NobbyNobbs hat geschrieben:angusy hat geschrieben:@nobby
Was macht eigentlich Deine Hybridgerste? Erzähl doch mal ein wenig!
Gigantisch. Sah die Tonic nach W.Weizen (Mulchsaat 1 mal <10 cm Bearbeitung und Klärschlamm im Herbst) das ganze Jahr noch überlegen aus, hat die Direktsaat-Hybridgerste nach Winterraps mittlerweile mächtig aufgeholt. Ab dem Ährenschieben kannst du sagen, wurde aus den heterogen wirkenden, büchelweise stehenden Pflanzen (sah echt scheiße aus), eine geschlossen dichte Matte. Alle Ähren auf einer Höhe, prall gefüllt. Mittlerweile bin ich da guter Dinge.
Das Bild ist von heute. Denke, in zwei Wochen müsste die ab sein, dann messen wir mal. 95 % der anderen Gersten hier rum dürften in 10 Tagen weg sein. Der Greening-Effekt ist bei mir dieses Jahr sehr stark ausgeprägt. Mag zum einen am Pflanzenschutz (Strobis, Carboxamid) und der N-Versorgung liegen. Zum anderen an der Bodenstruktur nach Raps UND Direktsaat. An sich war, wie schon oft beschrieben, aber dieses Jahr das System als Ganzes ausschlaggebend. Ein Rädchen muss ins andere Greifen und wenn das so ist, dann steht hier eben am Ende auch in so einem beschissenen Jahr wie diesem mal ein guter Bestand. Mit Stolz kann ich jedenfalls inzwischen sagen, dass meine Gerste hier ein Meilenstein ist. Das fing schon bei der Wahl der Vorfrucht, der Bodenbearbeitung (bzw. keiner Bearbeitung), der Sorte und der Virusvorbeuge im Herbst an und schlug dann die Brücke über die Unkrautbekämpfung bis hin zur Bestandesführung im gesamten Frühjahr.
Die Gerste sieht hier oftmals dieses Jahr beschissen aus, um's mal auf gut Deutsch auszudrücken.
Dafür, dass Du NIE Niederschläge hattest sieht das super aus...

