horse hat geschrieben:
Du bist verrückt - 4x Fungizid kann man doch niemandem mehr vermitteln, ganz zu schweigen von den Kosten! Für das Geld hättest Du Dir auch Saatgut einer etwas gesünderen Sorte zulegen können, bei der Du mit 1-2 Behandlungen locker auskommst.


Zur Beurteilung meines geistigen Zustandes bitte immer auch die Rahmenbedingungen im Auge behalten. Wir hatten laut Wetterstation allein im Mai 23 Regentage und eine Wasserbilanz (Niederschläge minus Verdunstung nach FAO56) von +55Liter/m². Sag mir bitte die Sorte, die mit einer Behandlung heute noch gesund da steht. Ich kann Dir Flächen zeigen, die nur einmal behandelt wurden. Sie erstrahlen weit hin sichtbar im satten Gelb des Gelbrostes. Dann lieber 4 x 80% Aufwandmenge, und dafür 130 dt mit 14% Eiweiß heim fahren. Das ist der Plan.
Aber eigentlich gehört das ja in den Weizen-Thread...
Kreuzschiene
 
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon julius » Mi Jun 10, 2015 14:39

Bauerntrampel hat geschrieben:Würde eher schätzen, dass die Gerste sehr dick steht und es deshalb zu natürlichem Reduzieren kam, denn es wird immer von jeder Ertragskomponente erst einmal mehr angelegt als letztlich ausgebildet.


Kann auch nicht sein. Bei meinen beiden genannten Nachbarschlägen wo beide betroffen sind steht eine eher dick, die andere eher dünn.
julius
 
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jun 10, 2015 16:10

Kreuzschiene hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
Du bist verrückt - 4x Fungizid kann man doch niemandem mehr vermitteln, ganz zu schweigen von den Kosten! Für das Geld hättest Du Dir auch Saatgut einer etwas gesünderen Sorte zulegen können, bei der Du mit 1-2 Behandlungen locker auskommst.


Zur Beurteilung meines geistigen Zustandes bitte immer auch die Rahmenbedingungen im Auge behalten. Wir hatten laut Wetterstation allein im Mai 23 Regentage und eine Wasserbilanz (Niederschläge minus Verdunstung nach FAO56) von +55Liter/m². Sag mir bitte die Sorte, die mit einer Behandlung heute noch gesund da steht. Ich kann Dir Flächen zeigen, die nur einmal behandelt wurden. Sie erstrahlen weit hin sichtbar im satten Gelb des Gelbrostes. Dann lieber 4 x 80% Aufwandmenge, und dafür 130 dt mit 14% Eiweiß heim fahren. Das ist der Plan.
Aber eigentlich gehört das ja in den Weizen-Thread...


Kreuzschiene, nichts für ungut, aber deine Prahlerei nervt. Du erntest keine 130 dt/ha Weizen. Machst du ein lediglich 1 ha mit 100 BP wo mal alles klar geht, glaube ich dir das. Aber so wie du schreibst, kommt bei dir ja ein bisschen Summe zusammen. Nie und nimmer macht man in deiner Gegend im Schnitt über z.B. 50 ha, mit allem was an Böden drum und dran ist, 130 dt/ha Weizen mit 14 % RP. Die Leute lachen dich aus wenn du solch einen Schmarrn erzählst. Bleib' mal mit beiden Beinen fest auf dem Teppich stehen.

Zudem teile ich deine Ansicht nicht. Mindest 60 % aller Weizensorten (rein subjektiv geschätzt) bekommen durch die Warrior-Rasse überhaupt keinen Gelbrost, weil sie quasi mit einer absoluten Resistenzausstattung versehen sind. Darunter fallen z.B. Tobak, Linus, Elixer......
4 x Fungizid bedeutet somit immer falsche Sortenwahl, schlechtes Timing, extreme Bedingungen durch Wechselwirkungen aus Witterung und Vorfrucht etc.pp , auf Deutsch: Mit irgendwas Pech gehabt oder es selbst verdummbeutelt. Kein Vorwurf deswegen wenn du eine gelbrostanfällige Sorte stehen hast- keiner weiß im Jahr t-1 was nächstes Jahr passiert. Aber du hast schon vor Monaten deine "80%-ich-fahr-100x-drüber"-Strategie fest gelegt, da war noch nicht abzusehen wo die Reise hingeht. Also verdreh' bitte nicht immer alle Tatsachen und Gegebenheiten so, als würdest du iiiimmer die richtigen Entscheidungen treffen und niiiiemals Fehler machen.
(ist jetzt nicht persönlich oder gar herablassend gemeint, ich respektiere/schätze deine Pfiffigkeit sehr :wink: )
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon marius » Mi Jun 10, 2015 19:03

Kreuzschiene hat geschrieben: Ich für meinen Teil muss heute früher heim, und den restlichen Weizen ein viertes Mal mit Fungiziden duschen.


Bald werden die ersten im Herbst nach der Saat die erste Fungi Maßnahme fahren. :roll:
Meine Empfehlung wäre einen sauber eingestellten, sauber arbeitenden, Pflug anschaffen und das infizierte Material immer rigoros sauber einarbeiten. Fruchtfolgen einhalten. Saattermine nicht zu früh.

Dann kommst du beim Weizen selbst in feuchten Jahren mit hohem Infektionsdruck mit allerhöchstens 2 Fungimaßnahmen aus.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Grenzwächter » Mi Jun 10, 2015 19:06

Schwer mutig, gleich geht's wieder los.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon marius » Mi Jun 10, 2015 19:08

Grenzwächter hat geschrieben:Schwer mutig, gleich geht's wieder los.


Hier geht nichts los. Warum auch ?
Man wird doch noch seine eigene, ehrlich gemeinte und höflich vorgetragene Meinung in einem Forum kundtun dürfen.
Sonst schließen wir am besten gleich.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jun 10, 2015 19:14

marius hat geschrieben:
Grenzwächter hat geschrieben:Schwer mutig, gleich geht's wieder los.


Hier geht nichts los. Warum auch ?
Man wird doch noch seine eigene, ehrlich gemeinte und höflich vorgetragene Meinung in einem Forum kundtun dürfen.
Sonst schließen wir am besten gleich.



Ja ist schon in Ordnung.

Ich komme selbst bei Direktsaat häufig mit einer Maßnahme hin.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jun 10, 2015 19:42

:mrgreen:
ich war im september 89 mit jemandem in England, zum Übersetzen.
Wir klagten unser Leid über den Gelbverzwergungsvirus... für uns damals schleisslich ein sehr neues Phänomen.
Auf der Insel standard, die lachten gingen mit uns nach hinten und zeigten uns , was sie im herbst als Standard einsetzten. Fungizid,(damals Desmel) , und 1-2 Insektizid. maritimes Klima, mildes Wetter....... ganz davon abgesehen marius haben wir schon vor 30 jahren bevor die entsprechenden Beizen kamen im herbst gegen mehltau gespritzt.Calixin damals.
Okay, 4x hört sich viel an..... und ist auch viel. Aber wenn jemand in einem potentiell feuchten Frühjahr schon mal bei jeder Spritzung Bravo beitut (kenne ich durchaus einige von) ...........
Und mit pflügen hat das ja nun mal rein gar nix zu tun.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jun 10, 2015 19:59

Ach so, Thema ist ja GErste. Gestern hab ich bei Gifhorn einen Schlag gesehen, der war weiss, alle Farbe raus, da bin ich aber auch fast in den Strassengraben gefahren. War aber ein Einzelfall.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Wini » Fr Jun 12, 2015 20:28

Zum Thema Gelbverzwergung noch ne Frage: Wird das auch über das Saatgut übertragen ?
Bei mir ist die Sorte Canberra negativ aufgefallen. Die Sorte Highlight ist weniger betroffen.
Bin im Herbst aber ohne Insektizid in der Wintergerste gefahren.
Welche zweizeilige Sorte kommt mit Gelbverzwergung eigentlich am Besten zurecht ?

In Franken sind übrigens die ersten Flächen mit Wintergerste von grün nach gelb gewechselt.
Da wird heuer möglicherweise schon im Juni gedroschen.
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jun 12, 2015 20:32

Wini hat geschrieben:Zum Thema Gelbverzwergung noch ne Frage: Wird das auch über das Saatgut übertragen ?
Bei mir ist die Sorte Canberra negativ aufgefallen. Die Sorte Highlight ist weniger betroffen.
Bin im Herbst aber ohne Insektizid in der Wintergerste gefahren.
Welche zweizeilige Sorte kommt mit Gelbverzwergung eigentlich am Besten zurecht ?

In Franken sind übrigens die ersten Flächen mit Wintergerste von grün nach gelb gewechselt.
Da wird heuer möglicherweise schon im Juni gedroschen.



zu 1.: nein
zu 2.: keine (es gibt lediglich Sorten mit Toleranzausprägungen gegenüber bodenbürtige Viren)
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jun 13, 2015 4:34

Eventuelle Sortenunterschiede beruhen auf der Blattfarbe der Sorren,die die Läuse unterschiedlich stark snlockt
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Crazy Horse » Sa Jun 13, 2015 6:02

NobbyNobbs hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Zum Thema Gelbverzwergung noch ne Frage: Wird das auch über das Saatgut übertragen ?
Bei mir ist die Sorte Canberra negativ aufgefallen. Die Sorte Highlight ist weniger betroffen.
Bin im Herbst aber ohne Insektizid in der Wintergerste gefahren.
Welche zweizeilige Sorte kommt mit Gelbverzwergung eigentlich am Besten zurecht ?

In Franken sind übrigens die ersten Flächen mit Wintergerste von grün nach gelb gewechselt.
Da wird heuer möglicherweise schon im Juni gedroschen.



zu 1.: nein
zu 2.: keine (es gibt lediglich Sorten mit Toleranzausprägungen gegenüber bodenbürtige Viren)


Die Sorte Paroli (SZ Ackermann) soll angeblich resistent gegen Gelbverzwergungsviren sein. Ich weiß aber nicht, ob die noch in nennenswertem Umfang vermehrt wird. Leistungsmäßig gehörte sie immer zu den etwas schwächeren Sorten.

http://www.saaten-union.de/index.cfm/ac ... v/107.html
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Re: Wintergerste Frühjahr 2015

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jun 13, 2015 11:43

BYDV ist derartig fürchterlich, dass es mir scheissegal wäre, wie tolerant, anfällig, resistent oder hell/dunkelgrün eine Sorte ist.
Tolerqanzschwelle 0,000 und wenn es nötig wäre würd ich eben 3 x in 14 Tagen Insektizid spritzen.

Trauma 1989 :mrgreen:
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